Verborgene Geschichte
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Bizarro Earth

Historischer Einschlagskrater in Kanada entdeckt

Acht Kilometer großer Krater zeugt von katastrophalem Impakt

Ein echter Brocken: Forscher haben im Süden Kanadas einen Einschlagskrater entdeckt, der auf einen heftigen Impakt innerhalb der letzten 70 Millionen Jahren hindeutet. Der Brocken, der den acht Kilometer großen Krater hinterließ, richtete damals im Umkreis von mehreren hundert Kilometern verheerende Zerstörungen an. Wann er jedoch genau einschlug, ist bisher nicht bekannt, berichten die Forscher im Fachmagazin "Meteoritics & Planetary Science".

© Alberta Geographic Survey/ University of Alberta
Strukturkarte des Bow City Kraters
Der Mond macht klar, wie häufig Treffer von Asteroiden oder Kometen in unserer kosmischen Nachbarschaft sind: Seine Oberfläche ist von Kratern förmlich übersäht. Auf der Erde aber sorgen Erosion durch Wind und Wetter, aber auch die Vegetation dafür, dass die meisten Zeugnisse solcher Einschlagskatastrophen heute längst verschwunden sind. Nur selten bleiben Krater an der Oberfläche sichtbar, meist werden ihre Relikte daher zufällig durch seismische oder geologische Untersuchungen entdeckt.

Krater verborgen im Untergrund

So auch im Fall des Bow City Kraters: Bei Bohrungen zur Erkundung potenzieller Erdöllagerstätten stießen Forscher auf ungewöhnlich durcheinander gewürfelte Sedimente. Um die Ursache für dieses geologische "Chaos" zu ergründen, wertete die Geologie-Doktorandin Wei Xie von der University of Alberta im Jahr 2012 Daten von seismischen Messungen in diesem Gebiet aus. Weil verschiedene Gesteinsschichten die Wellen jeweils unterschiedlich gut weiterleiten oder streuen, lässt sich aus ihrem Muster auf die Struktur des Untergrunds schließen.

Kommentar: Schauen Sie sich die momentane Feuerball-Aktivität mit unserer interaktiven Karte an:



Books

Kein Scherz: Wir Deutsche sind staatenlos! Und das gilt mittlerweile auch für viele andere EU sowie US "Bürger" - Aber wir können etwas dagegen tun!

Die Frage der deutschen Staatsangehörigkeit hat endgültig die Massenmedien erreicht. Um so mehr sind letztere bemüht, Verwirrung zu diesem Thema zu stiften. Zusammengefaßt steckt hier die Antwort auf die Frage: wie komme ich zu meiner "richtigen" Staatsangehörigkeit.


Das ist aber noch nicht alles. Viele Leute fragen, was sie von dieser Staatsangehörigkeit haben. Hierbei geht es um die Verdeutlichung, in welchen Rechtskreis man mit einer Staatsangehörigkeit wechselt. Man gelangt vom Handels- und Privatrecht zurück ins Staatsrecht. Interessant ist hierbei die Gegenüberstellung von BRD-Recht und deutschem Recht.

Als "Randthema" geht es um die Frage der Souveränität. Das ist deswegen interessant, weil viele Leute z. B. aus dem "Einheitsvertrag" und dem 2+4-Abkommen falsche Schlußfolgerungen ziehen, die sie letztlich von weiteren Aktivitäten in unsere Richtung abhalten.

Außerdem geht es um eine Übersicht über die bestehende Rechtslage (Männer und Frauen vs. Personen) erstellt, die wissenswert ist und darunter fällt auch die Besonderheit des Begriffes "Mensch", der rechtlich gesehen identisch mit einer juristischen Person ist.
Sherlock

"Ältere" Nazca-Linien Anlage entdeckt

Im Chincha-Tal an der Südküste Perus haben US-Archäologen eine komplexe Anlage aus bislang unbekannten, in den Boden gescharrten Linien, Bauwerken und Siedlungen entdeckt, die rund 300 Jahre älter sind, als die weltberühmten Scharrbilder und Linien von Nazca. Die Anlage, die die Forscher der späten Paracas-Kultur (400-100 v.Chr.) zuschreiben, gilt als Bedeutend für das Verständnis der Entstehung der Tradition und Nutzung der Geoglyphen.
© Stanish et al.
Blick auf eine der neu entdeckten Bodenlinien in der peruanischen Wüste des Chincha-Tals.
Los Angeles (USA) - Während sich in Nazca neben den ausgedehnten Linien und rein geometrischen Figuren auch eine ganze Galerie von bildhaften Tierdarstellungen gen Himmel richten, sind es im Chincha-Tal vornehmlich kilometerlange Linien, die wenige Zentimeter tief in den Boden gescharrt oder mit Steinen markiert wurden. Viele dieser Linien gehen entweder von ebenfalls künstlich errichteten Erdhügeln, Plattformen, Grabhügeln und kleinen Siedlungen aus oder laufen auf diese zu. Andere weisen auf astronomisch markante Punkte am Horizont - wie etwa den Sonnenaufgangspunkt zur Wintersonnenwende vor rund 2300 Jahren.
Pyramid

Antike Zivilisationen: Weltweit verteilte mysteriöse Ruinen auf dem Grunde des Meeres

In vielen Kulturen überall auf der Welt findet man alte Geschichten über wunderbare, wohlhabende Städte, die im Ozean untergegangen sind und niemals wieder gesehen wurden. Zu den berühmtesten Mythen und Sagen dieser Art gehört sicherlich Atlantis, aber es gibt noch viele andere. Ist es also möglich, dass einige dieser Städte wirklich existieren? In den letzten Jahren hat es der technische Fortschritt ermöglicht, den Meeresboden so umfassend und genau wie niemals zuvor zu untersuchen.
Yonaguni-Jima
© Screenshot Youtube
Im Folgenden werde ich Ihnen einige der überraschendsten mysteriösen »Bauwerke« vorstellen, die in allen Teilen der Welt auf dem Meeresboden gefunden wurden. Sind diese mysteriösen Strukturen tatsächlich als Hinweise auf sehr entwickelte antike Zivilisationen zu werten? Und wenn wir mehr über diese antiken Zivilisationen erfahren, wird dieses Wissen die traditionell vorherrschende Auffassung der menschlichen Geschichte, mit der wir alle in der Schule vertraut gemacht wurden, auf den Kopf stellen?

Gegenwärtig leben wir in einer Zeit, in der atemberaubende Entdeckungen mit einer Geschwindigkeit wie niemals zuvor erfolgen. Erst im März berichtete ich über die Megalith-Ruinen, die erst vor Kurzem in Russland entdeckt wurden und die die größten bisher entdeckten Steinblöcke aufweisen (selbst größer als die in Baalbek).

Niemand kann bisher erklären, woher diese Steine stammen, wer dort lebte, oder wie es den damals lebenden Menschen gelang, diese massiven Steinblöcke aus dem Fels herauszuschneiden und zu transportieren. Ähnliche Fragen stellen sich bei vielen dieser mysteriösen Strukturen auf dem Meeresboden.
Cheeseburger

Ungesünder geht scheinbar immer: McDonald's erlaubt Gentechnik-Burger um Produktionskosten zu sparen

Bisher hat die Fast-Food-Kette McDonald's in Europa nur gentechnikfreie Hähnchenburger verkauft. Doch nun dürfen die Fleischlieferanten auch gentechnisch verändertes Futter einsetzen. Greenpeace wittert Profitgier.
McDonald's
© dpa
Um Geld zu sparen steigt McDonald's auf gentechnisch verändertes Futter um
München. Seit Anfang April erlaubt der Fastfood-Konzern McDonald's seinen Hähnchenfleisch-Lieferanten den Einsatz von gentechnisch verändertem Futtermittel. Ein Sprecher von McDonald's Deutschland bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Der Kurswechsel des Konzerns stieß bei der Umweltorganisation Greenpeace auf scharfe Kritik.
Arrow Up

Stadt distanziert sich von grausamer Hexenverfolgung

hexenverfolgung folter
© picture alliance / dpa
Um ein Geständnis zu erzwingen, setzten die Richter auch auf "extreme Folter".
Mindestens 25.000 Frauen und Männer sind in Deutschland als Hexen und Hexer getötet worden. Immer mehr Städte gedenken ihrer Opfer und distanzieren sich von der grausamen Geschichte. Jetzt auch Trier.

Verstümmelt, verbannt, verbrannt: Rund 25.000 Frauen und Männer wurden in der frühen Neuzeit in Deutschland als Hexen und Hexer verfolgt und hingerichtet. Besonders intensiv fiel die Jagd auf die zu Unrecht Verleumdeten in den drei Kurfürstentümern Mainz, Köln und Trier sowie in den fränkischen Hochstiften Eichstätt, Bamberg und Würzburg aus, wie die Historikerin Rita Voltmer von der Universität Trier sagt.

Kommentar: Um zu verstehen, was der Grund für die Hexenverfolgung war, empfehlen wir diese beiden Artikel:
Hexen, Kometen und planetare Kataklysmen

Wie herabstürzende Himmelskörper, Kriege, die Pest und Hexerei miteinander zusammenhängen

Brick Wall

Vortrag: Ewald Stadler über die Geheimgesellschaft der Freimaurer-Loge

Mag. Ewald Stadler, Österreichischer Nationalratsabgeordneter, Volksanwalt a. D. und Abgeordneter zum EU Parlament, referiert über die internationale Freimaurerei-Loge. Inhalte des Referats:
  • die ursprüngliche Bildung der Großloge aus Zusammenlegung von "trinkfesten" Herrenclubs
  • die absichtliche Mystifizierung und nachträgliche Erfindung der Geschichte der Freimaurerei, um ihr künstlich eine beeindruckende und geheimnisvolle 'Aura' zu verleihen
  • das Ausblenden von Gott, wo der Mensch das Höchste in der Schöpfung ist; der Versuch, die Freimaurerei als einzige Zivilreligion einzurichten und Kontrolle über die Schulen zu erlangen
  • der starke Einfluss der Loge auf die internationale Politik
  • (weitere Inhalte siehe weiter unten)


Kommentar: Der Vortrag ist sehr interessant und erscheint ausgezeichnet recherchiert. Leider verlässt der Vortrag gegen Ende (ca. 1h 30m) die Vorstellung von interessanten Fakten und gleitet auf die emotionale Religiöse Frage ab, wo gesagt wird, dass die römisch-katholische Kirche den "alleinigen Wahrheitsanspruch" hat (der Vortrag wurde vom Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Linz veranstaltet). Nichtsdestotrotz sind die präsentierten Informationen im ersten Teil wichtig genug, um weitere Verbreitung zu finden.

Coffee

Urknall und Multiversen waren bereits im Mittelalter bekannt

Sphären Himmel Planeten Mittelalter Schedelsche Weltchronik

Die Erde im Mittelpunkt: Nach der im Mittelalter gängigen Vorstellung steht die Erde im Mittelpunkt eines Kosmos aus perfekten Sphären, in denen sich die Himmelskörper aufhalten. Dieses Modell, das auch Grosseteste im 13. Jahrhundert seiner Arbeit zu Grunde legte, hielt sich bis ins 16. Jahrhundert; so ist es in der hier abgebildeten Schedelschen Weltchronik von 1493 noch enthalten.
Wie der Kosmos entstand, erklärte der mittelalterliche Gelehrte Robert Grosseteste mit Hilfe seiner eigenen Physik. Ein Team aus Historikern und Physikern ließ sein Universum nun in einer Computersimulation wiederaufleben.

Es war kein ganz gewöhnliches Manuskript, das wir Anfang des Jahres bei einem Fachjournal zur Veröffentlichung einreichten. Nicht so sehr des Themas wegen - das passte gut in eine Zeitschrift über Astrophysik, immerhin ging es um Berechnungen über die Interaktion von Materie und Licht im frühen Universum. Nein, außergewöhnlich war unser Ausgangspunkt: ein mittelalterliches Manuskript aus der Feder von Robert Grosseteste, einem englischen Gelehrten des 13. Jahrhunderts.

Seine im Jahr 1225 auf Latein verfasste Schrift "De Luce" (Über das Licht) ist durchdrungen von mathematischem Denken und ganz der Natur des Kosmos und der Materie gewidmet. Vier Jahrhunderte vor Newtons Gravitationsgesetzen und sieben Jahrhunderte vor der Urknalltheorie beschrieb Grosseteste seine Vorstellung eines Universums, das in einer gewaltigen Explosion geboren wurde, woraufhin eine Kristallisation der Materie einsetzte. Im Zuge dessen entstanden nicht nur Sterne und Planeten, sondern schließlich ein ganzer Kosmos aus ineinandergefügten Sphären mit der Erde als Mittelpunkt.

"De Luce" ist unseres Wissens der älteste bekannte Versuch, Himmel und Erde mit ein und demselben Satz physikalischer Gesetze zu beschreiben. Was der Autor dagegen wohl nicht ahnte, ist, dass seine Ausführungen auch die Existenz zahlloser Universen nahelegen. Dabei steht einer kleinen Gruppe wohlgeordneter Universen ein Ozean aus solchen ohne Struktur gegenüber - ein "Multiversum", wie es auch die moderne Physik kennt.
People

Studie: Cro Magnon Mensch nicht Schuld am Aussterben der Neanderthaler

Cro Magnon Neanderthaler
© dpa
Otto Normalwikinger und sein Ururgroßonkel, der Neandertaler: Offenbar erbte Homo sapiens vom Homo neanderthalensis Merkmale, die sich im neuen, kälteren Lebensraum Europas als vorteilhaft erwiesen.
Europäer sind die Nachfahren von modernen Menschen und Neandertalern. Doch die große Spezies verbindende Romanze fand laut einer neuen Studie gar nicht hier statt: In Europa seien sich die Arten nie begegnet. Das hätte Konsequenzen für Theorien über das Aussterben der Neandertaler.

1955 veröffentlichte der spätere Literatur-Nobelpreisträger William Golding "Die Erben", die Geschichte des Aufeinandertreffens zweier Arten der Gattung Mensch: Auf der einen Seite der seit vielen zehntausend Jahren in Europa verwurzelte Neandertaler, auf der anderen Seite der aggressive, frisch aus Afrika eingewanderte Cro Magnon - also wir.

Das Buch ist kaum noch zu haben, obwohl Golding selbst es als sein liebstes bezeichnete: Er erzählt darin die bittere Geschichte der Ausrottung der Neandertaler durch Homo sapiens. Was die Aggressivität unserer Natur angeht, war Golding ("Herr der Fliegen") eben immer Pessimist. Heute könnten wir ihn beruhigen. Was auch immer dazu führte, dass vor rund 30.000 Jahren, wie man bisher annahm, irgendwo in Südspanien die letzten der Neandertaler starben: Homo sapiens war daran wohl nicht beteiligt.
Comet 2

Komet löste vor rund 13.000 Jahren Klimawandel aus

© Hatje Cantz Verlag, Olaf Otto Becker
Eiszeit
Vor rund 13.000 Jahren erlebte die Erde einen dramatischen Klimawandel, der weitreichende Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt hatte. Wissenschaftler sind jetzt zu der Erkenntnis gelangt, dass der damalige plötzliche Übergang zu einem kühleren und trockeneren Klima mutmaßlich durch den Einschlag eines Asteroiden oder Kometen ausgelöst worden sei, wie das US-Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Der Himmelskörper soll demnach im Gebiet der heutigen kanadischen Provinz Quebec eingeschlagen sein. Der abrupte Wandel des Erdklimas vor rund 13.000 Jahren ist seit langem bekannt, über seine Ursachen wurde in der Forschung gestritten. Als Folge des plötzlichen Temperaturabfalls und der Trockenheit starben weltweit viele große Landtiere aus, in Nordamerika unter anderem das Riesenfaultier, das Mastodon, das Kamel und der Säbelzahntiger.

Kommentar: Dieser Artikel bestätigt Laura Knight-Jadczyk's Nachforschungen in der "Kometen und Katastrophen" Serie. Sie schreibt:
Eine der Haupttatsachen, der Paläontologen, Geologen und Archäologen ins Gesicht schauen mussten, ist die unglaubliche Zahl von gefrorenen Kadavern in Kanada und Alaska im Westen, und in Nordrussland und Sibirien im Osten, die alle auf etwa 12.000 Jahre geschätzt werden. Das legt natürlich nahe, dass sich etwas Schreckliches auf diesem Planeten ereignete, und dass die Auswirkungen auf der nördlichen Hemisphäre schlimmer waren als auf der südlichen Hemisphäre.


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