Die Welle 3
Verborgene Geschichte
Onavas (Mexiko) - Insgesamt konnten die Forscher um Cristina Garcia Moreno von der Arizona State University, die vor Ort mit Genehmigung des mexikanischen Instituto Nacional de Antropología e Historia (INAH) arbeiten, 25 Skelette freilegen. 13 dieser Skelette weisen absichtlich herbeigeführte Schädeldeformationen auf, an fünf Skeletten fanden die Forscher verstümmelte Zähne.
Berühmte Bibelfragmente in bester Bildqualität: Aufnahmen der Qumran-Rollen sowie der Zehn Gebote seien in einer besonderen „digitalen Bibliothek“ im Internet verfügbar, teilte die israelische Altertumsbehörde am Dienstag mit. Bei den handschriftlichen Bibeltexten handele es sich um die „bedeutendste archäologische Entdeckung des 20. Jahrhunderts“.
Leicester (England) - Bei dem Fund des Labyrinths, so die Pressemitteilung der University of Leicester, handele es sich um eines der ersten Ergebnisse der umfangreichen Studie durch Professor Clive Ruggles von der University of Leicester's School of Archaeology and Ancient History und Dr. Nicholas Saunders vom Department of Archaeology and Anthropology von der University of Bristol.
Bei unseren Vorfahren stand Fleisch wahrscheinlich schon vor 1,5 Millionen Jahren auf dem täglichen Speiseplan, und damit fast 700.000 Jahre früher als bisher bekannt. Darauf deuten Fragmente eines Kinderschädels hin, die in einem Tal in Tansania ausgegraben wurden. Bei der Untersuchung der Frakturen in den Knochenfunden entdeckte ein internationales Wissenschaftlerteam, dass das damals zwei Jahre alte Kind an überschießender Knochenbildung gelitten haben muss. Diese wurde vermutlich durch einen Mangel an Vitamin B12 ausgelöst, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin PLOS ONE. Da Vitamin B12 hauptsächlich über Fleischprodukte aufgenommen wird, folgern die Forscher, dass der Körper der ersten Vorfahren des Menschen offenbar schon an regelmäßigen Fleischkonsum angepasst war. Denn wäre dies nicht so gewesen, hätte das Kind auch keine Mangelerscheinungen aufgezeigt.
Schon vor mehr als 7.000 Jahren produzierten unsere Vorfahren in Mitteleuropa Käse. Sie nutzten siebartig durchbrochene Tontöpfe, um geronnene Milch von der Molke zu trennen. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, als es Fettrückstände in steinzeitlichen Siebgefäßen aus Polen analysierte. Die Ergebnisse lieferten erstmals einen eindeutigen Beleg, dass diese Töpfe tatsächlich bereits zur Käseherstellung genutzt wurden - und dass die frühen Bauern in Nord- und Mitteleuropa auf diese Weise die Milch zu nahrhaften und laktosearmen Lebensmitteln verarbeiteten, berichten die Forscher im Fachmagazin "Nature".
Archäologen haben möglicherweise den Getreidehafen des antiken Roms entdeckt: Nordwestlich der Stadt Ostia entdeckten sie Hinweise auf ein 6,5 Meter tief ausgegrabenes Hafenbecken im Sediment der Tibermündung. Im 4. Jahrhundert vor Christus müsse daher hier der alte Hafen Roms gelegen haben, so die Forscher. Aus den Ablagerungen gehe zudem hervor, dass der Hafen im 2. Jahrhundert vor Christus durch eingeschwemmte Flusssedimente versandete und kurz darauf aufgegeben wurde.
Pjönjang (Nordkorea) - Wie die zentrale staatliche Nachrichtenagentur Nordkoreas "KCNA" berichtet, seien Archäologen vom Historischen Institut der staatlichen Akademie der Wissenschaften (DPRK) am sogenannten Moran-Hügel, nur 200 Meter vom Yongmyong-Tempel entfernt, auf den mit einem Namensstein markierten Eingang einer Höhle gestoßen. Die Inschrift in diesem Steinquader weise die Höhle als "Einhorn-Höhle" und damit als Heimstätte eines (koreanischen) Einhorns aus, das im Chinesischen als "Qilin" bezeichnet wird und auf dem einst König Dongmyeong geritten sein soll. Dongmyeong selbst war der Gründer des Goguryeo-Reiches (277 v. Chr bis 668 n. Chr.) und damit des Vorläuferreiches des heutigen Korea.
Hamburg - Eigentlich schienen die Maya gut gewappnet: Mit Kanälen und Dämmen fingen sie Regenwasser auf, über Speicher und Filtersysteme versorgten sie sich in Trockenzeiten. Doch auch die ausgeklügelte Technik konnten ihnen nicht helfen. Immer wiederkehrende Dürreperioden bedeuteten das Aus für die Kultur, berichten Forscher im Wissenschaftsmagazin Science.
Die Wissenschaftler zeichnen das Bild eines langsamen Untergangs. Immer neue Dürreperioden hätten die Maya zunächst geschwächt, berichten die Wissenschaftler um Douglas Kennett von der Pennsylvania State University. Schließlich verschwand das Volk ganz.
Leipzig (Deutschland) - Darüber, ob die archäologische Kultur des Châtelperronien (CP) am Übergang vom Mittel- zum Jungpaläolithikum von Neandertalern oder modernen Menschen stammt, streiten Fachleute schon seit Langem. Wie die Forscher aktuell im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) berichten, konnten sie mit Hilfe eines Beschleuniger-Massenspektrometers das Alter der Knochenfunde äußerst präzise bestimmen. Die neuen 14C-Daten zeigen, dass Neandertaler die anspruchsvollen Werkzeuge und den Körperschmuck aus der CP-Kultur hergestellt haben. Da sie dies aber erst taten, nachdem vor etwa 40.000 Jahren moderne Menschen in benachbarten Regionen eingetroffen waren, vermuten die Forscher, dass zwischen diesen beiden Menschengruppen ein kultureller Austausch stattgefunden hat.

Rekonstruktion eines Schädels vom Homo antecessor im archäologischen Museum von Katalonien (Barcelona).
Die rund 800.000 Jahre alten menschlichen Überreste in der Höhle der Sierra de Atapuerca gehören zu einer noch sehr archaischen Art von Neandertaler-Vorfahren, die die spanischen Wissenschaftler als Homo antecessor bezeichnen. Seit Langem sind die Schnittmarken an den Menschenknochen im ehemaligen Wohnbereich der Höhle bekannt - sie gelten als relativ eindeutige Anzeichen von Kannibalismus, denn sie entstehen, wenn der Körper mit Hilfe von Feuersteinwerkzeugen ausgeweidet und zerlegt wird.
















Kommentar: Überrascht es uns, dass selbst in diesem Mainstream-Artikel von menschengemachtem Klimawandel gesprochen wird?
In einem englischen Artikel zum gleichen Thema stellt der Autor Bruce Winterhalder die Frage, ob wir der gleichen Gefahr gegenüberstehen wie die klassischen Maya zu ihrer Zeit. Und die Antwort auf diese Frage lautet ja, und sogar in noch größerem Ausmaß. Jene, die nicht aus der Geschichte lernen, sind dazu verdammt sie zu wiederholen. Unsere politischen Eliten wissen das, tun jedoch alles in ihrer Macht, die Massen darüber im Dunkeln zu lassen, oder sie durch fabrizierte Terrorbedrohungen, blutige und teure Kriege, Zirkus in Form von Wahlen, usw., abzulenken. Tatsache ist, dass sich etwas Unheilvolles nähert, und es handelt sich nicht nur um die Rückkehr der Eiszeit, sondern auch um die stetig ansteigende Aktivität von Meteoriten-/Kometenfragmenten, die zu einem globalen Kollaps der Zivilisation, so wie wir sie kennen, führen wird.
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