Verborgene Geschichte
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Sherlock

"Vampir-Grab" in Polen entdeckt?

Bei Bauarbeiten an einer Ringstraße in dem oberschlesischen Städtchen Gliwice haben Arbeiter und Archäologen ein Grab entdeckt, in dem einst Menschen mit den Köpfen zwischen ihren Beinen platziert beigesetzt wurden. Hierbei könnte es sich um das Grab von Personen handeln, die in dem Ruf standen, Vampire gewesen zu sein. Allerdings gibt es auch noch andere Erklärungsmöglichkeiten.
© Pressebilder des regionalen Denkmalamts
Blick auf zwei der "Vampire" von Gliwice.
Gliwice (Polen) - "Die Vampir-Bestattung ist eine von mehreren möglichen Erklärungen", erläuterte der Anthropologe Dr. Jacek Pierzak vom lokalen Denkmalschutzamt gegenüber Zeitung Dziennik Zachodni. Es könne sich aber auch um ein Grab von Cholera-Opfern handeln. Weitere Untersuchungen müssten dies jetzt genauer klären, so der Wissenschaftler.
Pharoah

Bosnische Pyramiden? - Gericht gestattet weitere Ausgrabungen 2012

Pyramide in Bosnien?
© LGPL license
Blick auf Visoko und den Hausberg Visocica (1973), in dem der Selfmade-Archäologe Semir Osamanagic eine gewaltige Pyramide zu erkennen glaubt.
Visoko/ Bosnien-Herzegowina - Die Stiftung "Archäologiepark Bosnische Sonnenpyramide" (Archaeological Park: Bosnian Pyramid of the Sun) hat vor Gericht einen für weitere Ausgrabungen wichtigen Sieg errungen und darf 2012 weiterhin nach des Resten einer angeblichen verschollenen pyramidenbauenden Zivilisation am Visocica, dem Hausberg Visokos, graben. Den Hügel und kleinere Nachbarhügel selbst hält der Selfmade-Archäologe Semir Osmanagic seit 2005 für nach außen verwitterte Pyramiden und stößt mit dieser Theorie und seinen Grabungen seit Jahren bei einer Vielzahl von Archäologen international auf heftige Kritik.

Nach ersten Grabungen bemühte sich Osmanagics Organisation 2007 um die Realisierung eines interdisziplinären und wissenschaftliches Grabungsprojekts, bekam damals jedoch die Lizenz für diese Arbeit entzogen, nachdem Wissenschaftler die Zerstörung bekannter Kulturgüter in der Region befürchtet hatten und keine Belege für Osmanagics Theorien finden könnten (...wir berichteten).
Cowboy Hat

Antike Pyramiden in der Antarktis gefunden?

Laut einem Bericht auf Scieneray.com wurden in der Antarktis Pyramiden entdeckt. Ein Team von 8 Forschern aus Amerika und Europa behauptet Beweise für drei von Menschenhand geschaffene Pyramiden gefunden zu haben, die aus zurückgehendem Eis „herausschauen“, so der Autor.

pyramiden antarktis
© unbekannt
Kann es möglich sein das die Antarktis einst warm genug war für eine antike Zivilisation? Und noch verwirrender ist die Frage wie sich hier eine fortgeschrittene Zivilisation entwickeln konnte. Gibt es noch unter dem Schnee begrabene Strukturen? Erstaunlicherweise machte ein Team von Forschern die Aussage, dass sie Beweise über einige antike Pyramiden in der eisbedeckten Antarktis gefunden hätten.
Pyramid

Israel: Altägyptische Sphinx entdeckt

4.000 Jahre alte Statue ist Pharao Menkaure gewidmet, "einem der Erbauer der Pyramiden von Gizeh"

Archäologen haben im Norden Israels einen überraschenden Fund gemacht: Sie stießen auf die steinernen Füße einer altägyptischen Sphinx, die "einem der Erbauer der Pyramiden von Gizeh" gewidmet war. Eine Inschrift nennt den Namen des vor mehr als 4.000 Jahren lebenden Pharaos Menkaure. Die Sphinx sei die bisher einzige, die diesem Pharao gewidmet sei - und die einzige je in der Levante gefundene Sphinx, berichten die Forscher.

© Amnon Ben-Tor / Sharon Zuckerman
Die Füße der in Tel Hazor entdeckten Sphinx, sie ist dem Pharao Menkaure gewidmet.
Entdeckt wurde das Fragment der Sphinx in Tel Hazor, einer als Weltkulturerbe anerkannten Ausgrabungsstätte nördlich des Sees Genezareth. Zur Bronzezeit, rund 1.800 Jahre vor Christus lag hier eine ausgedehnte Siedlung der Kanaaniter. Rund 20.000 Menschen lebten damals dort und machten Hazor zur größten Stadt der gesamten Region. Hazor wird sowohl im Alten Testament der Bibel als auch in ägyptischen Schriften aus jener Zeit mehrfach erwähnt und war demnach damals ein wichtiger Handelsknotenpunkt zwischen Ägypten, Babylon und Kanaan.
Sherlock

Legendärer Wikinger-Handelsplatz entdeckt

Tausend Jahre alte Funde verraten Archäologen die Lage eines sagenumwobenen Handelszentrums

Ein silberner Knopf und ein paar Waagschalen - das klingt zunächst nicht spektakulär. Doch diese rund 1.000 Jahre alten Funde haben Archäologen jetzt verraten, wo sich die Überreste eines sagenumwobenen Handelszentrums der Wikinger verbergen könnten: in Steinkjer, einer Kommune in der Nähe von Trondheim in Norwegen. Denn dort stießen sie in Wikingergräbern auf mehrere Objekte, die nicht aus der Heimat der Wikinger stammen, sondern aus England und noch ferneren Gegenden.


© Per Fredriksen
Diese Waagschalen fanden Archäologen in einem Grab nahe Steinkjer
Bisher galt Nidaros, der mittelalterliche Vorläufer der Stadt Trondheim, als das wichtigste Handels- und Machtzentrum der Wikinger. Dort residierte vor rund tausend Jahren der Wikingerkönig Olav Haraldsson und dort konzentrierte sich auch der Reichtum der Nordmänner. Doch in den nordischen Sagen wird ein anderer, noch größerer Handelsplatz erwähnt, der vor Nidaros existiert haben soll. Lange blieb aber unklar, ob es sich dabei um einen realen Ort handelte oder eine Fiktion. Einen tausend Jahre alten Wikinger-Handelsplatz zu finden, ist leider alles andere als einfach. Denn Steingebäude gab es damals kaum, und auch die Handelsware bestand meist aus tierischen und pflanzlichen Materialien, die den Lauf der Jahrhunderte nicht überdauern.
Question

Ursprung der Stonehenge-Steine enthüllt - Doch weiterhin Rätsel wie die Steine 360 Kilometer weit transportiert wurden

Fast ein Jahrhundert lang hielten Archäologen den Auf- und Steinbruch Carn Menyn in den walisischen Preseli-Bergen im Hochland von Pembrokeshire für den Herkunftsort der etwa vier Tonnen schweren sogenannten Blausteine, die die beiden inneren Kreise des Steinkreismonuments von Stonehenge in der südenglischen Grafschaft Wiltshire bilden. Jetzt haben Archäologen mittels einer geochemischen Analyse herausgefunden, dass diese Vorstellung falsch ist und Forscher die ganze Zeit am falschen Ort die Herkunft der Blausteine zu ergründen suchten. Stattdessen kamen die Steine aus einem Steinbruch etwa 1,6 Kilometer von Carn Menyn entfernt. Die Frage, wie die mächtigen Steine jedoch aus Wales in die rund 380 Kilometer entfernte Salisbury-Ebene transportiert wurden, bleibt weiterhin rätselhaft.
Stonehenge
© A. Müller, grewi.de
Stonehenge aus ungewöhnlicher Perspektive.
London (England) - Seit etwa 1920 gingen Archäologen davon aus, dass die vor rund 4.500 Jahren in der Ebene von Salisbury in Wiltshire aufgestellten Steine von Carn Menyn stammten. Jetzt berichtet der Archäologe Richard Bevins vom National Museum of Wales in der Fachzeitschrift Journal of Archaeological Science, dass die Steine tatsächlich aus Carn Goedog stammen.

Gegenüber dem britischen The Guardian zeigen sich die Forscher um Bevins schon jetzt zuversichtlich, dass ihre Ergebnisse nicht gerade auf sehr viel Gegenliebe in der archäologischen Gemeinde stoßen wird: "Ich gehe nicht davon aus, dass ich von jenen Archäologen Weihnachtskarten bekommen werde, die die ganze Zeit an der falschen Stelle gegraben haben."
Blackbox

"Verlorene Stadt der Riesen"? Neu entdeckter Pyramidenkomplex im Dschungel von Ecuador

© Eart4All
Mysteriöser Fund im Amazonas-Regenwald

Sicherlich haben Sie bereits von den Legenden über Riesen gehört und von den diversen Funden von Riesenskeletten. Forscher im ecuadorischen Amazonas-Dschungel sind auf einen Pyramidenkomplex gestoßen, der selbst den Bewohnern der Gegend bisher unbekannt war und es wird vermutet, dass es sich hierbei um die "verlorene Stadt der Riesen" (Ciudad Perdida de los Gigantes) handeln könnte.
Hammer

Der "Hammer"

Es wurden Hunderte und mit verschiedenen gemeißelten Figuren versehene Steinblöcken gefunden, sowie ein "Hammer", der die Forscher besonders fasziniert, da er so groß ist, dass er für Menschen normaler Größe nicht als Werkzeug geeignet ist. Jeder der Steinblöcke, die den Gebäudekomplex bilden wiegt mehr als 2 Tonnen und die gefundenen Werkzeuge zur Bearbeitung der Steinquader weckten die alten Theorien und lokalen Legenden über Riesenmenschen.
Footprints

Vollständig erhaltener Langschädel im Elsaß gefunden

Bei Arbeiten an einem Gewerbepark der Gemeinden des Pays de Sainte Odile haben französische Archäologen eine außergewöhnlichen Grabungsstätte entdeckt, die Einblicke Entwicklung und kulturellen Bewegungen von der Jungsteinzeit (Neolithikum), über die Gallier, Römer bis hin zu den mittelalterlichen Merowingern erlaubt. Unter den zahlreichen Funden befindet sich auch ein ungewöhnlich gut erhaltener Langschädel.
Langschädel Elsaß
© INRAP.fr
Der Langschädel von Odilienberg
Obernai (Frankreich) - In einem fast 7.000 Jahre alten Gräberfeld fanden die Archäologen zahlreiche Skelette, die mit Halsketten und Armbändern aus kleinen Perlen oder Muschelkalk geschmückt wurden. Zudem fanden sich zuhauf Werkzeuge aus Feuerstein und teilweise dekorierte Keramik.
Cow Skull

Neue Knochenfunde: Urmenschen gehörten womöglich alle zur selben Art

Es wäre eine radikale Vereinfachung unserer Ahnenreihe: Möglicherweise bildeten die frühen Vorfahren des modernen Menschen nur eine Spezies. Das jedenfalls lassen aufregende Knochenfunde aus Georgien vermuten.
© M. Ponce de León and Ch. Zollikofer/ UC of Zurich
Schädelfunde von Dmanisi (Montage): Die Fundstücke liefern einen einzigartigen Blick in die vielleicht dunkelste und geheimnisvollste Phase der Menschwerdung - jene Zeit, da aus dem Vormenschen Australopithecus der Urmensch Homo hervorging; jene Zeit mithin, in der sich der folgenschwere Wandel vom Affen zum Menschen vollzog.
Fünf Paare von Augenhöhlen starren aus fünf steinernen Schädeln. Es sind fünf Paare, die für die ganze Menschheit stehen. Präsentiert wurden die fünf 1,77 Millionen Jahre alten Fossilien jetzt von einem internationalen Forscherteam aus Georgien, den USA, Israel und der Schweiz. "Es ist eine kleine Bombe für unser Fach", erklärt der Harvard-Paläoanthropologe Philip Rightmire mit kaum verhohlener Genugtuung. "Diese Befunde könnten uns zwingen, manch liebgewonnene Vorstellung zu überdenken."

Vor allem "Schädel 5", der schönste, vollständigste, besterhaltene und zugleich ungewöhnlichste der fünf gilt als Sensation. Er schmückt in dieser Woche das Titelbild der Wissenschaftszeitschrift Science. "Ein fantastisches, wundervolles Stück", schwärmt der Urmenschforscher Fred Spoor vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. "Eine Ikone", sekundiert der kalifornische Paläoanthropologe Tim White.
Roses

Unbekanntes Gemälde von da Vinci aufgetaucht

Es ist womöglich ein Sensationsfund: Im Tresor einer Schweizer Bank wurde ein Gemälde entdeckt, das von Leonardo da Vincis stammen könnte. Bislang war das Werk in der Kunstwelt bloß ein Mythos.

© Corriere della Sera
Bei der Frau auf dem unbekannten Gemälde von Leonardo da Vinci (l.) soll es sich um die berühmten Renaissance-Mäzenin Isabella d'Este handeln. Es gab bislang nur eine Skizze
Das Bildnis der Mona Lisa ist vielleicht das berühmteste Werk Leonardo da Vincis. Aber im Pariser Louvre gibt es noch ein zweites Frauenporträt, das die Neugier der Kunstwelt weckt. Es ist eine Profilzeichnung von Isabella d'Este, einer herausragenden Persönlichkeit der italienischen Renaissance und entstand etwa um 1500. Die Frau des Markgrafen von Mantua wünschte sich seinerzeit ein Gemälde in Farbe von Leonardo. Über Jahrhunderte rätselten Experten, ob neben der Skizze mit Kohlestift auch das "wirkliche Porträt" existiert.

Womöglich ist das Rätsel jetzt, nach einem halben Jahrtausend, gelüftet. Die italienische Tageszeitung Corriere della Sera verkündete den Sensationsfund: In einem Banktresor in der Stadt Turgi im Schweizer Kanton Aargau soll das Bildnis von Isabella d'Este aufgetaucht sein. Es befinde sich im Privatbesitz einer italienischen Familie, die in Mittelitalien und in der Deutschschweiz lebe und deren Sammlung rund 400 Kunstwerke umfasse.
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