Verborgene Geschichte
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Fireball

Komet löste Eiszeit vor 13.000 Jahren aus: Neue Erkenntnisse

eiszeit, grönland
© Hatje Cantz Verlag, Olaf Otto Becker
Vor rund 13.000 Jahren erlebte die Erde einen dramatischen Klimawandel, der weitreichende Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt hatte. Wissenschaftler sind jetzt zu der Erkenntnis gelangt, dass der damalige plötzliche Übergang zu einem kühleren und trockeneren Klima mutmaßlich durch den Einschlag eines Asteroiden oder Kometen ausgelöst worden sei, wie das US-Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Berlin - Der Himmelskörper soll demnach im Gebiet der heutigen kanadischen Provinz Quebec eingeschlagen sein. Der abrupte Wandel des Erdklimas vor rund 13.000 Jahren ist seit langem bekannt, über seine Ursachen wurde in der Forschung gestritten. Als Folge des plötzlichen Temperaturabfalls und der Trockenheit starben weltweit viele große Landtiere aus, in Nordamerika unter anderem das Riesenfaultier, das Mastodon, das Kamel und der Säbelzahntiger.

Dadurch wiederum wurden bis dahin von der Jagd lebende Völker in Nordamerika dazu gebracht, zum Sammeln und Anbau von Nahrung überzugehen. Die Großwildjäger der sogenannten Clovis-Kultur hätten ihre schweren Speere beiseite stellen und sich fortan von Wurzeln, Beeren und kleinerem Wild ernähren müssen, heißt es in dem Bericht.

Kommentar: Möglicherweise handelte es sich nicht nur um einen Kometen, sondern könnte sich auch um einen Schwarm von Kometen gehandelt haben. Der zusätzlich in der Luft explodiert sein könnte.

Eine Eiszeit kann blitzartig beginnen - vor 13.000 Jahren in Europa passiert

Eventuell Faktoren auf die wir uns erneut zubewegen? Höchst wahrscheinlich:



Question

Klimaveränderungen brachten Hochkulturen am Mittelmeer zu Fall: Doch ist das die ganze Geschichte?

Eine 300 Jahre dauernde Trockenperiode löste den Niedergang bronzezeitlicher Zivilisationen aus

Vor rund 3.200 Jahren verschwanden plötzlich viele bronzezeitliche Hochkulturen am Mittelmeer oder erlebten eine Phase der Unruhen und des Niedergangs. Warum, war bisher unklar. Jetzt hat ein belgisch-französisches Forscherteam "den Schuldigen ausgemacht": das Klima. Eine 300 Jahre andauernde Trockenperiode setzte Mykene, den Hethitern und den Ägyptern stark zu und machte sie dann zu einer leichten Beute für räuberische Nomadentrupps aus dem Osten, so die Forscher im Fachmagazin "PloS ONE".
© David Monniaux / CC-by-sa 3.0
Das Löwentor von Mykene, einer der Hochkulturen am Mittelmeer vor rund 3.200 Jahren
Bis etwa 1200 vor Christus bildete das östliche Mittelmeer eines der Zentren der menschlichen Zivilisation. An seinen Ufern lagen einige der damals fortgeschrittensten Kulturen: In der Ägäis herrschten die Mykener mit ihrem ausgedehnten Netz von Städten. Im Südosten hatten die Hethiter ein großes Reich geschaffen das den Großteil Anatoliens umfasste, dazu den Nordwesten Syriens und den Westen Mesopotamiens. In der Levante profitierten die Küstenstädte Kanaans vom reichen Seehandel und in Ägypten erreichte das Neue Reich seine Blütezeit unter Ramses dem II.

Kommentar: Belebter Himmel


Boat

Geschichte der Kolinsation unvollständig: Neue Funde belegen unbekannte Seefahrer auf dem Nortdatlantik schon Hunderte von Jahren vor den Wikingern

Während bislang allgemein den Wikingern die Erstbeseglung und -besiedlung des Nordatlantiks bis hin nach Neufundland zugeschrieben wurde, belegen neue Funde auf den Färöer-Inseln nun, dass die Inselgruppe schon bis zu 500 Jahre zuvor von Europäern besiedelt wurde. Wer diese Seefahrer jedoch genau waren ist weiterhin unbekannt. Der Fund stellt nicht nur die Historie der Seefahrt und Kolonisation des Nordatlatikraumes in Frage sondern hat auch Auswirkungen für unsere Vorstellungen der Kolonisation ähnlicher Inselgruppen weltweit.
Färöer-Inseln
© Wikimedia Commons, CC-by-SA 3.0
Karte Färöer-Inseln.
Durham (England) - Bei den Funden handelt es sich um vom Wind verwehte Sandablagerungen und darin beinhaltete Anteile von Torfasche aus menschlicher Aktivität, die in der Ausgrabungsstätte Sondum auf der Insel Sandoy freigelegt wurde und in der die Forscher Gerstenkörner fanden. Gerste ist war jedoch auf den Färöer zur damaligen Zeit nicht heimisch. Das Getreide musste also von irgendjemandem auf die Inseln gebracht und hier vielleicht sogar auch angebaut worden sein. Die datierbaren Körner waren vermutlich zufällig mitverbrannt worden und dann gemeinsam mit der Torfasche auf die Sandflächen zwischen dem 4. und 6. - und 6. und 8. Jahrhundert aufgetragen worden. Hierbei handelte es sich um eine verbreitete zeitgenössische Methode der Eindämmung von Winderosion.
MIB

"Area 51" offiziell durch CIA-Dossier bestätigt

Durch die Freigabe eines internen Dossiers aus dem Jahr 1992 über die Geschichte zweier einst geheimer Luftaufklärungsprojekte, hat der US-Geheimdienst CIA erstmals offiziell die Existenz der geheimen Militärbasis "Area 51" - auch bekannt als "Groom Lake", "Dreamland" - bestätigt. Vielen UFO-Forschern gilt die "Area 51" nicht nur als Testgelände geheimer irdischer Militärprojekte sondern auch als einstiger Aufbewahrungsort der Trümmer des angeblich 1947 nahe Roswell abgestürzten außerirdischen Raumschiffs und als Testgelände für nachgebaute außerirdische Technologien. In den Dokumenten ist davon allerdings keine Rede. Stattdessen sind diese darum bemüht, die Zunahme von UFO-Sichtungen in den 1950er und -60er Jahren mit eben den besagten Geheimprojekten zu erklären. Während sich auch die deutschen Massenmedien auf die Story stürzen, um wieder einmal ein weiteres UFO-Rätsel für entmystifiziert zu erklären, sind die Informationen und Schlussfolgerungen für UFO-Forscher selbst alles andere als neu.
© CIA
Das Spionageflugzeug U-2 bei einem frühen Testflug.
Washington (USA) - Das nun aufgrund einer Anfrage des National Security Archive an der George Washington University von 2005 veröffentlichte Dossier mit dem Titel "The Central Intelligence Agency and Overhead Reconnaissance: The U-2 and Oxcart Programs" wurde von den CIA-Historikern Gregory Pedlow und Donald Welzenbach 1992 verfasst. Allerdings wurde eine stark verkürzte Version des Teils über die U-2 schon 1998 veröffentlicht.
Pyramid

Verschüttete Maya-Pyramide enthält überraschendes Relief mit mythologischer Bedeutung

Eine aufwendig mit einem seltenen polychrom bemalten Relief-Fries dekorierte Pyramide haben Archäologen in der klassischen Maya-Stadt Homul in der nordöstlichen Region Peten in Guatemala entdeckt. Auf das verschüttete Gebäude stießen die Forscher bei der Erkundung eines Tunnels, der von einstigen Grabräubern offen zurückgelassen wurde. Das prächtige Relief misst acht Meter Länge, ist zwei Meter hoch, mehrfarbig bemalt und zeigt menschliche Figuren in einer mythologischen Umgebung mit gefiederten Schlangen.
© Francisco Estrada-Belli
Mittelansicht des Reliefs.
Homul (Guatemala) - Während noch ein Großteil des Gebäudes unerkundet ist, haben die Archäologen um Francisco Estrada-Belli von der Boston University bereits einen Teil der Außenseite des mehrräumigen und wohl bis zu 20 Meter hohen Bauwerks und damit das selten gut erhaltene Relief freigelegt. Die Forscher gehen davon aus, dass die dargestellten Personen einstige Herrscher der Stadt darstellen. Im Innern fanden sie schon vor etwa einem Jahr die sterblichen Überreste einer offenbar hochrangigen Person mit zahlreichen kostbaren Grabbeigaben und einer hölzernen Totenmaske.
Cult

Der krampfhafte Versuch unserer "Qualitätsmedien" eine falsche Geschichtsschreibung aufrechtzuerhalten: Nazi-Deutschland und die Atomwaffe

Deutschland war im Zweiten Weltkrieg meilenweit von einem laufenden Atomreaktor entfernt. An eine nukleare Waffe war nicht zu denken und die Amerikaner irrten sich in Bezug auf ein solches deutsches Waffensystem total - so die (erneuten falschen) Schlussfolgerungen deutscher Qualitätsmedien, die jüngst zu lesen waren, nachdem zwei deutsche Uranmetallproben aus den 1940er-Jahren durch das Institut für Transurane (ITU), Karlsruhe, untersucht worden waren.

© Unbekannt
Die Amerikaner bei der Demontage des Haigerloch-Reaktors.
Vor einigen Tagen war bei Spiegel Online (1) oder auch bei Welt Online (2) zu lesen - und der Bericht wurde von anderen ("Qualitäts-")Medien übernommen - , dass man anhand von Untersuchungen an Relikten des einstigen, bei Kriegsende im Aufbau befindlichen »Atomreaktors« in Haigerloch sowie anhand einer bereits früher hergestellten Uranmetallplatte nunmehr den wissenschaftlichen Nachweis erbracht habe, dass das deutsche Atomwaffenprojekt quasi ein Hirngespinst amerikanischer Institutionen gewesen sei. Der Reaktor in Haigerloch sei niemals kritisch geworden; genauso wenig deute die Untersuchung einer bereits früher hergestellten Uranmetallplatte darauf hin, dass Plutonium produziert werden konnte.

Kommentar: Hatten die wahren Hintergründe der Normandie-Invasion etwas mit den deutschen Atomwaffen zu tun?

Fireball 2

Existiert eine Verbindung zwischen dem Untergang von Atlantis und dem Tunguska/Tscheljabinsk-Meteoriten? Zivilisationszerstörende Kometen-Schwärme!

Alle 76 Jahre erscheint der Halleysche Komet in der Nähe der Erde. Die letzte Zusammenkunft mit ihm ereignete sich in den Jahren 1985/86 und brachte der Wissenschaft eine Vielzahl von Informationen. Die Bearbeitung der gewonnenen Resultate führte bis heute zum Entstehen vieler neuer Hypothesen. Eine der wohl ungewöhnlichsten soll nachfolgend vorgestellt werden.
© NASA/JPL
Der Kern des Kometen Halley
Der Vorbeiflug des Kometen Halley wurde seinerzeit von zwei sowjetischen, zwei japanischen und einer westeuropäische Sonde beobachtet. Die von ihnen gesammelten Daten lieferten den Wissenschaftlern Informationen, die man bei den vorherigen Zusammenkünften mit dem Kometen nicht erhalten konnte. Den an den Beobachtungsprojekten beteiligten Wissenschaftlern gelang es damals, den Kern des Kometen, der sich als ein monolithischer Körper unregelmäßiger Form (mit dem Aussehen einer gigantischen Kartoffel und den Ausmaßen von 14 mal 2,5 mal 7,5 Kilometern) erwies, sichtbar zu machen. Der Kern war mit einer Schicht von Kohlen­wasserstoffen bedeckt und erwies sich als einer der dunkelsten Körper des Sonnensystems. Eine große Menge Kenndaten über die physikalisch-chemischen Eigenschaften des Kerns, über die Prozesse, die in der ihn umgebenden Gashülle stattfinden, über die Quantität des Wasserdampfes und des kosmischen Staubes, die den Kometen alltäglich verließen, konnten so gewonnen werden. Vieles in der Natur des Kometen ist heute besser verständlich geworden, aber nicht wenige Fragen warten noch auf eine endgültige Erklärung: beispielsweise die Gründe, die die Helligkeitsausbrüche des Kometen verursachen, die Besonderheiten der Vergrößerung seines Schweifes bei der Entfernung von der Sonne, die Anwesenheit einer eigenen Energiequelle im Kern und den Mechanismus der Spaltung des Kerns in Teile zum Beispiel.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Somit ergeben sich viele Probleme mit den Standarderklärungen der Kosmologie über die Entstehung und die Natur der Dinge in unserem Universum. Also auch mit den Erklärungen der Standard-Kosmologie über die Eigenschaften und Auswirkungen von großen sowie kleinen Feuerbällen auf unsere Erde.

Gerade in den letzten Jahren ist ein frappierender Anstieg an Sichtungen von hellen und beeindruckenden Kometen zu verzeichnen. Es deutet einiges darauf hin, dass Kometen-Schwärme immer wieder ganze Zivilisationen ausgelöscht haben und wir scheinen jetzt wieder solch einer Periode ins Auge zu blicken:


Hierzu noch eine von Sott.net kreierte Grafik, basierend auf den Daten der "American Meteor Society":
feuerbälle, meteor society, kometen
© Sott.net
Veranschaulichte Grafik der gesichteten Feuerbälle, basierend auf den verifizierten Berichten von der "American Meteor Society", von 2005 bis 2012. Dies sind jedoch nur Berichte von Feuerbällen die in den USA gesichtet und verifiziert wurden!
2013 scheint der Trend weiterhin steil nach oben zu gehen. Letztes Jahr wurden in Amerika bis zum 09.04.2012, 524 Feuerbälle gesichtet. Die Zahl der gesichteten Feuerbälle für 2013 lag am 09.04.2013 schon bei 836. Ein Anstieg um fast 60%, im Vergleich zum Jahr 2012. Mittlerweile kann eigentlich nur noch wenig Zweifel daran bestehen, dass die Tunguska-Explosion von einem Feuerball verursacht wurde...:

Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Tunguska 1908: Der Tag, an dem sich der Himmel teilte

Weitere Artikel zum Thema:

Bell

Jesus Christus war Gaius Julius Caesar!

Jesus was Caesar Coverbook Carotta
© Inconnu
Ein Gespräch mit dem Theologen Manuel Vogel

Jesus hat nie gelebt, das Neue Testament schreibt lediglich den antiken Cäsarenkult fort, so lautet die These des Antikenforschers Francesco Carotta.


Francesco Carotta führt verschiedene Indizien an: Cäsar wie Jesus begannen ihre Taten in nördlichen Ländern wie Gallien. Außerdem ähnele sich die Entourage auffällig: So habe Pompeius Cäsar auf die politische Bühne gehoben und dann mit ihm konkurriert - ebenso wie Johannes der Täufer bei Jesus.

Nahe an der Wissenschaftsparodie

Carottas Thesen klingen wie eine Wissenschaftsparodie. Er wirft die verschiedenen Evangelien mit ihren ganz unterschiedlichen Überlieferungstraditionen durcheinander, sagt der Jenaer Theologe Manuel Vogel im DRadio-Wissen-Interview. Carottas Analogien seien so allgemein, dass sie nichts aussagen würden. "Seriöse Wissenschaft ist das nicht", so Vogel. Die Ähnlichkeiten zwischen Jesus und Cäsar seien rein äußerlich oder stark konstruiert: "Das alles sagt überhaupt nichts aus. Mit dieser Theorie ist Carotta auf weiter Flur allein."


Kommentar: Der Kommentar liest sich etwas emotional, um keinen Widerspruch zuzulassen. Die Ähnlichkeiten die Carotta aufführt sind nicht "stark konstruiert", sondern beruhen auf Fakten. Im Gegenteil, Jesus seine Geschichte ist konstruiert! Die letzte Aussage von Manuel Vogel ist auch nicht ganz korrekt, Carotta ist nicht der einzige, der Beweise in diese Richtung anführte: Gary Courtneys Buch ET TU, JUDAS? Then Fall Jesus! weist in eine ähnliche Richtung, neben anderen.


Kommentar: Lesen Sie auch den folgenden Artikel für ein paar mehr Hintergrundinformationen.

Dokumentation "Das Evangelium des Caesar" - Jesus Christus war Julius Caesar

Das Buch von Francesco Carotta selbst ist auch in deutscher Sprache erhältlich.

Question

Hatten die wahren Hintergründe der Normandie-Invasion etwas mit den deutschen Atomwaffen zu tun?

US-Generalstabschef George C. Marshalls Bericht an den US-Kriegsminister und die Drohung deutscher Atomwaffen

© Unbekannt
US-Generalstabschef George C. Marshall
2004 jährte sich zum 60. Mal der Jahrestag der Norman­die-Invasion. Die Medien berichteten seinerzeit ausführlich über die verlust­reiche Landung der Alliierten im Jahre 1944 an der französischen Küste, die den Aufbau der gegenüber den Russen versprochenen zweiten, westlichen Front gegen Hitler-Deutschland bedeutete und dem Ziel diente, das Dritte Reich nunmehr mit gemeinsamer Kraft zur Strecke zu bringen.

In der medialen Berichterstattung wurde dabei immer wieder besonders betont, dass die Normandie-Invasion der Befreiung des besetzten Europas vom Faschismus ebenso dienen sollte wie der Beseitigung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland selbst. Indes: Zweifel sind erlaubt. Wer die wahren Hintergründe kennt, weiß, dass das eigentliche Ziel, das hinter der Eroberung der von den Deutschen so genannten »Festung Europa« und der Nie­derwerfung Deutschlands steckte, sehr viel naheliegenderer Natur war: Die Vereinigten Staaten von Amerika sahen sich einer Gefahr gegenüber, die nur noch dann abwendbar war, wenn man jetzt alles auf eine Karte setzen und gegen Deutschland militärisch vorgehen würde. Darüber hinaus winkte fette Beute in Form von Technolo­gien, von denen man wusste, dass sie existierten - und die man sich quasi als Reparation einzuverleiben gedachte.

Bisher wurde freilich behauptet, dass die Niederlage der Wehr­macht bei Stalingrad der Anfang vom Ende des Krieges für das Dritte Reich war. Dass es dennoch eine große Gefahr für die USA und ihre Verbündeten gab - quasi kurz vor Toresschluss - , wurde bisher der geschichtsinteressierten Öffentlichkeit unterschlagen, obwohl kein Geringerer als der amerikanische Generalstabschef George C. Marshall - der oberste Militär der Vereinigten Staaten - unmittel­bar nach dem Krieg mehrfach darauf hinwies. Nach dem Abschluss der Kampfhandlungen in Europa und im Pazifik-Raum ließ Marshall die britische und amerikanische Öffentlichkeit wissen, dass der Krieg um Haaresbreite gewonnen worden und gerade rechtzeitig zu Ende gegangen sei. Er erklärte am 10. Oktober 1945 in einem Bericht der angesehenen britischen Zeitung The Daily Mail: »Viele Amerikaner haben bis heute die Implikationen der formlosen Ausradierung Berlins und der japanischen Städte nicht verstanden. Bei der Wei­terentwicklung von Waffen und Technologien, die uns jetzt be­kannt geworden sind, könnten die Städte New York, Pittsburg, Detroit, Chicago oder San Francisco von anderen Kontinenten innerhalb von Stunden ausgelöscht werden.«
Info

Die Inka setzten ihre Kinderopfer unter Drogen

Bis heute künden die erstaunlich gut erhaltenen Mumien dreier Kinder von Opferritualen durch die Inka. Eine Untersuchung der Mumien hat nun gezeigt, dass die Kinder schon lange Zeit mit Alkohol und Coca betäubt und so offenbar auf Ihren Opfertod, den die lebendig eingemauerten Kinder durch Erfrieren erlitten, "vorbereitet" wurden.
Mumie, Inka
© maam.gob.ar
Die Mumie der einst 14-jährigen "Anden-Jungfrau".
Bradford (England) - Wie das internationale Forscherteam um Andrew Wilson von der University of Bradford aktuell im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS, DOI: 10.1073/pnas.1305117110) berichtet, ergeht der positive Drogenbefund aus Haaranalysen der Mumien, die heute in Kältelammern im "Museum of High Altitude Archaeology" (MAAM, maam.gob.ar) zu sehen sind.

Während in vielen frühen Andenkulturen rituelle Menschenopfer verbreitet waren, so erläutern die Forscher, hatten die Inka diese Handlungen geradezu perfektioniert und institutionalisiert. So mussten unterworfene Stämme den Siegern beispielsweise Kinder aushändigen, die zunächst gehegt und gepflegt, dann jedoch den Göttern geopfert wurden. Angeblich, so berichten spanische Missionare, sollen die Eltern der Opferkinder keine Trauer empfunden haben - galt es doch sogar als Ehre als Opfer auserwählt zu werden. Während noch heute die gemachten Funde der Kindermumien von diesen Praktiken künden, beginnen Archäologen erst jetzt nach und nach die Hintergründe dieser Rituale zu verstehen.
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