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Fr, 12 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
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Tempelanlage Angkor Wat: Forscher entdecken riesige Spiralstrukturen

Angkor Wat ist scheinbar nicht nur ist die größte und bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor in Kambodscha, sondern wie neueste Erkenntnisse zeigen, das größte religiöse Bauwerk der ganzen Welt.
© Khmer Archaeology Lidar Consortium (KALC)
Riesige Spiralstrukturen in Angkor Wat, Kambodscha
Die Anlage befindet sich zirka 240 km nordwestlich der Hauptstadt Phnom Penh und der Tempel wird heute als buddhistisches Heiligtum genutzt aber als es im 10. Jahrhundert errichtet wurde, war es ein Hindu-Tempel, der dem Gott Vishnu geweiht war. Es ist eine faszinierende Stätte, die viele Rätsel beherbergt aber unseren Archäologen auch ständig neu zu entdeckende bietet. So haben auch jetzt wieder ganz aktuell Forscher der University of Sydney eine neue, sagenhafte Entdeckung gemacht. Sie entdeckten auf ihren Bildern, die sie mittels Laser- (LiDAR) und Bodenradar aufgenommen hatten, neben den in der Mitte befindlichen 34,5 Metern hohen Mittelturm, der von vier kleineren Türmen umgeben ist, jetzt noch acht weitere Türme sowie mehrere riesige, etwa 1.500m × 600m große, rechteckige, spiralförmige Strukturen. Diese ganzen Funde stammen allesamt noch aus der Zeit des Tempelbaus.

Kommentar: Mysteriöser Fund: Sind diese Nano-Spiralen aus dem Ural mindestens 20.000 Jahre alt?


Snow Globe

Menschheitsgeschichten - Die Urahnen der großen Mythen

Anthropologen und Ethnologen analysieren Märchen, Mythen und Sagen, um Entwicklungslinien aufzudecken. Mit den Algorithmen von Genetikern verfolgen sie die Evolution der "Mythenfamilien" bis in vorgeschichtliche Zeit - und rekonstruieren deren Urformen.

© Abbé Henri Breuil; Bearbeitung: Spektrum der Wissenschaft
Einst begehrte Zeus, der Herr des Olymps, die schöne Nymphe Kallisto. Diese gehörte aber zum Gefolge der Jagdgöttin Artemis und war daher zur Keuschheit verpflichtet. Doch Zeus näherte sich der Nymphe in der Gestalt ihrer Herrin. Zu spät erkannte Kallisto den Betrug. Sie vermochte sich des mächtigen Gottes nicht zu erwehren, und so nahm das Schicksal seinen Lauf: Die Schwangere wurde von Artemis verstoßen und nach der Niederkunft noch von Hera, der eifersüchtigen Gattin des Zeus, in eine Bärin verwandelt. Eines Tages stieß sie auf ihren Sohn Arcas, aus dem ein mutiger Jäger geworden war. Als der sich anschickte, die vermeintliche Bestie zu töten, griff Zeus ein und versetzte beide als Sternbilder an das nächtliche Firmament. Wir kennen sie unter den Namen Großer und Kleiner Bär.

Diese dramatische Erzählung aus der griechischen und römischen Antike klingt überraschenderweise auch in vielen Mythen anderer Völker der Welt an. Die in Sibirien lebenden Tschuktschen etwa deuten das Sternbild des Orion als einen Jäger, der ein Rentier verfolgt. Es entspricht dem einem "W" gleichenden Sternbild, das im Westen Kassiopeia heißt. In der ob-ugrischen Tradition verfolgt der Jäger einen Elch, repräsentiert durch unseren Großen Bären. Eine solche "Kosmische Jagd" kennen auch Völker in Afrika und in der Neuen Welt. Bei den Irokesen im Nordosten Amerikas etwa jagen und verwunden drei Jäger einen Bären. Dessen Blut färbt die Blätter des Herbstwalds. Doch das Tier erklimmt einen Berg und springt von dort an den Himmel. Bär und Jäger verschmelzen daraufhin zum Sternbild des Großen Bären.

Colosseum

Stonehenge: Gab es ein Vorgängermonument? - Archäologen finden weitere Hinweise zu Herkunft der Blausteine in Wales


Blick auf Stonehenge. Die Blausteine sind die einzelnen Monolithen im Steinkreis.
Probemonument in Wales? Forscher haben endlich die genaue Herkunft der Blausteine von Stonehenge entdeckt: Der äußere Monolith-Ring stammt aus zwei Steinbrüchen in Wales. Das Spannende daran: Den Datierungen nach wurden die Steine dort schon 500 Jahre vor ihrem Aufrichten in Stonehenge gebrochen. Archäologen vermuten daher, dass sie zwischenzeitlich in einem Steinzeit-Monument in Wales verbaut waren - warum, bleibt bisher rätselhaft.

Auch wenn der berühmte Steinkreis von Stonehenge schon vor rund 4500 Jahren errichtet wurde, sorgt er bis heute für Überraschungen. Erst 2014 entdecken Archäologen rund um den Steinkreis unzählige weitere Monumente und 2015 stießen sie auf eine zweite, noch größere Anlage im benachbarten Durrington Walls.

Fund an der Küste von Wales

Schon länger bekannt ist, dass die Erbauer von Stonehenge für den äußeren Doppelring aus Monolithen Steine verwendeten, die es in der unmittelbaren Umgebung nicht gab. Diese sogenannten Blausteine sind aus Dolerit und Rhyolit, einem vulkanischem Gestein, das unter anderem in Wales vorkommt. Woher genau die Steine jedoch stammten und wie die steinzeitlichen Erbauer diese 80 Tonnen schweren Brocken so weit transportierten, war unbekannt.

Kommentar: Stonehenge hat anscheinend immer noch nicht alle seine Geheimnisse preisgegeben.


Blackbox

Wohin verschwanden die Wikinger? Verbleib der Nordmänner immer noch rätselhaft

Rätselhaftes Verschwinden: Es war doch nicht das Klima, das die Wikinger vor gut 600 Jahren aus Grönland vertrieb. Denn wie Forscher nun belegen, gab es dort weder eine mittelalterliche Warmzeit noch eine "Kleine Eiszeit". Stattdessen war es bei Ankunft der Wikinger auf Grönland schon genauso kalt wie 400 Jahre später bei ihrer endgültigen Abreise, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Science Advances berichten. Was die Wikinger dann zur Aufgabe ihrer Siedlungen brachte, bleibt rätselhaft.

© Historisch/ Jens Erik Carl Rasmussen
Wikinger-Schiff und Eisberg vor der grönländischen Küste - ab 985 siedelten die Nordmänner auf Grönland
Die Wikinger waren meisterhafte Seefahrer. In ihren relativ primitiven Booten überquerten sie dank einfacher Navigationshilfen schon vor mehr als tausend Jahren den Atlantik und kamen bis nach Kanada. Angeführt von Erik dem Roten gründeten sie zudem Siedlungen an der Westküste Grönlands, in denen im Laufe der Zeit mehrere tausend Wikinger lebten, Vieh hielten und Walrösser jagten. Doch zwischen 1360 und 1460 endete dies plötzlich: Die Wikinger gaben ihre Dörfer auf und verschwanden für immer aus Grönland.

Kommentar: Die Wikinger sind heute noch so mysteriös wie faszinierend.


Question

Ungewöhnliche Bestattung - Ägyptische Mumie mit Dreck im Kopf

Überraschung im CT-Scanner: Zu ihrer Verblüffung haben US-Forscher im Schädel einer ägyptischen Mumie eine Menge absichtlich in den Kopf gefüllten Drecks entdeckt. Wozu dieser den Mumifizierern diente und warum der rund 3.200 Jahre alten Mumie nicht wie damals üblich das Gehirn entfernt wurde, ist rätselhaft. Auch die Herkunft und Todesursache dieser Mumie sind bisher unbekannt. Die Forscher hoffen, bei weiterer Auswertung der CT-Bilder Hinweise darauf zu erhalten.

© Stanford University
CT-Blick in den Schädel der Mumie: Das Gehirn ist noch da, aber auch eine Lage Sediment.
Bekannt war von dieser Mumie nur, dass sie irgendwann im 19. Jahrhundert in einem Grab nahe der mittelägyptischen Stadt Asyut gefunden wurde. Unter dem Namen "Hatasut" wurde der Fund nach San Francisco verschifft und blieb dort zunächst weitgehend unbeachtet in Sammlungen verschiedener Museen. Der Sarkophag der Mumie zeigt eine Frau in Gewändern des Volks, nicht der Pharaonen. Doch ob er die in ihm liegende Mumie zeigt oder jemand anderes, ist unbekannt.

Blue Planet

Wissenschaftler entdecken riesigen Ozean mit Süßwasser unter chinesischer Wüste

Chinesische Wissenschaftler des »Xinjiang Institute of Ecology and Geography« (XIEG) in Urumqi haben unter dem trockenen Tarimbecken etwas entdeckt, was ein riesiger Ozean zu sein scheint.
© Frederic J. Brown/AFP
Das Tarimbecken befindet sich im äußersten Westen der Volksrepublik China und ist mit etwa 530.000 km² Fläche die größte Beckenlandschaft in Zentralasien. Im Nordwesten von Xinjiang, einer Region, die als eines der trockensten Gebiete der Welt wird angesehen wird, soll nun unter der unwirtlichen, trockenen Wüstenoberfläche ein ganzer Ozean mit Süßwasser verborgen liegen. Die Wissenschaftler, die diese überraschende Entde- ckung gemacht haben, gehen davon aus, dass dieses versteckte, unterirdische Wasserreservoir zehn Mal mehr Wasser gelagert haben könnte, als alle großen Seen in den Vereinigten Staaten zusammen enthalten. „Das ist eine erschreckende Menge an Wasser", sagt Prof. Li Yan, der die Studie leitete. „Nie zuvor haben Menschen es gewagt, sich so viel Wasser unter dem Sand vorzustellen. Unsere Definition von Wüsten wird sich wohl ändern müssen."

Kommentar: In der Sahara gab es einst ein riesiges Flusssystem, das ebenfalls erst vor Kurzem entdeckt wurde:

Gigantischer Urzeitfluss in der Sahara Wüste entdeckt


Meteor

Zyklischer Gesteins-Regen: Urzeitlicher Meteoritenkrater in der Nefud-Wüste, Saudi Arabien entdeckt

Forscher der Ludwigs-Universität Freiburg haben in der Nefud- Wüste von Saudi Arabien einen riesigen Meteoritenkrater entdeckt, der vor schätzungsweise etwa 70 bis 400 Millionen Jahre unsere Erde gewaltig erschüttert haben muss.
Der rund 34 Kilometer große Einschlagkrater konnte erst nach einer seismischen Untersuchung des Gebietes lokalisiert werden, da er sich unter jüngeren Sedimentsschichten verbarg. Zur Bestätigung, dass es sich auch tatsächlich um einen Meteoritenkrater handelt, wurde auch das Schwerefeld des Kraters analysiert, das Auskunft darüber gibt, wie stark die unteren Gesteinsschichten zerrüttet sind.

Kommentar: Unser Planet ist in zyklischen Abständen immer wieder zur "Zielscheibe" von Meteoriten geworden und das setzt sich natürlich bis in die heutige Zeit fort, obgleich es in der Mainstream-Wissenschaft kaum korrekt thematisiert wird.
Im Herbst 2012 veröffentlichte Red Pill Press das Buch The Apocalypse: Comets, Asteroids and Cyclical Catastrophes von Laura Knight-Jadczyk. Es handelt sich um eine Sammlung von Aufsätzen, die im Internet veröffentlicht wurden - über das Erscheinen von Kometen, Asteroiden, Meteoren und Feuerbällen in unserer Erdgeschichte und der zyklischen Natur dieser Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Dieses Buch beinhaltet einen Aufsatz - einem ausgiebigen Zeitstrahl - von aufgezeichneten Begegnungen mit diesen astronomischen Objekten im Laufe der Geschichte. Obwohl nicht ganz vollständig - da es wahrscheinlich ist, dass viele Feuerball- und Meteoriten-Begegnungen in der Vergangenheit bezeugt, aber nicht aufgezeichnet wurden - ist dieser Zeitstrahl so vollständig wie nur möglich, wenn man die Literatur antiker Kulturen bis zum heutigen Tag durchsucht.
Hier können Sie sich das Video "Belebter Himmel" anschauen: Sott Focus: Belebter Himmel


Snakes in Suits

Braune Seilschaften im Verborgenen: Deutsche Regierungsposten selbst nach Ende des 2. Weltkriegs von Nazis besetzt

Die Geschichte des Bundesinnenministeriums (BMI) ist brauner als gedacht. Es gab dort von 1949 bis Anfang der siebziger Jahre mehr ehemalige Nationalsozialisten in Führungspositionen als in anderen Ministerien wie dem Auswärtigen Amt und dem Justizministerium, in denen es ebenfalls von Altnazis wimmelte.
Dies belegt der Abschlussbericht einer Vorstudie von Historikern, der am 29. Oktober erschienen ist. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hatte im Dezember 2014 eine Projektgruppe unter Leitung der Professoren Frank Bösch (ZZF Potsdam) und Andreas Wirsching (IfZ München-Berlin) beauftragt, die NS-Belastung im Innenministerium zu untersuchen und dies auch für die ehemalige DDR zu tun.

Das Bundesinnenministerium hatte eine solche Aufarbeitung länger als die meisten anderen Ministerien und Behörden blockiert. Das überrascht nicht, denn es gab etwas zu verbergen! Nach dem bisherigen Ergebnis waren unmittelbar nach Gründung des BMI im Jahr 1949 die Hälfte aller neu eingestellten Referenten, Abteilungs- und Unterabteilungsleiter ehemalige Mitglieder der Nazi-Partei. Dieser Prozentsatz stieg in den Jahren 1956 und 1961 sogar auf 66 Prozent. Dieser Spitzenwert wurde nur noch vom Bundeskriminalamt (BKA) übertroffen, das dem Innenministerium unterstellt ist. Dort betrug der Nazi-Anteil 75 Prozent.

Kommentar: Solche Unterwanderungen in den höchsten Rängen der Macht sind schon immer ein Merkmal menschlicher Zivilisation gewesen. Um weiterhin so funktionieren zu können, tun die Verantwortlichen alles in ihrer Macht, das Wissen um diese Tatsachen vor der Bevölkerung geheim zu halten. Dieser Prozess, bei dem Prinzipien wie Freiheit und Demokratie zu bloßen Worthülsen werden, sobald Parteien und diverse Bewegungen von pathologisch denkenden Personen infiltriert werden, ist durch Lobaczewskis Arbeit unter dem Begriff der Ponerologie bekannt geworden.


Footprints

Hunderte Fußspuren von Dinosauriern erstmals in Schottland entdeckt

Urzeit-Pflanzenfresser hinterließen Unmengen von Fußabdrücken auf der Insel Skye
© Chmee2/CC-by-sa 3.0
In der Nähe dieser Bucht auf Skye wurden die Dinosaurier-Fußabdrücke gefunden
Spannender Fund: Auf der Insel Skye haben Paläontologen hunderte von Dinosaurier-Spuren entdeckt. Die bis zu 70 Zentimeter großen Abdrücke sind 170 Millionen Jahre alt und stammen von 15 Meter großen und mehr als zehn Tonnen schweren Pflanzenfressern. Sie sind damit die ersten Sauropoden-Spuren in Schottland. Das Spannende daran: Aus dieser Zeit gibt es bisher nur wenige Dinosaurier-Zeugnisse. Zudem liegen die Spuren dort dermaßen dicht, dass dort eine ganze Herde umhergetrampelt sein muss.

Neben Knochen und Zähnen sind Fußabdrücke die wichtigsten Relikte ausgestorbener Tiere wie der Dinosaurier. So verrät beispielsweise eine 2009 im französischen Lyon entdeckte Dinospur, dass dort vor rund 150 Millionen Jahren 25 Meter lange Sauropoden auf Nahrungssuche waren. Und erst vor kurzem belegten in Alaska entdeckte Fußabdrücke, dass die Dinosaurier sogar bis in den Hohen Norden verbreitet waren und selbst Kälte nicht scheuten.

Kommentar: Es gibt einige interessante Entdeckungen, welche die Lehrmeinung zu Dinsosauriern aus den Fugen fallen lassen:


USA

Spuren der verschwundenen Kolonie der Insel Roanoke entdeckt?

Archäologen haben in North Carolina Spuren der ersten englischen Kolonie entdeckt. Die Siedler verschwanden vor mehr als 400 Jahren unter ungeklärten Umständen von der Insel Roanoke.

© William A. Crafts (1876) / Wikipedia Commons
Die Kolonie auf Roanoke Island hatte für spätere amerikanische Generationen eine große Bedeutung: Eine Lithografie aus dem 19. Jahrhundert zeigt die Taufe der Virginia Dare, der ersten Engländerin, die in Nordamerika zur Welt kam
Site X nennen Forscher den Ort, an dem sich möglicherweise eines der größten Rätsel der frühen amerikanischen Geschichte aufklären lässt. Das erinnert ein bisschen an die Mystery-Serie "Akte X". Und so verkehrt ist das gar nicht, denn mysteriös ist das Verschwinden der ersten englischen Siedler in der Neuen Welt bis heute.

Niemand weiß, was vor mehr als 400 Jahren mit den 117 Männern, Frauen und Kindern passierte, die als erste größere Vorhut auf der Insel Roanoke vor North Carolina eine Kolonie gründeten. Sie könnten von Indianern angegriffen worden sein oder sie starben an einer Krankheit. Manche von ihnen könnten in der Not Zuflucht bei in der Nähe lebenden Indianern gesucht und sich mit ihnen vermischt haben. Oder - und das ist die neue Theorie - zumindest ein Teil von ihnen könnte sich ins Landesinnere zu Site X zurückgezogen haben.