Verborgene Geschichte
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4000 Jahre alte Siedlungen in Ecuador entdeckt

Artefakte
© Flickr/Miro Ramarun/CC2.0
Im Nordwesten der Hauptstadt Ecuadors wurden Hinterlassenschaften von uralten Siedlungen entdeckt
Unter Ecuadors Hauptstadt haben Archäologen die Spuren von Siedlungen entdeckt, die mehr als 4000 Jahre alt sind. Damals suchten sich die Bewohner eine andere Bleibe, weil ein Vulkan ihren Ort verdeckte.

In Quito sind Überreste von mehr als 4000 Jahre alten Siedlungen entdeckt worden. Die Objekte und architektonischen Strukturen seien im Park Rumipamba im Nordwesten der ecuadorianischen Hauptstadt ausgegraben worden, zitierte die Nachrichtenagentur Andes den Archäologen Ángelo Constantine. Eine Untersuchung habe ein Alter der Siedlungen von 4200 Jahren ergeben.
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DNA-Analyse der Langschädel deutet auf unbekannte Spezies

Langschädeln
© Brien Foerster
Einer von mehr als 300 auf Paracas gefundenen Langschädeln
Das weltweit verbreitete Phänomen der sogenannten Langschädel stellt Laien aber auch Experten schon seit langem und immer wieder vor neue Rätsel. Während bekannt ist, dass die große Mehrheit dieser ungewöhnlichen Schädelformen durch das Schienen und Abbinden schon im frühesten Kindesalter herbeigeführt wurden, sehen einige Forscher in einigen besonderen Exemplaren dieser Schädel Belege dafür, dass es sich hier um ein wie auch immer geartetes "natürliches" Merkmal handelt. Nicht zuletzt liegen auch heute noch Ursprung, Sinn und Zweck der ungewöhnlichen Tradition im Dunkeln. Der studierte Biologe und alternative Forscher Brien Foerster hat nun einige seiner Meinung nach besonders ungewöhnlichen Langschädel aus Peru einer DNA-Analyse unterziehen lassen. Nach ersten Kurzmeldungen hat Foerster gegenüber unserer Redaktion (grenzwissenschaft-aktuell.de) nun exklusiv erste Details ausführlicher erläutert.

Saarbrücken - GreWi-Hrsg. Andreas Müller: Herr Foerster, vorab vielen Dank, dass Sie uns mehr über die ersten Untersuchungsergebnisse an den Langschädeln aus Paracas berichten wollen. Würden Sie uns vorab jedoch einen kleinen Überblick über die Hintergründe und Besonderheiten dieser Schädel geben?
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Antike Hirnchirurgen: Wari-Kultur in Peru führte schon vor 1000 Jahren operative Schädelöffnungen durch

Vor mehr als 1.000 Jahren gab es im südamerikanischen Land Peru offensichtlich eine große Entwicklung bei der Schädel-Trepanation.

Antike Hirnoperationen
© ucsb
Gefundene Schädel weisen Anzeichen eines operativen Verfahrens auf.
Mehrere gefundene Schädel weisen Anzeichen eines operativen Verfahrens auf, mit denen Eingriffe im Schädelinnern vorgenommen wurden. Durch die Senkung des Schädelinnendrucks sollten wahrscheinlich Verletzungen und Krankheiten behandelt werden, die während bewaffneten Konflikten entstanden.
Sherlock

Neandertaler-Gen entschlüsselt: Hochwertiges Neandertaler-Genom gibt detaillierte Einblicke in die gemeinsame Geschichte unserer Vorfahren

Einem internationalen Forscherteam ist es erstmals gelungen, das Genom einer Neandertalerfrau in sehr hoher Qualität zu entziffern. Die Gensequenz gibt den Forschern damit erstmals detaillierte Einblicke in die Verwandtschaftsverhältnisse und Populationsgeschichte der Neandertaler und anderer bereits ausgestorbener Menschengruppen. "Die Ergebnisse zeigen, dass ein Genfluss zwischen diesen Gruppen durchaus üblich war, wenn auch in kleinem Umfang." Zusätzlich präsentieren die Forscher eine endgültige Liste von DNA-Sequenzänderungen, die alle heute lebenden Menschen von unseren nächsten ausgestorbenen Verwandten unterscheiden.

© Frank Vinken, mpg.de
Svante Pääbo mit Neandertalerschädel.
Leipzig (Deutschland) - Schon 2006 initiierte Svante Pääbo, Direktor des Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ein Projekt, das die Sequenzierung des Neandertaler-Genoms zum Ziel hatte. Im Rahmen dieses Projekts veröffentlichte er im Jahre 2010 eine vorläufige Version des Neandertaler-Genoms, die zeigte, dass die Neandertaler Gene an alle heute außerhalb Afrikas lebenden Menschen weitergegeben hatten. Neandertaler und moderner Mensch - so zeigte schon das damalige Ergebnis - hatten sich also erfolgreich vermischt (...wir berichteten).
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Vergessene Geschichte: "UFO-Schlacht" über Nürnberg in Deutschland im Jahre 1561

Zu Sonnenaufgang am 14. April 1561 erblickten die Bürger Nürnbergs "ein sehr gräuliches Spektakel". Der Himmel schien mit zylindrischen Objekten angefüllt zu sein, aus denen rote, schwarze, orange und blau-weiße Scheiben und Kugeln hervortraten. Kreuze und Röhren, die Kanonenrohren glichen, erschienen ebenfalls, woraufhin die Objekte umgehend "begannen miteinander zu kämpfen". Dieses Ereignis wurde in dem berühmten Holzschnitt von Hans Glaser aus dem 16. Jahrhundert bildlich festgehalten.

Hans Glaser Holzschnitt UFO Krieg
© Wickiana Sammlung, Züricher Zentralbibliothek
Hans Glaser Holzschnitt aus dem Jahr 1566 vom Ereignis über Nürnberg im Jahr 1561.
Nachfolgend sind Beschreibungen des Ereignisses aus verschiedenen Quellen aufgeführt:
Bei Sonnenaufgang am 4. April am Himmel von Nürnberg (Deutschland) sahen viele Männer und Frauen ein sehr alarmierendes Spektakel, an dem verschiedene Objekte beteiligt waren, einschließlich Kugeln von "schätzungsweise 3 in der Länge, bisweilen 4 in einem Quadrat, viele verblieben isoliert, und zwischen diesen Kugeln war eine Anzahl von Kreuzen in der Farbe von Blut sichtbar. Dann waren zwei große Schläuche zu sehen, in denen kleine und große Schläuche waren, 3 Kugeln, auch vier oder mehr. All diese Elemente begannen miteinander zu kämpfen."
(Gazette der Stadt Nürnberg).

Die Ereignisse dauerten eine Stunde und hatten solche Nachwirkungen, dass der Künstler Hans Glaser einen Holzschnitt davon anfertigte. Er bildet zwei riesige schwarze Zylinder ab, die viele blaue und schwarze Sphären ausstoßen, sowie blutrote Kreuze und fliegende Scheiben. Diese scheinen am Himmel einen Kampf auszufechten. Es scheint außerdem, dass einige dieser Sphären und Objekte außerhalb der Stadt abgestürzt sind."

(UFOs at Close Sight - Ufologie.net)
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Fahndung! Späte Strafe für die Auschwitz-Mörder

 Verhandlungssaal im Frankfurter Römer
© imago
Gerichtstag über Deutschland: der Verhandlungssaal im Frankfurter Römer.
Frankfurt - Das Verfahren gegen die Nazi-Schergen rüttelte 1963 ganz Deutschland auf. Ohne diesen Prozess wäre die Aufarbeitung der Nazi-Zeit anders verlaufen. Generalstaatsanwalt Fritz Bauer setzte sich über alle Widerstände hinweg und brachte die Verbrecher auf die Anklagebank.
MIB

Teile der russischen Version von "MK ULTRA" und von "Unkonventionellen Forschungen" veröffentlicht

Während die Bemühungen sogenannter PSI-Spione während des Kalten Krieges in den USA gerade in den letzten Jahren zusehends bekannt wurden, und Vorlage für zahlreiche Bücher, TV-Dokumentationen und sogar Kinofilme lieferten, war über die sowjetische und russische Erforschung parapsychologischer Gebiete wie Telepathie, Psycho- bzw. Telekinese, Fernwirkung und Fernwahrnehmung für die unkonventionelle Kriegsführung und Spionage, bislang nur wenig bekannt. Ein aktueller Fachartikel präsentiert nun ein Dossier der PSI-Forschung in Russland. Gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" hat der Autor des Artikel zudem noch einige offene Fragen weiterführend erläutert.

© gemeinfrei / S. Kernbach
Russischer Fachartikel über Gedankenübertragung aus dem Jahr 1911.
Stuttgart (Deutschland) - Unter Berufung auf Veröffentlichung in russischen Fachzeitschriften und kürzlich freigegebenen Geheimakten veröffentlichte Serge Kernbach vom Research Center of Advanced Robotics and Environmental Science in Stuttgart nun vorab auf "arXiv.org" einen Überblick über das PSI-Forschungsprogramm in Russland von 1917 bis 2003.
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Viele Götter führen zum Glück

Bevor das Christentum Staatsreligion wurde, durften die Bürger frei entscheiden, wen sie anbeteten: die eigenen Gottheiten, himmlische Herrscher aus Ägypten oder Jesus.

mithras stier
© unbekannt
Mithras bei der Stiertötung auf einem Relief aus dem 2./3. Jahrhundert.
Bulb

Götter-Globalisierung war auch schon in der Antike angesagt

"Isis, Mithras, Christus" - eine Karlsruher Ausstellung breitet die mysteriöse Fülle der exotisch-orientalischen Geheimkulte und Religionen im Römischen Reich aus.
HAL9000

Fälschung der Geschichtsschreibung dauert bis heute an: »Wir fälschen unsere eigene Geschichte - und zwar vorsätzlich«

Gerhard Blank
© Gerhard Blank
Michael Grandt hat sich als Wirtschafts- und Finanzbestsellerautor einen Namen gemacht. Was der eine oder andere Leser aber vielleicht nicht weiß: Er ist auch Experte im Bereich Zeitgeschichte. Für seine Forschungen über die letzten KZs auf der Schwäbischen Alb wurde ihm 2005 die Staufermedaille, das ist die höchste Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg, verliehen. Jetzt will er seine brisanten Recherchen über das Dritte Reich weiterführen und enthüllt Pläne zu einem sensationellen Projekt. KOPP Online führte ein spannendes Interview.

KOPP Online: Herr Dr. Grandt, in den letzten Jahren publizierten Sie ausschließlich zu den Themen Wirtschaft und Finanzen. Jetzt wollen Sie sich wieder verstärkt um Zeitgeschichte kümmern. Wie kamen Sie überhaupt darauf, auch Bücher über die Zeit des Dritten Reichs zu schreiben?

Interesse an dem Thema habe ich schon sehr lange. Ende der 1970er Jahre habe ich meinen Geschichtslehrer gefragt, warum in den Schulbüchern nichts davon steht, dass deutsche Frauen und Kinder auf der Flucht aus den Ostgebieten - im wahrsten Sinne des Wortes - abgeschlachtet wurden. Meine Familie väterlicherseits wurde nämlich aus Ostpreußen und Danzig vertrieben, wobei die Hälfte meiner Verwandtschaft ermordet wurde. Meine kleinen Nichten wurden mit an den Kopf gehaltenen Pistolen gezwungen, die Massenvergewaltigung meiner Tante mitanzusehen. Später ereilte die kleinen Mädchen dasselbe Schicksal.

KOPP Online: Und was antwortete Ihr Geschichtslehrer?

Dass diese Gräueltaten nicht auf dem Lehrplan stünden und somit auch nicht interessant seien. Das durfte und darf man bis heute in der Schule nicht erfahren. Genau das war der Grund, warum ich mich dann für die Zeit des Dritten Reiches interessierte und schnell feststellte, wie hier gelogen und manipuliert wird.

KOPP Online: Ist das wirklich so?

Meine Erkenntnisse nach 32 Jahren Recherchen und Forschungen: Wir sind nach wie vor massiven Geschichtsverfälschungen ausgesetzt. Besonders eifrig in der Geschichtsmanipulation sind dabei viele deutsche Historiker, die die Aussagen und Wertungen, die von den Alliierten in den Medien aus der Sicht der Sieger geschrieben wurden, immer noch eifrig verbreiten. Da frage nicht nur ich mich: Wirkt die Re-education, also die Umerziehung der Sieger über die Besiegten, immer noch nach? Angelsächsische Vertreter der Zunft sind bei weitem objektiver und veröffentlichen Bücher, mit denen ein deutscher Autor schon längst als Revisionist oder gar Rechtsradikaler stigmatisiert worden wäre.
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