Verborgene Geschichte
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Cheeseburger

Ungesünder geht scheinbar immer: McDonald's erlaubt Gentechnik-Burger um Produktionskosten zu sparen

Bisher hat die Fast-Food-Kette McDonald's in Europa nur gentechnikfreie Hähnchenburger verkauft. Doch nun dürfen die Fleischlieferanten auch gentechnisch verändertes Futter einsetzen. Greenpeace wittert Profitgier.
McDonald's
© dpa
Um Geld zu sparen steigt McDonald's auf gentechnisch verändertes Futter um
München. Seit Anfang April erlaubt der Fastfood-Konzern McDonald's seinen Hähnchenfleisch-Lieferanten den Einsatz von gentechnisch verändertem Futtermittel. Ein Sprecher von McDonald's Deutschland bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Der Kurswechsel des Konzerns stieß bei der Umweltorganisation Greenpeace auf scharfe Kritik.
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Stadt distanziert sich von grausamer Hexenverfolgung

hexenverfolgung folter
© picture alliance / dpa
Um ein Geständnis zu erzwingen, setzten die Richter auch auf "extreme Folter".
Mindestens 25.000 Frauen und Männer sind in Deutschland als Hexen und Hexer getötet worden. Immer mehr Städte gedenken ihrer Opfer und distanzieren sich von der grausamen Geschichte. Jetzt auch Trier.

Verstümmelt, verbannt, verbrannt: Rund 25.000 Frauen und Männer wurden in der frühen Neuzeit in Deutschland als Hexen und Hexer verfolgt und hingerichtet. Besonders intensiv fiel die Jagd auf die zu Unrecht Verleumdeten in den drei Kurfürstentümern Mainz, Köln und Trier sowie in den fränkischen Hochstiften Eichstätt, Bamberg und Würzburg aus, wie die Historikerin Rita Voltmer von der Universität Trier sagt.

Kommentar: Um zu verstehen, was der Grund für die Hexenverfolgung war, empfehlen wir diese beiden Artikel:
Hexen, Kometen und planetare Kataklysmen

Wie herabstürzende Himmelskörper, Kriege, die Pest und Hexerei miteinander zusammenhängen

Brick Wall

Vortrag: Ewald Stadler über die Geheimgesellschaft der Freimaurer-Loge

Mag. Ewald Stadler, Österreichischer Nationalratsabgeordneter, Volksanwalt a. D. und Abgeordneter zum EU Parlament, referiert über die internationale Freimaurerei-Loge. Inhalte des Referats:
  • die ursprüngliche Bildung der Großloge aus Zusammenlegung von "trinkfesten" Herrenclubs
  • die absichtliche Mystifizierung und nachträgliche Erfindung der Geschichte der Freimaurerei, um ihr künstlich eine beeindruckende und geheimnisvolle 'Aura' zu verleihen
  • das Ausblenden von Gott, wo der Mensch das Höchste in der Schöpfung ist; der Versuch, die Freimaurerei als einzige Zivilreligion einzurichten und Kontrolle über die Schulen zu erlangen
  • der starke Einfluss der Loge auf die internationale Politik
  • (weitere Inhalte siehe weiter unten)


Kommentar: Der Vortrag ist sehr interessant und erscheint ausgezeichnet recherchiert. Leider verlässt der Vortrag gegen Ende (ca. 1h 30m) die Vorstellung von interessanten Fakten und gleitet auf die emotionale Religiöse Frage ab, wo gesagt wird, dass die römisch-katholische Kirche den "alleinigen Wahrheitsanspruch" hat (der Vortrag wurde vom Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Linz veranstaltet). Nichtsdestotrotz sind die präsentierten Informationen im ersten Teil wichtig genug, um weitere Verbreitung zu finden.

Coffee

Urknall und Multiversen waren bereits im Mittelalter bekannt

Sphären Himmel Planeten Mittelalter Schedelsche Weltchronik

Die Erde im Mittelpunkt: Nach der im Mittelalter gängigen Vorstellung steht die Erde im Mittelpunkt eines Kosmos aus perfekten Sphären, in denen sich die Himmelskörper aufhalten. Dieses Modell, das auch Grosseteste im 13. Jahrhundert seiner Arbeit zu Grunde legte, hielt sich bis ins 16. Jahrhundert; so ist es in der hier abgebildeten Schedelschen Weltchronik von 1493 noch enthalten.
Wie der Kosmos entstand, erklärte der mittelalterliche Gelehrte Robert Grosseteste mit Hilfe seiner eigenen Physik. Ein Team aus Historikern und Physikern ließ sein Universum nun in einer Computersimulation wiederaufleben.

Es war kein ganz gewöhnliches Manuskript, das wir Anfang des Jahres bei einem Fachjournal zur Veröffentlichung einreichten. Nicht so sehr des Themas wegen - das passte gut in eine Zeitschrift über Astrophysik, immerhin ging es um Berechnungen über die Interaktion von Materie und Licht im frühen Universum. Nein, außergewöhnlich war unser Ausgangspunkt: ein mittelalterliches Manuskript aus der Feder von Robert Grosseteste, einem englischen Gelehrten des 13. Jahrhunderts.

Seine im Jahr 1225 auf Latein verfasste Schrift "De Luce" (Über das Licht) ist durchdrungen von mathematischem Denken und ganz der Natur des Kosmos und der Materie gewidmet. Vier Jahrhunderte vor Newtons Gravitationsgesetzen und sieben Jahrhunderte vor der Urknalltheorie beschrieb Grosseteste seine Vorstellung eines Universums, das in einer gewaltigen Explosion geboren wurde, woraufhin eine Kristallisation der Materie einsetzte. Im Zuge dessen entstanden nicht nur Sterne und Planeten, sondern schließlich ein ganzer Kosmos aus ineinandergefügten Sphären mit der Erde als Mittelpunkt.

"De Luce" ist unseres Wissens der älteste bekannte Versuch, Himmel und Erde mit ein und demselben Satz physikalischer Gesetze zu beschreiben. Was der Autor dagegen wohl nicht ahnte, ist, dass seine Ausführungen auch die Existenz zahlloser Universen nahelegen. Dabei steht einer kleinen Gruppe wohlgeordneter Universen ein Ozean aus solchen ohne Struktur gegenüber - ein "Multiversum", wie es auch die moderne Physik kennt.
People

Studie: Cro Magnon Mensch nicht Schuld am Aussterben der Neanderthaler

Cro Magnon Neanderthaler
© dpa
Otto Normalwikinger und sein Ururgroßonkel, der Neandertaler: Offenbar erbte Homo sapiens vom Homo neanderthalensis Merkmale, die sich im neuen, kälteren Lebensraum Europas als vorteilhaft erwiesen.
Europäer sind die Nachfahren von modernen Menschen und Neandertalern. Doch die große Spezies verbindende Romanze fand laut einer neuen Studie gar nicht hier statt: In Europa seien sich die Arten nie begegnet. Das hätte Konsequenzen für Theorien über das Aussterben der Neandertaler.

1955 veröffentlichte der spätere Literatur-Nobelpreisträger William Golding "Die Erben", die Geschichte des Aufeinandertreffens zweier Arten der Gattung Mensch: Auf der einen Seite der seit vielen zehntausend Jahren in Europa verwurzelte Neandertaler, auf der anderen Seite der aggressive, frisch aus Afrika eingewanderte Cro Magnon - also wir.

Das Buch ist kaum noch zu haben, obwohl Golding selbst es als sein liebstes bezeichnete: Er erzählt darin die bittere Geschichte der Ausrottung der Neandertaler durch Homo sapiens. Was die Aggressivität unserer Natur angeht, war Golding ("Herr der Fliegen") eben immer Pessimist. Heute könnten wir ihn beruhigen. Was auch immer dazu führte, dass vor rund 30.000 Jahren, wie man bisher annahm, irgendwo in Südspanien die letzten der Neandertaler starben: Homo sapiens war daran wohl nicht beteiligt.
Comet 2

Komet löste vor rund 13.000 Jahren Klimawandel aus

© Hatje Cantz Verlag, Olaf Otto Becker
Eiszeit
Vor rund 13.000 Jahren erlebte die Erde einen dramatischen Klimawandel, der weitreichende Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt hatte. Wissenschaftler sind jetzt zu der Erkenntnis gelangt, dass der damalige plötzliche Übergang zu einem kühleren und trockeneren Klima mutmaßlich durch den Einschlag eines Asteroiden oder Kometen ausgelöst worden sei, wie das US-Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Der Himmelskörper soll demnach im Gebiet der heutigen kanadischen Provinz Quebec eingeschlagen sein. Der abrupte Wandel des Erdklimas vor rund 13.000 Jahren ist seit langem bekannt, über seine Ursachen wurde in der Forschung gestritten. Als Folge des plötzlichen Temperaturabfalls und der Trockenheit starben weltweit viele große Landtiere aus, in Nordamerika unter anderem das Riesenfaultier, das Mastodon, das Kamel und der Säbelzahntiger.

Kommentar: Dieser Artikel bestätigt Laura Knight-Jadczyk's Nachforschungen in der "Kometen und Katastrophen" Serie. Sie schreibt:
Eine der Haupttatsachen, der Paläontologen, Geologen und Archäologen ins Gesicht schauen mussten, ist die unglaubliche Zahl von gefrorenen Kadavern in Kanada und Alaska im Westen, und in Nordrussland und Sibirien im Osten, die alle auf etwa 12.000 Jahre geschätzt werden. Das legt natürlich nahe, dass sich etwas Schreckliches auf diesem Planeten ereignete, und dass die Auswirkungen auf der nördlichen Hemisphäre schlimmer waren als auf der südlichen Hemisphäre.


Bacon n Eggs

Frühmenschen: Fleischkonsum führte zu größerem Gehirn, kleineren Zähnen

Totenkopf Schädel
© AFP
Spanische Forscher sind auf ein Rätsel in der Entwicklung früher Menschen gestoßen: Je mehr das menschliche Gehirn an Größe gewann, desto kleiner wurden seine Zähne - eine "evolutionäre Paradoxie". Denn eigentlich müsste das Gebiss mitwachsen.

Haarlosigkeit, permanent aufrechter Gang, Sprachfähigkeit - der Liste der Dinge, die uns von anderen Primaten unterscheiden, können wir einen weiteren Eintrag hinzufügen: Der Mensch ist der einzige Primat, dessen Backenzähne immer kleiner wurden, während sein Gehirn an Größe zunahm.

Tatsächlich verschoben sich im Laufe der Entwicklung der Gattung Homo die Proportionen des menschlichen Schädels zwischen Hirnschädel und Gesichtsschädel sowie Kiefer. Während Ersterer immer weiter "anschwoll", um das wachsende Volumen des Gehirns zu beherbergen, geriet der Rest zunehmend "zierlicher".
Bell

Ratten und Flöhe sind nicht verantwortlich für Pest-Übertragung: Übertragung durch Luft

Engländer hatten es schwer im 14. Jahrhundert: Erst plagte sie eine große Hungersnot, dann fielen mehr als die Hälfte der Einwohner Londons der Pest zum Opfer. Skelette aus der Zeit des Schreckens zeigen, was geschah.
totenschädel
© Crossrail AG
Als die Pest London erreichte, wussten die Obersten der Stadt längst, dass der Schwarze Tod auf sie zukam. Er hatte sich zunächst auf dem Kontinent in den Hafenstädten Marseille und Venedig gezeigt. Dann fraß die Seuche sich langsam ins Landesinnere vor. Southampton meldete als erste Stadt Englands ebenfalls Pesttote. Als die Todesfälle immer näher rückten, kauften die Londoner Land vor den Toren der Stadt: Einen Gottesacker, der die Zehntausenden aufnehmen sollte, die in den kommenden Jahren sterben würden.

"Die historischen Berichte zeigen, dass der Ankunft der Pest in London ein erheblicher Planungsaufwand vorausging", erklärt Grabungsleiter Jay Carver. "Es gab zwei Notfriedhöfe, die für geplante und geordnete christliche Begräbnisse bereitgehalten wurden." Die Lage des ersten Friedhofs ist bereits seit den achtziger Jahren bekannt. Auf den zweiten dieser Friedhöfe stießen die Archäologen nun bei Bauarbeiten zu einem Bahntunnel unter dem Charterhouse Square im Londoner Stadtteil Farringdon.

Kommentar: Leider lässt der Artikel wichtige Details aus. Zum Beispiel erwähnte der Observer, dass die Pest nicht über Ratten und Flöhe übertragen wurde, wie bisher immer angenommen, sondern über die Luft. Ein anderes wichtiges ausgelassenes Detail ist, dass ein Großteil der gesamten Bevölkerung in Europa fast zeitgleich dezimiert wurde und die Pest auftrat, was auf Himmelskörper-Aktivitäten schließen lässt. Lesen Sie dazu die folgenden Artikel:

Bizarro Earth

Mikroben-Apokalypse: Der eigentliche Grund für das Perm-Massenaussterben vor 250 Millionen Jahren?

Vor 250 Millionen Jahren starben plötzlich 90 Prozent aller Arten aus. Bislang galten Vulkanausbrüche als Ursache des Massensterbens. Nun haben Forscher eine neue Vermutung.
Wenn mit einem Mal etwa 90 Prozent aller lebenden Arten von der Erde verschwinden, muss schon etwas Außergewöhnliches passiert sein. Nur was? Im Fall des Massenaussterbens am Ende des Perms vor 252 Millionen Jahren ist das noch immer unklar. Womöglich aber spielten Mikroorganismen die entscheidende Rolle, vermuten nun Forscher um den Geophysiker Daniel Rothmann vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (PNAS, online). Sie halten es für wahrscheinlich, dass sich Methan-produzierende, im Meer lebende Archaeen plötzlich stark vermehrt haben. Dadurch stieg die Methan-Konzentration erheblich an. Dies wiederum wirkte sich auf das Klima und die chemischen Abläufe in den Ozeanen aus: Für die meisten Arten wurde es zu warm und das Meerwasser zu sauer.

Fireball 4

Hinter dem "Schwarzen Tod" könnte Ebola stecken - Oder eine kosmische Verbindung

Der "Schwarze Tod", der im Mittelalter die europäische Bevölkerung stark dezimierte, ist womöglich gar nicht auf die Pest zurückzuführen. Britische Forscher haben ein Ebola-ähnliches Fieber im Visier.

pest, schwarzer tod
"Die Geschichtsbücher liegen falsch", behauptet Christopher Duncan in der britischen Zeitung The Independent. Duncan und seine Kollegin Susan Scott von der University of Liverpool haben die Verbreitung der Epidemie im 14. Jahrhundert untersucht. Basierend auf diesen Daten kommen die beiden Spezialisten für Infektionskrankheiten zu dem Schluss, dass es sich nicht um eine bakterielle, sondern um eine Virus-Infektion handelte.

Die Beulenpest wird von Bakterien ausgelöst, die durch Bisse von Rattenflöhen übertragen werden können. Unter dem Begriff "Schwarzer Tod" beschrieben Forscher bislang eine Pest-Epidemie, die zwischen 1347 und 1352 in Europa wütete.

Kommentar: Sott.net vermutet seit vielen Jahren und auf der Forschung von Mike Baillie basierend, dass es eine kosmische Verbindung gibt:
  1. Himmelskörper löschten zur Zeit der Pest den Großteil der Bevölkerung aus und
  2. Himmelskörper haben generell Krankheiten auf die Erde gebracht, gegen die die Menschen keine Immunität besitzen
Dies ist besonders interessant in Bezug auf den momentanen Ebola-Ausbruch in Guinea. Lesen Sie dazu besonders die folgenden Artikel:

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