Gesundheit & Wohlbefinden
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Anders verlaufende Gefäßsysteme: Contergan-Schäden größer als bisher gedacht

Eine unveröffentlichte Studie offenbart bisher unbekannte körperliche Schäden bei Contergan-Opfern. Ein großer Teil der 2700 deutschen Geschädigten kann sich therapeutische Behandlungen kaum leisten.
Contergan-Schäden
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Kinder wuchsen mit Missbildungen auf, weil ihren Müttern in der Schwangerschaft ein Schlafmittel empfohlen wurde
Die Gerüchte kursierten seit langem bei den Contergan-Geschädigten: Von Operationen, bei denen die Patienten verblutet seien, war die Rede; von versehentlich durchtrennten Nervenbahnen; von Patienten, denen kein Blut abgenommen werden konnte oder bei denen der Pulsschlag nicht an der typischen Stelle zu ertasten war. Alles Hinweise darauf, dass die Blut- und Nervenbahnen von Contergan-Geschädigten anders verlaufen als die anderer Menschen. Für die Betroffenen würde das bei jedem chirurgischen Eingriff ein erhebliches Risiko darstellen.

Nun scheint sich dieser Verdacht zu erhärten. Die von den Auftraggebern unter Verschluss gehaltenen Zwischenergebnisse einer Studie der Universität Heidelberg legen nach Informationen der Welt am Sonntag nahe, dass die untypisch angelegten Gefäßsysteme eine weitere, bisher noch nicht medizinisch anerkannte Folge von Contergan sind.
Bandaid

Hunde schützen Kinder vor Asthma und Erkältungen

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San Francisco/New York - Ein Hund im Haus kann Kinder einer US-Studie zufolge wohl vor Asthma schützen. Der Staub in Hundehaushalten schützt vor der Infektion mit bestimmten Erkältungsviren, fanden US-Forscher in Versuchen mit Mäusen heraus.

Schwere Infektionen mit den RS-Viren (Respiratory Syncytial Virus) sind mit einem höheren Risiko verbunden, in der Kindheit an Asthma zu erkranken. Die Studie sollte am Dienstag bei einer Tagung der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie in San Francisco vorgestellt werden.
Hourglass

Die Geschichte wiederholt sich: Die Pest ist zurück!

Obwohl die Pest normalerweise ein Relikt des Mittelalters ist, als unhygienische Zustände und Nagetierbefall inmitten der erbärmlichen Zustände von Armut vorherrschten, scheint sich diese seltene doch tödliche Krankheit durch die wohlhabenderen Gemeinden in Neu Mexiko auszubreiten, berichten die Forscher.
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Die Pest forderte Millionen Opfer in ganz Europa. Viele Gemälde wie jenes von G. B. Tiepolo aus dem Jahre 1758 zeugen davon.
Warum die Pest in wohlhabenden Nachbarschaften auftaucht, ist nicht völlig klar, fügen die Experten hinzu. "Wo menschliche Fälle von Pest auftauchen ist damit verbunden, wo die Leute leben und wie sie mit ihrer Umwelt interagieren", sagt die leitende Forscherin Anna Schotthoefer von der Marshfield Clinic Research Foundation in Wisconsin. "Diese Faktoren können sich mit der Zeit verändern, was periodische Neubewertungen jener Faktoren notwendig macht, die die Leute der Gefahr aussetzen."

Diese neueste Studie bestätigt frühere Berichte darüber, dass das Leben innerhalb oder nahe von natürlichen Umgebungen, die die Pest unterstützen, ein Risikofaktor für die menschliche Pest ist, sagte Schotthoefer.

Kommentar:
William Bramley berichtet in seinem Buch The Gods of Eden davon, dass in der Geschichte der Menschheit Ausbrüche der Pest stets im Zusammenhang mit gehäuft auftretenden atmosphärischen Erscheinungen stand - bspw. "hellscheinende Lichter um die Sonne herum", oder der Himmel, der "wie in Flammen erschien", oder "seltsame Sichtungen" am Himmel, sowie blaue oder übel-riechende "Nebel", und "Kometen". Ein Blick auf die immer häufiger und seltsamer werdenden atmosphärischen Sichtungen der Gegenwart lassen demnach aufhorchen.
"Nicht alle Ausbrüche der Beulenpest gingen auf eine Nagetierplage zurück; tatsächlich schien nur eine Minderheit der Fälle mit einem Anstieg von Schädlingen verbunden zu sein. Das größte Rätsel des Schwarzen Todes liegt darin, wie er in der Lage war isolierte menschliche Populationen zu treffen, die keinen Kontakt zu früheren, infizierten Gebieten hatten. Die Epidemien tendierten auch dazu, abrupt zu enden." (The Gods of Eden, S. 181, englischsprachige Ausgabe)
Desweiteren scheinen der Schwarze Tod und die Beulenpest nicht durch den gleichen Erreger verursacht zu sein:
"2001 schlugen die Epidemiologen Susan Scott und Christopher Duncan von der Liverpool Universität die Theorie vor, dass der Schwarze Tod nicht von einem Bakterium sondern von einem Ebola-ähnlichen Virus verursacht worden sein könnte. (...)

Samuel K. Cohn, der ausgiebig von Baillie zitiert wurde, entkräftete die Theorie ebenfalls (und das ist wirklich alles, was sie ist, und eine schwache Theorie noch dazu!), dass der Schwarze Tod die Beulenpest war."
Lesen Sie in diesem Zusammenhang folgende Artikel:

Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung
New Light on the Black Death: The Viral and Cosmic Connection
Bedrohliche Seuche - Mehr als 60 Pesttote auf Madagaskar
Verursacher des "Schwarzen Todes" existiert noch


Bad Guys

Psychopathie: Monsantos GMO-Mais verursacht Gewichtzunahme und zerstört Organfunktionen

Machen genetisch veränderte Nahrungsmittel dich krank und fett? Monsantos genetisch veränderte Kreationen sind überführt worden, eine Vielfalt von Schäden für die Umwelt und den Menschen zu verursachen, aber tragen sie auch zu einem der am schnellsten wachsenden Gesundheitsprobleme des Landes bei?

Ein Report des Internationalen Journals für Biologische Wissenschaften zeigt, dass GMO-Nahrung tatsächlich zur Fettsucht-Epidemie beiträgt.

Es ist einer der ersten Berichte zu einer vergleichenden Analyse des Blut- und Organ-Systems bei Ratten, die mit GMO-Mais gefüttert wurden und sie beendet effektiv die Debatte darüber, ob GMO-Nahrung sicher in Bezug auf die Gesundheit ist. Die Studie fand, dass GMO-Mais das Gesamtkörpergewicht um 3.7% erhöht, das Lebergewicht hingegen um 11%.
Heart

Herzchirurg enthüllt die Wahrheit über fettarme Ernährung

Zu meinen, eine fettarme Diät sei gesund und beuge Krankheiten vor - das ist das vielleicht größte Missverständnis unserer Tage. Und das mit schlimmen Folgen, nämlich der wahren Epidemie von hohen Cholesterinwerten, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen und vorzeitigem Tod. Nun hat Dr. Dwight Lundell, ein ehemaliger Herzchirurg mit 25-jähriger Berufserfahrung, in einem jüngst veröffentlichten Bericht zugegeben, dass fettarme Diäten der Gesundheit schaden. Er erklärt, warum der Verzehr von Fetten in einem ausgewogenen Verhältnis ganz entscheidend dafür ist, den Körper vor krankheitsverursachenden entzündlichen Prozessen zu schützen.
Herzinfarkt
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Die fettarme Diät geht auf Studien aus den frühen 1940er Jahren zurück, bei denen Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen hohen Cholesterinwerten und einer, wie sie schrieben, »fettreichen« Ernährung beobachteten. Seitdem, also schon jahrzehntelang, hält sich wie in Stein gemeißelt die Ansicht, fettarme Diäten seien gesund für das Herz und erlaubten es, das Gewicht stabil zu halten. Ernsthafte Untersuchungen oder Widerspruch gibt es kaum.

Doch nun erweist sich schmerzlich, dass Millionen von Amerikanern völlig überflüssig unter gesundheitlichen Beschwerden durch die fettarmen Diäten leiden, die ihnen doch angeblich helfen sollen, schlank und gesund zu bleiben. Und in dem Maße, wie neue Studien auftauchen, aus denen hervorgeht, dass Lebensmittel wie beispielsweise gesättigte Fettsäuren, die jahrelang als ungesund und krankmachend verteufelt wurden, in Wirklichkeit sehr gesund sind, ändert sich das Denken allmählich.

Da der Mythos über fettarme Ernährung in der Mainstreamkultur aber so lange beibehalten wurde, vollzieht sich diese Änderung ziemlich langsam, zumal viele Mediziner nur zögernd eingestehen, jahrelang schlechter Wissenschaft auf den Leim gegangen zu sein. Dr. Lundell ist einer der wenigen bescheidenen Ärzte, die jetzt offen die Wahrheit über die Gefahren fettarmer Diäten sagen.
Ambulance

Zahl der Ärztefehler nimmt 2011 zu

Die Zahl der Ärztefehler hat im Jahr 2011 zugenommen. Dies zeigt die am Dienstag in Berlin veröffentlichte Erhebung der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern. Demnach waren Diagnosen und/oder Patientenbehandlungen in 2.287 Fällen unzureichend oder fehlerhaft.
Arzt bei OP
© dts Nachrichtenagentur
Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Zunahme von 88 Fällen beziehungsweise 3,9 Prozent. Für 99 Patienten endeten die ärztlichen Fehler tödlich, in 721 weiteren Fällen kam es zu Dauerschäden. Die häufigsten Behandlungsfehler treten wie in den Vorjahren bei Knie- und Hüftgelenkarthrose auf. Auch Unterarm-, Unterschenkel- und Sprunggelenkfrakturen werden oft unzureichend therapiert. Positiv ist hingegen die bessere Behandlung von Brustkrebs. Die Zahl der nachgewiesenen Fehler hat sich auf 15 Fälle reduziert. “Eine völlig fehlerfreie Behandlung wird es nie geben. Schon daraus resultiert die Verpflichtung, alles dafür zu tun, das Risiko so klein zu halten wie irgend möglich”, sagte Dr. Andreas Crusius, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen.

(dts Nachrichtenagentur)
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Nachtarbeit soll Brustkrebsrisiko erhöhen

brustkrebs
© AFP
Studie: Ebenso großer Risikofaktor wie Genetik

Nachtarbeit erhöht bei Frauen laut einer französischen Studie das Brustkrebsrisiko um 30 Prozent. Eine Untersuchung bei Krankenschwestern habe ein deutlich höheres Risiko bei den Frauen gezeigt, die nachts arbeiten, berichtete Pascal Guénel von Forschungszentrum des Inserm-Instituts, der die Studie leitete. Das gelte vor allem, wenn die Frauen mehr als vier Jahre lang Nachtschichten machten und sich Tag- und Nachtarbeit abwechselten.

Ein sogar um 50 Prozent erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, haben Frauen, die mit der Nachtarbeit vor ihrer ersten Schwangerschaft angefangen haben. Bei ihnen seien die Brustdrüsen noch nicht voll differenziert und dadurch anfälliger für Störungen, sagte Guénel, dessen Erkenntnisse im International Journal of Cancer veröffentlicht wurden.
Ladybug

Meditation als Ansatz gegen Depression und Schizophrenie?

Schnellere Signale, Verdichtung der Nervenfasern: Meditation verändert bereits nach vier Wochen das Gehirn, zeigt eine Studie. Forscher sehen die Chance für neue Therapien von psychischen Erkrankungen.
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Washington/Lubbock - Eine Aufmerksamkeitsmeditation verändert in vier Wochen die Nervenfasern einer bestimmte Gehirnregion stärker als eine reine Entspannungsübung. Das zumindest berichten Forscher um Yi-Yuan Tang von der Texas Tech University in Lubbock. In einem vorderen Teil der Hirnrinde habe sich nach dem Meditationstraining die Isolierung der Nervenzellfortsätze (Axone) deutlich verbessert, was zu einer schnelleren Durchleitung von Signalen führe. Der sogenannte anteriore cinguläre Cortex wird allgemein mit der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen in Verbindung gebracht sowie mit der Fähigkeit, Konflikte zu lösen.

Kommentar: Meditation statt Medikation - Neue Therapie gegen chronische Schmerzen

Cow Skull

Anzeichen für Brucellose-Epidemie in China nehmen zu

Tiertransport
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Die chinesischsprachige Epoch Times, DaJiYuan, berichtete am 5. Juni 2012, dass es in China Anzeichen einer Brucellose-Epidemie gebe. Ein Mitarbeiter des „Chinese Center for Disease Control and Prevention“ meinte, dass die aktuelle Lage sehr ernst sei.

Die Ministerien für Gesundheitswesen und für Agrarwirtschaft in China kündigten gemeinsam am 11. Mai durch die staatliche Nachrichtagentur Xinhua an, die Erkrankungen von Brucellose zu überwachen. Außerdem sollen Informationen über diese Seuche an Risikogruppen vermittelt werden.

Erste Anzeichen auf eine Epidemie gab es im September 2011. Berichten von magazine.caixin.com zufolge seien 28 Studenten und Lehrer der Northeast Agricultural University an Brucellose erkrankt. Es zeigte sich, dass die Zoonose durch Experimente mit Schafen übertragen wurde. Im Winter 2011 seien ein Schäfer und seine Frau im Landkreis Fengning der Provinz Hebei ebenfalls an Brucellose erkrankt. Der Landkreis Fengning ist auch stark touristisch frequentiert, es werden häufig Produkte aus Lammfleisch und Schafsmilch auch von Touristen konsumiert. Nach Aussagen Zhang Zhihui, einem Mitarbeiter des örtlichen Gesundheitsamtes gab es vor Ort im vergangenen Jahr 77 Einwohner mit festgestellter Brucellose. In 2012 seien es bereits 64 Erkrankungsfälle.
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Giftiges Quecksilber in Babynahrung in China entdeckt

Chinesischer Lebensmittelskandal
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In Babymilchnahrung des Großherstellers Yili wurde giftiges Quecksilber entdeckt.
Neuer Lebensmittelskandal in China: In Babymilchnahrung des Großherstellers Yili wurde giftiges Quecksilber entdeckt. Das staatliche Unternehmen rief deshalb alle zwischen November 2011 und Mai 2012 hergestellten Produkte zurück.

Ein neuer Lebensmittelskandal beunruhigt Eltern in China: In Babymilchnahrung des Großherstellers Yili wurde giftiges Quecksilber entdeckt. Das staatliche Unternehmen rief deshalb alle zwischen November 2011 und Mai 2012 hergestellten Produkte zurück. Es war bereit im Jahr 2008 in den Skandal um mit Melamin gepanschte Milch verwickelt, als sechs Kinder starben.

Das in der Inneren Mongolei ansässige Unternehmen machte in einer im Internet verbreiteten Erklärung keine Angaben dazu, wie viele Produkte genau betroffen sind. Auch gab es keine Angaben, wie das Quecksilber in die Babymilchnahrung gelangen konnte. Die Substanz kann Schäden an Gehirn, Herz, Nieren, Lungen und am Immunsystem verursachen.
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