Gesundheit & Wohlbefinden
Karte


Info

Afrikanische Schweinepest weitet sich aus - Ausbruch in der Ukraine

Schweinepest
© Unbekannt
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt weiter in den Westen vor. In der vergangenen Woche gab es den ersten ASP-Ausbruch in der Ukraine. Wie der staatliche Veterinär- und Pflanzenschutzdienst der Ukraine mitteilte, ereignete sich der Ausbruch im Dorf Komyshuvatka, das etwa 170 km von der russischen Grenze entfernt liegt. Die Seuche brach bei Schweinen aus, die zur Selbstversorgung gehalten wurden. Wahrscheinlich ist der Erreger über Lebensmittel aus Russland eingeführt worden.

Um die Schweinepest einzudämmen, wurden eine Quarantäne eingerichtet und Straßen gesperrt. Zudem sind alle Personen, die Schweine in privaten Beständen halten, aufgerufen, keine Speiseabfälle tierischen Ursprungs zu verfüttern und den Kontakt zu wildlebenden Tieren zu vermeiden, heißt es weiter.
Ambulance

Ebola-Virus erreicht Ugandas Hauptstadt Kampala

Kampala. Das tödliche Ebola-Virus, an dem seit Anfang Juli in Uganda mehr als ein Dutzend Menschen starben, hat die 1,5 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Kampala erreicht. Wie Präsident Yoweri Museveni am Montag mitteilte, starb dort mindestens ein Mensch an der hochansteckenden Erkrankung. In der behandelnden Klinik Mulago befänden sich sieben Ärzte und 13 Arzthelfer in Quarantäne. Die Seuche war vor drei Wochen etwa 200 Kilometer westlich von Kampala im Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen.
Bacon

Die gesunde Ernährung der Paleo-Diät

Frisches Obst, Gemüse, Eier und jede Menge Fleisch - das sind die Grundlagen der Paleo-Diät, auch als Steinzeit-Diät bekannt. Gegessen werden nur Nahrungsmittel, von denen sich bereits unsere Vorfahren ernährt haben. Warum? Weil wir für die heutige Ernährung angeblich nicht gemacht sind. Wir verraten euch, wie die Paleo-Diät funktioniert...
paleo, steinzeit, fett, fleisch
© Getty Images/George Doyle
Die Paleo-Diät (von Paläolithikum bedeutet Altsteinzeit) orientiert sich an der Ernährung unserer Vorfahren. Sprich: Bei der Paleo-Diät darf alles gegessen werden, was auch damals schon Bestand der Ernährung war: Wild, Fisch, Ei oder sowie Gemüse, Früchte, Kräuter, Pilze, Nüsse und Honig.

Verarbeitete Lebensmittel wie Brot, Nudeln und Milchprodukte sowie jegliche Fertiggerichte sind bei der Paleo-Diät ebenso tabu wie Zucker und Alkohol.

Kommentar: Der Verzicht auf Getreideprodukte ist dabei mit das Wichtigste:

Gluten, eine Substanz die jeden betrifft

Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit

Im Zusammenhang mit Fett, empfehlen wir die folgenden Artikel:

Gesättigtes Fett ist gesund!
Fett macht glücklich
Krebstherapie: Mit Fett gegen Tumoren

Attention

Roundup, das Monsanto-Gift und andere Mittel

mr. fish, genetik, gift, mensch
© mr. fish
In den Niederlanden hat Ron Fouchier, jemand der sich Wissenschaftler nennt, das Grippe Virus H5N1 mit gentechnischen Mitteln so verändert, das es sich nunmehr zwischen Frettchen auch über die Luft verbreitet. Er hat damit ein so schon hochgefährliches Virus auf eine völlig neue Gefahrenebene gehoben und ist auch noch stolz auf seine Tat. Selbstverständlich betont er das das Virus sicher im Labor eingeschlossen sei und natürlich niemals in die Freiheit kommen könne. Damit aber nicht genug, die Niederlande haben dem Verantwortungslosen sogar erlaubt, das Rezept für die Schaffung dieser Biowaffe auch noch in Form eines Manuskriptes zu veröffentlichen damit ja jeder drittklassige Terrorist in der Lage ist, diese Biowaffe oder ähnliche Biowaffen nachzubauen.

Wie abwegig Fouchier denkt, wird klar wenn man hört, dass er sich in wissenschaftlichen Freiheit gegängelt führt, weil unter anderem eine amerikanische Biosicherheitsbehörde lange gezögert hatte. Tatsächlich hat seine sogenannte Forschung keinerlei wissenschaftlichen Wert bei der Bekämpfung von H5N1 wie Didier Trono im Tagesanzeiger deutlich macht.

Natürlich sieht Fouchier auch keine Terrorismusgefahr. Er verweist darauf, dass man um seinen Unfug zu wiederholen, ein gut ausgestattetes Labor und entsprechende Fachleute brauche. Erinnert sich noch wer an die hübschen Bilder von Herrn Rumsfeld und den Engländern die den Menschen fahrende Biolabors im Irak versprachen um ihren Angriffskrieg zu rechtfertigen. Vorsichtshalber wurden damals auch mal eben Syrien und der Iran am Rande mitbeschuldigt. Damals waren das alles nur Lügen. Aber nachdem die USA jedes Land angreifen oder mit Söldnern und bezahlten Aufständischen zu destabilisieren versuchen, liegt es auf der Hand, dass sich jeder Nationalstaat der es sich leisten kann, derartige Labors bauen wird.
Syringe

Malaria-Impfstoff erweist sich als gefährlich: Erreger werden noch aggressiver

Zuvor unbekannte Nebenwirkung in Versuchen mit Mäusen entdeckt

Malaria-Erreger
© CC 2.5
Plasmodium sp., Errger der Malaria
Impfungen gegen Malaria könnten diese tödliche Infektionskrankheit noch gefährlicher machen. Denn eine in vielen Impfstoffkandidaten enthaltene Substanz fördert offenbar die Bildung noch aggressiverer Erreger. Darauf deutet ein Versuch US-amerikanischer Forscher mit Mäusen hin. Steckten sich ungeimpfte Mäuse bei geimpften Artgenossen mit dem Malaria-Erreger Plasmodium chabaudi an, erkrankten sie deutlich schwerer als durch den ursprünglichen Parasitenstamm.

Der Kontakt mit dem Wirkstoff merze zwar einen Großteil der Parasiten aus, lasse aber die gefährlicheren überleben. Eine Impfung mit dieser Substanz fördere offenbar Genveränderungen beim Erreger, die ihn aggressiver machten, berichten die Forscher im Fachmagazin PloS Biology. Möglicherweise sei dieser Effekt nicht auf Malaria beschränkt, sondern existiere auch bei anderen Infektionskrankheiten.
Attention

Bubble-Tea ist gefährlich - Verschluckungsgefahr und Zuckergehalt

Prickelndes Geschmackserlebnis, Dickmacher aus Fernost oder gefährliches Modegetränk? Beim Thema Bubble Tea scheiden sich die Geister. Jetzt fordert das Verbraucherministerium Warnhinweise beim Verkauf des Gebräus. Kinder könnten sich an den Perlen verschlucken.
bubble tea
© AP
Bubble-Tea-Store in New York: Der Trend kommt aus Asien, genauer gesagt aus Taiwan. Inzwischen hat das Getränk mit den quietschbunten Perlen Anhänger rund um die Welt.
Berlin - Bubble Tea, Gabel, Schere, Licht - ist für kleine Kinder nicht! Das Bundesverbraucherministerium fordert Warnhinweise beim Verkauf des Modegetränks. Denn die süßen Kügelchen im Tee können in die Atemwege von Kleinkindern gelangen. Das hat eine Prüfung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ergeben, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Verbände und die Lebensmittelüberwachung sollen die Verkäufer von Bubble Tea jetzt auffordern, auf diese Gefahr aufmerksam zu machen - mit möglichst einheitlichen Warnhinweisen.

Ein Ministeriumssprecher erklärte, das Bundesinstitut komme zu dem Ergebnis, dass beim Verkauf von Bubble Tea Hinweise zur Verschluckungsgefahr bei Kindern erforderlich seien. Auch der FDP-Ernährungsexperte Hans-Michael Goldmann verlangt eine klare Kennzeichnung von Bubble Teas. "Ich fordere, eindeutige Warnhinweise", sagte der Vorsitzende des Ernährungsausschusses des Bundestags am Donnerstag in Berlin.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel:

Zucker - die unerkannte Droge
Zucker als Droge?
Zucker macht dumm
Krebs, Coca Cola und Pepsi: Karzinogen entfernt um Warnhinweis für Krebs zu vermeiden

Syringe

Die heutige "Medizin" will nicht heilen, sondern krank bleiben lassen

In den USA gibt es sie - die Direktwerbung der Pharmaindustrie, die ihre Medikamente bei der Bevölkerung über die verschiedenen Kanäle anpreisen, bewerben darf. In Deutschland ist man da noch ein wenig verschämter. Das HWG (Heilmittelwerbegesetz) sieht Werbung nur unter bestimmten Voraussetzungen vor. Eine Direktwerbung ist (noch) untersagt. Aber mit den USA als ewigem Vorreiter könnte auch diese Praxis in einigen Jahren verändert werden. Und was uns dann erwartet, zeigen die USA heute schon.

Die Direktwerbung wurde dort durch eine Gesetzesänderung in den späten 1990er Jahren ermöglicht. Heute zeigen sich „schon“ die Erfolge dieser Veränderung: Die Werbung führte nicht zu einer Verbesserung der Gesundheitssituation in den Staaten, sondern vermehrte den Umsatz an Verordnungen für solche Medikamente, die die Patienten ein Leben lang einnehmen müssen.

Dagegen gibt es für Krankheiten, die durch eine Medikation relativ schnell beseitigt werden, kaum Fortschritte in Forschung und Entwicklung. So gibt es bislang keine neuen Antibiotika gegen tödliche Infektionen, wie z.B. gegen die Staphylokokken MRSA (methicillinresistenter Staphylococcus aureus), VRE (vancomycinresistenter Enterokokkus) und andere resistente Bakterienstämme, die den Aufenthalt in einem Krankenhaus zu einem russischen Roulette gestalten können. Aber eine Entwicklung von effektiven Antibiotika gegen solche Erreger wäre wenig lukrativ, da nach ein paar wenigen Infusionen oder Tabletten die Notwendigkeit von weiteren Gaben nicht mehr gegeben ist, da der Patient inzwischen wieder gesund ist.
Pills

Ärzte verschreiben gefährliche Medikamente - Pharmaindustrie dient oft als einziger Informationsdienst

Ärzte verschreiben gefährliche Medikamente sprichwörtlich „bis der Arzt kommt“. Im Falle von Warnungen reagieren sie auf niemand anderen als den Hersteller. Sie ignorieren in der Regel auch Warnungen von den Behörden, die sich mit der Regulierung der Arzneimittel und deren Zulassung befassen. Die meisten Ärzte verschreiben munter weiter ihre gefährlichen Pillen, nur weil der zuständige Pharmareferent noch nicht Bescheid gegeben hat, dass er das betroffene Präparat nicht mehr verschreiben sollte. Dies ist das Resultat einer neuen Übersichtsarbeit.

Die Abhängigkeit der Ärzte von der pharmazeutischen Industrie und seinen Repräsentanten wurde erstmalig von dieser Veröffentlichung ans Licht gebracht. Sie zeigte auch, dass sogar Medikamente mit einer „Black-Box-Warnung“ immer noch fleißig verschrieben wurden.
Santa Hat

Propaganda: Beschneidung schützt vor Aids

© dpa
Weltweit leben mehr als 34 Millionen Menschen mit HIV
25 000 Experten aus aller Welt haben den aktuellen Forschungsstand im Kampf gegen Aids zusammengetragen. Neue Statistiken und Studien zeigen unter anderem: In einigen Erdegionen gibt es besonders viele Neuinfektionen.

Mehr als 34 Millionen Menschen leben weltweit mit HIV, davon alleine rund 23,5 Millionen in Afrika südlich der Sahara. Trotz fortgeschrittenem Kampf gegen das Virus: im vergangenen Jahr infizierten sich laut den Studien rund 2,5 Millionen Menschen neu mit HIV - immerhin ein Fünftel weniger als noch zehn Jahre zuvor.

Die Neuinfektionszahlen von Kindern konnten zwischen 2009 und 2011 um ein Fünftel auf 330 000 gesenkt werden. Weltweit leben rund 3,4 Millionen Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, mit dem Virus. Der Großteil davon (3,1 Millionen) lebt in Afrika südlich der Sahara.
Bad Guys

Ebola-Ausbruch in Uganda

Kampala, Uganda. Das Ebola-Virus hat laut ugandischen Gesundheitsbeamten 14 Menschen in West-Uganda getötet. Dies stellt ein Ende der Spekulationen darüber dar, was die Ursache der seltsamen Krankheit ist, die dazu führte, dass viele Menschen aus ihren Häusern flüchteten.

Laut einer gemeinsamen Stellungnahme der ugandischen Regierung und der WHO haben Laboruntersuchungen bestätigt, dass es sich tatsächlich um das Ebola-Virus handelt.

Kibaale ist ein Bezirk im mittleren Westen Ugandas, wo die Menschen in den vergangenen Wochen von einer mysteriösen Krankheit geplagt wurden, die aus dem Nichts zu kommen schien.

Gesundheitsbeamte sagten den Journalisten, dass sie insgesamt 20 Infizierte hätten, von denen 14 an der Krankheit gestorben sind. Zwei der Infizierten wurden zwecks Untersuchung isoliert.

Es gibt weder eine Heilung noch Impfung für Ebola. Im Jahr 2000 tötete die Krankheit 224 Menschen und hinterließ Hunderte weitere traumatisiert, und bringt somit schreckliche Erinnerungen zurück. Seitdem hat es isolierte Fälle gegeben, z.B. 2007, als der Ausbruch eines neuen Ebola-Erregerstamms mindestens 37 Menschen in Bundibzgyo tötete, einem Bezirk nahe der kongolesischen Grenze.
Top