Gesundheit & Wohlbefinden
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Fieberkrämpfe nach Kombinationsimpfung und die Verschleierung durch Big Pharma

Immer wieder sorgen Impfstoffe für heikle Diskussionen. Vor allem kombinierte Impfungen für Babys stehen unter Verdacht, Nervenschäden zu verursachen und in Einzelfällen sogar zum Tod zu führen. Eine dänische Studie der Universität Aarhus versucht im Fall des Kombinationsimpfstoffs DTap-IPV-Hib abermals zu beschwichtigen, obwohl der Impfstoff eindeutig mit Fieberkrämpfen in Verbindung gebracht wird. Wie sicher sind derartige Mega-Impfungen wirklich?
Baby impfen
© Unbekannt
Kombinationsimpfung ist gefährlich.
Kombinationsimpfung kann zu Fieberanfällen bei Babys führen

Die besorgniserregenden Vorfälle im Zusammenhang mit Impfungen reissen nicht ab. In Australien und Japan wurden in den vergangenen Jahren Impfstoffe zwar vom Markt genommen, nachdem Kinder infolge von Impfungen unter Fieberanfällen und Übelkeit litten oder gar starben - allerdings nur kurzfristig. Eine fünfjährige Studie aus Dänemark dokumentiert nun ebenfalls das Auftreten möglicher Nebenwirkungen von Kombinationsimpfungen bei Babys.

Das Fachmagazin Journal of the American Medical Association gab die Forschungsergebnisse der Universität Aarhus zu dem Impfstoff DTap-IPV-Hib bekannt. Die Kombinationsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio und Haemophilius Influenza Typ B (auch als Fünffach-Impfung bekannt) wurde dabei eindeutig mit dem Auftreten von fiebrigen Anfällen in Verbindung gebracht. Während Wissenschaftler die Fieberreaktion jedoch nicht als ernst zu nehmende gesundheitliche Bedrohung interpretieren, stellt sich besorgten Eltern dennoch die Frage nach möglichen Folgeschäden. Was wurde in der Studie untersucht?
Bomb

Diabetes Kosten steigen an

Individuelle Kosten pro Diabetiker blieben über Jahre weitestgehend konstant, aber Zahl der behandelten Diabetiker stieg

Eine aktuelle Auswertung der Uniklinik Köln zeigt die Herausforderungen der wachsenden Zahl von Diabetespatienten an das deutsche Gesundheitssystem: Auch wenn die individuellen Kosten pro Diabetiker über Jahre weitestgehend konstant blieben, stieg die Zahl der behandelten Diabetiker innerhalb von zehn Jahren um 49 Prozent auf 7,95 Millionen. Diese Trends ermittelt die Langzeit-Studie KoDiM (Kosten des Diabetes mellitus), die jetzt veröffentlicht wurde.

In der KoDiM-Studie werden die Erkrankungshäufigkeit und Kosten des Diabetes in Deutschland untersucht. Grundlage dafür sind circa 30.000 pseudonymisierte Patientendaten der Allgemeinen Ortskrankenkasse Hessen und der Kassenärztliche Vereinigung Hessen, aus denen die PMV forschungsgruppe an der Uniklinik Köln die Zahlen für Gesamtdeutschland hochrechnet.

Kommentar: Es gibt alternative Lösungen und Untersuchungen Typ 2 Diabetes präventiv vorzubeugen, oder sogar umzukehren. Die Ursachen für Typ 1 Diabetes werden hingegen teilweise noch untersucht, zum Beispiel die BABYDIET und TEENDIAB Kohorten-Studien, was zu der Autoimmunreaktion und Zerstörung der Beta-Zellen führen kann. Bei Typ 1 Diabetes ist auch ein Prävalenzanstieg von 3.9% zu verzeichnen. Statistisch gesehen, sind ca. 90-95% Typ 2 Diabetiker_innen und ca. 5-10% Typ 1 Diabetiker_innen.

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Pharma-Industrie will mehr Geld: Schweinegrippeimpfung wird zur Universalimpfung heraufgestuft

Als 2009 der Impfstoff gegen die Schweinegrippe zur Verfügung stand, wollten ihn nur wenige nutzen. Es gab Zweifel an seiner Wirksamkeit und Sorgen wegen möglicher Nebenwirkungen. Jetzt zeigt eine Studie aus Kanada: Das Medikament schützt offenbar auch vor anderen Grippeerregern.

[...]

Forscher suchen schon lange nach einer Impfstrategie, die solche universellen Antikörper hervorruft. [...] Nun sieht es so aus, als habe ausgerechnet der viel gescholtene Pandemieimpfstoff dieses Ziel quasi nebenbei erreicht.

[...]

“Drei Impfungen sollten einen lebenslangen Schutz bieten, auch gegen Viren, die sich erst noch entwickeln.”

[...]

Aber ob er sich tatsächlich so einfach umsetzen lässt, ist alles andere als klar. Schließlich hat John Schrader die Immunantwort von nur acht Menschen untersucht. Und die Schutzwirkung ihrer Antikörper ausschließlich im Mausmodell getestet.
Rund drei Jahre ist es her, da trieben die Medien eine mächtige Sau durch die Dörfer, die Schweinegrippe. Eine weltweite Pandemie wurde prophezeit mit Millionen von Toten. Doch daraus wurde nichts, obwohl der Umsatz mit Impfstoffen gigantisch war, denn viele Regierungen griffen großzügig zu. Zum vernichten sind die Reste der Impfstoffe den Pharmas offenbar zu schade, denn nun wird behauptet, die Schweinegrippeimpfung hätte das Potenzial zur Universalimpfung.

Kommentar:

Schweinegrippe-Impfstoff führte zu 29 Fällen der Schlafkrankheit in Deutschland

Bell

Hautkrebs durch zu wenig Sonne, zu wenig Vitamin D3 und Sonnenschutzmittel

Die Rate für Hautkrebs steigen seit Jahrzehnten, insbesondere für das gefährliche Melanom (schwarzer Hautkrebs). Die Zunahme wurde vor allem den UV-Strahlen zugeschrieben. Nun jedoch belegen Studienergebnisse aus dem British Journal of Dermatology (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19519827), dass die UV-Strahlen bestenfalls ein Sündenbock sind. Tatsächlich ist der steile Anstieg einer harmlosen Hautläsion zuzurechnen.

Während der Forschungsperiode zwischen 1991 und 2004 wurden etwa 4000 Hautkrebsfälle als Melanom klassifiziert. Das wäre ein Anstieg von 9,39 auf 13,92 Fälle je 100.000 Menschen im Jahr.

Die Forscher bezogen dies nicht auf vermehrte Sonneneinstrahlung, sondern auf die Diagnose-Kriterien. Anscheinend wurden immer häufiger die nicht-krebsverdächtigen Hautkrankheiten als Melanome im ersten Stadium diagnostiziert. Die Forscher merkten an, dass die Verteilung der gemeldeten Läsionen nicht mit den Stellen übereinstimme, die üblicherweise der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.

Ihr Schluss lautete: Es bedürfe besserer Diagnosemethoden und einer Überprüfung der Behandlung von nicht krebsverdächtigen Frühstadien, um sie nicht als bösartige Melanome einzustufen. Außerdem müsse die Rolle ultravioletter Strahlung und geeigneter Schutzmaßnahmen neu bewertet werden. Die Ursachen der Melanomentstehung müssten überprüft werden.
Attention

Zucker macht dumm

Wissenschaftler haben Ratten mit einer Fruchtzuckerlösung dumm gefüttert: Sie fanden den Weg durch ein Labyrinth schlechter und waren langsamer. Eine Säure half einigen Tieren auf die Sprünge.



Zu viel Zucker macht nach einer neuen US-Studie dumm. Forscher der Universität von Kalifornien in Los Angeles gaben zwei Gruppen von Ratten über sechs Wochen fruchtzuckerhaltige Lösung als Trinkwasser. Eine Gruppe bekam zusätzlich das Hirn stärkende Omega-3-Fettsäuren, die andere nicht.

Vor Beginn des Tests mussten die Ratten fünf Tage lang in einem komplizierten Labyrinth trainieren. Nach den sechs Wochen mit der Fruchtzucker-Lösung wurden sie erneut durch das Labyrinth geschickt.

Kommentar:

Zucker - die unerkannte Droge
"Die giftige Wahrheit über Zucker": US-Forscher warnen in "Nature" vor Fruktose
Ist alles gut, was süß schmeckt?

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Haupteinnahmequelle Prostataoperationen sind gefährlich und meist nutzlos

Prostataoperationen waren bislang die Haupteinnahmequelle von Urologen. Jetzt wurde nachgewiesen, dass viele der Operationen überflüssig sind.
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Bei Männern sorgt die Diagnose »Prostatakrebs« für einen mindestens ebenso großen Schrecken wie bei Frauen die Diagnose »Brustkrebs«. Für beide Krebsarten gibt es mittlerweile unblutige Methoden der Tumorentfernung durch Überhitzung mithilfe von stark fokussiertem Ultraschall beziehungsweise Radiowellen (wir haben darüber berichtet). Trotzdem gilt die »radikale Prostatektomie« (RPE), das heißt die operative Totalentfernung der Postata, noch immer als Standardtherapie. Doch dabei kommt es in achtzig Prozent der Fälle zu Verletzungen der parasympathischen Beckennerven, die die Erektion des Penis steuern. Außerdem ist Harninkontinenz eine häufige Folge der Operation. Nun gibt es eine neue große Studie, die Sie kennen sollten.

Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv.
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Diabetes-Mittel Mediator mit Todesfolgen

In Frankreich hat ein Prozess gegen Führungskräfte des Pharmakonzerns Servier begonnen. Ein Diabetes-Mittel des Unternehmens soll für bis zu 2000 Tote verantwortlich sein.
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In einem der größten Arzneimittelskandale Frankreichs hat am Montag der Prozess gegen den Chef des Pharmakonzerns Servier begonnen. Dem 90-jährigen Jacques Servier und vier früheren Führungskräften wird schwerer Betrug beim Diabetes-Mittel Mediator vorgeworfen. Das Medikament, das auch zum Abnehmen diente, soll für den Tod von mindestens 500 Menschen verantwortlich sein.

Servier sei "kämpferisch und verantwortungsbewusst", sagte Anwalt Hervé Témime über seinen Mandanten, der im dunklen Dreiteiler vor dem Strafgericht in Nanterre bei Paris erschien. Das zweitgrößte französische Pharmaunternehmen Servier hatte Mediator von 1976 bis 2009 als Diabetes-Mittel verkauft. Das Medikament, das häufig auch gegen Übergewicht verschrieben wurde, enthielt den appetitzügelnden Wirkstoff Benfluorex.
Alarm Clock

Schlafmangel und innere Uhr: Sozialer Jetlag führt zu Übergewicht

Uhr
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Sozialer Jetlag verursacht Übergewicht.
Nicht nur Fernreisen über mehrere Zeitzonen können einen Jetlag auslösen. Wer ständig aufgrund von Schichtarbeit zu unterschiedlichen Zeiten arbeitet oder ein unregelmäßiges Freizeitverhalten aufweist, leidet ebenfalls unter den Folgen von Störungen der inneren Uhr. Laut einer Studie sollen bis zu 70 Prozent der Menschen in den westlichen Industrienationen vom „sozialen Jetlag“ betroffen sein. Forscher warnen vor den unkalkulierbaren Folgen für die Gesundheit.

Arbeitsleben verursacht Jetlag

Wer bereits eine Reise per Flugzeug von Deutschland in die Vereinigten Staaten unternahm, wird die Folgen eines Jetlags gespürt haben. Einschlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und sogar Migräne können deutlich hier wahrnehmbare Symptome sein. Doch Menschen leiden laut einer neuen wissenschaftlichen Studie nicht nur nach langen Flugreisen über zahlreiche Zeitzonen an einem Jetlag. Unterschiedliche Arbeits- oder Schulzeiten sowie unregelmäßige Freizeitunternehmungen können ebenfalls den Organismus und somit den Takt der inneren Uhr durcheinander bringen. Das jedenfalls berichten Wissenschaftler der Universität München um den Studienleiter Chronobiologen Till Roenneberg. Laut des Forscherteams seien sogar bis zu zwei Drittel der Menschen in den westlichen Industriestaaten von den gesundheitlichen Folgen, die damit einher gingen, betroffen.
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Wenn Warmduschen gefährlich wird: Legionellenfund bei Routinekontrolle

Bei einer Routinekontrolle Am Kronsberg sind Legionellen im Wasser festgestellt worden. Das Gesundheitsamt hat für rund 250 Bewohner von drei Blöcken ein Duschverbot ausgesprochen. Außerdem muss das Wasser abgekocht werden.

Salzwedel. Drei Wohnblöcke mit 100 Wohnungen und etwa 250 Bewohnern sind betroffen: Im Wohngebiet Am Kronsberg sind Legionellen aufgetreten, berichtet Ulrich Meise, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft (WGG), auf Nachfrage der Volksstimme. Dabei handelt es sich um stabförmige Bakterien, die sich im Süßwasser entwickeln können, auch in Trinkwasserleitungen.

Die Legionellen seien am Montagmittag im Rahmen einer Routinekontrolle festgestellt worden, erklärt Ulrich Meise. Die WGG habe umgehend das Kreisgesundheitsamt informiert. Von amtsärztlicher Seite sei bis auf Weiteres ein Duschverbot und ein Abkochgebot für die Mieter ausgesprochen worden. Auch für das Zähneputzen sollte das Wasser abgekocht werden, berichtet der WGG-Vorstand.
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Antidepressiva Mitverursacher von Diabetes Typ 2

Nach Auffassung des Experten Bernhard Kulzer besteht zwischen Diabetes und Depression ein enges Wechselspiel. Diabetes sei ein Risikofaktor für eine Depression und umgekehrt. Jeder achte Diabetiker leide an einer Depression, so ein Psychologe.

Stuttgart. Rund 280 Millionen Menschen leiden derzeit an der Zuckerkrankheit Diabetes. Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an Depressionen. Beide Krankheiten sind Volkskrankheiten, die Heilung ist schwierig. Nach Auffassung des Experten Bernhard Kulzer besteht zwischen Diabetes und Depression ein enges Wechselspiel. „Diabetes ist ein Risikofaktor für Depression, Depression kann auch Diabetes auslösen“, sagte der Psychologe am Donnerstag anlässlich des Diabetes Kongresses 2012 in Stuttgart. Jeder achte Mensch mit Diabetes - im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt - leide an einer Depression, jeder fünfte an erhöhter Depressivität.
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