Gesundheit & Wohlbefinden
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Keime im Berliner Charité - Frühgeborenes gestorben und Stationen geschlossen

Die Berliner Charité hat nach dem durch Keime verursachten Tod eines Frühgeborenen für zwei ihrer fünf Frühgeborenen-Stationen einen Aufnahmestopp verhängt.


Das Video im Wortlaut: Die Berliner Charité hat nach dem durch Keime verursachten Tod eines Frühgeborenen für zwei ihrer fünf Frühgeborenen-Stationen einen Aufnahmestopp verhängt.

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Kohlenhydratarme Ernährung und Fett wirkt sich positiv aus bei Diabetikern

© Thinkstock
Butter ist ein Super-Food
Übergewichtige Diabetiker sollten eher auf Kohlenhydrate als auf Fett verzichten: Eine entsprechende Diät wirkt sich positiv auf die diastolische Herzfunktion und die Insulinresistenz aus, wie eine auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Hamburg vorgestellte Studie zeigt.

Hamburg - Das Team um Studienautorin Helene von Bibra setzte zwei Gruppen von jeweils 16 Diabetikern mit Übergewicht im Rahmen eines dreiwöchigen Rehabilitationsprogramms entweder auf eine fettarme (55 Prozent Kohlenhydrate, 25 Prozent Fett und 20 Prozent Eiweiß) oder eine kohlenhydratarme (25 Prozent Kohlehydrate, 45 Prozent Fett, 30 Prozent Eiweiß) Diät. Beide Gruppen trainierten täglich zwei Stunden.

Was den Gewichtsverlust und die Verbesserung des Cholesterinspiegels anging, schnitten die zwei Gruppen ähnlich gut ab. Die Gruppe mit der kohlenhydratarmen Diät wies aber deutliche Verbesserungen bei der Insulinresistenz, den Triglyzerid- und Blutdruckwerten und der diastolischen Herzfunktion auf.

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Allgegenwärtige Phthalate in Kosmetika führen zu hormonellen Störungen und Diabetes

Chemikalien sind permanente und zum Teil unausweichliche Begleiter unseres Alltags. Kennen wir ihre Quellen und beschreiten alternative Wege, scheint die Welt für uns in Ordnung. Doch was, wenn sich toxische Substanzen ganz unbemerkt in unsere Privatsphäre schleichen und unsere Gesundheit gefährden - und zwar per Gesetz? Aktuelle Studien warnen vor den versteckten Chemikalien in Kosmetika. Insbesondere Phthalate, die sich als Vergällungsmittel im Alkoholanteil von Pflegeprodukten verbergen, sollen das Diabetes-Risiko drastisch ansteigen lassen.
Blutzucker, Diabetes
Kosmetika - Chemie zugunsten der Reinheit?

Die Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten unterliegen einem besonderen Reinheitsgebot. Die Reinheit der Substanzen scheint laut offiziellen Verordnungen jedoch einen derart hohen Stellenwert einzunehmen, dass die gesundheitliche Verträglichkeit dabei außer Acht gerät. Phthalate sind solche gesundheitlich bedenklichen Zusatzstoffe, die auf die Qualität des Pflegeprodukts gar keinen Einfluss haben, sondern vielmehr aufgrund obskurer Gesetze und Tricks seitens der Kosmetikindustrie in die Schönheitspflege geschmuggelt werden und sich unter der Haut als unschöne Krankheitserreger entpuppen.

Oder hätten Sie gedacht, dass Sie durch die Verwendung von Feuchtigkeitscremes, Seifen, Nagellack, Haarsprays und Parfums ihr Diabetes-Risiko deutlich erhöhen und vielerlei andere gesundheitliche Schäden davontragen können? Der Wissenschaft ist bereits bekannt, dass Phthalate das endokrine System des Menschen beeinträchtigen und an hormonellen Funktionsstörungen beteiligt sind. Auch Greenpeace warnt seit Jahren vor den Auswirkungen von Phthalaten auf den Menschen als auch auf die Umwelt. Was hat es also mit dieser Chemikalie auf sich?

Health

Unterstützen Sie Ihr wichtigstes Entgiftungsorgan: Die ganzheitliche Leberreinigung

Die Leber ist unser Entgiftungsorgan Nr. 1. Die Leber entgiftet und reinigt den Körper - Tag für Tag, ohne Urlaub und ohne Feiertage. Die moderne Ernährungs- und Lebensweise überlastet die Leber häufig. Ausruhen kann die Leber aber nicht, also arbeitet das Organ bei vielen Menschen nur noch mühsam und angestrengt. Müdigkeit, Rückenschmerzen, hoher Cholesterinspiegel, Völlegefühl, erhöhte Infektanfälligkeit und manchmal auch eine juckende Haut sind die Folgen einer überlasteten Leber. Beugen Sie besser vor und machen Sie eine ganzheitliche Leberreinigung!
Die Leber - Multitalent im Körper

Die Leber ist ein multifunktionelles Organ. Ihre Aufgaben sind ausserordentlich vielfältig. So baut die Leber beispielsweise das Cholesterin in Gallensäuren für die Fettverdauung um. Sie reguliert also unseren Cholesterinspiegel. Ohne Gallensäuren könnten wir ausserdem nicht das kleinste Gäbelchen Sacher Torte und nicht das winzigste Käseschnittchen verdauen. Die Fettverdauung und damit auch die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine sind folglich nur dann möglich, wenn die Leber ordnungsgemäss arbeitet.

Bacon n Eggs

Kohlenhydratarme Ernährung gegen Übergewicht, Insulinresistenz, Entzündungen und Krankheit

Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Übergewichtigkeit mit chronischen Entzündungen einhergeht. Zur Entstehung dieser Entzündungsprozesse liegen verschiedene Theorien vor, die Ernährung scheint dabei jedoch die Hauptrolle zu spielen. Vor allem der regelmässige Verzehr von isolierten Kohlenhydraten wie raffinierter Zucker und Weissmehl können Entzündungen im Körper hervorrufen, zur Gewichtszunahme führen und eine Insulinresistenz erzeugen, die das Abnehmen wiederum behindert. Ein Kreislauf beginnt...

Übergewichtigkeit geht mit chronischen Entzündungsprozessen im Körper einher.
Industrienahrung - Grundstein für Übergewicht und Entzündungen

Die westliche Durchschnittsernährung ist geprägt von industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln, die grosse Mengen von isolierten Kohlenhydraten (raffinierter Zucker, Auszugsmehl, Stärke) enthalten. Wer diese unnatürlichen, nährstoffarmen Produkte regelmässig konsumiert, ist häufig nicht nur übergewichtig, sondern läuft auch Gefahr als Vorstufe vom Typ-2-Diabetes eine Insulinresistenz zu entwickeln, die das Abnehmen ihrerseits erschwert.

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Deine Nahrung soll deine Medizin sein: Die Paläo-Ernährung

Im entscheidenden Zeitalter der Evolution ernährten sich die Menschen von natürlichen Nahrungsmitteln: Früchte, Blatt- und Wurzelgemüse, Nüsse sowie ein gelegentliches Vogelei, Fisch und Fleisch von Kleintieren. Die ursprüngliche Ernährung dieser Jäger und Sammler dient einer wachsenden Anhängerschaft der "Steinzeiternährung" (Paleo-Diät) als Vorbild. Denn der natürliche Mix aus Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen sowie der gleichzeitige Verzicht auf Getreide, Milchprodukte und sämtliche industriell erzeugten Lebensmittel sollen zum idealen Körpergewicht führen und vor diversen Zivilisationskrankheiten schützen.
Ernährung der Urvölker

Im Kampf gegen Übergewicht und ernährungsbedingte Krankheiten suchen immer mehr Menschen in der westlichen Welt nach der optimalen Ernährung für maximale Gesundheit. Je moderner das Leben wird und je "fortschrittlicher" die Nahrungsmittelindustrie, desto mehr Menschen leiden unter gesundheitlichen Problemen und besinnen sich auf eine ursprüngliche, natürliche Ernährung, die frei ist von sämtlichen künstlichen Eingriffen. Viele wenden sich bewusst oder instinktiv einer ursprünglichen Ernährungsweise zu, die unter Ernährungswissenschaftlern als Steinzeiternährung oder Paleo-Diät (auch: Paläo-Diät) bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um die Ernährung des Menschen, wie sie sich vermutlich in der Altsteinzeit zusammengesetzt hat, einer Zeit bevor Ackerbau und Viehzucht betrieben wurde. Aus evolutionärer Sicht mag das rückschrittlich erscheinen. Tatsächlich könnte eine solche Rückbesinnung auf die Ernährungsweise unserer Vorfahren einen grossen Fortschritt für die gegenwärtige Gesundheitssituation in der "modernen" Welt mit sich bringen.

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Studie: Gesundheits-Check-up beim Arzt hat keine positiven Langzeitwirkungen

Cochrane-Studie findet keine signifikant positiven Auswirkungen regelmäßiger Untersuchung

© Harald Frater
Blutabnahme für Bluttest
Ein regelmäßiger Gesundheits-Check-up beim Hausarzt bringt weniger als erhofft. Das haben dänische Forscher bei der Auswertung von 14 Studien mit mehr als 180.000 Menschen festgestellt. Teilnehmer, die regelmäßig zu einer kostenlosen gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchung eingeladen wurden, seien genauso häufig an einer Krankheit gestorben wie solche ohne diese Untersuchungen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen, der Krankschreibungen und Überweisungen an Fachärzte seien bei beiden Gruppen gleich, berichten die Forscher des Nordic Cochrane Centre in Kopenhagen im Fachmagazin "Cochrane Database of Systematic Reviews". Dieses Ergebnis deute darauf hin, dass diese Form der unspezifischen Check-Ups nur wenig gesundheitliche Vorteile bringe.

Health

Hilft Magnesium gegen Alzheimer und ADHS?

Magnesium, der im Körper am vierthäufigsten vorkommende Mineralstoff, spielt bei der Aktivierung von mehr als 300 chemischen Reaktionen eine wichtige Rolle. Magnesium ist für ein gesundes Knochenwachstum, für die Aufrechterhaltung der Muskelfunktion, für die Regulierung der Körpertemperatur sowie für die Absorption von Calcium verantwortlich. Zudem vermuten Wissenschaftler, dass Magnesium ADHS, Bipolare Störungen, Alzheimer und den mentalen Verfall vorbeugen könnte.
Krank durch Magnesium-Mangel

In den Lebensmitteln der heutige Ernährungsweise mangelt es leider sehr an Magnesium und andere Mineralstoffe, weshalb ein Magnesium-Mangel mittlerweile sehr verbreitet ist. Ein Mangel an Magnesium betrifft nahezu jeden Teil des Körpers und kann sich in Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelspasmen, Herzrhythmusstörungen, hohem Blutdruck, PMS, Osteoporose, Nierensteinen, Schlaflosigkeit, Angstgefühlen, Depressionen, Juckreiz und Taubheit in den Extremitäten sowie in Verstopfungserscheinungen äussern.

Kommentar: Magnesiummangel - Kaum beachtet aber folgenschwer


Syringe

Propaganda? Deutschland steht vor Grippewelle

Die Influenza im Anmarsch: In Baden-Württemberg haben Ärzte die ersten Fälle von "echter Grippe" registriert. Erkrankungen zu diesem Zeitpunkt werden als Zeichen für eine große Grippewelle gewertet.

In Baden-Württemberg hat die Grippesaison bereits begonnen: Das Landesgesundheitsamt habe die ersten sieben Fälle von "echter Grippe" oder Influenza registriert, teilte das Stuttgarter Sozialministerium mit.

Die Meldungen zu diesem frühen Zeitpunkt sei möglicherweise ein Hinweis auf einen frühen Beginn der "Influenzawelle", sagte Ministerin Katrin Altpeter (SPD). Daher sei jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Grippeimpfung.

Kommentar: Grippeimpfung für Kinder schwächt Immunsystem


Beer

Alkoholabhängige haben eine um 20 Jahre geringere Lebenserwartung

Risiko für Frauen deutlich höher. In Hamburg sind bis zu 65 000 Menschen abhängig

© arte
Alkoholkonsum und insbesondere Rauschtrinken schädigen außerdem das Gehirn junger Menschen nachhaltig.
Greifswald. Alkoholabhängige haben eine um 20 Jahre geringere Lebenserwartung als Menschen, die nie alkoholabhängig waren. Das geht aus einer Langzeitstudie von Greifswalder und Lübecker Wissenschaftlern über den Verlauf von Alkoholkonsum und Tabakrauchen hervor. Demnach starben Frauen, die alkoholabhängig waren, durchschnittlich mit 60 Jahren, Männer mit 58 Jahren. Allein in Hamburg gelten nach Angaben der Gesundheitsbehörde 35 000 bis 65 000 Menschen als alkoholabhängig.

"Keiner der verstorbenen Alkoholabhängigen hatte das durchschnittliche Lebensalter von 82 Jahren für Frauen und 77 Jahren für Männer erreicht", sagte der Leiter der Studie, der Greifswalder Epidemiologe Ulrich John, der Nachrichtenagentur dpa. "Uns hat überrascht, dass die Alkoholabhängigkeit im Vergleich zum Rauchen besonders stark zu einer Lebenszeitverkürzung beizutragen scheint." Besonders viele durch Rauchen bedingte Krebserkrankungen führten oft erst im Alter von deutlich über 60 Jahren zum Tode.