Gesundheit & Wohlbefinden
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Nuke

Forscher errechnen mehr zukünftige Krebstote durch Fukushimas Strahlung

Fukushima Daiichi
© Digital Globe
Luftaufnahme von Fukushima Daiichi am 18. März 2011.
Durch die Atomkatastrophe von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2.500 weitere könnten zudem neu an Krebs erkranken - die meisten von ihnen in Japan. Das zeigt ein Computermodell, mit dem US-amerikanische Forscher erstmals errechnet haben, welche globalen gesundheitlichen Folgen das nukleare Desaster vom 11. März 2011 nach sich ziehen wird. Die nun errechneten Werte hätten zwar enorme Spannbreiten, sie stünden aber in klarem Widerspruch zu Aussagen beispielsweise des UN Science Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR), berichten die Forscher im Fachmagazin "Energy and Environmental Science".

"Es gibt einige Gruppen, die gesagt haben, es würde keine globalen Effekte geben", erklärt Studienleiter Mark Jacobson von der kalifornischen Stanford University. Auch das UN-Komitee habe vorausgesagt, es werde keine ernsthaften Gesundheitsfolgen durch die freigesetzte Strahlung geben. Die jetzt ermittelte Rate von zukünftigen Toten und Krebskranken sei zwar außerhalb Japans tatsächlich sehr niedrig, aber nicht null.


Kommentar: Trotz dieses kleinen Eingeständnisses folgt dieser Artikel den Leitlinien der Verharmlosung und dient zur Beruhigung der Öffentlichkeit. Lesen Sie diesen Artikel zum Thema: Fukushimas Zusammenbruch: Was die Machthaber und Massenmedien verschweigen

Footprints

Umwelteinflüsse prägen DNA im Mutterleib signifikant

Anlagerungen an die DNA unterscheiden sich selbst bei eineiigen Zwillingen

Zwilinge
© IMSI MasterClips
Zwillinge
Schon im Mutterleib prägt und verändert die Umwelt unser Erbgut. Selbst eineiige Zwillinge werden dadurch bereits mit subtilen Unterschieden in ihrer Genaktivität geboren. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Die Wissenschaftler hatten untersucht, wie sich die sogenannten epigenetischen Anlagerungen an der DNA bei neugeborenen Zwillingen unterscheiden. Diese angelagerten Moleküle blockieren das Ablesen von Genen und beeinflussen so langfristig die Genaktivität eines Menschen. Jetzt habe man zum ersten Mal nachgewiesen, dass das epigenetische Profil eines Menschen bereits im Mutterleib entscheidend geprägt werde, berichten die Forscher im Fachmagazin "Genome Research". Die vorgeburtliche Umwelt habe demnach einen größeren Einfluss auf diese für die Gesundheit wichtigen Faktoren als bisher angenommen.

Die Gesundheit und andere genetisch regulierte Eigenschaften eines Menschen werden nicht nur durch die Gene selbst bestimmt. Auch die epigenetische Ausstattung, das Muster der Anlagerungen an seiner DNA, ist dafür ausschlaggebend. Sie beeinflusse unter anderem das Risiko, an Diabetes, Herzkrankheiten oder Krebs zu erkranken, erklären Jeffrey Craig vom Murdoch Childrens Research Institute (MCRI) in Australien und seine Kollegen. Auch für das Altern spiele die Epigenetik eine wichtige Rolle. Daher sei es wichtig zu wissen, wie schon der Mutterleib dieses epigenetische Profil eines Menschen präge.
Ambulance

Stress macht Knochen anfälliger für Metastasen

Brustkrebszellen können sich im gestressten Körper leichter ansiedeln

Brustkrebszelle
© NCI
Brustkrebszelle
Stress senkt die Widerstandkraft von Knochen gegen Krebs. Von einem Tumor abgegebene Brustkrebszellen können sich dadurch leichter ansiedeln und Metastasen bilden. Verantwortlich dafür ist ein Signalstoff, der bei starkem Stress verstärkt an den Knochen gebildet wird. Das fanden US-amerikanische Wissenschaftler durch Versuche mit Mäusen heraus. Gestresste Tiere entwickelten dabei deutlich mehr Metastasen als entspannte. Erhielten die gestressten Mäuse aber ein stresshemmend wirkendes Medikament, wurden ihre Knochen seltener von Krebszellen befallen. Dies deute darauf hin, dass die Therapie mit solchen Betablockern möglicherweise auch beim Menschen Metastasen an Knochen verhindern könnte, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "PLoS Biology".


"Brustkrebspatienten sterben häufiger an Metastasen, also der Ausbreitung von Krebszellen auf andere Organe, als an dem ursprünglichen Tumor", sagt Florent Elefteriou, Direktor des Vanderbilt Center for Bone Biology in Nashville. Metastasen zu unterbinden, sei deshalb das übergeordnete Ziel in der Krebstherapie. Dass die Bildung von Metastasen in Knochen durch Stress beschleunigt wird, vermuteten die Forscher bereits. Denn vorangegangene Studien wiesen darauf hin, dass sich bei Stress körpereigene Moleküle in der Skelettumgebung bilden, von denen einige möglicherweise die Ansiedlung von Krebszellen am Knochen erleichtern.

Kommentar: Studien zufolge können Blutdruckmedikamente wie Beta-Blocker die Entstehung von Brustkrebs fördern.

Die Mythen über Brustkrebs
Massiver Brustkrebsanstieg seit 1980
Mammografie-Screening verursacht unnötige Brustkrebs-Therapien
Neue Hinweise: Brustkrebs-Chemo schädigt das Gehirn
Krank durch Antihaftbeschichtungen: Erhöhtes Brustkrebsrisiko
Studie: Brustkrebs durch BH
Studie untersucht Zusammenhang zwischen Deodorants und Brustkrebs

Stress ist in unserer heutigen Gesellschaft wohl eines der Hauptübel und wurde bereits als die Pest des 21. Jahrhunderts betitelt, da er viele andere Erkrankungen fördert.

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© eiriu-eolas.org
Das Atemprogramm Éiriú-Eolas


Pills

HIV Prophylaxe - Umstrittenes zugelassenes Medikament in den USA

© Gilead Sciences
Hoffunung für Millionen Menschen mit hohem HIV-Infektionsrisiko: das Mittel Truvada des US-Pharmaunternehmens Gilead Sciences
In den USA kommt erstmals ein Medikament auf den Markt, das präventiv gegen Aids wirken soll. Studien belegen, dass das Ansteckungsrisiko bei Einnahme von Truvada um bis zu 75 Prozent sinkt. Dennoch sind die Tabletten umstritten.

In den USA ist erstmals ein Medikament zugelassen worden, das vor dem Ausbruch von Aids schützen soll. "Die Zulassung ist ein Meilenstein im Kampf gegen HIV", teilte Margaret Hamburg von der US-Arznei- und Lebensmittelaufsicht FDA am Montag am Sitz der Behörde im US-Staat Maryland mit. Die FDA folgte damit der Empfehlung eines Expertenausschusses, der vor rund zwei Monaten geraten hatte, das von dem US-Pharmaunternehmen Gilead Sciences produzierte Medikament zuzulassen.

Die Tabletten mit dem Namen Truvada sollen das Ansteckungsrisiko von gesunden Menschen mit hohem Infektionsrisiko - also beispielsweise mit einem HIV-positiven Partner - mindern. Truvada soll einmal am Tag eingenommen werden. Kondome müssen der Behörde zufolge aber unbedingt zusätzlich verwendet werden.
Pills

Medikament gegen Multiple Sklerose anscheinend unwirksam und wie Ernährung heilen kann

Die Analyse von Daten aus 23 Jahren erbrachte keinen Nachweis für die Wirksamkeit von Beta-Interferon

Spritze
© apa/ralf hirschberger
Interferon-beta-Präparate werden bei der Behandlung von MS-Patienten schon lange eingesetzt. Mittlerweile gibt es aber Alternativen.
Eine aktuelle Studie von Medizinern in Kanada bezweifelt die Wirksamkeit häufig verwendeter Präparate gegen die unheilbare Nervenkrankheit Multiple Sklerose (MS).

Im Fokus der Untersuchung stand Interferon beta, die ehemals erste Wirksubstanz, mit der in klinischen Studien eine Reduktion der Schubrate bei MS um rund 30 Prozent nachgewiesen wurde. Es sei kein Zusammenhang zwischen einer Gabe von Beta-Interferon und einer Verzögerung des Krankheitsverlaufs nachweisbar, erklärten die Experten nach einer statistischen Analyse von Patientendaten. Die in der jüngsten Ausgabe der einflussreichen amerikanischen Medizinzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) publizierten Resultate sind allerdings nicht unumstritten.

Kommentar: In diesem englischen Video erklärt Dr. Tery Wahls, wie sie nach intensiven Forschungen ihre Ernährung auf eine strukturierte Jäger-Sammler-/Paläo-/Steinzeit-Ernährung umstellte, und so ihre Multiple Sklerose heilte. Dies ist ein bezeichnendes Beispiel für die atemberaubende Heilungskraft darin, die richtige Nahrung zu sich zu nehmen. Gleichzeitig ist es nicht verwunderlich, dass solchen Fällen keine Beachtung seitens der Mainstream-Medien geschenkt wird, denn Big Pharma will bekanntlich keine Heilung der Menschen.

Steinzeitdiät: Abnehmen und Gesunden mit den Nahrungsmitteln der Jäger und Sammler
Steinzeit-Diät fördert menschliche Intelligenz und sportliche Ausdauer

Attention

Antihaftbeschichtung ist ungesund: Teflon & Co.

Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtung kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken, da bei hohen Temperaturen oder beim zerkratzen der Oberfläche toxische Partikel in die Nahrung übergehen.

Zentrum der Gesundheit - Annähernd jeder Konsument ist mit den Vorteilen von antihaftbeschichteten Kochutensilien vertraut. Zwei Generationen nach dieser Erfindung erfahren wir jedoch, dass wir für diesen Komfort einen hohen Preis auf Kosten unserer Gesundheit zahlen müssen.

© Unbekannt
Edelstahl - Die gesunde Art zu kochen!
Erst kürzlich durchgeführte Studien haben ergeben, dass bei 95 Prozent der Amerikaner ein erkennbarer Anteil des plastischen Materials Polytetrafluorethylen (PTFE) im Blut nachweisbar ist - ein Stoff, der zum Überziehen von teflonbeschichteten Kochutensilien genutzt wird.
Arrow Down

Vertrauen Sie Ihrem Arzt? 40 Prozent der Arznei-Rezepte sind laut neuer Studie fehlerhaft

40 Prozent der älteren Patienten bekommen ein Rezept mit Fehlern, manchmal so falsch, dass es für den Patienten mit dem Tode endet. Alles in allem produzieren z.B. die Ärzte in Großbritannien jedes Jahr 45 Millionen Rezepte mit Fehlern. Das hat jetzt eine neue Studie herausgefunden.

Bei 180.000 der Fälle war der Fehler so gravierend, dass das Leben der betroffenen Patienten bedroht war, so die Veröffentlichung, die von der Royal Pharmaceutical Society durchgeführt worden war. Und da war es auch keine Überraschung mehr, als die Studie feststellen konnte, dass die über 75-Jährigen das größte Risiko tragen, einfach weil sie die meisten Medikamente verschrieben bekommen. 4 von 10 älteren Patienten bekamen ein Rezept mit Fehlern während des Jahres, in dem die Studie lief.
Attention

Fernsehkonsum wirkt sich auf Körpergewicht von Kindern aus

Wer als Kleinkind schon Stunden vor der Glotze hängt, ist später dicker und unbeweglicher als Sprösslinge mit Fernsehverbot. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische Forscher.

Jede Stunde vor dem Fernseher wirkt sich bei Kleinkindern einer kanadischen Studie zufolge langfristig auf Körperumfang und Sportlichkeit aus. Je länger Kinder in jungen Jahren vor dem Fernseher sitzen, desto grösser ist ihr Hüftumfang zum Ende der vierten Klasse, berichten Forscher der Universität Montreal im International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity.

Die Wissenschaftler um Caroline Fitzpatrick und Linda Pagani hatten die Eltern von mehr als 1300 Kindern im Alter von etwa 2,5 Jahren nach deren Fernsehgewohnheiten befragt. Zu späteren Messzeitpunkten erfassten sie den Hüftumfang und die Fähigkeit der Kinder, aus dem Stand zu springen.
Question

Bauchfett und Knochenschwund stehen in Verbindung zueinander? Studie scheint dies zu belegen

Gesundheitsstudie: Knochenschwund durch übermäßiges Bauchfett?

© Unbekannt
Erhöhtes Osteoporose Risiko durch Bauchfett
Fett in der Bauchhöhle kann zum Rückgang der Knochendichte führen und Osteoporose auslösen. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher des Massachusetts General Hospital in Boston in einer Studie zum Zusammenhang des Körperfetts bei Frauen mit dem Osteoporose-Risiko.

Das Frauen mit viel Bauchfett einem höheren Osteoporose-Risiko unterliegen, war für die US-Wissenschaftler laut Aussage von Miriam Bredella vom Massachusetts General Hospital in Boston auf dem Jahrestreffen der Radiological Society of North America, durchaus überraschend, denn bisher galt Übergewicht in Bezug auf Osteoporose eher als Risiko mindernd. Ihre Studie habe jedoch belegt, dass Frauen mit viel Fett in der Bauchhöhle verstärkt zu Osteoporose bzw. einem Rückgang der Knochendichte neigen, erklärte die die Expertin. Hingegen beeinflussen oberflächliche Fettpölsterchen und Rundungen an anderen Körperstellen die Knochendichte nicht, so Bredella weiter.
Footprints

Schlimmster Ausbruch von Tuberkulose seit 20 Jahren wird geheimgehalten

Jacksonville, Florida. Am 5. April 2012 hat der CDC (Center for Disease Control and Prevention) einen Bericht verfasst, der Gesundheitsbeamten in Florida eine massive Warnung aussprach, da der Ausbruch von Tuberkulose in Jacksonville einer der schwerwiegensten seit 20 Jahren ist, den die Gruppe untersucht hat. Verbunden mit 13 Toten und 99 Erkrankungen, einschließlich sechs Kinder, würde dies sofortige Maßnahmen zur Behandlung und Eindämmung verlangen.

Der 25-Seiten-Bericht von Dr. Robert Luo wurde von den Entscheidungsträgern im Staat jedoch ignoriert. Das Gesundheitsministerium ordnete hingegen eine um sechs Monate verfrühte Schließung des Tuberkulose-Krankenhauses an.
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