Gesundheit & Wohlbefinden
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Nuke

Hautkrebs durch Solarium - 20 Prozent erhöhtes Risiko

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© Colourbox
Jeder Besuch auf der Sonnenbank erhöht die Hautkrebsgefahr
Forscher schlagen Alarm: Die Krebsgefahr durch Sonnenbänke ist größer als gedacht. Wer sich im Solarium bräunt, hat ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.

Vor den Ferien am Mittelmeer rasch ein paar Mal ins Solarium zum Vorbräunen, um einem Sonnenbrand am Urlaubsort vorzubeugen? Keine gute Idee, warnen Mediziner seit Längerem mit Blick auf die Krebsgefahr, die auch in Solarien besteht. Wie gefährlich das Kunstbräunen tatsächlich ist, haben französische und italienische Forscher nun genauer untersucht. Ihr Ergebnis wirft ein viel düsteres Licht auf Sonnenstudios als bisher angenommen.

Wer sich auf die Sonnenbank legt, hat demnach ein 20 Prozent höheres Risiko schwarzen Hautkrebs zu bekommen als Solarium-Abstinenzler. Besonders gefährdet sind junge Menschen. Das Krebsrisiko verdoppelt sich bei Sonnenbank-Freunde unter 35 Jahren; es kann sich sogar bis auf 87 Prozent erhöhen, wenn jemand schon in sehr jungen Jahren ins Solarium geht. Mit jedem Besuch auf der Sonnenbank steige das Krebsrisiko jährlich um 1,8 Prozent, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt British Medical Journal.
Sun

Neue Erkenntnisse zum Vitamin D: Böse Sonne, gute Sonne?

Früher hieß es immer, dass ohne Sonne kein Leben auf unserem Erdball vorstellbar sei. Die Sonne galt als Lebensspender, der die für alles Leben notwendige Energie bereit stellt. Heute scheint die Sonne auf der Schattenseite der Popularitätsskala: Sie sei verantwortlich für Hautkrebs, besonders dann, wenn ihre Opfer sich in der prallen Sonne zur Mittagszeit erwischen lassen. Aber gegen diese Gemeinheiten der Natur hat sich eine ganze Industrie erfolgreich zur Wehr setzen können: Der Sonneneinstrahlung kann mit der Hilfe von chemischen Produkten, sprich Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor, ein Schnippchen geschlagen werden. Aber tun sie das wirklich?

Man kann den Statistiken und den üblichen Mutmaßungen von Presse und angehängter Schulmedizin entnehmen, dass Hautkrebs, vor allem das maligne Melanom deutlich zugenommen hat. Unter http://www.dtoday.de/regionen/marktplatz/gesundheit_artikel,-Hautkrebs-Alarmierende-Entwicklung-_arid,3397.html ist zu lesen: „Hautkrebs nimmt in Deutschland immer mehr zu. Mehr als 120.000 Menschen erkranken jährlich an einem Hauttumor. In den meisten Fällen ist zu intensive Sonnenbestrahlung die Ursache der Erkrankung.“ Am Schluss dieses Kurzartikels findet sich die obligatorische Aufforderung, ordentlich viel Chemie in die Visage zu schmieren mit extrem hohem Lichtschutztraktor... öhh... -faktor - und alles wird gut.
Bell

Wie Antibiotika das Immunsystem zerstören

Ihr Immunsystem befindet sich beständig auf einer »Seek-and-destroy«-Mission - es hält Ausschau nach fremden Eindringlingen, natürlich auftretenden Zelldefekten und mutierenden Zellen. Das Immunsystem erinnert sich an die Übeltäter und greift zu Maßnahmen, die den Feind in der Vergangenheit erfolgreich unschädlich gemacht haben. Immunzellen gehören zu den am schnellsten wachsenden Zellen unseres Körpers.

Medikamente
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Die Immunabwehr des Körpers beruht zu 80 Prozent auf den im Darm angesiedelten freundlichen Bakterien. Die Entwicklung der Darmflora beginnt bei Kindern schon im Mutterleib, setzt aber erst acht Tage nach der Geburt richtig ein. Ab der ersten Muttermilch siedeln sich mehr Bakterien im Darm an, und ab jetzt legt das Immunsystem des Säuglings ein Verzeichnis der guten und schlechten Zellen im Körper an. Dieses Verzeichnis wird lebenslang geführt, das Immunsystem vergisst einen Eindringling nie.

Wo das Problem anfängt

Man kann einem Säugling nichts Schlimmeres antun, als ihm Antibiotika zu verabreichen. Denn Antibiotika töten unterschiedslos Bakterien, die guten wie die schlechten. Das Immunsystem des Babys wird durch eine Antibiotikabehandlung für immer verändert, und da die meisten Neurochemika ebenfalls im Darm gebildet werden, wird auch das Nervensystem des Babys verändert. Antibiotika, die als Retter der Menschheit vor Krankheiten gepriesen werden, bescheren uns Krebs und degenerative, chronische Erkrankungen.
Bell

Keimbelastete Babymilch: Milupa ruft Charge zurück

Wegen Keimbelastung hat der Nahrungshersteller Milupa eine Charge seiner Säuglingsmilch Aptamil pre zurück gerufen.
milupa babynahrung
© dpa
Milupa-Zentrale in Friedrichsdorf
Die Keimbelastung in der Babymilch von Milupa kam bei Routine-Untersuchunge heraus. Wie das Unternehmen mitteilte, seien bei routinemäßigen Untersuchungen in Proben mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 11.01.2014 Spuren eines unerwünschten Keims entdeckt worden.

Milupa ruft Säuglingsmilch zurück

Nun hat Milupa die Charge der keimbelasteten Säuglingsmilch zurückgerufen. Zwar bestehe laut dem Unternehmen bei korrekter Zubereitung der Säuglingsmilch kein Gesundheitsrisiko, bei unsachgemäßer Zubereitung könne es bei Neugeborenen in den ersten vier bis acht Lebenswochen aber zu Infektionen und Entzündungen kommen.
Nuke

Forscher errechnen mehr zukünftige Krebstote durch Fukushimas Strahlung

Fukushima Daiichi
© Digital Globe
Luftaufnahme von Fukushima Daiichi am 18. März 2011.
Durch die Atomkatastrophe von Fukushima könnten im Extremfall weltweit bis zu 1.300 Menschen mehr an Krebs sterben. Bis zu 2.500 weitere könnten zudem neu an Krebs erkranken - die meisten von ihnen in Japan. Das zeigt ein Computermodell, mit dem US-amerikanische Forscher erstmals errechnet haben, welche globalen gesundheitlichen Folgen das nukleare Desaster vom 11. März 2011 nach sich ziehen wird. Die nun errechneten Werte hätten zwar enorme Spannbreiten, sie stünden aber in klarem Widerspruch zu Aussagen beispielsweise des UN Science Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR), berichten die Forscher im Fachmagazin "Energy and Environmental Science".

"Es gibt einige Gruppen, die gesagt haben, es würde keine globalen Effekte geben", erklärt Studienleiter Mark Jacobson von der kalifornischen Stanford University. Auch das UN-Komitee habe vorausgesagt, es werde keine ernsthaften Gesundheitsfolgen durch die freigesetzte Strahlung geben. Die jetzt ermittelte Rate von zukünftigen Toten und Krebskranken sei zwar außerhalb Japans tatsächlich sehr niedrig, aber nicht null.


Kommentar: Trotz dieses kleinen Eingeständnisses folgt dieser Artikel den Leitlinien der Verharmlosung und dient zur Beruhigung der Öffentlichkeit. Lesen Sie diesen Artikel zum Thema: Fukushimas Zusammenbruch: Was die Machthaber und Massenmedien verschweigen

Footprints

Umwelteinflüsse prägen DNA im Mutterleib signifikant

Anlagerungen an die DNA unterscheiden sich selbst bei eineiigen Zwillingen

Zwilinge
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Zwillinge
Schon im Mutterleib prägt und verändert die Umwelt unser Erbgut. Selbst eineiige Zwillinge werden dadurch bereits mit subtilen Unterschieden in ihrer Genaktivität geboren. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Die Wissenschaftler hatten untersucht, wie sich die sogenannten epigenetischen Anlagerungen an der DNA bei neugeborenen Zwillingen unterscheiden. Diese angelagerten Moleküle blockieren das Ablesen von Genen und beeinflussen so langfristig die Genaktivität eines Menschen. Jetzt habe man zum ersten Mal nachgewiesen, dass das epigenetische Profil eines Menschen bereits im Mutterleib entscheidend geprägt werde, berichten die Forscher im Fachmagazin "Genome Research". Die vorgeburtliche Umwelt habe demnach einen größeren Einfluss auf diese für die Gesundheit wichtigen Faktoren als bisher angenommen.

Die Gesundheit und andere genetisch regulierte Eigenschaften eines Menschen werden nicht nur durch die Gene selbst bestimmt. Auch die epigenetische Ausstattung, das Muster der Anlagerungen an seiner DNA, ist dafür ausschlaggebend. Sie beeinflusse unter anderem das Risiko, an Diabetes, Herzkrankheiten oder Krebs zu erkranken, erklären Jeffrey Craig vom Murdoch Childrens Research Institute (MCRI) in Australien und seine Kollegen. Auch für das Altern spiele die Epigenetik eine wichtige Rolle. Daher sei es wichtig zu wissen, wie schon der Mutterleib dieses epigenetische Profil eines Menschen präge.
Ambulance

Stress macht Knochen anfälliger für Metastasen

Brustkrebszellen können sich im gestressten Körper leichter ansiedeln

Brustkrebszelle
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Brustkrebszelle
Stress senkt die Widerstandkraft von Knochen gegen Krebs. Von einem Tumor abgegebene Brustkrebszellen können sich dadurch leichter ansiedeln und Metastasen bilden. Verantwortlich dafür ist ein Signalstoff, der bei starkem Stress verstärkt an den Knochen gebildet wird. Das fanden US-amerikanische Wissenschaftler durch Versuche mit Mäusen heraus. Gestresste Tiere entwickelten dabei deutlich mehr Metastasen als entspannte. Erhielten die gestressten Mäuse aber ein stresshemmend wirkendes Medikament, wurden ihre Knochen seltener von Krebszellen befallen. Dies deute darauf hin, dass die Therapie mit solchen Betablockern möglicherweise auch beim Menschen Metastasen an Knochen verhindern könnte, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "PLoS Biology".


"Brustkrebspatienten sterben häufiger an Metastasen, also der Ausbreitung von Krebszellen auf andere Organe, als an dem ursprünglichen Tumor", sagt Florent Elefteriou, Direktor des Vanderbilt Center for Bone Biology in Nashville. Metastasen zu unterbinden, sei deshalb das übergeordnete Ziel in der Krebstherapie. Dass die Bildung von Metastasen in Knochen durch Stress beschleunigt wird, vermuteten die Forscher bereits. Denn vorangegangene Studien wiesen darauf hin, dass sich bei Stress körpereigene Moleküle in der Skelettumgebung bilden, von denen einige möglicherweise die Ansiedlung von Krebszellen am Knochen erleichtern.

Kommentar: Studien zufolge können Blutdruckmedikamente wie Beta-Blocker die Entstehung von Brustkrebs fördern.

Die Mythen über Brustkrebs
Massiver Brustkrebsanstieg seit 1980
Mammografie-Screening verursacht unnötige Brustkrebs-Therapien
Neue Hinweise: Brustkrebs-Chemo schädigt das Gehirn
Krank durch Antihaftbeschichtungen: Erhöhtes Brustkrebsrisiko
Studie: Brustkrebs durch BH
Studie untersucht Zusammenhang zwischen Deodorants und Brustkrebs

Stress ist in unserer heutigen Gesellschaft wohl eines der Hauptübel und wurde bereits als die Pest des 21. Jahrhunderts betitelt, da er viele andere Erkrankungen fördert.

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© eiriu-eolas.org
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HIV Prophylaxe - Umstrittenes zugelassenes Medikament in den USA

© Gilead Sciences
Hoffunung für Millionen Menschen mit hohem HIV-Infektionsrisiko: das Mittel Truvada des US-Pharmaunternehmens Gilead Sciences
In den USA kommt erstmals ein Medikament auf den Markt, das präventiv gegen Aids wirken soll. Studien belegen, dass das Ansteckungsrisiko bei Einnahme von Truvada um bis zu 75 Prozent sinkt. Dennoch sind die Tabletten umstritten.

In den USA ist erstmals ein Medikament zugelassen worden, das vor dem Ausbruch von Aids schützen soll. "Die Zulassung ist ein Meilenstein im Kampf gegen HIV", teilte Margaret Hamburg von der US-Arznei- und Lebensmittelaufsicht FDA am Montag am Sitz der Behörde im US-Staat Maryland mit. Die FDA folgte damit der Empfehlung eines Expertenausschusses, der vor rund zwei Monaten geraten hatte, das von dem US-Pharmaunternehmen Gilead Sciences produzierte Medikament zuzulassen.

Die Tabletten mit dem Namen Truvada sollen das Ansteckungsrisiko von gesunden Menschen mit hohem Infektionsrisiko - also beispielsweise mit einem HIV-positiven Partner - mindern. Truvada soll einmal am Tag eingenommen werden. Kondome müssen der Behörde zufolge aber unbedingt zusätzlich verwendet werden.
Pills

Medikament gegen Multiple Sklerose anscheinend unwirksam und wie Ernährung heilen kann

Die Analyse von Daten aus 23 Jahren erbrachte keinen Nachweis für die Wirksamkeit von Beta-Interferon

Spritze
© apa/ralf hirschberger
Interferon-beta-Präparate werden bei der Behandlung von MS-Patienten schon lange eingesetzt. Mittlerweile gibt es aber Alternativen.
Eine aktuelle Studie von Medizinern in Kanada bezweifelt die Wirksamkeit häufig verwendeter Präparate gegen die unheilbare Nervenkrankheit Multiple Sklerose (MS).

Im Fokus der Untersuchung stand Interferon beta, die ehemals erste Wirksubstanz, mit der in klinischen Studien eine Reduktion der Schubrate bei MS um rund 30 Prozent nachgewiesen wurde. Es sei kein Zusammenhang zwischen einer Gabe von Beta-Interferon und einer Verzögerung des Krankheitsverlaufs nachweisbar, erklärten die Experten nach einer statistischen Analyse von Patientendaten. Die in der jüngsten Ausgabe der einflussreichen amerikanischen Medizinzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) publizierten Resultate sind allerdings nicht unumstritten.

Kommentar: In diesem englischen Video erklärt Dr. Tery Wahls, wie sie nach intensiven Forschungen ihre Ernährung auf eine strukturierte Jäger-Sammler-/Paläo-/Steinzeit-Ernährung umstellte, und so ihre Multiple Sklerose heilte. Dies ist ein bezeichnendes Beispiel für die atemberaubende Heilungskraft darin, die richtige Nahrung zu sich zu nehmen. Gleichzeitig ist es nicht verwunderlich, dass solchen Fällen keine Beachtung seitens der Mainstream-Medien geschenkt wird, denn Big Pharma will bekanntlich keine Heilung der Menschen.

Steinzeitdiät: Abnehmen und Gesunden mit den Nahrungsmitteln der Jäger und Sammler
Steinzeit-Diät fördert menschliche Intelligenz und sportliche Ausdauer

Attention

Antihaftbeschichtung ist ungesund: Teflon & Co.

Kochgeschirr mit Antihaftbeschichtung kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken, da bei hohen Temperaturen oder beim zerkratzen der Oberfläche toxische Partikel in die Nahrung übergehen.

Zentrum der Gesundheit - Annähernd jeder Konsument ist mit den Vorteilen von antihaftbeschichteten Kochutensilien vertraut. Zwei Generationen nach dieser Erfindung erfahren wir jedoch, dass wir für diesen Komfort einen hohen Preis auf Kosten unserer Gesundheit zahlen müssen.

© Unbekannt
Edelstahl - Die gesunde Art zu kochen!
Erst kürzlich durchgeführte Studien haben ergeben, dass bei 95 Prozent der Amerikaner ein erkennbarer Anteil des plastischen Materials Polytetrafluorethylen (PTFE) im Blut nachweisbar ist - ein Stoff, der zum Überziehen von teflonbeschichteten Kochutensilien genutzt wird.
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