PuppenspielerS


Ambulance

Nach langem Widerstand von Ungarn: EU schickt weiteres 90-Milliarden-Paket an die Ukraine

Ungarns scheidender Ministerpräsident hat seine Blockadehaltung aufgegeben und dem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine sowie neuen Sanktionen zugestimmt. Damit können die Gelder an die Ukraine ausgezahlt werden. Orban hatte die Zustimmung monatelang verweigert.

zelensky von der leyen
Kurz vor dem Machtwechsel in Budapest gibt der scheidende ungarische Ministerpräsident Viktor Orban seine Blockadehaltung auf. Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft teilte am Mittwoch mit, die EU-Staaten haben das 90-Milliarden-Euro-Paket für die Ukraine freigegeben. Viktor Orban stimmte dem zu. Auch für neue Russland-Sanktionen wurde nun grünes Licht gegeben. Es ist bereits das 20. Sanktionspaket, das die EU seit Beginn der militärischen Spezialoperation am 24. Februar 2022 verhängt hat. Das formelle Verfahren dazu soll am Donnerstag abgeschlossen werden, die Sanktionen treten dann in Kraft.


Kommentar: Orban hat alles versucht und das ist ihm zugutezuhalten.


Ungarn hat das Sanktionspaket und den Milliardenkredit an die Ukraine monatelang blockiert. Orban argumentierte, dass dies den Krieg lediglich in die Länge ziehen, aber nichts zur Lösung des Konflikts beitragen würde. Am 12. April hatte Orban und seine Fidesz-Partei allerdings die Parlamentswahlen in Ungarn verloren. Sein designierter Nachfolger im Amt, Peter Magyar, verspricht einen EU-freundlicheren Kurs.

Die Ukraine hat sich massiv in den Wahlkampf eingemischt. Wladimir Selensky drohte Orban mit physischer Gewalt. Schwerwiegender aber war, dass die Ukraine die Ölversorgung Ungarns über die Druschba-Pipeline unterbrochen hatte. Angeblich haben russische Angriffe die Pipeline unbrauchbar gemacht. Belege dafür legte die Ukraine keine vor. Sie verweigerte zudem Inspektionen vor Ort. Inzwischen sei die Pipeline repariert. Die Ukraine will nun den Öltransit wieder aufnehmen.

Kommentar: Und wieder gehen Milliarden Euro an die Ukraine, während Europa vor einer schweren Wirtschaftskrise steht, die zusätzlich durch den Konflikt im Mittleren Osten befeuert wird. Die Frage ist: Wie lange geht es noch so weiter?


Apple Red

Merz: "Rente wird nicht mehr ausreichen, den Lebensstandard zu sichern"

Die gesetzliche Rente werde nicht mehr ausreichen, den Lebensstandard zu sichern, sondern höchstens noch als "Basisabsicherung" dienen. Das sagte der Kanzler bei einem Auftritt beim Bankenverband. Dort nahm Friedrich Merz auch den SPD-Koalitionspartner ins Viser, der indes "erbitterten Widerstand" gegen die Rentenpläne des Kanzlers ankündigte.

merz germany
© AP Photo/Markus Schreiber
Beim Empfang zum 75. Geburtstag des Bundesverbandes Deutscher Banken am Montag hielt Friedrich Merz ein Plädoyer für harte Reformen, die auch das gesetzliche Rentensystem betreffen. Wörtlich sagte der Bundeskanzler:
"Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern."

Kommentar: Wie öfter beschrieben: Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, kann der Sozialstaat nicht mehr funktionieren.

Und Merz seine Meinung zur arbeitenden Bevölkerung:

Mit dem Finger auf andere zeigen: "Deutsche sind zu faul und feiern zu häufig krank" - Friedrich Merz


Merz fordert deutlich mehr private Vorsorge. Nötig seien "kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung". Und dies müsse "in weit größerem Umfang" geschehen, "als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben."


Kommentar: Privatvorsorge wie die Riester-Rente?


Kommentar: Die Unbeliebtheit der Bundesregierung, wird damit jetzt bei 100 % liegen.


Ambulance

In Krisenzeit: Regierung wollte sich eine Gehaltserhöhung von bis zu 65.000 Euro pro Jahr sichern

Die Bundesregierung sendet ein Signal, das viele Bürger als Schlag ins Gesicht verstehen: Während Autofahrer mit gerade einmal rund 17 Cent Entlastung pro Liter abgespeist werden und zugleich bei Krankenkassenbeiträgen, Zuzahlungen und Tabaksteuer neue Mehrkosten drohen, sah ein Referentenentwurf aus dem Bundesinnenministerium eine massive Gehaltserhöhung für die Regierungsspitze vor. Für den Kanzler stand ein Plus von rund 65.000 Euro pro Jahr im Raum, für Minister etwa 52.000 Euro. Auslöser war eine geplante Anpassung der Beamtenbesoldung, die über die bestehende Kopplung automatisch auch die Bezüge an der Staatsspitze nach oben gezogen hätte. Zeitgleich plant die Regierung eine Reform der gesetzlichen Krankenkassen mit höheren Zuzahlungen, geringeren Leistungen und zusätzlichen Belastungen für Versicherte. Genau diese Kombination macht den Vorgang so brisant: oben drohte ein satter Geldregen, während unten Millionen Bürger erneut zahlen sollen (merkur: 18.04.26).


Kommentar: Fast alle Regierenden in Deutschland handeln nicht im Interesse des Volkes. Deshalb sinken auch die Umfragewerte:


Kancelar Njemačke Friedrich Merz
Gehaltserhöhung zur Unzeit

Der eigentliche Skandal liegt nicht nur in der Summe, sondern vor allem im Zeitpunkt. Viele Haushalte kämpfen mit hohen Lebenshaltungskosten, während in Berlin ein Entwurf kursierte, der für Kanzler und Minister Einkommenssprünge vorsah, die weit über dem liegen, was normale Arbeitnehmer in einem Jahr erreichen können. Ein monatliches Plus von mehreren tausend Euro wirkt deshalb nicht wie ein Nebeneffekt, sondern wie politische Maßlosigkeit.


Bis zu 65.000 Euro mehr für Regierungsmitglieder geplant - während Bürger bei Krankenkasse, Steuern und Alltag immer mehr zahlen

Zwar wurde der Entwurf nach scharfer Kritik vorerst gestoppt, der Eindruck bleibt jedoch verheerend. Denn schon die Möglichkeit einer solchen Gehaltserhöhung zeigt, wie weit sich die Regierung von der Lebenswirklichkeit im Land entfernt hat. Wer den Bürgern Verzicht predigt und gleichzeitig eigene Bezüge so stark nach oben treiben lässt, verliert jedes Gefühl für Anstand.


Kommentar: Viele der Eliten leben in einer komplett anderen Realität.


Krankenkassen-Reform greift den Versicherten ins Portemonnaie

Während oben über steigende Spitzengehälter diskutiert wurde, laufen unten ganz konkrete Pläne zur Belastung der Versicherten. Die Reform der gesetzlichen Krankenkassen sieht höhere Zuzahlungen vor, außerdem sollen Krankengeld und Kinderkrankengeld sinken. Auch beim Zahnersatz drohen höhere Eigenanteile, während beitragsfrei mitversicherte Ehepartner stärker zur Kasse gebeten werden könnten.

Für Millionen Bürger bedeutet das eine spürbare Verschlechterung im Alltag. Wer krank wird, bekommt weniger, wer Medikamente braucht, zahlt mehr und wer die Familie versorgt, verliert Sicherheit. Genau deshalb wirkt die Diskussion über eine Gehaltserhöhung für Minister in dieser Lage besonders provokant.

Kommentar: Vielleicht handelt es sich um Psychopathen?


Apple Red

Wirtschaftsweise zu hohen Spritpreisen: "Vielleicht machen sie einfach weniger Urlaub"

In der ARD-Sendung "Caren Miosga" vom Sonntag hat die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer über die steigenden Spritpreise in Deutschland gesprochen. Im Gespräch mit der Moderatorin und dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn zeigte sie sich von diesen Entwicklungen unbekümmert und versicherte: "Wer Auto fährt, kann sich schon mal zumindest ein Auto leisten."

monika schnitzer
Des Weiteren konstatierte sie zusammenfassend Folgendes: "Vielleicht fahren sie dann zwei Tage weniger in den Urlaub. Vielleicht kaufen sie sich den einen oder anderen Pullover weniger." "Die allermeisten werden das ganz gut wegstecken können", so die Expertin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gestern.


Kommentar: Es ist eine weitere weibliche Person an einer hohen Position, die keine bis wenige Emotionen aufzuzeigen scheint. Und scheinbar auch Schwierigkeiten hat, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.


Bell

Teheran erklärt die Straße von Hormus für geöffnet

Iran hat die Straße von Hormus für alle Handelsschiffe wiedereröffnet. Laut Außenminister Abbas Araghtschi bleibt die Maßnahme für die Dauer der Waffenruhe im Libanon in Kraft. US-Präsident Donald Trump begrüßte den Schritt. Die US-Blockade iranischer Häfen werde jedoch fortgesetzt.

straße von hormus
Ein Schiff auf dem Weg in die Straße von Hormus. Blick von der Küste Omans. Aufnahme vom 8. April 2026
Im Zuge des Waffenstillstands im Libanon hat Iran die Straße von Hormus wiedereröffnet. Wie Außenminister Abbas Araghtschi am Freitag in einem Beitrag auf X (Twitter) erklärte, dürfen alle Handelsschiffe die Meerenge durchfahren. Die Entscheidung gelte für die Dauer der Waffenruhe. Die Passage werde entlang der vereinbarten Route erlaubt, wie die Hafen- und Seeschifffahrtorganisation der Islamischen Republik ankündigte.

Anfang April hatte die Organisation die Besatzungen der Schiffe aufgefordert, ihre Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit den Kräften der Islamischen Revolutionsgarde zu koordinieren. Dabei wurde auf die Gefahren durch Seeminen hingewiesen. Die von der Revolutionsgarde empfohlene Route sieht so aus: Aus dem Golf von Oman heraus, dann nördlich der Insel Larak und ferner in den Persischen Golf. Auf ihrem Weg vom Persischen Golf her sollten die Schiffe südlich von Larak fahren.

Black Magic

Merz ist unbeliebtester Kanzler der Welt

Während andere Regierungschefs deutlich bessere Zustimmungswerte erzielen, liegt der deutsche Kanzler hinten. Experten machen nur nicht seine Politik sondern auch ihn als Person für die schlechte Stimmung verantwortlich.
tweet, x-beitrag, friedrich merz, respektlos
© XZieht der Bundeskanzler Parallelen zu seiner damaligen Äußerung?
In 24 Demokratien haben Forscher des US-Meinungsforschungsinstituts Morning Consult die Beliebtheit ihrer Staats- und Regierungschefs miteinander verglichen. Dafür wurden Erwachsene in den entsprechenden Ländern befragt.

In der Erhebung von Anfang April erhielt der französische Präsident Emmanuel Macron zwar am wenigsten positiven Zuspruch (18 %), im Vergleich zu einer Ablehnungsrate von 75 %.

Doch der Bundeskanzler schaffte es auf Platz 1 mit 76 % unzufriedener Bürger. Immerhin: 19 % der Befragten gaben an, zufrieden mit seiner Arbeit zu sein. Die restlichen Prozent stimmten für "weiß nicht oder keine Meinung".

Eine aktuelle Umfrage von Forsa im Auftrag von RTL kam auf ähnliche Werte: 78 % der Befragten empfanden angesichts der bisherigen Arbeit von Merz Unzufriedenheit. 20 % gaben an, mit dem CDU-Politiker zufrieden zu sein. Zahlen, die im Kanzleramt kaum für Freude sorgen dürften.

Kommentar: Sehen Sie den Beitrag auf X von 2024. Bisher keine Reaktion.

Merz-Regierung im Stimmungstief: 84 % der Bevölkerung sind unzufrieden


Chess

Merz verkündet "strategischen Untergang" mit der Ukraine

Die Bundesregierung scheint bereit, noch tiefer in der Ukraine einsteigen zu wollen, als sie es ohnehin schon getan hat. Noch mehr Waffen, noch mehr Geld, und irgendwie will man die wehrfähigen ukrainischen Flüchtlinge aufs Schlachtfeld befördern.

Selenskij und Merz, 14. April 2026.
Selenskij und Merz, 14. April 2026.
Bundeskanzler Friedrich Merz scheint die Führungsrolle in der europäischen Unterstützerriege der Ukraine anzustreben:
"Wir sind seit dem Jahr 2026 zum wichtigsten bilateralen Partner der Ukraine geworden. Das zeigt sich vor allem in unserer starken militärischen Unterstützung."
Das erklärte er auf der Pressekonferenz zu den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin zusammen mit dem ukrainischen Regierungschef Wladimir Selenskij.

Regierungskonsultationen sind weit umfassender als Staatsbesuche. In der Regel reist mehr oder weniger das vollständige Kabinett an, und es gibt nicht nur einen gemeinsamen Termin der beiden Kabinette, sondern auch separate Gespräche zwischen den einzelnen Ministerien. In der Vergangenheit gab es vier deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen; die letzte fand jedoch vor über zwanzig Jahren, 2003, unter der Regierung Gerhard Schröder mit dem ukrainischen Präsidenten Kutschma statt.

Kommentar: Wahrscheinlich weitere Milliarden an die Ukraine, während die eigene Bevölkerung unter den Spritpreisen leidet und weitere Kürzungen und Steuererhöhungen geplant sind.


Blue Pill

Beruhigungsspritze für das deutsche Volk: Sprit um 17 Cent senken und mögliche Entlastungszahlungen

Deutsche Tankstellen erhöhten die Preise für Kraftstoff am Montag wieder massiv. Die Entwicklungen im Iran-Krieg sorgten für Rekordsprünge zur Mittagszeit. Die Bundesregierung hatte sich kurz zuvor auf ein kurzfristiges Entlastungspaket gegen die hohen Energiepreise geeinigt. Droht dies zu verpuffen?

Tankstelle
© upload.wikimedia.orgTankstelle (Joho345, gemeinfrei)
Der Rückgang der Spritpreise in Deutschland ist vorerst beendet. Wie aus aktuellen ADAC-Daten hervorgeht, fielen die sogenannten Mittagssprünge am Montag so hoch aus wie noch nie seit Einführung der 12-Uhr-Regel: Diesel verteuerte sich zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr um 12,5 Cent pro Liter, Super E10 um 11,4 Cent. Nach dem Sprung kostete E10 im bundesweiten Schnitt 2,181 Euro, Diesel 2,385 Euro. Das berichtet die Berliner Zeitung am Montag.

Noch am Sonntag hatte E10 im Tagesdurchschnitt 2,10 Euro gekostet, Diesel 2,29 Euro. Eine Woche zuvor war E10 etwa neun, Diesel knapp 15 Cent teurer gewesen. Das Inkrafttreten einer Waffenruhe im Iran-Krieg hatte dies ermöglicht.

Kommentar: Die 17 Cent sind ein Witz, wenn alle Steuern beachtet werden und bei steigenden Spritpreisen. Die versprochenen 1.000 € werden nicht an alle weitergegeben.


Alarm Clock

Wahl in Ungarn: Niederlage für Europa, Sieg für die EU-Kommission?

Péter Magyar gilt als "pro Brüssel". Eigentlich wollte ich das Wort "proeuropäisch" schreiben, aber, ehrlich gesagt, fiel mir das schwer: Für mich symbolisierte genau Orbán stets diejenigen politischen Kräfte, die sich für ein starkes, eigenständiges Europa einsetzen. Genau deshalb wird er von Brüssel - dem bürokratischen Apparat der Europäischen Union - so sehr gehasst. Daraus lässt sich folgern: Europa hat in Ungarn verloren, die EU-Kommission hingegen gewonnen.
Peter Magyar
Zunächst kurz zur Niederlage von Viktor Orbán und seiner Partei "Fidesz" bei diesen Wahlen. Wie die Ergebnisse der Verhältniswahl zeigen, konnten die Gegner des derzeitigen ungarischen Ministerpräsidenten keine deutliche Mehrheit erzielen: Nach vorläufigen Angaben sind es 53 zu 38 Prozent. Doch dank des Mehrheitswahlsystems verschafft sich die Partei "Tisza" unter Péter Magyar einen deutlichen Vorsprung - derzeit 138 von 199 Mandaten - im Parlament. Dabei ist anzumerken, dass dies bei Weitem kein Rekord ist: In den besten Jahren erzielte Orbáns Partei 227 Mandate. Allerdings war Magyar damals ein treuer Anhänger des von ihm nun kritisierten Ministerpräsidenten.

Daraus lässt sich schließen, dass eigentlich nicht Orbán der Wahlverlierer ist, sondern vielmehr die Partei "Fidesz", die sich im Laufe ihrer Regierungsjahre zu einem bürokratischen System entwickelte und sich von den Realitäten des Alltagslebens distanzierte. Viele westliche Medien berichten derzeit über den Sieg der Liberalen. Als Reaktion auf die Äußerung von Alex Soros, dass "das ungarische Volk sein Land zurückgewonnen hat", erklärte Elon Musk, dass sich vielmehr "die Soros-Organisation (Open Society Foundation - eine Organisation, deren Tätigkeit auf dem Territorium der Russischen Föderation durch Beschluss der Generalstaatsanwaltschaft vom 26.11.2015 als unerwünscht eingestuft wurde) das Land zurückgeholt hat".

Kommentar: Aktuell kann nur abgewartet werden, wie sich die Lage in Ungarn entwickelt.


Attention

Regierung ist sich uneinig über Spritentlastung: Reiche teilt gegen Klingbeil aus

Zwischen SPD und CDU herrscht weiter Uneinigkeit, wie Bürger in der Energiekrise entlastet werden können. Jetzt hat Wirtschaftsministerin Reiche die SPD-Vorschläge harsch kritisiert - und damit offenbar das Missfallen des Kanzlers geweckt.

katharina reiche
Keine Entlastung der Verbraucher angesichts steigender Spritpreise: Wirtschaftsministerin Katharina Reiche lehnt Markteingriffe als "Aktionismus" ab.
In der Diskussion über Entlastungsmaßnahmen scheint die schwarz-rote Koalition auf keinen gemeinsamen Nenner zu kommen. CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat heute noch einmal kräftig gegen die Vorschläge der SPD ausgeteilt.

"Der Koalitionspartner ist in den letzten Wochen damit aufgefallen, Vorschläge zu unterbreiten, die teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig sind", sagte Reiche heute in Berlin. Das führe zu Verwirrung und helfe den Verbrauchern nicht, kritisierte die CDU-Politikerin.


Kommentar: Zur Verwirrung führt eher, dass die Regierung uneinig ist und nur fragwürdige Erlassungen tätigt. Eine Entlastung für alle wäre es, die Energie- oder CO₂-Steuer zu senken.

Kommentar: Die entscheidende Frage ist, wie lange sich die Regierung noch halten kann.

Bundeskanzler Merz erreicht Allzeittief: 78 % der Bevölkerung sind unzufrieden