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Di, 09 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
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Better Earth

Datierung: Koran könnte schon vor Mohammed geschrieben worden sein

Britische Forscher haben Seiten eines antiken Korans gefunden, die aus einer Zeit kurz nach oder vor der Geburt des islamischen Propheten Mohammed stammen könnten. Die Universität Oxford bestimmte das Alter mittels Radiokarbondatierung auf den Zeitraum 568 bis 645 nach Christus. Somit könnten Teile des heiligen Buchs älter sein als der Prophet.

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© dpa
Das Koran-Manuskript aus Birmingham könnte älter sein als der islamische Prophet Mohammed selbst, so die Forscher aus Oxford.
Britische Forscher haben Fragmente eines antiken Korans gefunden, die aus einer Zeit vor oder kurz nach der Geburt des islamischen Propheten Mohammed stammen könnten. Ein Doktorand entdeckte die Pergamentseiten zwischen den Manuskripten eines jüngeren Korans in einer Bibliothek der Universität Birmingham und beschloss aus Neugier, sie datieren zu lassen, so ein Bericht der BBC.

In einem Labor der Universität Oxford haben Forscher mittels der Radiokarbonmethode die Entstehung des Artefakts mit einer Wahrscheinlichkeit von 95,4 Prozent auf einen Zeitraum zwischen 568 und 645 nach Christus bestimmt. Mohammed hat nach heutigem Wissensstand zwischen 570 und 632 nach Christus gelebt. Die Datierung widerspricht also nicht zwangsläufig der islamischen Überlieferung, eröffnet aber die Möglichkeit, dass zumindest Teile des Buches bereits vor der Geburt Mohammeds oder während seiner Kindheit entstanden und damit noch vor dem Beginn der überlieferten Offenbarung ab dem vierzigsten Lebensjahr des Propheten.


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Jäger und Sammler hatten weit entwickelte Monumentalkunst: Neu datierte und älteste Holzskulptur aus dem Schigir-Moor als Schlüsselfund

Ausgegraben wurde die Schnitzfigur 1890 in einem Moor nahe des Uralgebirges. Bis heute bestanden Zweifel am tatsächlichen Alter der einst fünf Meter hohen Stele. Ein Forscherteam hat sie nun neu datiert.
© T. Terberger
Kopf der Skulptur aus dem Schigir-Moor: Neue Analysen im Klaus-Tschira-Labor in Mannheim ergeben jetzt: Die Stele ist sogar noch älter als bislang vermutet. Mit rund 11.000 Jahren ist sie laut Terberger die älteste Holzskulptur der Welt.
Sie suchten Gold und fanden: altes Holz. Gleich mehrere Teile, zusammengesetzt rund zweieinhalb Meter lang. Es handelte sich um Reste einer Skulptur, der Körper verziert mit geometrischen Mustern, dazu ein archaisch wirkender Kopf.

Wahrscheinlich waren die Menschen angesichts des seltsamen Fundes enttäuscht, den sie 1890 in der sumpfigen Landschaft des russischen Schigir-Moors nahe des Uralgebirges machten. Zu Geld machen ließ sich die Skulptur wohl nicht - dennoch beließen die Goldgräber die Holzfigur nicht im Sumpf. Sie nahmen sie mit. Auf nicht näher bekannten Wegen gelangte sie ins Historische Museum Jekaterinburg, wo sie bis heute ausgestellt ist.

Eye 1

Genau hinsehen: Flüchtlinge hinterließen Camp nicht im Chaos!

Ein Foto eines verlassenen Flüchtlingscamps scheint zu belegen: Flüchtlinge gehen völlig achtlos mit der ihnen dargebotenen Hilfe um. Doch was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist: Das Bild stammt vom Gelände der deutschen Botschaft in Prag und wurde 1989 aufgenommen. Die vorigen Bewohner des Camps waren ehemalige DDR-Bürger, die ihr Land verlassen hatten.
© Deutsches Rotes Kreuz
Camp auf dem Gelände der Prager Botschaft 1989. Die vorigen Bewohner waren DDR-Flüchtlinge.
Zerfetzte Pappkartons, ungenutzte Müllsäcke, alte Kleidung - achtlos weggeworfen. Die Zustände wirken chaotisch in einem Camp, das kurz zuvor von Flüchtlingen verlassen wurde. Scheinbar bestätigt das Bild die vielen Vorurteile, die derzeit in den „sozialen“ Netzwerken die Runde machen.

Oft kommt es vor, dass mit ähnlichen Motiven (achtlos weggeworfe Essenspakete, herrenlose Kleiderspenden, etc.) vermeintliche Skandale hinsichtlich des Verhaltens von Flüchtlingen aufgedeckt werden.

Doch die online-investigative Beweisführung hat einen Haken: Meist ist nicht klar, in welchem Kontext ein solches Bild aufgenommen wurde. So zeigt das oben dargestellte Camp-Chaos zwar in der Tat ein verlassenes Flüchtlingscamp, doch handelte es sich bei den vormaligen Bewohnern des Lagers keinesfalls um Vertriebene aus Syrien oder Migranten vom Balkan.

Bullseye

Völkerwanderung: Wer waren die Hunnen wirklich? Keiner weiß es so genau

Die Hunnen kamen aus der Steppe gestürmt und vertrieben die Germanen, so die Theorie. Aber wer waren Attilas wilde Reiter wirklich?

© Wikipedia Commons
An allem waren die Hunnen schuld: Sie "haben sich auf die Alanen geworfen, die Alanen auf die Goten und die Goten auf die Taifalen und Sarmaten; die Goten, aus ihrem eigenen Land vertrieben, haben uns aus Illyricum vertrieben", klagte der Mailänder Bischof Ambrosius gegen Ende des 4. Jahrhunderts und prophezeite: "Ein Ende ist noch nicht abzusehen."

Für die Römer waren die aus dem Osten einfallenden Reiter in der Tat der Anfang vom Ende. 476, genau 100 Jahre nachdem der erste Goten-Treck auf der Flucht vor den Hunnen um Asyl im Römischen Reich gebeten hatte, wurde der letzte Kaiser im Westen abgesetzt. Ein Barbar löste ihn ab: Odoaker, ein Germane, dessen Vater noch unter Hunnen-König Attila gedient hatte.

Wer aber waren diese Hunnen, die auf ihren Pferden "gleich dem Wirbelwind aus den hohen Bergen" über die Germanen hinwegfegten und damit den Dominoeffekt gen Rom entscheidend auslösten? Woher kamen sie? Und warum? Die Wahrheit ist: Man weiß es nicht. Nach jahrzehntelanger Forschung kam Hans Wilhelm Haussig 1959 zur tristen Einsicht: "Das Wort Hunnen ... diente dazu, Völkern, deren Herkunft man nicht kannte, einen Namen zu geben." Ein niederschmetternder Befund: Als "Hunnen" bezeichneten die antiken Autoren wahllos alle, die sie nicht kannten. Auch Sprachforscher fischen im Trüben. Das Hunnische sei ein "nur negativ definierbarer Begriff", zitiert der Experte Michael Schmauder den Stand heutiger Wissenschaft. Attilas mächtiges Volk hat keine Sprachfragmente hinterlassen.

Kommentar: Die Geschichte klingt unseren derzeitigen Ereignissen erstaunlich ähnlich. Irgendwelche Hunnen bzw. Terrroristen (ISIS, al Kaida, etc) sorgten dafür, dass Menschen nicht mehr in ihren angestammten Gebieten bleiben wollten oder konnten und sich dann aufmachten, ein besseres Leben im römischen Imperium bzw. in der Europäischen Union zu suchen. Inwieweit die moderne Geschichte ihrem antiken Vorgänger folgt bleibt abzuwarten.


Gift 3

Wurde der "Gold-Zug" der Nazis in Polen gefunden?

Jahrzehntelang war es nur ein Gerücht: Waggons mit Schätzen der Nazis sollen irgendwo in Polen vergraben sein. Nun wurde mit Geo-Radarbildern ein Zug geortet. Sogar Experten staunen.
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© dpa
Ein alter Mienenschacht bei Walbrzych. Liegt hier in der Nähe der legendäre Nazi-Zug?
Seit etwa zwei Wochen ist die westpolnische Kleinstadt Walbrzych in Aufregung: Zwei Männer wollen auf dem Gebiet des einstigen Waldenburg einen Zug aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gefunden haben. Sofort wurde spekuliert: Ist es der sagenumwobene Goldzug der Nazis, der 1945 auf dem Weg von Breslau nach Walbrzych verschollen sein soll? Angeblich schafften die Nazis damals riesige Schätze, vor allem Gold und Kunst in Waggons, um die Kostbarkeiten vor der herannahenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Sie kamen nie an ihrem Bestimmungsort an.

In Walbrzych wird die Legende des verschollenen Zuges von Generation zu Generation weitergegeben. Und immer wieder kommt sie hoch, weil irgendjemand behauptet, irgendetwas gefunden zu haben. Roman Wojcik, ein Einwohner der Stadt sagt zum Beispiel: "Wissen Sie, die Geschichte gibt es schon seit 50 Jahren. Ich habe sie schon so oft gehört. Ich bin skeptisch, ob sie ihn diesmal wirklich gefunden haben." Viele glaubten, dass es auch diesmal wieder so sei. Aber plötzlich scheint es, als ginge es um mehr als ein Gerücht.

Am Donnerstag meldete sich Polens oberster Denkmalschützer Piotr Zuchowski mit einem sensationellen Befund: "Ich habe Geo-Radarbilder in guter Qualität gesehen", erklärte er am Freitagnachmittag bei einer Pressekonferenz im Kulturministerium in Warschau. Es sei zu "99 Prozent sicher", dass es den Zug wirklich gibt.

Arrow Down

Dokumente enthüllen: USA wollte Russland und China mehrmals nuklear auslöschen - Mindestens 300 Atombomben und 20.000 Tonnen konventionelle Bomben

In den 1960er-Jahren warteten die USA laut einem erst Jahrzehnte später freigegebenen Geheimdokument förmlich nur auf den geringsten Anlass, um die Sowjetunion und China nuklear anzugreifen. Selbst ein „versehentlicher Vorfall“ hätte als Grund dafür ausgereicht. Laut einem Operationsplan der USA sollten auf einen Schlag mindestens 285 Millionen Menschen in der Sowjetunion, Osteuropa und China ausgelöscht werden.

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© Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.
„Castle Romeo“ von United States Department of Energy
Ein im Jahr 2012 veröffentlichtes Geheimdokument aus den 1960er-Jahren zeigt, dass die USA einen „nuklearen Angriff“ gegen Russland und China geplant hatten für den Fall eines Angriffs eines der beiden Länder auf die USA, selbst wenn es sich dabei nur um ein Versehen gehandelt hätte. Das Dokument wurde am Mittwoch in Washington von den National Security Archives veröffentlicht. Das Protokoll war bis 1968 in Kraft. Die US-Regierung unter dem damaligen Präsidenten Lyndon Johnson ordnete eine Überprüfung an, worauf dieser Plan eingestellt wurde. Johnsons Berater empfahlen dabei angeblich zwei wesentliche Änderungen an der derzeitigen Politik: Zunächst forderten sie eine „nukleare Reaktion“ nur gegen Staaten, die die USA direkt angreifen. Zudem riefen sie die Regierung zu einer „No first-use“-Politik auf. Ein konventioneller Angriff solle also nicht nuklear beantwortet werden.

Kommentar: An diesem psychopathische Weltbild, gegenüber Russland, scheint sich nicht viel geändert zu haben:


Bizarro Earth

Seit 1945 will die USA Russland nuklear auslöschen: Russland-Propaganda um dieses Ziel zu erreichen?

Ein Artikel auf SputnikNews.com von Ekaterina Blinova erzählt die Geschichte US-amerikanischer und britischer Pläne zur Zerstörung der Sowjetunion mit Atomwaffen in den frühen Jahren nach dem zweiten Weltkrieg, bevor die Sowjets die Bombe hatten und bevor Präsident John F. Kennedy die Pläne gebremst hat, nukleare Waffen gegen die sowjetische Zivilbevölkerung einzusetzen. Um der Wahrheit willen, der Kalte Krieg war vollständig eine Kreation Washingtons.

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Der Militär- und Sicherheitsapparat, vor dem Präsident Dwight D. Eisenhower das amerikanische Volk gewarnt hatte, ist zu der Erkenntnis gekommen, dass seine Profite das Ende des Kalten Kriegs nicht überleben können und hat dessen Wiederaufnahme orchestriert. Washington hat seine Pläne für einen nuklearen Überraschungsangriff auf Russland, und dieses Mal auch auf China, wiederbelebt. Diese Pläne sind bekannt und haben das Vertrauen unter den Atommächten zerstört, was zu einer noch gefährlicheren Situation führt, als sie während des 1. Kalten Kriegs existierte.

Das amerikanische Volk ist politisch nicht kompetent und wird mit Leichtigkeit von Washingtons Propaganda hirngewaschen. Washington hat nur zwei Jahre für die Dämonisierung Russlands benötigt; die unglückseligen Amerikaner davon zu überzeugen, dass Russland die größte aller Bedrohungen für die Vereinigten Staaten sind. Dieser unglaubliche Unsinn wird ständig von den presstituierten Medien ausgestrahlt und wird jetzt von einer Mehrheit der amerikanischen Schlafschafe geglaubt.

Kommentar:


Pyramid

Sensationelle Vermutung in Tutanchamuns Grab: Ein neues Rätsel und eine spektakuläre These

Der britische Archäologe Nicholas Reeves glaubt, dass im Tal der Könige ein weiterer archäologischer Sensationsfund bevorsteht: die Entdeckung des Nofretete-Grabes. Reeves vermutet es direkt hinter einer verborgenen Türe im Grab des Tutanchamun - das er lediglich für ein »Grab im Grab« hält.

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Schon zu Zeiten von Howard Carter, dem Entdecker des »unversehrten« Grabes von Kindkönig Tutanchamun, waren einige Experten der Ansicht, all die Bemühungen seien umsonst. Im legendären »Tal der Könige« bei Luxor sei nichts mehr zu entdecken. Demnach schienen Carter und sein Finanzier, der Earl of Carnarvon, lediglich einem Phantom hinterherzujagen.

Tatsächlich verging eine kostspielige Grabungssaison nach der anderen, stets mit dem gleichen, niederschmetternden Resultat, das da lautete: wieder nichts, außer Sand, Schutt und Steinen.

Snakes in Suits

Neue Enthüllungen: SS-Kriegsverbrecher Barbie - Tatkräftiger Helfer der US-Regierung, des BND, der bolivianischer Diktatur und der Drogenmafia

Der ehemalige Gestapo-Chef der französischen Stadt Lyon, Klaus Barbie, hat während seines Aufenthalts im bolivianischen Exil enge Beziehungen zur Drogenmafia unterhalten und den blutigen „Kokainputsch“ von General Luis García Meza 1980 unterstützt. Zu diesem Ergebnis kommt der bolivianische Journalist Boris Miranda in seinem kürzlich in der Zeitschrift „Nueva Sociedad“ erschienenen Essay. Mit der paramilitärischen Gruppe „Los Novios de la Muerte“ (Die Bräutigame des Todes) habe Barbie ab Ende der siebziger Jahre die Geschäfte der bolivianischen Mafia geschützt und zur Machtübernahme Mezas beigetragen.

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© C1.STATICFLICKR.COM LIZENZ: CC BY-ND 2.0
Klaus Barbie 1987 in Lyon vor Gericht. Verurteilt zu lebenslanger Haft wegen Verbrechen gegen die Menschheit
In den Jahren 1942 bis 1944 leitete Barbie die Lyoner Gestapo. Dort ermordete der als besonders sadistisch berüchtigte Folterer auch den Anführer der französischen Résistance, Jean Moulin, und ließ 44 jüdische Kinder eines Heims verhaften und deportieren - unter vielen anderen.

Nach Kriegsende arbeitete der „Schlächter von Lyon“ ab 1947 für den Geheimdienst des US-Militärs, der ihn entgegen des Auslieferungsgesuchs der Franzosen auf der sogennanten „Rattenlinie“ 1951 nach Südamerika schleuste, wie ein Bericht des US-Justizministeriums belegt.


Kommentar: Er war bei weitem nicht der einzige hochrangige Nazi, der nach dem zweiten Weltkrieg für die US-Regierung gearbeitet hat:

Kommentar: Politische Ponerologie:
© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Sherlock

Rätselhaftes mittelalterliches Schwert: Unbekannte Schrift

Weder Sprache noch Bedeutung der Inschrift auf der Klinge lassen sich entziffern

Historiker sind ratlos: Eine Inschrift auf einem mittelalterlichen Schwert erweist sich als bisher unentschlüsselbar. Die in England gefundene Waffe trägt auf ihrer Klinge eine seltsame Buchstabenkombination, die nicht eindeutig einer Sprache zuzuordnen ist. Auch in Wörter lässt sie sich nicht klar gliedern. Jetzt haben die Historiker sogar die Öffentlichkeit zur Hilfe bei der Entschlüsselung dieser rätselhaften Inschrift aufgerufen.


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© British Museum
Nahaufnahme der rätselhaften Inschrift auf dem Schwert von Witham
Im Mittelalter war es durchaus üblich, dass Schwertschmiede ihre Waffen durch Inschriften oder Symbole auf der Klinge kennzeichneten. Bekannt sind beispielsweise die legendären "Ulfberht"-Schwerter aus dem fränkischen Reich, die im 10. Jahrhundert als besonders hart und scharf galten. Andere Inschriften sollten Gott oder den Träger ehren oder waren eine Widmung.