Verborgene Geschichte
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Footprints

Neuer Fund im Südostatlantik weist auf einstigen, versunkenen Kontinent hin

Im Südatlantik, 1.500 Kilometer vor der Küste Brasiliens in internationalen Gewässern haben japanische und brasilianische Geologen Beweise für eine einstige Landmasse zwischen Südamerika und Afrika entdeckt.
© jamstec.go.jp
Blick des Tauchbootes "Shinkai 6500" auf den Meeresboden der Rio Grande Schwelle vor Südamerika.
Brasilia (Brasilien) - Wie die Forscher um Roberto Ventura vom brasilianischen geologischen Dienst "Servicio Geologico do Brasil" (CPRM) am Montag auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit seinen japanischen Kollegen von der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC) berichteten, habe das Tauchboot "Shinkai 6500" am Meeresboden in rund 1.000 Metern Tiefe Granitfelsen in der sogenannten Rio Grande Schwelle (zwischen dem Brasilianischen Becken im Norden, dem Südatlantischen Rücken im Osten, dem Argentinischen Becken im Süden und Südamerika im Westen) entdeckt, die so einst nur auf trockenem Land entstanden sein könne.
Eye 1

Mahatma Gandhi der Apostel der Unmenschlichkeit: Gandhi, ein Pazifist? Wohl kaum! Gandhi war ein rassistischer religiöser Fanatiker

Falls Sie Gandhi für einen pazifistischen, redlichen und sympathischen Freiheitskämpfer halten, sind Sie einer jahrzehntelangen Propaganda auf den Leim gegangen. Gandhi war ein rassistischer religiöser Fanatiker, dessen Reden und Taten von einer tiefen Verachtung für menschliches Leben geprägt waren. Glauben Sie nicht? Hören Sie hier Gandhis eigene Worte.
© Unbekannt
Mahatma Gandhi der Apostel der Unmenschlichkeit
Cult

Ist der neue Papst »Petrus Romanus«? Der letzte Papst, nach der Papstprophezeiungen des Malachias?

Im 12. Jahrhundert machte der irische Bischof Malachias seine berühmte Papstprophezeiung publik: Eine Liste aller Päpste, die nach der Zeit des Malachias noch auf dem »Stuhl Petri« sitzen würden. Der keltische Bischof charakterisierte jeden dieser künftigen Päpste durch ein kurzes Motto, das sich beispielsweise auf den Namen des Kirchenfürsten, sein Wappen oder seine Geburtsstadt bezog.
© picture-alliance
Dem letzten Papst in der Prophezeiungsliste jedoch, den er als »Petrus Romanus« bezeichnete und der am 13. März 2013 als Franziskus I. die Nachfolge von Benedikt XVI. antrat, widmete Malachias einen etwas längeren und ausgesprochen bedrohlichen Text:
Info

Kannibalismus unter hungernden europäischen Siedlern in der Jamestown-Kolonie im 17. Jahrhundert

Eine forensische Analyse an den Gebeinen eines jungen Mädchens, das im 17. Jahrhundert nahe Jamestown im US-Bundesstaat Virginia gemeinsam mit sonstigen Schlachterabfällen verschachert wurde beweist, dass es dort - wie schon zuvor von einigen Historikern vermutet - im sogenannten Hungerwinter 1609 -1610 zu Fällen von offenbar verzweifeltem Kannibalismus gekommen war, als etwa 80 Prozent der europäischen Siedler verhungerten.
© Don Hurlbert / smithsonianscience.org
Gesichtsrekonstruktion (l.) von "Jane" anhand der vorhandenen und zusammengefügten Schädelfragmente (r.).
Washington (USA) - Wie Anthropologen vom Smithsonian’s National Museum of Natural History und Archäologen um William Kelso vom Jamestown Rediscovery Project berichten, handelt es sich bei den 2012 in James Fort nahe Jamestown gefundenen Knochenüberresten Fragmente des Schädels und Schienbeinreste eines etwa 14 jährigen Mädchens. Der ungewöhnliche Fundort der verstümmelten Knochen in einem Keller gemeinsam mit tierischen Schlachtabfällen, veranlasste die Forscher nach dem Fund zu einer genaueren Untersuchung.

Die Knochen - da sind sich die Wissenschaftler einig - zeigen Spuren, die so nur einen Schluss zulassen: Das Mädchen wurde nach seinem Tod unsachgemäß geschlachtet und gegessen.
Footprints

Teotihuacán: Fund "goldener" Kugeln in unterirdischen Kammern des Pyramidentempels von Quetzalcoatl

In den bislang verborgenen Tunneln und einigen der Kammern unterhalb des Pyramidentempels der "Gefiederten Schlange" (Quetzalcoatl) in der mesoamerikanischen Ruinenstadt Teotihuacán, die vergangene Woche mit Robotern erkundet wurden (...wir berichteten), haben Archäologen hunderte von Kugeln entdeckt, über deren Bedeutung und Funktion die Wissenschaftler noch rätseln.
Kugeln,Pyramide,Quetzalcoatl,Teotihuacan
© inah.gob.mx
Einige der einst "goldenen" Kugeln in den Untergrundkammern unter der Pyramide des Quetzalcoatl.
Teotihuacan (Mexiko) - "Sie sehen aus, wie kleine gelbe Kugeln, aber wir wissen bislang noch überhaupt nicht, was die bedeuten", erläutert der Archäologe Jorge Zaval vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (Nacional de Antropología e Historia, INAH)
Sherlock

Kometen-Spuren? Alte DNA-Proben verweisen auf Europas rasante genetische Geschichte

Forscher finden Hinweise auf Veränderungen im Genpool Westeuropas vor 6.000 Jahren - Ursprung könnte auf der iberischen Halbinsel liegen

Moderne Jäger- und Sammler-Gesellschaften erreichten das heutige Europa vor etwa 45.000 Jahren. Vor 10.000 Jahren veränderte sich die Bevölkerung Europas erheblich mit dem Zuzug der ersten Bauern aus dem Mittleren Osten. Während Jäger und Sammler stetig zurück gingen, wuchs in den folgenden Jahrtausenden der Anteil an sesshaften Menschen, die ihre Nahrung anbauten und gewaltige technische Fortschritte machten.
Footprints

Stonehenge Gebiet bereits 5000 Jahre früher besiedelt als bisher angenommen

Das Areal, auf dem heute noch der majestätische Steinkreis von Stonehenge die südenglische Landschaft nahe Amesbury in Wiltshire prägt, wurde von Menschen schon 5.000 Jahre früher genutzt und besiedelt als dies bislang bekannt war.
Stonehenge, Steinkreis
© Andreas Müller, grewi.de
Der Steinkreis von Stonehenge.
Stonehenge (England) - Während schon frühere Untersuchungen zwar die Anwesenheit von Menschen auf dem heute als "Vespanian's Camp" bezeichneten Gelände, rund eine Meile vom Steinkreis selbst entfernt, schon 7.500 v.Chr. aufgezeigt hatten, gab es bislang keine Anzeichen dafür, dass Menschen sich hier damals auch schon permanent niedergelassen hatten. Archäologische Belege für eine durchgehende Besiedlung des Areal lagen bislang erst seit ca. 2.500 v. Chr. vor.
Moon

Populäre Theorie zur Mondentstehung wird durch neue Entdeckung in Frage gestellt: Wasserspuren im ältesten Mondgestein

US-Wissenschaftler haben Spuren von Wasser im Innern von kristallinen Strukturen von Mineralproben aus der oberen und zugleich urzeitlichen Mondkruste entdeckt, die schon in den 1970er Jahren von den Apollo-Missionen zur Erde gebracht wurden. Die Hochländer des Erdtrabanten gelten unter Wissenschaftlern als Teile der ursprünglichen Kruste des Mondes und bestehen aus Material, dass einst aus einem Magma-Ozean kristallisierte, der einen Großteil des jungen Mondes bedeckte. Die Entdeckung der Forscher legen nahe, dass schon das Innere des frühen Mondes feucht war und dass dieses Wasser nicht - wie bislang vermutet - im Verlauf der Mondentwicklung verloren ging. Die Ergebnisse scheinen damit der bislang vorherrschenden Erklärungstheorie zur Entstehung des Mondes zu widersprechen.
© NASA/Johnson Space Center
Der sog. "Genesis-Stein", entnommen von Apollo 15, gehört zum ältesten Mondgestein aus der urzeitlichen Kruste des Erdtrabanten und beinhaltet dennoch Wasser.
Notre Dame (USA) - Laut dieser entstand der Mond aus Trümmermaterial, dass bei einem gewaltigen Zusammenstoß der noch jungen Erde mit einem anderen, etwa marsgroßen Himmelskörper (Theia) weggeschleudert wurde und sich in der Umlaufbahn des Mondes zum Erdtrabanten zusammenballte.
Ice Cube

Langer Winter: 1816 war das Jahr ohne Sonne

Schnee und Dauerfrost bis Ostern - vor knapp 200 Jahren war es noch schlimmer: Damals fiel sogar der Sommer aus, die Eiseskälte dauerte bis August. 1816 war ein Horrorjahr, aber erstaunlich produktiv.
© Nestor Bachmann/DPA
Schneebedeckte Felder im März 2013. 1816 ging der Winter direkt in den Herbst über - es war das "Jahr ohne Sommer".
Jaja, dieser Winter ist fies. Und hartnäckig. Minus 19 Grad im Dorf Coschen in Brandenburg zum Beispiel. Von Samstag auf Sonntag. Minus 17 auf dem Brocken. Die gleiche Temperatur im Süden Berlins, ein neuer Rekord für Ende März. Natürlich. Und jeden Tag die gleiche Wettervorhersage: keine Änderung zu erwarten die nächsten Tage. Wie lange das so weitergehen soll? Weiß niemand. Aber, auch das eine ewige Wahrheit, es geht immer noch schlimmer. Fast 200 Jahre ist es her, als sich Frost und Kälte dauerhaft über Europa und Teile der USA breitmachten. 1816 war das, das Jahr ging als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte ein.


Kommentar: In diesem Fall ist die USA in diesem Jahr ebenso von einem scheinbar "endlosen" Winter betroffen, neben Europa.


Vom April bis in den September schüttete es damals in einer Tour. Nicht nur Regen, vom Himmel ergoss sich ein dauerhafter Schwall von Graupel- und Schneeschauern. So berichten es die Chroniken aus der Zeit. Noch im Juni schneite es im Flachland und selbst im August vereiste nachts der Boden. Besonders Mitteleuropa traf die beispiellose Wetteranomalie: Frankreich und den Südwesten des Deutschen Bundes, Elsass, Baden und Württemberg. Auf der anderen Seite des Atlantiks, in Neuengland, genauer in Maine, bildete sich Eis auf den Seen.

Die Folgen des Dauerwinters waren katastrophal: Die Flüsse traten über die Ufer und setzten wertvolles Ackerland unter Wasser. Die Felder abseits großer Wasserläufe wurden vom permanenten Niederschlag verhagelt und dort, wo die Äcker halbwegs trocken blieben, fror die Kälte den Bauern die Ernte unter den klammen Fingern weg. Halb Europa, ohnehin noch arg geschwächt durch die Napoleonischen Kriege, ging das Essen aus. Stattdessen kamen die Seuchen, vor allem Typhus und Cholera. Die Hungersnot von 1816/17 war die bis heute letzte natürlich verursachte. "Achtzehnhundertunderfroren" wurde der elendige Nichtsommer später genannt.

Kommentar: Ein Teil des Saatguts sollte eigentlich schon unter der Erde sein und die möglichen Vorhersagen russischer Wissenschaftler einem weiter zu denken geben.

Mars

Versteinerte Wirbelsäule auf dem Mars entdeckt? Aufnahmen des Marsrovers "Curiosity" sorgen für kontroverse Diskussionen

In der Diskussion um Leben auf dem Mars kommt nicht nur unter Laien sondern auch bei einigen Wissenschaftlern immer wieder die Hoffnung auf, dass Missionen wie die der derzeitigen mobilen Laboreinheit "Curiosity" nicht nur Hinweise auf einstiges oder gar heute noch aktives Leben in Form von organischen Verbindungen sondern auch eindeutige Fossilien von Mikroorganismen finden könnte. Dieser Wunsch könnte sich nun weit mehr als übererfüllt haben - zeigen Aufnahmen des Rovers doch eine merkwürdige Struktur aus dem Marsboden herausragen, die deutlich an eine Wirbelsäule erinnert. Versteinerte Überreste einer höher entwickelten Marskreatur oder doch nur wieder ein Fall von sogenannter Pareidolie, wenn das menschliche Hirn versucht, bekannte Objekte und Bilder in eigentlich chaotischen Strukturen, wie Wolken oder Gesteinsformationen zu erkennen?
© NASA/JPL-Caltech/Malin Space Science Systems
Fossile Wirbelsäule auf dem Mars?
Pasadena (USA) -Tatsächlich hätten Paläontologen an einem solchen Fund zumindest auf den ersten Blick sicherlich ihre große Freude - würde diese Struktur aus irdischem und nicht aus dem Marsboden herausragen.
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