Tief im Dschungel von Ecuador wurden die Überreste einer alten Stadt entdeckt, die von einer geheimnisvollen, unbekannten Zivilisation bewohnt gewesen sein könnte.
© Bruce Fenton
Der Entdecker und Forscher Bruce Fenton hatte mit seinem Team die Megalithanlage untersucht und zunächst geglaubt, dass es eine große Pyramide wäre aber aufgrund der rechteckigen Grundfläche schließt er es nun aus und kommt zu dem Schluss, dass es sich eher um eine alte Festung handeln könnte. Er konnte zwar nicht genau ermitteln, wie weit die Hauptwand in den Dschungel hinein geht aber sie ist sehr lang und eine andere Wand steht im rechten Winkel zu ihr, so kann es sich kaum um eine echte Pyramide handeln.


Die Forscher fanden auf der Anlage verschiedene Hinweise darauf, dass die Erbauer ungewöhnlich groß gewesen sein mussten. Es muss ich auch um eine unbekannte Zivilisation handeln, denn sie werden nirgendwo in der Geschichte Ecuadors erwähnt und seines Wissens lebten in dieser unwirtlichen Lage des lateinamerikanischen Dschungels einst keine indigenen Völker.

So faszinierend diese Entdeckung auch ist, die Regierung in Ecuador ist an der Stätte scheinbar nicht interessiert. In einem offiziellen Regierungsbericht lehnte sie jede Untersuchung der Anlage ab, da sie es natürlichen Ursprungs hält. Bruce Fenton ist jedoch ganz anderer Meinung und ist überzeugt, dass die Steinblöcke von Menschen gemacht wurden. Man könne deutlich erkennen, dass die Oberflächen der Steine bearbeitet und miteinander verbunden wurden. Keine natürliche Kraft kann die Oberfläche eines Steinblocks glätten, der unter einem anderen Stein liegt. Und seit wann könne natürliche Erosion derart perfekte, rechteckige Wände erzeugen?

Die Bautechniken und gefundenen Artefakte stimmen nicht mit der bekannten ecuadorianischen Kultur überein und die gesamte Stätte ist ein Rätsel. Fenton Bruce und sein Team müssen ihre Proben auf eigene Kosten von den entsprechenden Experten analysieren, datieren und prüfen lassen.