Gesundheit & Wohlbefinden
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Schweizer Studie belegt: Plastik kann Erbgut verändern

Weichmacher wie die Phthalate machen Plastik formbar, beeinträchtigen durch ihre Hormon-ähnliche Wirkung die Fruchtbarkeit und einer neuen Studie zufolge auch das Erbgut, wie ein Studie der Universitäten Genf und Lausanne nachweist.
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Demenzerkrankung ist weiterhin auf dem Vormarsch

Die Zahl der an Demenz Erkrankten könnte sich laut einer Studie verdreifachen. Besonders betroffen sind Länder mit mittlerem oder niedrigem Durchschnittseinkommen.
© Carsten Koall/Getty Images

Weltweit erkrankt alle 3,2 Sekunden ein Mensch an Demenz. Wird kein Heilverfahren entwickelt, könnte sich die Zahl der weltweit Erkrankten bis 2050 verdreifachen, von derzeit 46 Millionen auf 131,5 Millionen. Das schreiben die Wissenschaftler des Dachverbandes Alzheimer's Disease International in ihrem Jahresbericht 2015.

Die Zahl der Erkrankten werde vor allem in Ländern zunehmen, in denen es nach Definition der Weltbank niedrige oder mittlere Durchschnittseinkommen gibt. Dort lebt heute mit 58 Prozent bereits mehr als die Hälfte aller Demenzpatienten. 2050 könnten es 68 Prozent sein.

Auch die Kosten für die Behandlung werden steigen, sagen die Forscher. Heute würden jährlich 818 Milliarden US-Dollar aufgewendet, in drei Jahren könnte es bereits mehr als eine Billion sein. "Wäre die weltweite Demenzbehandlung eine Nation, hätte sie die achtzehntgrößte Volkswirtschaft", heißt es in dem Bericht.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel:

Bis 2050: 71% werden mit Demenz leben
Kurkuma: Wundermittel gegen Demenz
Kokosöl ist sehr wirksam gegen Alzheimer


Evil Rays

Gesundheitsbeschwerden durch Fracking: Befürchtungen werden wahr

Wer in der Nähe von Fracking-Anlagen leben muss, hat ein erhöhtes Risiko für Krebs sowie Herzkrankheiten und neurologische Störungen - wie man mittlerweile aus Erfahrungswerten und Studien weiss.
Fracking bezeichnet eine relativ neue Methode, mit der man Erdgas und Erdöl mit Hilfe von Druck, Wasser und Chemikalien aus tiefen Erdschichten fördern kann. Die Förderung geschieht in den USA schon seit etlichen Jahren - so dass man dort in Sachen Gesundheitsbeschwerden durch Fracking bereits mit Erfahrungswerten aus der Praxis dienen kann. Neueste Beobachtungen zeigen nämlich, dass Menschen, die in der Nähe von Fracking-Anlagen leben, sehr viel häufiger an schweren Krankheiten leiden als andere Menschen.

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Info

Die Nachteile einer Kaiserschnittgeburt überwiegen eindeutig: Beeinträchtigte Gehirnentwicklung festgestellt

Kinder, die mit Kaiserschnitt auf die Welt kommen, neigen offenbar eher zu Aufmerksamkeitsdefiziten oder Konzentrationsstörungen als Kinder, die natürlich geboren werden.
© Charité
Bei den allermeisten Kaiserschnittgeburten gibt es für den Kaiserschnitt keine medizinische Indikation. Für das Kind scheinen überdies die Nachteile einer Kaiserschnittgeburt eindeutig zu überwiegen. Asthma, Allergien und Diabetes kommen bei Kaiserschnittkindern häufiger vor als bei natürlich geborenen Kindern. Neue Erkenntnisse zeigen, dass Kaiserschnittkinder offenbar auch mit einer beeinträchtigten Gehirnentwicklung zu kämpfen haben, die sich bereits im Alter von wenigen Monaten mit Konzentrationsstörungen äussern kann.

Health

Powerknolle Rote Bete: Jungbrunnen und Kraftspender ohne Nebenwirkungen

Die Rote Bete ist eine Powerknolle und somit ideal für Spitzen- und Hobbysportler.
© iStockPhoto/ Thinkstock
Immer mehr Spitzensportler wie der britische Leichtathlet Mo Farah trinken regelmässig Rote-Bete-Saft, um alle Rekorde zu brechen. Denn Rote-Bete Saft macht leistungsfähiger und fördert nach harten Einheiten die Regeneration. Anders als illegale Dopingmittel, die dem Körper zu viel abverlangen und noch Jahre später zu schweren gesundheitlichen Folgeschäden führen können, trägt Rote-Bete-Saft ohne Nebenwirkungen zur Stärkung bei. Eine Studie hat nun gezeigt, warum in der Roten Rübe so viel Power steckt.

Rote Bete - Jungbrunnen und Kraftspender

Die Rote Bete ist eine Rübe, die es wirklich in sich hat. Die auffällige rote Farbe ist auf den Farbstoff Betanin zurückzuführen. Dabei handelt es sich um ein Antioxidans, das den Körper auf vielerlei Arten unterstützt, unter anderem die Leber entlastet und unser Immunsystem stärkt.

Life Preserver

Die weit verbreitete Sache mit den Bandscheiben und wo man genauer hinschauen sollte

Statistisch gesehen gibt es von zehn Menschen nur einen, der in seinem Leben niemals von Rückenschmerzen geplagt wurde. Dagegen treten allein in Deutschland jährlich ca. 800.000 neue Bandscheibenvorfälle auf, von den anderen Ursachen für Rückenschmerzen mal ganz zu schweigen. Ungefähr 70.000 bis 80.000 Betroffene werden operiert.
Prof. Dr. Jürgen Harms, Chefarzt im Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, sagt dazu: "40.000 Operationen davon wären vielleicht nötig." Wenn er recht hat, bedeutet das: Die Hälfte der Operationen, die sehr häufig mit dauerhaften Bewegungseinschränkungen einhergehen und sogar selbst dauerhafte Schmerzen verursachen können, wäre vermeidbar!

Und in der Tat beobachte ich in der Praxis immer wieder Patienten, die ein endloses "Doktor-Hopping" hinter sich haben. Da werden nacheinander Neurochirurgen, Orthopäden, Sportärzte, Akupunkteure und andere Ärzte und Heilpraktiker-Kollegen aufgesucht. Und je nachdem welchen Facharzt oder Fachtherapeuten Sie gefunden haben, heißt es: abwarten, Krankengymnastik, Schmerztablette oder sofort operieren. Und das nicht bei unterschiedlichen Patienten, sondern bei dem GLEICHEN Patienten, mit der gleichen Problematik.

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Muffin

Low-Carb Diät ist effektiver beim Fett-Abbau

Beim Abnehmen scheiden sich die Geister. Entweder wird die Gewichtsabnahme mit einer Low Carp-Diät probiert, bei der im Besonderen auf Kohlenhydrate verzichtet wird, oder es wird die Low-Fat-Diät angewendet, bei der nur geringe Mengen Fett zugeführt werden. Forscher gehen seit einigen Jahren der Frage nach, welche Diät-Form nun am Effektivsten ist.
In der Fachzeitschrift Cell Metabolism wurde eine aktuelle Studie veröffentlicht. Das Ergebnis war eindeutig: Mit der sogenannten Low-Carb-Methode konnten die Probanden wesentlich mehr an Gewicht verlieren als mit der Low-Fat-Variante. Aber: die teilnehmenden Übergewichtigen verloren im Vergleich auch weniger Körperfett. Bei der Low-Fat-Methode verhält es sich jedoch genau umgekehrt. Und das sagen die Forscher: „Eine kohlenhydratarme Ernährung führt zu einem höheren Wasserverlust, die fettarme Ernährung zum vermehrten Fettabbau.“

Low Carb- ein Verzicht auf Kohlenhydrate

Die Idee hinter Low Carb ist einfach. Die täglichen Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch und Fleisch, wobei Fette und Proteine als Ausgleich für die wegfallenden Kohlenhydrate gegessen werden.

Kommentar: Die erste Frage ist: Warum kam es überhaupt zu Übergewicht, wo schnell die Standardernährung als Täter gefunden wird. Zudem ist eine Low-Fat Diät nicht gesund und gilt als Verursacher von sehr vielen Volkskrankheiten: Zum Beispiel Herzinfarkt. Und Veganismus steht auf einem ganz anderen Blatt.


Butterfly

Kamelmilch als Wundermittel für Allergiker?

Kamelmilch soll gegen Allergien und Diabetes, sogar gegen Krebs und Aids wirken. Nach langwierigen Verhandlungen hat Brüssel den EU-Markt für Kamelmilchprodukte geöffnet. Doch ist das weiße Gold der Wüste wirklich ein Allheilmittel?
Jahrelang haben die arabischen Produzenten von Kamelmilch auf die Öffnung des europäischen Marktes gewartet, jetzt ist es endlich soweit: Nach langwierigen Verhandlungen dürfen erstmals Unternehmen aus dem Mittleren Osten ihre Produkte nach Europa exportieren. Die strengen Seuchenschutzbestimmungen der EU ließen zuvor die Einführung von Kamelmilchprodukten nicht zu.

Nun drängt eine Firma aus Dubai auf den Markt: Die ersten Ladungen mit dem sogenannten weißen Gold der Wüste wurden kürzlich in Richtung Europa verschifft. Sie sollen zunächst Partnerfirmen aus der Pharma- und Kosmetikindustrie versorgen. Aber auch Unternehmen aus der Nahrungsergänzungsmittel-Branche in Dänemark, Norwegen und den Niederlanden sollen mit Rohmaterial zur Erforschung der Eigenschaften und Anwendungsgebiete für Kamelmilch beliefert werden.

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Forscher warnen: Tattoo-Entfernung kann sehr giftige Stoffe freisetzen, unter anderem Blausäure

Blauer Tätowier-Farbstoff zerfällt bei Laserbestrahlung zu giftigen Chemikalien
© Scott Snyder/ freeimages
Der blaue Farbstoff vieler Tattoos kann beim Laser-Entfernen Blausäure und Benzol erzeugen
Forscher warnen: Die Entfernung von Tätowierungen durch Laser kann in der Haut Gifte freisetzen. Denn der gängige blaue Farbstoff Phthalocyanin-Blau erzeugt beim Zerfall krebserregendes Benzol und sogar giftige Blausäure. Die freigesetzte Menge reicht aus, um Zellschäden zu verursachen, berichten Forscher im Fachmagazin Scientific Reports. Gerade bei großflächigen Tattoos könne dies ein Gesundheitsrisiko darstellen, warnen sie.

Ob Arschgeweih oder echte Körperkunst - nicht immer findet man eine Tätowierung auch nach Jahren noch passend oder schön. Doch in die Haut eingestochene Pigmente zu entfernen, ist nicht einfach. Früher half nur ein Abtragen der Haut mittels Skalpell, heute wird meist ein Rubinlaser dafür eingesetzt. Das energiereiche Licht erhitzt die Pigmente und spaltet sie zu farblosen Abbauprodukten.

Syringe

Salmonellen-Infektionen in Altenpflegeheimen im Landkreis Emmendingen

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Ursache der Salmonellen-Infektionen in den Altenpflegeheimen weiterhin unklar

Nach der Masseninfektion mit Salmonellen in Altenpflegeheimen des Landkreises Emmendingen ist die Ursache der Infektionen weiterhin unklar. Laboruntersuchungen der verzehrten Lebensmittel und der Stuhlproben von Mitarbeitern wurden eingeleitet, doch bislang vorliegende Ergebnisse fielen negativ aus. Insgesamt sind 30 Bewohner der Altenpflegeheime in Endingen und Rheinhausen an einer Infektion mit Salmonellen (Salmonellose) erkrankt, berichtet die Badische Zeitung (BZ) unter Berufung auf den Saarländischen Schwesternverband (Betreiber der Pflegeheimse). Zwei Infizierte seien mittlerweile an der Erkrankung verstorben, ein Patient befinde sich weiterhin in kritischem Zustand.

Von den 120 Bewohnerinnen und Bewohnern der Altenpflegeheime in Endingen und Rheinhausen sind ein Viertel an der Salmonellen-Infektion erkrankt. Bereits Ende Juli sollen die ersten Bewohner laut Mitteilung der BZ auffällige Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen gezeigt haben. Zunächst sei eine Infektion mit dem Norovirus als Ursache vermutet worden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf den Vorstandsvorsitzenden des Saarländischen Schwesternverbandes,Thomas Dane, und die Leiterin der Endinger Einrichtung, Ulrike Huber. Die Laboruntersuchung der Anfang August genommenen Stuhlproben habe jedoch ergeben, dass Salmonellen die Ursache der Beschwerden waren. Sechs Proben in Endingen und eine in Rheinhausen seien positiv auf Salmonellen getestet worden, so die Mitteilung der BZ. Das zuständige Amt für Lebensmittelhygiene und das Gesundheitsamt seien eingeschaltet worden.