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Do, 11 Feb 2016
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Muffin

Glutenfrei heißt nicht automatisch gesund - Worauf Sie achten sollten

Die Produkt-Kennzeichnung glutenfrei erweckt bei vielen Menschen das Gefühl, es handele sich hierbei automatisch auch um ein gesundes Lebensmittel. Diese Assoziation ist jedoch trügerisch, denn viele glutenfreie Produkte enthalten eine Menge ungesunder Zusatzstoffe. Trotzdem kann eine glutenfreie Ernährung der Gesundheit äusserst zuträglich sein - vorausgesetzt, man achtet auf das Kleingedruckte.
Gluten klebt wie Kaugummi

Als Gluten wird das Klebereiweiss bezeichnet, das in vielen Getreidesorten vorkommt. In Verbindung mit Wasser hält es den Teig zusammen und verleiht den daraus hergestellten Teig- und Backwaren eine leicht zu verarbeitende Konsistenz. Zudem sorgt es dafür, dass das Gebäck aufgehen kann, seine Form behält sowie luftig und saftig im Geschmack bleibt.

Gluten verfügt darüber hinaus auch über weitere positive Eigenschaften, die speziell für die Lebensmittel-Technologie wichtig sind. So bindet es Wasser, geliert und ist ein optimaler Träger für Aromastoffe. Daher wird es vielseitig als Hilfsstoff bei der Herstellung von Fertigprodukten eingesetzt.

Kommentar: Da es immer mehr Menschen gibt, die sich gesund ernähren, gibt es mittlerweile reichlich gute Rezepte. Es braucht etwas Zeit, bis man seine Geschmacksnerven von den künstlichen, falschen Geschmäckern nicht nur entwöhnt, sondern wieder an den Punkt gebracht hat, an dem der Körper auf alles Künstliche instinktiv ablehnend reagiert. Denn in einem gesunden Zustand funktionieren die eingebauten Alarmglocken unseres Körpers.


Info

Drucker und Kopierer am Arbeitsplatz können Allergien auslösen

Tagung zu Allergien am Arbeitsplatz und neuen Therapien
© lenets_tan/fotolia.com
Allergien am Arbeitsplatz können auch im Büro auftreten, beispielsweise gegen Materialien der Drucker und Kopierer. Doch allergische Reaktionen auf Tonerbestandteile sind vermutlich eher selten.
Allergien am Arbeitsplatz und neue Therapien bilden die Themenschwerpunkte bei der 19. Interdisziplinären Allergologischen Wintertagung in Göttingen. „Gibt es eine Allergie auf Kopieren und Drucken? Welche Rolle spielt die Seele bei Allergikern?“, sind Beispiele der Fragestellungen, denen sich die Experten am 23. Januar widmen, so die Mitteilung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Auf der Tagung sollen darüber hinaus Einblicke in neue allergenspezifische Therapien und genetische Aspekte bei Neurodermitis gegeben werden, berichtet die Uniklinik. Die interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltung richte sich „besonders an Hautärzte, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Allgemein- und Arbeitsmediziner sowie Kinder- und Lungenfachärzte.“ Die Tagung werde in Kooperation mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA) und der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) ausgerichtet.

Kommentar: Lasertechnologie: Drucker so giftig wie mittelstark befahrene Straßen


Info

Skurrile Ideen aus der Wissenschaft: Der Bart des Mannes schützt vor Bakterien und soll jetzt Quelle für neue Antibiotika werden

Bakterien aus Bärten könnten helfen, neues Antibiotikum zu entwickeln
© tunedin/fotolia.com
In den Bärten von Medizinern fanden Forscher weniger krankmachende Bakterien, als auf der glattrasierten Haut ihrer Kollegen.
Vollbärte sind in der heutigen Zeit sehr verbreitet. Viele Männer tragen aus modischen Gründen einen Bart. Der haarige Gesichtsschmuck könnte aber auch gesundheitliche Vorteile bringen. Forscher entdeckten jetzt Bakterien in Bärten, aus denen vielleicht eine neuartigen Form von Antibiotika entwickelt werden kann.

Vollbärte sind zwar im Moment sehr beliebt und sehen modisch aus, doch schon oft wurde behauptet, dass Bärte voller Dreck und Bakterien stecken. Das muss aber nicht unbedingt negativ für uns sein. Forscher stellten jetzt fest, dass die in Bärten enthaltenen Bakterien helfen könnten neue Formen von Antibiotika zu entwickeln. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Journal of Hospital Infection.

Shoe

Kraft-Training für den ganzen Körper: Übungen mit Kettlebells

Kettlebells trainieren den ganzen Körper und sorgen für Abwechslung
© SolisImages – fotolia
Neuer Trendsport: Kettlebell.
Schwere Eisenkugeln, die an einer Kette befestigt durch die Gegend geschwungen werden: Das Training mit der „Kettlebell“ liegt im Trend und wird in immer mehr Fitness-Studios alternativ zu klassischen Hantel-Übungen angeboten. Das Training ist anstrengend, aber auch sehr vielseitig und effektiv - sofern bestimme Punkte beachtet werden. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „dpa“ erklären Experten, worauf beim Sport mit der Kettlebell unbedingt geachtet werden sollte.

Eisenkugeln mit einem Gewicht von bis zu 48 Kilogramm


Hanteltraining kann auf Dauer sehr eintönig werden, daher kommt vielen Fitness-Fans die neue Trendsportart „Kettlebell“ (engl. für „Kugelhantel“) sehr gelegen. Bei dieser handelt es sich um eine schwere Eisenkugel mit abgeflachtem Boden, die an eine Kuhglocke oder Kanonenkugel mit Griff erinnert. Die Kugelhanteln sind in verschiedenen Gewichtsklassen erhältlich und erreichen normalerweise zwischen 4 und 48 Kilogramm. Wer mit der Kettlebell trainiert, kommt schnell ins Schwitzen, denn meist sind schon die Grundübungen extrem anstrengend und kräftezehrend.

Kommentar: Das gesündeste und effektivste Workout zur Fettverbrennung? Hochintensives Intervall-Training!


Rose

Der Biophilia-Effekt: Faszinierende Heilkraft der Natur

© pravda.tv
Das heilende Band zwischen Mensch und Natur: Der Wald tut uns gut, das spüren wir intuitiv. Doch was bisher mehr ein Gefühl war, belegt jetzt die Wissenschaft. Sie erforscht das heilende Band zwischen Mensch und Natur, das einen viel stärkeren Effekt auf uns hat, als wir bisher dachten.

So kommunizieren Pflanzen mit unserem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare Substanzen ab, die gegen Krebs wirken (Waldbaden: In Japan ist das Bäume umarmen eine Wissenschaft).

Der Anblick unterschiedlicher Landschaften trägt zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten bei, und wenn ein Spaziergang im Grünen die Stimmung aufhellt, hat das auch einen Grund. Clemens G. Arvay zeigt diesen »Biophilia-Effekt« nicht nur, er sagt auch, wie wir ihn mit Übungen besonders gut für uns nützen können. Im Wald, oder auch im eigenen Garten.

Kommentar: Zeit in der Natur zu verbringen und sich mit ihr in Einklang zu begeben hat in der Tat heilsame Wirkungen auf Körper, Geist und Seele:


Attention

Weichmacher im Plastik führen zu Übergewicht: Massive Einwirkungen auf den Hormonhaushalt

Dick durch Weichmacher - Veränderungen im Hormonhaushalt führen zu Übergewicht
© Piotr Wawrzyniuk/fotolia.com
Weichmacher greifen in den Stoffwechsel ein und führen zu einer deutlichen Gewichtszunahme.
In Kunststoffen enthaltene Weichmacher wie Phthalate können über die Haut oder die Nahrung aufgenommen werden und das Hormonsystem deutlich beeinträchtigen. Seit längerem stehen die Weichmacher bereits im Verdacht, Einfluss auf das Körpergewicht zu nehmen, allerdings waren „die genauen Zusammenhänge und Mechanismen bislang noch unklar“, so die aktuelle Mitteilung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig. Für das Phthalat DEHP haben Forscher des UFZ nun in Kooperation mit Wissenschaftlern vom Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas Erkrankungen der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig den Stoffwechselweg identifiziert, der die Gewichtszunahme verursacht. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in dem Fachmagazin PLOS ONE.

Den Angaben der Forscher zufolge gibt es „für die Entwicklung von Übergewicht viele Ursachen“, wobei „neben falschen Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel sicherlich auch genetische Faktoren eine Rolle“ spielen. Allerdings ist der Einfluss bestimmter Umweltschadstoffe nicht zu unterschätzen. So könnten zum Beispiel Phthalate für die Entwicklung von Übergewicht mitverantwortlich sein. Denn laut Professor Martin von Bergen, Leiter des Departments Molekulare Systembiologie am UFZ wurden „in epidemiologischen Studien bereits ernstzunehmende Zusammenhänge zwischen erhöhten Phthalat-Konzentrationen im menschlichen Körper und der Entwicklung von Übergewicht nachgewiesen.“ Diese sollten daher „weitergehend mechanistisch untersucht werden“, begründet der UFZ-Experte die aktuelle Studie.

Kommentar:


Candle

Duftkerzen können zur Entstehung giftiger Formaldehyd-Dämpfen führen

Duftkerzen und Co könnten Krebs auslösen
© PhotoSG/fotolia.com
Duftkerzen können unter Umständen das Krebsrisiko erhöhen.
Vor allem in den kalten Wintermonaten sind Duftkerzen beliebt. Wenn es draußen stürmt und schneit vermitteln der flackernde Kerzenschein und das verströmte Aroma einen Hauch von Gemütlichkeit. Britische Wissenschaftler berichten jetzt aber von möglichen Gesundheitsgefahren. Demnach könnten Duftkerzen womöglich sogar Krebs auslösen.

Duftkerzen sorgen für Gemütlichkeit

Wenn draußen ein kalter Winterwind weht, machen es sich viele Menschen drinnen gerne mit einer Duftkerze gemütlich. Die flackernde Flamme und der verströmte Duft sorgen dafür, dass man sich gut entspannen kann. Wie britische Wissenschaftler aber nun herausgefunden haben, sind in Duftkerzen häufig unerwünschte Stoffe enthalten, die auch der Gesundheit gefährlich werden können. So wurde in einer Studie am National Centre of Atmospheric Science an der University of York in Großbritannien festgestellt, dass viele solcher Produkte Formaldehyd freisetzen - einen Stoff, der als potentieller Krebserreger gilt.

Kommentar: Pflanzen reinigen die Luft und verbessern die Luftqualität eines Raumes erheblich


Display

Arbeitsplatz im Büro und am PC: Achten Sie auf Ergonomie und körperlichen Ausgleich

Ergonomie am Arbeitsplatz: Tipps gegen Mausarm und Rückenschmerzen
© WavebreakMediaMicro – fotolia
Rückenschmerzen und Mausarm durch die Arbeit am Computer verhindern.
Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, müde und trockene Augen: Vor allem Büroarbeiter, die täglich viele Stunden vor dem Rechner verbringen, kennen solche Beschwerden. Einige Tipps können dazu beitragen, die gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz niedrig zu halten. Helfen können spezielle Fitness-Übungen im Büro oder auch ergonomische Hardware.

Gesundheitsprobleme durch Büroarbeit


Ein verspannter Rücken, Augenflimmern und müde Augen oder Kopfschmerzen - kaum ein Mensch, der jeden Tag mehrere Stunden am Computer arbeitet, bleibt davon verschont. Um Beschwerden wie Rückenleiden durch Büroarbeit möglichst zu vermeiden, empfehlen Gesundheitsexperten unter anderem regelmäßige Bewegung im Büro. Angestellte sollten immer wieder mal Aufstehen und herum gehen, sich dehnen oder auch einfache Fitnessübungen absolvieren. Um Schmerzen zu vermeiden ist es zudem wichtig, den Computerarbeitsplatz an die ergonomischen Anforderungen des Nutzers anzupassen. Experten geben einige Tipps dazu:

Kommentar:


Info

Drei Mittel für den Hausputz völlig ausreichend: Es kommt mehr auf die Putztechnik als auf die Schärfe (und Giftigkeit) eines Reinigungsmittels an

Drei Reiniger reichen völlig - Welche Putzmittel nötig sind
© M. Schuppich - fotolia
Viele Putzmittel sind unnötig.
Im Handel gibt es mittlerweile für fast jeden Anlass ein spezielles Reinigungsprodukt. Nicht selten führt dass dazu, dass der Putzschrank bis zum Bersten mit verschiedenen Mitteln gefüllt ist. Doch das müsste nicht sein: Nach Ansicht von Haushalts- und Umweltexperten reichen drei Reiniger völlig für den Wochenputz im Haushalt aus.

Reiniger für jede erdenkliche Verschmutzung


Speziell für Holzböden, entwickelt für starke Verunreinigung, gegen Flecken in der Dusche: Mittlerweile gibt es für jede erdenkliche Verschmutzung beziehungsweise Oberfläche einen speziellen Reiniger. Immer mehr verschiedene Produkte werden auf den Markt gebracht. Der Putzschrank platzt in vielen Haushalten aus allen Fugen. Doch das müsste nicht sein. Experten zufolge reichen in der Praxis weniger als eine Handvoll Reiniger aus, um Fenster, Böden und Bad zu putzen. In einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa geben Fachleute wichtige Tipps zum Thema.

Health

Herkömmliche Seifen sind voller Schadstoffe - Benutzen Sie Naturseifen

Herkömmliche Seifen enthalten oft Schadstoffe. Wählen Sie besser gesunde Seifen aus natürlichen Zutaten!
Gesunde Seifen sind leider nicht die Regel. Stattdessen bietet der herkömmliche Handel Seifen aus billigen Rohstoffen und nicht selten auch schädlichen Zutaten. Fette auf Erdölbasis, synthetische Duftstoffe und Konservierungsmittel machen aus der Hautpflege somit ein riskantes Unterfangen, das nicht selten mit Hautproblemen endet. Gesunde Seifen hingegen reinigen nicht nur, sondern pflegen die Haut und verwöhnen mit natürlichen Düften aus ätherischen Ölen.

Gesunde Seifen vor 4000 Jahren

Die Seifensiederei ist eine uralte Kulturtechnik, die von den Menschen über Jahrtausende hinweg entwickelt und perfektioniert wurde. Das älteste überlieferte Seifenrezept stammt aus der Zeit um 2.500 vor Christus und ist somit über 4000 Jahre alt. Damals gab es noch ausschliesslich gesunde Seifen, da all die Chemikalien, die heute in herkömmlichen Seifen enthalten sind, früher noch unbekannt waren.

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