Die Wissenschaft des Geistes
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Börsenpsychologie: „Im Zweifel siegt die Emotion über den Verstand“

Börsenpsychologe
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Auf der Couch beim Börsenpsychologen: Emotionen bestimmen das Geschehen an den Märkten.
Die Wahrnehmung der Anleger ist oft verzerrt, weiß Manfred Hübner. Gefühle wiegen stärker als Fakten. Im Interview erklärt der Experte für Börsenpsychologie, warum Investoren oft irrational und unvernünftig handeln.

Gier, Verliebheit, Nervosität und Panik - Sentix-Experte Manfred Hübner ist Experte für die Emotionen der Anleger. Das Frankfurter Analysehaus befragt wöchentlich mehr als 4.500 Investoren und liefert so wertvolle Einblicke in deren Psychologie. Davon können Anleger profitieren.
Snakes in Suits

Kündigungsgrund Nummer eins: der Chef

Führungskraft
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Führungskräfte in Deutschland: Fordernd - aber unfähig.
Unfair, misstrauisch und unfähig zu delegieren: Die große Mehrheit der Deutschen hält ihre Vorgesetzten für eine einzige Katastrophe.

Nicht das Gehalt, die Arbeitszeiten oder die Höhe des Weihnachtsgelds entscheiden über die Zufriedenheit von Arbeitnehmern. Am stärksten ins Gewicht fallen die Führungsfähigkeiten der Vorgesetzten - und mit dem sind laut einer aktuellen Studie viele Arbeitnehmer in Deutschland unzufrieden. Der Chef ist sogar der Kündigungsgrund Nummer eins, wie die Ruhr-Universität Bochum mitteilt.
Bug

Angst lässt Spinnen größer erscheinen

Ein kurzer Blick entlang der Zimmerdecke und schon breitet sich Gänsehaut über den ganzen Körper aus. Der Grund: In eine der oberen Ecken thront eine fette Spinne. Was manchen Menschen lediglich Unbehagen bereitet, lässt andere in Panik ausbrechen. Sie leiden unter einer Spinnenphopie. Das Fatale daran: In ihrer Vorstellung erscheint das Krabbeltier größer und bedrohlicher als es tatsächlich ist. Das belegt eine Studie am Otto-Selz-Institut der Universität Mannheim.
Heart - Black

Psychopathin gesteht Mord an über 22 Menschen: "Ich habe sie studiert und mich mit ihnen angefreundet"

Die 19-jährige Miranda Barbour hat nach eigenen Angaben über 22 Menschen getötet. In einem Zeitungsinterview gab die Amerikanerin jetzt Details zu ihren Taten preis.

Wie viele Menschen hat die Satanistin Miranda Barbour getötet? Die 19-Jährige, die auch unter dem Namen Craigslist-Mörderin bekannt wurde, gab im Interview mit der Lokalzeitung Daily Item aus Sunbury im US-Bundesstaat Pennsylvania zu, einen 42-jährigen Mann ermordet zu haben.


Kommentar: In diesem Video wird ausgesagt, wie "freundlich" und "höflich" sich Miranda bei den Gerichtsverhandlungen gezeigt hat. Das ist ohne das richtige Wissen über Psychopathie schwer zu verstehen. Wenn man jedoch das Wissen hat, macht die "Höflichkeit" sehr viel mehr Sinn. Wir empfehlen unseren Lesern die Lektüre des einzigartigen Buchs Politische Ponerologie von Psychologe Dr. Andrzej M. Lobaczewski.


Eye 1

Forscher decken vier deutliche Persönlichkeitsmerkmale von Internet-Trollen auf

Bei Internet-Trollen handelt es sich um Personen, die in der Regel anonym bleiben, und die sich dadurch auszeichnen, Onlinediskussionen, -berichte, -artikel usw. zu kommentieren, ohne sich dabei auf das wesentliche Thema zu beziehen. Stattdessen möchten Trolle die anderen User mit ihren Kommentaren provozieren.

Eine Forschergruppe hat sich nun mit den Charakterzügen dieser Kommentatoren bschäftigt und vier Persönlichkeitsmerkmale aufgelistet, welche zu ihnen passen. Dies wäre einmal der Narzissmus, also die Selbstverliebtheit und starke Ichbezogenheit, des Weiteren der Sadismus - die Freude am Leid anderer Menschen, zudem die Psychopathie, die sich durch fehlende Empathie und Reue auszeichnet und schließlich der Machiavellismus mit der Bereitschaft andere zu manipulieren und zu betrügen.

Als Forenmoderator mit Verboten etc. gegen die Trolle angehen zu können, halten die Experten für schwierig, da diese durch die Faszination an ihrem eigenen Tun immer wieder eine Möglichkeit finden, ihr Treiben fortzusetzen.
Snakes in Suits

Forscher entdecken Erfolgsmodell von Psychopathen

messer psychopath
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Psychopathen gehen nicht immer bis zum Äußersten. Mancher wetzt die Klinge subtil
Psychopathen sitzen nicht nur in Kliniken oder Gefängnissen, sondern beispielsweise im Jura-Hörsaal oder an der Börse. Experten sagen: Eine Prise Psychopathie kann für die Karriere förderlich sein.

Ein Hörsaal der Universität Regensburg: Rund hundert Jura-Studenten sitzen auf Holzbänken und schauen hinter ihren Büchern hervor. Eben noch ging es noch um Verwaltungsrecht, jetzt übernimmt Hedwig Eisenbarth: "Ich möchte Sie bitten, Ihr eigenes Denken und Verhalten einzuschätzen", fordert die Psychopathie-Forscherin der Uni die Jura-Studenten auf. Die Psychologin schlängelt sich durch die Reihen und verteilt Fragebögen.

"Ich mache mir Gedanken, ob ich jemandem mit meinem Verhalten schade", lautet ein Punkt des Fragebogens. Die Studenten kreuzen an: falsch, eher falsch, eher richtig oder richtig. "Wenn ich will, kann ich Leute dazu bringen, zu tun, was ich will, ohne dass sie es jemals bemerken", lautet eine weitere Aussage. Insgesamt kreisen die Fragen darum, wie stressresistent oder wie furchtlos jemand ist, wie skrupellos er seine Interessen verfolgt und wie wichtig er die Gefühle anderer Menschen nimmt. Anhand der Antworten verortet Eisenbarth die Teilnehmer dann auf einer Psychopathie-Skala.
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So züchtet man Psychopathen

Vor einigen Wochen machte eine Studie der Uni St. Gallen die Runde. Dabei ging es um die Frage, ob sich Trader (also Börsenhändler und ähnliche Berufe) in etwa so verhalten wie Psychopathen (also Leute mit gestörten Beziehungen zu anderen Berufen). Ich habe mir die Studie besorgt (auf Anregung von Michael Blume) - und die Ergebnisse sind in der Tat interessant: Die Annahme, dass sich Trader wie Pychopathen verhalten, hat sich als falsch erwiesen - sondern sie sind eigentlich noch schlimmer. Interessant vor allem: Ihre Spielergebnisse waren noch schlechter als die Psychopathen.

Ich will hier nicht auf die genaue Methodik der Autoren Thomas Noll und Pascal Scherrer eingehen. Sie beruhte auf einer eingehenden Befragung und von 28 Tradern, gefolgt von einer Spielsituation. Als Kontrollgruppen wurden 24 diagnostizierte Psychopathen aus zwei Kliniken und 24 "normale" Menschen eingesetzt. Das Ergebnis war, kurz gefasst: Die Trader ticken zwar in mancher Beziehung anders als die Psychopathen. Letztlich sind sie aber noch rücksichtsloser nicht nur auf den eigenen Gewinn, sondern vor allem auch auf die Schädigung anderer Spielpartner fixiert. Und gerade diese Aggressivität gegenüber anderen führt dazu, dass ihre Spielergebnisse nicht optimal sind. Man könnte das auch so interpretieren: Die Banken züchten in ihren Handelsräumen Psychopathen, die aber dann nicht einmal optimal den Zielen der Banken dienen.
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Banker und Börsenhändler sind Psychopathen oder Angsthasen

Auf Banker prügelt jeder gern ein, also auch wir. Streng wissenschaftlich, natürlich. Zwei Studenten aus der Schweiz haben schließlich schon vor drei Jahren eine seitdem nirgendwo veröffentlichte Abschlussarbeit vorgelegt, die "Tradern" (Börsenhändler, Fondsmanagern, derlei Volk) nach Spieltheorieexperimenten bescheinigte, psychopathischer als Psychopathen zu sein: Sie treiben Gewinnmaximierung auf Kosten anderer rücksichtsloser als eine Kontrollgruppe, die zum Zwecke der Studie extra aus dem geschlossenen Hochsicherheitstrakt einer Nervenklinik rekrutiert wurde. Und machen dabei dann auch noch weniger Gewinn. Banker haben damit Werte auf der Psychopathie-Skala wie Jura-Studenten. Aber wir schweifen ab: Denn eigentlich hat ja auch der gemeine Banker irgendwann einmal einfach nur Angst, meint jetzt ein Ökonomenteam der University of Cambridge.
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Psychopathie im Alltag: Chefs zwischen Genie und Wahnsinn

Sie gelten als charismatisch und wortgewandt, aber auch als impulsiv und unberechenbar: Menschen mit psychopathischen Zügen. Jede zehnte Führungskraft zählt zu ihnen, sagen Experten. Für die Mitarbeiter ist die Zusammenarbeit oft schwierig. Wie mit ihnen zurechtkommen?

Gewissenlos, aber wortgewandt jubelt er ahnungsloslosen Käufern Schrottpapiere unter: Leonardo DiCaprio begeistert im Kino als Jordan Belfort die Zuschauer. Die Hauptfigur in Martin Scorseses Film "The Wolf of Wall Street" ist vor allem an Macht und Geld interessiert. Auf den ersten Blick mag es nur ein Film sein. Viele Eigenarten der Filmfigur decken sich mit den Charakterzügen von psychopathischen Menschen: impulsiv, skrupellos, aber auch charmant und eloquent. Eigenschaften, auf die man auch im realen Leben treffen kann. Häufig in der Chefetage, sagen Experten.
TV

Psychologie mit Hollywood

Filme über romantische Beziehungen anzugucken und dann darüber mit dem Partner zu diskutieren, senkt genauso effektiv die Scheidungsrate wie teure Beziehungstherapie-Workshops, so das Ergebnis einer neuen Studie.

Psychologie-Professor Ronald Rogge von der University of Rochester beobachtete für die Untersuchung drei Jahre lang 174 verlobte oder frisch verheiratete Paare. Am Ende gab es jeweils nur elf Prozent Scheidungen bei denen, die entweder bei Therapie-Workshops waren oder Filme diskutierten.
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