Die Wissenschaft des Geistes
Karte

Attention

Operationen am Gehirn einziger Weg um Epilepsie anfallsfrei zu bekommen? - Was ist mit ketogener Ernährung?

Eine Gehirnoperation kann weit mehr Epilepsie-Patienten von ihren Anfällen befreien als bislang vermutet. Eine Langzeitstudie des Universitätsklinikums Freiburg zeigt nun, dass selbst zwölf Jahre nach der Operation etwa zwei Drittel der Patienten anfallsfrei blieben, die an einer sogenannten fokalen kortikalen Dysplasie (FCD) litten. An dieser Epilepsieform sind allein in Deutschland etwa 90.000 Menschen erkrankt. Die Studie fand besonders bei jungen Patienten eine sehr positive Entwicklung nach der OP. Ihre Ergebnisse stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Epilepsia vor.
Bild
© Universitätsklinikum Freiburg
Magnetresonanz-Aufnahmen eines Patienten mit fokaler kortikaler Dysplasie vor (links) und nach der Operation. Blick von hinten auf das Gehirn.
Rund 600.000 Menschen in Deutschland leiden an Epilepsie, der häufigsten neurologischen Erkrankung. Bei etwa einem Drittel der Patienten lassen sich die Anfälle nicht mit Medikamenten oder anderen nicht-invasiven Methoden beseitigen. Dies gilt auch für die FCD, bei der eine umschriebene Fehlentwicklung der Großhirnrinde die epileptischen Anfälle verursacht. Bei dem neurochirurgischen Eingriff wird der anfallsauslösende Bereich der Großhirnrinde entfernt.

Doppelt so viele Patienten wie erwartet profitieren

In der bislang größten Studie untersuchte ein Team um Prof. Dr. Andreas Schulze-Bonhage, Leiter des Epilepsiezentrums an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg, die Langzeitwirkung der Operation. Sie begleiteten insgesamt 211 FCD-Patienten unterschiedlichen Alters über einen Zeitraum von bis zu zwölf Jahren. Frühere Studien hatten bei 30 bis 40 Prozent der Patienten eine Anfallsfreiheit nachgewiesen. „In unserer Studie traten bei zwei Drittel der Patienten selbst nach bis zu zwölf Jahren keine Anfälle mehr auf. Dieses Ergebnis übertraf unsere Erwartungen deutlich“, sagt Prof. Schulze-Bonhage.

Kommentar: Es gibt eventuell noch eine andere Richtung, die aber noch in den Kinderschuhen steckt - die Ernährung bei Epileptikern. Ein Auszug aus einem Sott-Fokus-Artikel:
Die ketogene Ernährung - Die vielen unglaublichen Vorteile einer Ernährung basierend auf tierischem Fett - Für Körper, Geist und Seele!

Bei Kindern, die mit Hilfe der ketogenen Ernährung gegen ihre Epilepsie behandelt wurden, wurde festgestellt, dass sie auch lange nach der Beendigung dieser Ernährung anfallsfrei blieben. Das bedeutet, dass sich diese Ernährung nicht nur als schützend erwiesen hat, sondern dass sie auch die Aktivität der Krankheit verändert hat - etwas, das kein Medikament in der Lage ist zu vollbringen [13]. Wenn bei der Alzheimer-Krankheit Ketonkörper-Level ansteigen, verbessert sich das Gedächtnis. Die verhungernden Gehirne der Menschen bekommen endlich die dringend benötigten Fette, die sie benötigen! Tatsächlich wird jede einzelne neurologische Erkrankung durch eine ketogene Ernährung verbessert.



Blue Planet

Traumata lassen Menschen altern - Besonders betroffen: Soldaten

Die Therapie von Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen ist schwierig. Umso schlimmer ist die Erkenntnis, die US-Forscher nun veröffentlichen: Die Störung beeinflusst die Chromosomen.
Bild
© AP
Vor allem bei Soldaten, die in Krisengebieten eingesetzt werden, aber auch bei Polizisten und Feuerwehrmännern ist die Gefahr für traumatische Erfahrungen hoch. Entsprechend leiden in diesen Berufsgruppen besonders viele Menschen an posttraumatischen Belastungsstörungen
Vor allem bei Soldaten, die in Krisengebieten eingesetzt werden, aber auch bei Polizisten und Feuerwehrmännern ist die Gefahr für traumatische Erfahrungen hoch. Entsprechend leiden in diesen Berufsgruppen besonders viele Menschen an posttraumatischen Belastungsstörungen


Es kann ein Unfall sein, ein Übergriff - oder ein Attentat: Solche Erlebnisse können die Psyche eines Menschen so stark belasten, dass ein normales Leben kaum noch möglich erscheint. Forscher sprechen von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) - und seit ihrer wissenschaftlichen Beschreibung scheint die Zahl der Menschen, die daran erkranken, rasant in die Höhe zu schnellen.


Vor allem die Erforschung der Lebensläufe von Soldaten, die aus Krisengebieten zurückkehren, zeigt: Wer ein schweres Trauma erleidet, hat ein hohes Risiko, an Depressionen, Angst-, Ess- oder Schlafstörungen zu erkranken und drogen- oder alkoholabhängig zu werden. Kurzum: PTBS ist eine schwere psychische Erkrankung, die alleine durch Ereignisse in der Umwelt ausgelöst wird.

Kommentar: Traumata lassen uns Menschen nicht nur altern, sondern können ebenso Krankheiten entstehen lassen:


Black Cat

Pornografie und Videogames verändern unser Gehirn

Videospiele und (Online-)Pornografie: Diese zwei Schlagworte sind so omnipräsent wie das Internet selbst. Doch was wir vielleicht als Standard der letzten Jahrzehnte sehen, steht aktuell einmal mehr auf einer schwarzen Liste. Ein Psychologe warnt etwa vor einer globalen Männlichkeitskrise. Was steckt dahinter und ist es wirklich noch zeitgemäß Videogames zu verteufeln?
Bild
© Nathan Rupert via flickr.com
Eigentlich bin ich noch nicht alt genug, um eine “als ich noch jung war”-Geschichte zu erzählen. Doch wir brauchen nur einmal 15 bis 20 Jahre zurückzusehen. In meiner Jugend blühte schon das Videospiel als Entertainment für alle Jugendlichen. Wir verbrachten Stunden vor unserem N64 oder der Playstation und manche konnten sich den teuren Gaming PC von ihren Eltern wünschen und waren die Größten. Doch zu meiner Jugend gab es weder das heutige Ausmaß an Onlinegames oder an pornografischem Material im Internet, noch hatten wir überhaupt die Möglichkeit viel Bild- und Videomaterial im Web zu betrachten.

Diese Zeiten haben sich geändert und die Generation von 1990 bis 2000 ist längst erwachsen oder zumindest ordentliche Teenager. Mit ihr wuchs auch das Internet und eine milliardenschwere Industrie hat sich rund um Gaming und Pornografie entwickelt. Diese Generation, dazu zähle ich mich selbstverständlich auch, kennt nur eine Welt mit Videogames. Wir sind so darauf vernarrt, dass wir das Spielen selbst am Smartphone und Tablet revolutioniert haben. Zwischendrin schauen wir dann noch einen Sex-Clip, denn Online-Porn ist schließlich fast überall akzeptiert.


Kommentar: Die Akzeptanz muss leider nichts Gutes heißen, sondern ist eher ein Zeichen, dass es mit der Gesellschaft bergab geht, d.h. sie moralisch verfällt.

Die geheime Pandemie Teil 2 - Online-Sexsucht - Der Ausstieg aus der Sucht


Kommentar: Ein Auszug aus Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die menschlich-kosmische Verbindung):
Es ist sehr wichtig, Rom zu verstehen, denn scheinbar basieren die Hauptaspekte unserer gegenwärtigen Zivilisation - besonders der Justiz- und Regierungsbereiche - darauf, womit Rom angeblich vor 2500 Jahren begann. Es ist sicher, dass das Christentum durch das römische Imperium geformt wurde und es könnte gesagt werden, dass es eine Erweiterung desselben ist. Das Christentum formte dann die westliche Zivilisation, weil es das Werkzeug war, die Ideologie, mit welcher die pathologischen Führer die wachsenden Menschenmassen, die das finstere Mittelalter überlebt hatten, blendeten und in Anspruch nahmen, damit sie deren Anforderungen Folge leisteten. Aus dieser gesamten Periode, während derer sich diese Phasenübergänge manifestierten, existieren viele Beschreibungen von Desastern, die mit Kometen/Asteroiden zusammenhingen. Die Quintessenz ist folgende: was mit dem römischen Imperium geschah, war nicht einfach eine bloße Transformation: es handelte sich um das Ende einer Zivilisation, die danach über 800 Jahre lang den Boden unter den Füßen nicht wiedererlangte.



Clock

Handys lassen den Geist verstummen

Warum wir das Warten nicht verlernen sollten
Ob im Supermarkt an der Kasse, an der Bushaltestelle oder im Wartezimmer - Im Alltag gibt es häufig Situationen, in denen wir warten müssen. Schnell wird dann das Handy gezückt. Experten warnen nun davor, dass wir das Warten verlernen. Denn dank Smartphone wird jede Sekunde, die nicht mit irgendeiner Aufgabe, Entertainment oder sonstigem Programm gefüllt ist, damit verbracht, Emails abzurufen, Nachrichten zu versenden oder im Internet zu surfen, um sich ja nicht zu langweilen. Aber ausrechnet diese Langeweile ist Experten zufolge wichtig, um seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und kreative Ideen zu entwickeln.

Stirbt das reine Warten aus?

Einfach nur in die Wand starren oder in den Himmel schauen, sich in Geduld üben und abwarten. Während die Menschen früher nicht wenig Zeit damit verbracht haben, einfach nur zu warten, wie etwa auf den Bus, in der Supermarktschlange oder bei Behördengängen, wird heute jede freie Minuten mit Ablenkung durch das Smartphone gefüllt. Nachrichten schreiben, viele Spielen, Social Media, im Internet surfen und vieles mehr soll uns dank zahlreicher Apps das Leben erleichtern und für das passende Entertainment sorgen. Bloß nicht langweilen, heißt die Devise.

Beschäftigung mit dem Smartphone in der Wartezeit

Experten zufolge erfüllt das Warten und sich langweilen aber eine wichtige Aufgabe. Nur in solchen Momenten lassen wir unsere Gedanken schwelgen und sind kreativ. Verbieten wir uns das, droht ein Kulturverlust, wie Stefan Gosepath, Professor an der Freien Universität Berlin, betont. „Wenn wir das Warten verlernen würden, wäre das ein kultureller Verlust”, so der Philosoph gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Warten zu können und auszuhalten erfordert Selbstdisziplin. Offenbar eine Eigenschaft, über die heute nicht mehr viele Menschen verfügen. Denn bereits fünf Minuten an der Supermarktkasse, machen manch einen nervös. Schnell wird das Handy aus der Tasche geholt, um „mal schnell die Mails zu checken“, heißt es dann. Das dieses Verhalten aber tatsächlich wenig damit zu hat, wichtige Informationen einzuholen, und vielmehr eine Art Ablenkungsmanöver darstellt, um der Situation zu entfliehen, ist vielen nicht einmal bewusst. Ist gerade kein Empfang oder sind die Hände voll, wird manch einer bereits nach wenigen Minuten unruhig und ungeduldig.

Clock

Was tun gegen das elende Aufschieben?

US-Psychologen haben das Zeitempfinden von Menschen untersucht. Sie stellen sich die Zukunft unterschiedlich vor. Nun haben die Forscher einen Tipp für Menschen, die immer alles aufschieben.
Morgen, morgen, nur nicht heute - sagen Leute, die an Prokrastination leiden. Anstatt für die nächste Prüfung zu lernen, kochen sie erst einmal einen Kaffee, das Gehirn muss ja wach sein. Anstatt aufzuräumen, werden Lebensmittel eingekauft - schließlich läuft das Chaos in der Wohnung ja nicht weg. Morgen ist auch noch ein Tag.

Solange nur der Haushalt liegen bleibt, mag das Aufschieben noch verkraftbar sein. Doch es kann auch Anzeichen einer psychischen Störung sein. Ärzte versuchen mit Verhaltenstherapien, die Prokrastination zu behandeln.

Nun berichten Wissenschaftler der University of Southern California von einer neuen Erkenntnis, die den Patienten helfen könnte. Sie haben dazu mehrere Studien durchgeführt und mit anderen verglichen. "Die vereinfachte Botschaft, die wir aus diesen Untersuchungen herauslesen können, ist, dass Menschen, die ihre Zukunft nicht als direkt bevorstehend empfinden, nicht anfangen, an der Erreichung ihrer Ziele zu arbeiten", sagt Daphna Oyserman, welche die Studie geleitet hat.

Cell Phone

Unsinnige Studie: Sind Mädchen in Schulen wirklich aggressiver? - Oder ist eine männliche Projektion?

Toben, schubsen, treten: Bei Raufereien in der Schule sind nicht zwangsläufig die Jungen die Rädelsführer. An Berliner Oberschulen geben Mädchen vor, wie viel Gewalt für alle akzeptabel ist.
Bild
© picture alliance/blickwinkel/M
Wer an Aggression in der Schule denkt, denkt wohl spontan eher an Jungen als an Mädchen. Dabei sind es die Mädchen in der Klasse, die den Rahmen für aggressives Verhalten vorgeben, wie eine neue Studie an 1300 Berliner Schülern zeigt.

Die Psychologen Robert Busching und Barbara Krahé von der Universität in Potsdam haben über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht, wie die Klassennorm - also die Einstellung einer Klasse gegenüber aggressivem Verhalten - beeinflusst, für wie akzeptabel der einzelne Schüler Gewalt hält, und ob er sie auch selbst einsetzt.

Dazu erhoben die Forscher bei mehr als 1300 Berliner Schülern unterschiedlicher Einrichtungen die Einstellung gegenüber Aggressionen sowie das aggressive Verhalten jedes Schülers, und zwar drei Jahre in Folge, beginnend in der siebten oder achten Klasse. Jedes Mädchen und jeder Junge sollte dazu anhand einer fiktiven Geschichte erklären, wie er oder sie auf provozierendes Verhalten reagieren würde. Aggressive Reaktionen konnten in verschiedenen Abstufungen gewählt werden, vom Schubsen übers Treten bis hin zum Beißen.

Kommentar: Eine Erklärung könnte sein, da Jungen von Lehrern und Lehrerinnen oft unbewusst bevorzugt werden und deshalb Mädchen ebenso unbewusst diese Ungerechtigkeit in Form von Aggressionen ausleben könnten. Auch nicht zu vergessen ist der Status von Frauen in unserer Gesellschaft, der größtenteils haarsträubend ist und schlichtweg gegen Frauen und Mädchen gerichtet ist.


Family

Mobbing unter Jugendlichen - Wie psychische Gewalt den Geist zerstört

Bild
© Corbis
Zwei gegen einen: Leider keine untypische Situation in Schulen
Gewalt gegen Kinder bekämpfen wir zu Recht. Womöglich wird dabei aber ein Faktor unterschätzt: Verletzungen, die sich Kinder gegenseitig zufügen. Eine neue Studie zeigt, wie schlimm die Folgen von Mobbing sein können.

Was ist eine schöne Kindheit? Das fragen sich Eltern heutzutage eigentlich ständig - und eine Sache wird dabei fast immer erwähnt: Kinder sollen ohne Gewalt aufwachsen. Ganz egal ob es dabei um Prügelstrafen geht, andere Arten von Misshandlungen oder gar sexuellen Missbrauch.

Doch laut einer nun im Fachblatt Lancet publizierten Studie muss die Umschreibung der erstrebenswerten Kindheit wohl erweitert werden. Zu den Grundvoraussetzungen gehört demnach auch, dass Kinder und Jugendliche von Gleichaltrigen nicht gemobbt werden, berichten Dieter Wolke und seine Kollegen von der University of Warwick bei Coventry, England.

Die Psychologen untersuchten, welche Auswirkungen Misshandlungen durch Erwachsende und Mobbing zwischen Gleichaltrigen auf die mentale Gesundheit Heranwachsender haben. Sie fanden heraus, dass Mobbing offenbar folgenschwerer für die Psyche ist. Die Wahrscheinlichkeit, im Alter von 18 Jahren eine Depression zu entwickeln oder sich selbst zu verletzen, sei bei Mobbingopfern größer als bei Misshandlungsopfern, berichten die Forscher.

Kommentar: Mobbing unter Jugendlichen nimmt im gleichem Umfang zu, wie unsere Gesellschaft immer mehr durch Psychopathen dominiert wird. Wenn Gewalt, Betrug, Verachtung und der Mangel an Mitgefühl zum gesellschaftlichen Standard wird, muss sich niemand wundern, weshalb solche Verhaltensweisen es bis in die Schulen und Spielplätze schaffen.


Megaphone

Die fiesesten Geräusche: Wenn Messer und Gabel auf der Keramik kratzen

Was sind die fiesesten Geräusche für Menschen?
Wissenschaftlich belegt ist, dass Lärm krank macht. Vor allem aber ist Krach nervig. Ein britischer Forscher hat sich nun damit beschäftigt, was für die meisten Menschen das fieseste Geräusch ist. Er kam zu überraschenden Ergebnissen. Am 29. April findet der Internationale Tag gegen Lärm statt.


Krach schadet der Gesundheit

Lärm schadet der Gesundheit. Krach verursacht unter anderem Kopfschmerzen, Nervosität, innere Unruhe und stresst die Menschen. So haben verschiedene Studien gezeigt, dass starker Schall die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin steigert. Die Folge davon können Bluthochdruck und Herzinfarkte sein. Ganz allgemein macht Lärm selten Spaß. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, stellt er nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) „eines der gravierendsten Umweltprobleme unserer Zeit dar“. Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Tages gegen Lärm am 29. April teilte die DEGA mit, dass Verkehrslärm, gefolgt von Fluglärm, als stärkste Belästigung empfunden werde. Doch es gibt noch viel mehr unerträgliche Geräusche:

Kreide auf Tafel nervt

Generationen von Schülern mussten das Horror-Geräusch ertragen, wenn quietschende Kreide auf die Schultafel trifft. Wenn dann noch zusätzlich die Fingernägel versehentlich - oder gar absichtlich - zum Einsatz kommen, hilft es nur noch, sich die Ohren zuzuhalten. Ebenso schlimm ist es, wenn Messer oder Gabel auf Glas oder Keramik kratzen. Dabei entstehen der dpa-Meldung zufolge “hohe Töne von bis zu 5000 Hertz. Das menschliche Gehirn verbindet damit ein Alarmsignal, denn auch beim Kreischen in Gefahrensituationen werden ähnliche Töne erzeugt.”

Kommentar: Es gibt auch noch ein anderes Extrem, wo Menschen nichts bei Musik empfinden können:


Folder

Warum geben wir uns die Hände? - Der unbewusste Check von Menschen

Hände schütteln dient zum unbewusstes Schnuppern
© abhinavpmp.com
Beinahe täglich schütteln wir Menschen die Hände. Es ist eine persönliche Geste der Begrüßung. Israelische Forscher sind nun der Frage nachgegangen, warum die Menschen weltweit diese Geste verwenden.

Wie das Magazin GEO in seiner neuen Ausgabe berichtet, haben Israelische Wissenschaftler mit Hilfe einer Studienarbeit herausgefunden, warum wir die Hände schütteln. Offenbar schnuppern wir völlig unbewusst vermehrt an unseren Händen, nachdem wir einen Fremden per Handschlag begrüßt haben. Damit, so Idan Frumin vom Weizmann Institute of Science, führen wir unserer Nase chemische Duftstoffe zu, die uns viel über unser Gegenüber verraten - aus demselben Grund also, weswegen Hunde einander ausgiebig beschnuppern. Für die Studie wurden ahnungslose Probanden von einem Versuchsleiter per Handschlag willkommen geheißen - mit Ausnahme der Kontrollgruppe, die nur mit Worten begrüßt wurde. Als die Teilnehmer danach vermeintlich unbeobachtet in einem Raum warten sollten, hielt ein Video ihre Reaktionen fest. Kurzes Zur-Nase-Führen kennen wir alle, doch sowohl Länge als auch Intensität dieses gedankenlosen Schnüffelns an der Hand waren bei den mit Handschlag begrüßten Probanden deutlich größer.

Gem

Mit achtsamkeitsbasierter kognitiver Therapie gegen Depressionen - Gleiche Wirksamkeit wie Medikation

Nicht nur mit Pillen lässt sich ein Rückfall in die Depression vermeiden. Eine neue Therapie ist genauso wirksam.
Vier von fünf Menschen, die eine Depression hatten, werden rückfällig. Und mit jedem Rückfall steigt das Risiko für eine weitere depressive Episode wiederum beträchtlich (Piet & Hougaard, 2011). Um die Abwärtsspirale zu stoppen, verschreiben Ärzte ihren Patienten daher oft Antidepressiva. Genügend Menschen jedoch wollen aus verschiedenen Gründen keine Pillen nehmen - sie vertragen sie beispielsweise nicht oder fürchten eine Abhängigkeit. Andere berichten, dass die Depressionen zurückkehren, sobald sie die Medikamente absetzen. Alternative Therapien sind daher von großem Interesse.

Nun zeigt eine Studie: Die MBCT - kurz für mindfulness-based cognitive therapy, zu Deutsch Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie - kann ebenso gut einen Rückfall verhindern wie Antidepressiva. Das berichten Forscher im Medizin-Journal The Lancet (Kuyken et al, 2015).

Die MBCT basiert auf der Kombination von zwei Therapieansätzen. Zum einen auf Achtsamkeitstechniken, die den Betroffenen darin bestärken, mehr auf das Jetzt zu achten. Zum anderen auf kognitiver Verhaltenstherapie (CBT), die darauf spezialisiert ist, Menschen zu helfen, die bereits mehrere Episoden einer Depression durchlebt haben.

Kommentar: SOTT.net empfiehlt Éiriú Eolas, ein erprobtes, erstaunliches Stressabbau und Verjüngungsprogramm, das Sie kostenlos ausprobieren können.

© eiriu-eolas.org
Éiriú Eolas