Die Wissenschaft des Geistes
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Längeres Stillen führt zu erfolgreicheren Kindern

Menschen, die als Babys gestillt wurden, sind einer neuen Studie zufolge im Erwachsenenalter intelligenter - und sie verdienen sogar mehr Geld. Auch wie lange gestillt wird ist dafür entscheidend.
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"Die Auswirkungen des Stillens auf die Entwicklung des Gehirns und die Intelligenz von Kindern sind bekannt", erklärte der Autor der im Fachblatt The Lancet erschienenen Studie, Bernardo Lessa Horta, von der brasilianischen Universität Pelotas. Weniger klar sei bislang aber gewesen, ob diese Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter andauern. Die neue Studie zeige, dass längeres Stillen die Intelligenz mindestens bis ins Alter von 30 Jahren erhöhe.

"Je länger ein Kind gestillt wurde (bis zu zwölf Monate), desto größer waren die Vorteile", hieß es in der Erklärung Hortas und seiner Kollegen weiter. Ein Mensch, der als Baby mindestens ein Jahr lang gestillt wurde, legte laut der Studie durchschnittlich um vier IQ-Punkte zu, wies 0,9 Jahre mehr an Schulbildung auf und hatte ein um 341 brasilianische Real (98 Euro) erhöhtes Monatseinkommen im Gegensatz zu denen, die kürzer als einen Monat gestillt wurden. Untersucht wurde die Entwicklung von 3500 Neugeborenen über 30 Jahre.

Kommentar: Längeres Stillen bewirkt bestimmt nicht nur ein intelligentes Kind, sondern könnte die Bindung zur Mutter und evtl. das Sozialverhalten auch bessern.

Hätte anschließend eine ketogene Ernährung - die vorrangig aus gesättigten Fetten besteht - auch zusätzlich eine positive Entwicklung auf das Gehirn von Kindern?

Die ketogene Ernährung - Die vielen unglaublichen Vorteile einer Ernährung basierend auf tierischem Fett - Für Körper, Geist und Seele!


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Falsch: Psychopathen sind positiv

Kaltblütig und skrupellos. Das sind die Wesenszüge, mit denen Psychopathen meist in Verbindung gebracht werden. Der Psychologe und Bestsellerautor Kevin Dutton ergründet, warum ausgerechnet diese Personengruppe auffallend häufig beruflich erfolgreich ist.
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Psychopathen haben einen schlechten Ruf. Weil es ihnen an Empathie und Emotionen mangelt, agieren sie oft kaltblütig, berechnend und skrupellos. Sympathiepunkte sammelt man mit diesen Eigenschaften nicht, aber dafür sind Menschen mit psychopathischen Charakterzügen erstaunlich oft erfolgreich im Beruf. Ihre Fähigkeit, ihre Gefühle so zu kontrollieren, dass sie nie die Oberhand gewinnen, versetzt sie häufig in die Lage, strategisch klügere Entscheidungen zu treffen als Normalsterbliche, die sich von ihrem Bauchgefühl leiten lassen. Der Psychologe und Bestsellerautor Kevin Dutton von der Universität Oxford ist deshalb überzeugt: Von Psychopathen lernen, heißt siegen lernen - und weist den Weg zu mehr Glück, Erfolg und Zufriedenheit im Leben.


Kommentar: Psychopathen Gefühle zuzuschreiben ist gefährlich, da sie nur oberflächliche Gefühle besitzen. Außerdem erzeugt das den Eindruck, dass Psychopathen ihre Gefühle ein- und ausschalten können, was absolut nicht stimmt.


In seinem aktuellen Sachbuch Der gute Psychopath in dir ermutigt er seine Leser deshalb, sich die mentale Einstellung 'guter' Psychopathen zu eigen zu machen und gibt eine Reihe praktischer Tipps, um Selbstvertrauen, Konzentrationsfähigkeit und Überzeugungskraft zu stärken. Fleißige Leser von Ratgebern zum Thema Selbstoptimierung werden in dem Buch wenig Neues finden. Dafür untermauert Kevin Dutton seine Empfehlungen mit spannenden Untersuchungen, die die wissenschaftlichen Hintergründe liefern. Ein besonderes Schmankerl bei der Lektüre sind die schillernden Erfahrungsberichte des Co-Autors Andy McNab: Der ehemalige Special-Forces-Soldat mit ausgeprägt psychopathischen Zügen bringt die Dinge oft erfrischend klar auf den Punkt. Fazit: Ein Bisschen Psychopath steckt in jedem von uns. Und es kann nicht schaden, den besseren Teil dieser schlummernden Charaktereigenschaften öfter mal rauszulassen.

Kommentar: Kevin Dutton ist unserer Meinung nach eine sehr umstrittene Person, da er es mal wieder geschafft hat, Psychopathen als etwas positives zu verkaufen. Psychopathen sind nicht positiv und haben nichts positives an sich, denn sie sind für den katastrophalen Zustand unserer Welt verantwortlich.


Nebula

Schmerzen wirken auf die Psyche

Körperlicher Schmerz ist erst einmal eine physische Wahrnehmung - aber schon nach Minuten ist die Psyche betroffen. Forscher aus München haben das an der Hirnfunktion nachgewiesen - und sehen darin neue Hinweise für Entstehung und Behandlung chronischer Schmerzen.
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Körperlicher Schmerz wirkt sich schon nach Minuten seelisch aus. Bereits nach so kurzer Zeit waren Reize in emotionalen Bereichen des Gehirns messbar. Das ergab eine Untersuchung an der Technischen Universität München (TUM).

"Das Ergebnis hat uns selbst sehr verblüfft. Der Schmerz hat über die zehn Minuten nur noch ganz wenig zu tun mit dem was objektiv passiert", sagte der Neurologe Markus Ploner vom TUM-Klinikum rechts der Isar. Umgekehrt beeinflusst die Psyche messbar das Schmerzempfinden: In einem weiteren Versuch bestätigten die Forscher, dass das Scheinmedikament Placebo lindernd wirkt.

Kommentar: Auch der umgekehrte Fall trifft zu: Psychische Schmerzen wirken sich auf dem Körper aus, wie es kürzlich eine Studie unter Beweis stellte: Auch ist besonders die Arbeit von Gabor Maté zu betonen:


Einstein

Das Gedächtnis wählt aus - Für neue Erinnerungen müssen alte weichen

Wer erinnert sich nicht gern an den schönsten Sonnenuntergang? Gibt es andere Erinnerungen, die irgendwie dazwischenfunken, dann ist unser Gedächtnis rigoros: Was vordringliche Erinnerungen stört, wird aussortiert. Das kann große Vorteile haben.

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Der Urlaub begann mit einem Flug in den Sonnenuntergang. Soll das Gedächtnis dieses Erlebnis speichern, müssen andere Inhalte weichen.
Erinnern lässt Vergessen. Was absurd klingt, haben Wissenschaftler in einem Versuch gezeigt: Wenn Menschen sich an etwas Konkretes erinnerten, vergaßen sie ähnliche, in dem Zusammenhang störende Erinnerungen. Das Gehirn unterdrücke aktiv die konkurrierenden Erinnerungen, berichten die britischen Forscher im Fachblatt "Nature Neuroscience". Der Prozess des Erinnerns gestalte so mit, welche Aspekte unserer Vergangenheit zugänglich bleiben - und welche nicht.

Das Erinnern scheine ein doppelschneidiges Schwert zu sein, schreiben die Wissenschaftler um Maria Wimber von der Universität Birmingham. Frühere Studien hätten gezeigt, dass das wiederholte Erinnern einerseits die Gedächtnisinhalte stabilisiere. Es habe aber bereits Hinweise darauf gegeben, dass Erinnern auch Vergessen auslöse. Experten nehmen an, dass es einen hemmenden Kontrollmechanismus gibt, der dafür verantwortlich ist: Er unterdrückt Erinnerungen, die "dazwischenfunken", wenn man sich an etwas Bestimmtes erinnern möchte. Nach und nach führe diese Unterdrückung dann zur Auslöschung der Erinnerung. Bisher habe aber niemand im Gehirn zeigen können, wie dieser Hemmmechanismus arbeitet.

Kommentar:


Music

Musik verändert Genaktivität: Positive Gene werden aktiver und negative werden herunter geregelt - Manche Menschen empfinden keine Gefühle bei Musik!

Genexpression verändert sich nach dem Genuss klassischer Musik

Mehr als nur Wohlklang: Wenn wir Musik hören, dann beeinflusst dies sogar die Aktivität unserer Gene, wie ein Experiment nun zeigt. Demnach regelt der Musikgenuss einige Gene hoch, die Lernen und kognitive Leistungen fördern, einige hirnschädigende Gene werden dagegen heruntergefahren. Allerdings: Dieser positive Effekt trat nur bei den Probanden auf, die eine musikalische Vorbildung besaßen. Das könnte erklären, warum sich musikalische Früherziehung so langfristig positiv auswirkt, meinen die Forscher.
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Musik ist ein uralter Begleiter des Menschen, sie ist fester Bestandteil von Alltag und Ritualen in nahezu allen Kulturen. Kein Wunder, wirken Rhythmus und Melodien doch noch nur auf unsere Psyche, sondern sogar körperlich: Musik ist gut für das Herz, kann Flugangst lindern und verringert sogar den Energieverbrauch bei körperlicher Anstrengung.

Kommentar: Interessanterweise löst im Kontrast dazu Musik bei manchen Menschen tatsächlich keinerlei Gefühle aus:


Pi

Zu viel des Guten? Übertriebene Zuwendung führt zu Narzissmus bei Kindern

Übertriebene elterliche Zuwendung fördert Narzissmus bei Kindern
Viele Eltern halten ihre Kinder für „Gottes Geschenk an die Menschheit“ - und ziehen so einer Studie zufolge Narzissten auf. Das schadet den Kindern und auch der Gesellschaft, mahnen Forscher.

Sie fühlen sich anderen überlegen und erwarten eine Sonderbehandlung: Immer mehr Kinder in westlichen Ländern sind krankhaft selbstverliebt, schreiben Wissenschaftler um Eddie Brummelman von der Universität Amsterdam.


Kommentar: Die Selbstverliebtheit ist leider heutzutage eine "Plage" und die sogenannten "Selfies" sind ein Zeichen dafür.

In einer Studie untersuchten sie die Ursache von Narzissmus und fanden sie bei den Eltern. Mütter und Väter, die ihre Kinder für etwas Besseres halten, fördern die Entwicklung dieser Persönlichkeitsstörung. Das berichtet das internationale Forscherteam in den Proceedings der US-nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Kommentar: Narzistische Eigenschaften werden fast immer von Generation zu Generation weitergegeben, da sich die Eltern leider sehr oft nicht ihrer eigenen Handlungen gegenüber ihren Kindern bewusst sind. Lesen Sie dazu die folgenden Artikel:


Cut

Wer religiös ist, muss nicht nachdenken

Phänomene wie islamistischer Terrorismus lassen sich nur begreifen, wenn man die Psychodynamik dahinter versteht
© epSos.de
STANDARD: Sie beschäftigen sich mit der Verknüpfung von Psychoanalyse und Soziologie. Wie viel Psychologie verträgt die Sozialwissenschaft, wie viel braucht sie?

August Schülein: Grundkenntnisse der Psychodynamik gehören zu jeder Sozialwissenschaft, weil man Kultur und Gesellschaft nur so richtig verstehen kann. Die Psychoanalyse ist die am besten ausgearbeitete Theorie psychodynamischer Prozesse. Sie lässt uns Verhaltensweisen verstehen, die unverständlich und irrational erscheinen.

STANDARD: Besteht durch einen psychoanalytischen Zugang zur Gesellschaft nicht die Gefahr, dass diese auf ein Zusammenspiel von Befindlichkeiten reduziert und menschliches Handeln "verpsychologisiert" wird?

Kommentar: Terrorismus macht den Anschein, dass er von externen Kräften inszeniert wurde und durch "Teilen und Herrschen" am Leben erhalten wird und damit Menschen gegen Menschen aufgehetzt werden können. Auch können die Medien und Wissenschaft als eine Religion angesehen werden:


Piggy Bank

Kumaré: Dokumentation über einen falschen Propheten

Um zu zeigen, welch leichtes Spiel Scharlatane haben, verwandelt sich der Filmemacher Vikram Gandhi aus Brooklyn in den weisen indischen Yogi Kumaré und kann rasch eine Gemeinde echter Anhänger um sich scharen. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität muss der selbst ernannte Guru jedoch seine wahre Identität preisgeben und das satirische Experiment findet ein unerwartetes Ende.


Magic Wand

Esoterik - Ein Magnet für Narzissten?

Esoterik-Angebote boomen. Anscheinend ist der Bedarf an Selbstoptimierung und Sinnsuche noch lange nicht gestillt. Während die Menschen die Kirchen fliehen, erfreuen sich die Marktplätze für Selbstdesign regen Zulaufs. Esoterikexperte Johannes Fischler im Gespräch mit Klaus Buttinger.
© pa/dpa/Chromorange/Getty
Esoterik in allen Ausprägungen ist das Fach des Tiroler Psychologen Johannes Fischler, der darüber das Buch „New Cage“ geschrieben hat (siehe unten).

Klaus Buttinger: Bevor wir uns mit Energiekristallen, Quantenheilung und Auraspray beschäftigen - wie definieren Sie Esoterik?

Johannes Fischler: „Esoterikos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „auf das Innere verweisend“. Es wird oft so abgewandelt, dass ein okkultes Wissen nur einem inneren, elitären Kreis zugänglich sei, quasi die Lehre vom Geheimen.

Kommentar: Das Kind darf dabei nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden - nicht alles in der Esoterik ist Humbug. Wie der Buchautor, Johannes Fischler, schrieb, sollten Sachen intensiv hinterfragt werden.

Und wie Carl Jung sagte:
Man wird nicht erleuchtet, indem man sich Figuren des Lichts vorstellt, sondern indem man sich der Dunkelheit bewusst wird.

Carl G. Jung
Es gibt auch eine sehr interessante Dokumentation zu einem selbsternannten Guru oder Propheten:




Snakes in Suits

Männer sind die größten Narzissten

Studie zeigt klare Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Spieglein, Spieglein.... Männer sind die größten Narzissten im ganzen Land, das hat eine Studie nun ergeben. Gerade im Anspruchsdenken und Machtstreben sind Männer demnach deutlich narzisstischer veranlagt als Frauen, unabhängig von Lebensalter und Generation.In puncto Ichbezogenheit und Eitelkeit allerdings nehmen sich beide Geschlechter nichts, wie die Forscher im "Psychological Bulletin" berichten.

Sie lieben sich selbst am meisten - das behauptet man von Narzissten. Aber Narzissmus ist sehr facettenreich. Er kann von einer gesunden Selbstsicherheit bis dahin reichen, dass man sich selbst über alle anderen stellt. Aber wer ist narzisstischer? Männer oder Frauen? Auch wenn Männer schon länger als selbstbezogener gelten, schließlich stammt das Wort auch von dem Jüngling Narziss aus der griechischen Mythologie ab, eine Studie über das Ausmaß, die Variabilität und Stabilität über mehrere Generationen und Dekaden hinweg, gab es noch nicht.

Fast eine halbe Millionen Daten analysiert

Um das zu klären, analysierten Emily Grijalva von der University at Buffalo School of Management und ihre Kollegen mehr als 355 Veröffentlichungen, Dissertationen, Manuskripte und Handbücher aus drei Jahrzehnten. Insgesamt sammelten sie so Daten von über 475.000 Studienteilnehmern und arbeiteten hinsichtlich der Geschlechtsunterschiede drei Aspekte heraus: Anspruchsdenken, Größenwahn/Exhibitionismus und Führung/Autorität.

Kommentar: Zum Thema Narzissmus und Psychopathie können Sie auch die folgenden Artikel lesen: Ein weiterer interessanter Artikel zum Thema Narzissmus: