Die Ukraine hat die Stromversorgung in die Krim erneut unterbrochen. Die von den EU-Steuerzahlern finanzierte Regierung in Kiew ist daran interessiert, dass der Konflikt mit Russland am Köcheln bleibt.
 Angela Merkel und Arseni Jazenjuk
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Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk gaben im Anschluss an ihr Treffen am 01.04.2015 im Bundeskanzleramt in Berlin eine Pressekonferenz.
Die Ukraine hat Medienberichten zufolge erneut die Stromzufuhr für die von Russland annektierte Halbinsel Krim abgestellt. Ein Sprecher des Gouverneurs der Stadt Sewastopol sagte am Mittwochabend der Agentur Interfax zufolge, die Ukraine habe die Leitung „Kachowka-Titan“ unterbrochen. Rechtsradikale und Krim-Tartaren hatten Ende November Strommasten unweit der Krim gefällt, um gegen die russische Armee zu protestieren.

Mitte Dezember wurde die Stromzufuhr nach Reparaturarbeiten wieder aufgenommen. Die Krim bezieht auch nach der Annexion im vergangenen Jahr einen Großteil ihres Stroms aus der Ukraine.