Ein Hobbyflieger aus Niedersachsen hat mit seinem Flugzeug sichtlich Spaß: Er fliegt auf Routen, die dann als Wörter auf den Radarbildschirmen erscheinen, berichtet die britische Zeitung „The Guardian“.


Der Privatpilot startete demnach am vergangenen Montag im niedersächsischen Agathenburg. Bei seinem 37-minütigen Flug „zeichnete“ er mit seiner Flugroute das Wort „Hello“ auf die Radarbildschirme, wie der Echtzeit-Flug-Tracker „flightradar24“ bekanntgibt. Das Wort sei bei einem echten Flug, nicht bei einer Simulation, auf dem Bildschirm erschienen, hieß es.


Dieselbe Maschine vom Typ Robin DR-400 mit der Bordnummer D-EFHN habe bei einem früheren Flug ein Selbstportrait samt Schriftzug, der an eine Unterschrift erinnert, an den Radaren hinterlassen. Und als der Pilot einst wohl in romantischer Stimmung war, habe er auch ein Herzchen in den norddeutschen Himmel „gezeichnet“.


Allerdings sind „Zeichnungen“ am Himmel keine Erfindung des Deutschen. Zuvor habe ein Privatpilot in Kalifornien durch die Wiederholung immer derselben Flugfiguren eine Blume über der Stadt Santa Clara gemalt. Und auch die Fluggesellschaft AirMalta nutzte eine ihrer Passagiermaschinen, um zwei ihrer Angestellten mit einem Doppelherz im Himmel zu deren Hochzeit zu gratulieren.