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Viele der gläubigen Kirchenbesucher waren sofort überzeugt, dass es sich bei diesem Ereignis nur um ein himmlisches Wunder gehandelt haben kann und die Augenzeugin Estela Gomez sagte den lokalen Medien: „Er will uns etwas sagen, er will etwas von uns." Der Gemeindepfarrer Juan Antonio Guerra Lule, der die Messe gelesen hatte, hält es hingegen nicht unbedingt für ein Zeichen Gottes. Er sieht darin nur etwas Schönes, das sich während der Predigt über »Die sieben Worte Jesu am Kreuz« ereignete. Wie der Priester im Mirror zitiert wird, war der Kopf der 300 Jahre alten Statue vor vielen Jahren abgebrochen und befindet sich seitdem in einem gläsernen Schrein. Nur zu besonderen Anlässen wird es herausgenommen und mit Seilen an das Kreuz befestigt, Christus wieder aufgesetzt. Aus diesem Grund vermutet er, dass nicht der Sohn Gottes seinen Kopf gesenkt, sondern die Seile etwas nachgelassen haben, die ihn fixieren sollten. Dadurch wäre sehr wahrscheinlich der Eindruck entstanden, er habe sein Haupt bewegt.

Obwohl die Erklärung des Priesters logisch klingt, dürfte es bestimmt nicht alle Gläubige überzeugt haben, dass es kein Wunder war. Der Geistliche noch an, dass er die katholische Kirche zwar nicht über den Vorfall informiert habe, er aber dennoch hoffe, dass sie es als ein außergewöhnliches Ereignis anerkennen.