In meinem Beitrag: Impfungen für Babys und Kinder kritisch hinterfragt, hatte ich vor fünf Jahren noch behauptet, dass es keine vergleichende Studien für die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von Impfungen gibt. Die wenigen Ausnahmen, die es gab, bestätigten diese Regel.

Bislang kannte ich nur drei Arbeiten, die diese Frage untersucht haben: Jetzt "stolpere" ich über eine brandneue Veröffentlichung, die sogar noch nicht in PubMed verzeichnet ist: Pilot comparative study on the health of vaccinated and unvaccinated 6- to 12- year old U.S. children.

Und diese Arbeit ist eine weitere Dokumentation, dass die Hypothese von der heilbringenden Sensibilisierung durch Impfungen wenig evidenzbasierte Basis zu haben scheint.

Überraschungen die keine sind

Langzeit-Nebenwirkungen der Impfungen unklar

Die Einleitung zur Studie beginnt mit dem nur zu bekannten Loblied auf die Impfungen, die angeblich millionenfach Infektionskrankheiten, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle unter amerikanischen Kindern verhindert hätten. Das ist schon erstaunlich für eine Studienpräsentation sich in solchen "Allgemeinplätzen" auszulassen. Denn ob dies wirklich so ist, das ließe sich nur in einer vergleichenden Studie evidenzbasiert abklären, die es aber bekanntermaßen nicht gibt. Darum will ich das einfach mal so stehen lassen. Interessant wird dann der sich anschließenden Nebensatz, der feststellt, dass die gesundheitlichen Langzeitwirkungen der vielen im Impfkalender angesetzten Impfungen bislang nicht untersucht worden und damit unklar sind.

Deshalb wollte diese Studie geimpfte und nichtgeimpfte Kinder bei einer Reihe von Gesundheitsfragen miteinander vergleichen. Gleichzeitig galt es festzustellen, ob Impfungen und neurologische Entwicklungsstörungen (sofern selbige zu beobachten sind), in einem engen Zusammenhang stehen.

Teilnehmer waren 666 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Neurologische Entwicklungsstörungen wurden definiert als Lernstörungen, ADHS und Autismus. Insgesamt waren 261 (= 39 %) der Kinder nicht geimpft.

Resultate: Es beginnt mit einer frohen Botschaft für die Befürworter von Impfungen. Denn geimpfte Kinder zeigten ein geringes Risiko für Keuchhusten und Windpocken im Vergleich zu nicht geimpften Kindern. Die weniger frohe Botschaft ist, dass geimpfte Kinder ein vergleichsweise höheres Risiko für andere Infektionskrankheiten haben, wie zum Beispiel Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Allergien und neurologische Entwicklungsstörungen. Also genau die Dinge, die ich auch schon seit Jahrzehnten bei geimpften beobachte!

Auffällig: Neurologische Entwicklungsstörungen

Besonders auffällig schien der Zusammenhang mit neurologischen Entwicklungsstörungen zu sein. Dieser Zusammenhang verschärfte sich noch einmal bei Impfungen von frühgeborenen Kindern. Hier erhöhte sich das Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen um das 6,6-fache.

Die Schlussfolgerung der Autoren: Geimpfte Kinder haben eine signifikant höhere Rate an Allergien und neurologischen Entwicklungsstörungen als nicht geimpfte Kinder. Frühgeburt und Impfungen zeigten eine synergistische Erhöhung des Risikos für neurologische Entwicklungsstörungen.

Mein Fazit:

Während das Loblied der Autoren auf die Impfungen, die angeblich Millionen von Infektionen verhindert hätten, im Artikel als "Schätzungen" dargestellt wird, sind die von ihnen gemachten Befunde alles andere als eine Schätzung. So besteht nur noch die Möglichkeit, wenn man die Sache mit den Schätzungen ernst nehmen will, sich zwischen verhinderten Infektionen und manifesten neurologischen Störungen oder anderen Infektionen zu entscheiden.

Ich finde, es ist bereits ein Fortschritt, wenn Impfbefürworter, wie die Autoren der vorliegenden Arbeit, zu wenig positiven Ergebnissen zu den Impfungen kommen. Das macht deren Ergebnisse sehr glaubwürdig.

Gleichzeitig unterstützen diese Ergebnisse bereits zuvor gemachte Beobachtungen, denen zufolge geimpfte Kinder vielleicht durch die Impfung einen Schutz gegen den entsprechenden Erreger erhalten. Aber gleichzeitig vollzieht sich ein Th2-Switch durch die Impfung, der die Anfälligkeit für andere Infektionskrankheiten signifikant erhöht. Die Sache mit der TH1-TH2 Immunbalance halte ich für sehr wichtig.

Ich hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es sehr problematisch sein könnte, in einem Alter zu impfen, in dem das Immunsystem eben noch nicht vollständig ausdifferenziert ist. In der vorliegenden Studie waren es Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen, die vermehrt bei geimpften Kindern auftraten.

Fazit vom Fazit: Nicht impfen!?

Wer sich nicht impfen lässt, für den wird Sorge getragen, dass er ein schlechtes Gewissen hat. Denn wenn gesundheitliche Schäden auftreten, ohne dass man sich hat impfen lassen (beziehungsweise seine Kinder), dann ist es sonnenklar, dass das nur mit der fehlenden Impfung zu tun haben kann. Die Lungenentzündung (die vielleicht später mal auftritt) geht dann halt auf ein anderes Konto...

Übrigens: In meinem Buch Die Impf-Epidemie gehe ich auf die gesamte Impfproblematik ein, zu Verflechtungen in der Impfindustrie, sowie zu weiteren kritischen Studien. Aber noch wichtiger: zu der Ausleitung möglicher Impfschäden.

Die Drohmedizin von Schulmedizin und Gesundheitspolitik hat bereits für die entsprechende Gehirnwäsche gesorgt. Wir sehen/sahen dann auch ab und zu die entsprechende "Werbung", wie "Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam" (mit dem entsprechenden Bildmaterial dazu).

Es ist selbstverständlich, dass das Impf-Legoland der Schulmedizin und dessen Marketing die Nebenwirkungen der Impfungen ignorieren, ganz nach dem Motto: Augen zu halten, nicht hinsehen, dann gibt es auch keine. Denn wenn nach Impfungen Nebenwirkungen auftreten, dann gilt als erste Erklärung in der Regel, dass die beobachteten unerwünschten Wirkungen nie und nimmer etwas mit der Impfung zu tun haben können.

Studien, wie die soeben diskutierte Arbeit, sind für die Vertrauensbildung in Sachen Impfung alles andere als förderlich. Und ich denke, dass aus genau diesem Grunde auch nie ähnlich konzipierte Studien durchgeführt wurden. Wenn es ums Geschäft geht, müssen Vermutungen um den Nutzen der Impfung ausreichen. Die Aufgabe des Marketings ist es dann, Hypothesen und Vermutungen als Wahrheiten und Tatsachen zu verkaufen. Die Tatsache, dass das Impfen als Heilsbringer inzwischen ein Dogma geworden ist, zeigt wie gut das Pharmamarketing gearbeitet hat.