Der Zivilschutz des mexikanischen Bundesstaates Tamaulipa (Protección Civil Tamaulipa) gab in einer kurzen Pressemeldung bekannt, dass am 26. September ein leichter Regen nicht nur Wasser über der Küstenstadt Tampico fallen ließ, sondern auch kleine Fische.
Die Bewohner waren von diesem Phänomen fasziniert und so machten Fotos von diesem kuriosen Vorfall natürlich schnell in den sozialen Netzwerken die Runde. El sol de Tampico berichtete seinerseits, dass viele kleine Fische überall verteilt auf den Gehwegen und Straßen der Kleinstadt Tampico herumlagen.

Im Mai dieses Jahres wurde auch eine nordkalifornische Grundschule von einem solchen Fischregen überrascht (wir berichteten). Die Schüler und Lehrer der Stanford Avenue Elementary School in Oroville entdeckten auf dem Schulhof massenweise kleine Fische auf dem Boden, die vom Himmel gefallen waren.

Der sogenannte »Tierregen« stellt bereits seit Hunderten von Jahren die Menschen auf der ganzen Welt vor einem Rätsel - es betrifft übrigens nicht nur Fische, sondern auch Regenwürmer, Frösche oder Vögel. Dieses sehr seltene Phänomen konnte bisher noch nicht wissenschaftlich fundiert geklärt werden, die Experten haben lediglich eine Hypothese parat: Starke Winde über Gewässer könnten vielleicht Lebewesen wie Fische oder Frösche aufnehmen und mehrere Kilometer weit transportieren, bis sie wieder fallengelassen werden. Allerdings konnte dieser primäre Aspekt des Phänomens nie beobachtet oder wissenschaftlich bestätigt werden. Zudem geschahen diese Tierregen auch schon bei schönstem Sonnenwetter und in Abwesenheit von starken Winden oder Wasserhosen.