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Ryan Mason
Mittelfeldspieler Ryan Mason vom englischen Fußballklub Hull City Tigers glaubt, dass er nach seinem schweren Kopf-Zusammenstoß mit Chelseas Spieler Gary Cahill eine außerkörperliche Erfahrung (AKE) hatte.

Der 26-Jährige war am 22. Januar bei einem Kopfball-Duell mit seinem Gegenspieler Gary Cahill zusammengestoßen und auf dem Feld minutenlang mit einer Sauerstoff-Maske behandelt worden. Er war jedoch so schwer verletzt, dass er schließlich mit einem Schädelbruch vom Platz getragen und sofort in das St. Mary's Hospital in Paddington eingeliefert werden musste. Eine knappe Stunde nach dem Unfall lag Mason bereits auf dem OP-Tisch, wo Neurochirurgen in einer Notoperation seine Gehirnblutungen stillten und seinen Schädel mit 14 Metallplatten und 42 Klammern wiederhergestellten.

Es war die schlimmste Kopfverletzung, die die behandelnden Ärzte je bei einem Sportunfall gesehen hatten. Einen derartigen Bruch erleben sie normalerweise nur bei Opfern von Autounfällen. Mittlerweile hat sich Mason aber wieder erholt und von den Medizinern die Erlaubnis bekommen, wieder Fußball spielen zu dürfen. Wie er nun dem Daily Mirror in einem Interview berichtete, glaubt er, dass er kurz nach dem Unfall im Krankenwagen eine außerkörperliche Erfahrung hatte, bei der er in einer Vision seine Freundin Rachel sah, wie sie mit zwei Kindern spazieren ging.

"Es fühlte sich sehr friedlich an und das Letzte, woran ich mich im Krankenwagen erinnerte, war ein Bild von Rachel, die mit einem Hund und einem kleinen Jungen und Mädchen auf einem Hügel rannte." Da seine Freundin schwanger ist, vermutet Mason, dass diese Vision ein Blick in die Zukunft gewesen sein könnte. "Rückblickend gesehen, war es bizarr. Sie ist jetzt im sechsten Monat schwanger und ich bin überzeugt, dass wir ein Mädchen bekommen werden, weil das Mädchen aus der Vision älter war als der Junge."

Über seinen Unfall zu sprechen, bereitet ihn immer noch große Probleme aber er konzentriert sich nun lieber darauf, wieder auf den Fußballplatz zurückkehren und gemeinsam mit seinen Kameraden auflaufen zu können - auch wenn es zukünftig nur mit einer speziellen Kopfbedeckung erfolgen wird.