
Bei einer offiziellen Munitionssuche hatten Mitarbeiter einer Kampfmittelbergungsfirma aus Celle am Mittwochvormittag den dritten Blindgänger seit Jahresbeginn aus dem II. Weltkrieg gefunden. Die ursprünglich für 18 Uhr geplante Entschärfung hatte sich verzögert.
Die Fünf-Zentner-Fliegerbombe vom US-amerikanischen Typ „M 103“ verfügte über einen „Kopfzünder“, der sonst bei diesem Muster übliche Heckzünder war vermutlich beim Aufschlag abhanden gekommen, und war zum Teil aufgerissen. Die Bombe enthielt nach Angaben von Harms noch etwa 80 Kilogramm ihrer ursprünglichen Ladung von 120 Kilogramm hochexplosivem Sprengstoff.
Um den Fundort, wo unter anderem weitere Munitionsteile und zahlreiche Stabbrandbomben ans Tageslicht kamen, wurde ein Sicherheitskorridor mit einem Radius von 1000 Metern eingerichtet. Etwa 4000 Anwohner und Beschäftigte benachbarter Unternehmen wurden ab 16 Uhr mit Hilfe von rund 200 Bereitschaftspolizisten aus Oldenburg, Osnabrück und Lüneburg sowie 70 Feuerwehrleuten aus dem Kreis Vechta in Sicherheit gebracht.



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