In Melbourne ging ein Mann mit einem Messer auf Passanten los. Er tötete mindestens eine Person und verletzte zwei weitere. Der Täter wurde von der Polizei erschossen und die Terrorvereinigung IS reklamierte die Tat für sich. Der Täter zündete vorher sein eigenes Fahrzeug an, was zur Panik von vielen Passanten führte. Nach der Tat wurde Melbourne aus Sicherheitsgründen abgeriegelt.

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Polizisten im Einsatz nach einem möglichen Angriff in Melbourne
Nach einem tödlichen Messerangriff im australischen Melbourne geht die Polizei von einer terroristischen Tat aus. "Wir behandeln das jetzt als einen terroristischen Vorfall", sagte Polizeichef Graham Ashton. Der mutmaßliche Täter, der zuvor in Melbourne mit einen Messer einen Menschen getötet und zwei weitere verletzt hatte, sei der Polizei seit längerem bekannt.

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Die Dschihadistenmiliiz Islamischer Staat (IS) reklamierte den tödlichen Messerangriff in Melbourne für sich reklamiert. In einer am Freitag von dem IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq verbreiteten Erklärung hieß es, der Täter sei ein IS-Kämpfer gewesen und habe auf Staatsbürger der gegen den IS kämpfenden Länder gezielt.

- ntv
Dass es ein Terroranschlag war, muss erst untersucht werden, denn im Nachhinein können vielen Gruppierungen Taten zugesprochen werden. Was es dazu benötigt, ist eine Untersuchung und die kann nicht innerhalb weniger Stunden abgeschlossen sein. Was eventuell zu einer IS-Zugehörigkeit sprechen würde, ist, dass der Täter eine braune Robe trug.

Melbourne erlebte eine ähnliche Tat im Januar 2017, wo ein Auto in eine Menschenmenge fuhr und es mehrere Tote und Verletzte gab.


Erst gestern kam es zu einer Schießerei in Kalifornien, wo mindestens 13 Menschen gestorben sind. Und es kam zu weiteren Ereignissen in Barcelona, wo ein Auto in eine Menschenmenge fuhr und in Belgien, wo zwei Polizisten verletzt wurden.