Heftige Stürme im Südosten der USA haben in mehreren Bundestaaten schwere Schäden verursacht. Zehntausende Haushalte waren ohne Strom, mindestens 19 Menschen starben.
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Im US-Bundesstaat Louisiana zerstörten heftige Stürme Hunderte von Häusern
Ein gewaltiger Tornado hat in mehreren US-Bundesstaaten mindestens 19 Menschen getötet und Hunderte von Häusern von Louisiana bis in die Appalachen beschädigt. Elf Menschen wurden in Mississippi getötet, sechs weitere starben im Nordwesten Georgias. Zwei Leichen wurden aus beschädigten Häusern in Arkansas und South Carolina geborgen.

Die nationale Wetterbehörde NOAA hatte bereits am späten Sonntagnachmittag vor möglichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 Kilometern pro Stunde gewarnt. Es handle sich um ein "außergewöhnlich seltenes Ereignis", hieß es.

Tornado-Warnungen gab es auch für Teile der benachbarten Bundesstaaten Alabama und Tennessee. Dort erreichten einzelne Windböen Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern. Viele Menschen verbrachten einen Teil der Nacht zum frühen Montag in Kellern, Schränken und Badewannen, während Sirenen vor möglichen Tornados warnten.

Weitere Staaten im Süden der USA waren Medienberichten zufolge bereits am Sonntag von heftigen Unwettern betroffen. In Texas war demnach am Morgen ein Tornado bestätigt worden. Im Bundesstaat wurden Lkw von der Straße geweht, heftige Stürme beschädigten rund 300 Häuser und zerstörten viele ganz.

Die Stürme wehten in der Nacht weiter, verursachten Überschwemmungen und Schlammlawinen und lösten laut "poweroutages.us" Stromausfälle bei etwa 750.000 Menschen in zehn Bundesstaaten von Texas über Georgia bis West Virginia aus. Jeweils zehntausende Haushalte in Louisiana, Mississippi und Alabama waren zeitweise ohne Strom.

lmd/rai/dpa