Nachdem der unrechtmäßig entmachtete Ex-US-Präsident Donald Trump letztes Jahr endlich den Truppenabzug aus Afghanistan angeordnet hatte, meldet sich jetzt die NATO zu Wort und hält dieses Vorhaben, das seit dem Biden-Putsch sowieso passé ist, für eine Gefährdung des Friedensprozesses.
AKK Jens Stoltenberg
© AFP Morris Mac Matzen
Wie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf der aktuellen NATO-Tagung erklärte, ist ein Truppenabzug aus Afghanistan verfrüht. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist skeptisch.
Unter Präsident Trump einigten sich USA und Taliban auf einen Abzug aller NATO-Truppen aus Afghanistan bis zum 30. April. Nun sieht alles danach aus, dass Tausende Soldaten über diesen Termin hinaus im Land bleiben. Auf der virtuellen NATO-Tagung wird ansonsten eine Gefährdung des "Friedensprozesses" befürchtet.

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Die NATO hofft anscheinend nach dem Ende Trumps wieder auf die Rückkehr der "guten alten Zeiten" und die "Verteidigung der Freiheit":
Das transatlantische Militärbündnis will sich neu erfinden. Dabei setzt man auf die Hoffnung einer Wiederbelebung der transatlantischen "Freundschaft und Partnerschaft" nach dem Beginn der US-Präsidentschaft Joe Bidens. Vereint will man nun wieder die Freiheit verteidigen.

Bei einer Videoschalte tauschten sich am Mittwoch dabei erstmals die Verteidigungsminister der 30 Mitgliedsstaaten zu dem Projekt "NATO 2030" aus. Es geht dabei auch um einen ganzen Katalog an "Reformvorschlägen" des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg. Zu denen zählt auch der Vorschlag, Maßnahmen zur "Abschreckung und Verteidigung" künftig zumindest teilweise aus der Gemeinschaftskasse zu finanzieren. Außerdem sollen das strategische Konzept der NATO überarbeitet und zusätzliche Konsultationen eingeführt werden, um dadurch die politische Koordinierung zu stärken.

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