
Das berichtete das Magazin Focus mit Verweis auf die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze der Polizei am Samstag. Mit 846 verletzten Personen wurde demnach in der Saison 2010/11 ein Höchststand erreicht. Die Behörden leiteten 5.818 Strafverfahren ein, doppelt so viele wie noch in der Spielzeit 1999/2000.
Der Ex-Präsident des Fußballklubs 1. FC Lokomotive Leipzig und heutige Sicherheitsbeauftragte des Vereins, Steffen Kubald, gibt dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Mitschuld an den jüngsten Ausschreitungen. “Erst wollte Präsident Theo Zwanziger Pyrotechnik erlauben, dann wieder nicht. Die Diskussion über das 'legale Abfackeln' von Brennstäben hätte nie geführt werden dürfen“, sagte Kubald, früher selbst Hooligan, dem Focus. Kritik äußerte er aber auch an den randalierenden Anhängern: “Diese Fans kapieren nicht, dass sie ihrem eigenen Verein großen Schaden zufügen.“
dapd



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