
"Der Krater wurde immer breiter"
Also trat sie vor die Tür, vor der sich schon eine Menge des schlammigen Wassers angesammelt hatte, und ein paar Schritte weiter versank sie plötzlich bis zur Brust in einem etwa sechs Quadratmeter großen Wasserloch. Sie habe sich dann selber am Zaun hochgehangelt und aus dem Loch befreit, so Berghoff. Völlig durchnässt ging sie erst einmal wieder in ihre Wohnung, zog sich um, blickte dann wieder auf die Straße und bekam den nächsten Schrecken: In das Wasserloch, aus dem sie gerade herausgeklettert war, war ein Kleintransporter gefahren und steckte fest: "Der Wagen rutschte immer tiefer, der Krater wurde immer breiter."
"Zum Glück ist nicht mehr passiert"
Gefahren hatte den Kleinbus Werner König. Er ist Fahrdienstleiter für den Transport von behinderten Schulkindern. Zum Zeitpunkt des Unglücks war er alleine in dem Wagen. Als er langsam durch das Wohngebiet fuhr, merkte er auf einmal, dass er das Fahrzeug nicht unter Kontrolle hatte und dass es vorne wegsackt. "Zum Glück ist nicht mehr passiert, aber das Auto ist wahrscheinlich Schrott, der ganze Motor steht unter Wasser", so König.
Die Feuerwehr konnte das Wasser schließlich abpumpen und den Transporter aus dem Loch befreien. Vermutlich hatte das Tauwetter eine Frischwasserleitung zum Bersten gebracht. Dadurch sackte die Fahrbahn ab und schuf den mit Wasser gefüllten Krater.



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