
Severin soll von 2007 bis 2010 mit den gefälschten Belegen Geld aus EU-Fonds bekommen haben. Die Rechnungen hatte er für erfundene Beratungsleistungen ausgestellt und anschließend etwa 436.000 Euro kassiert.
Bereits vor einem Jahr war der rumänische Abgeordnete zum EU-Parlament in Korruptionsverdacht geraten. Journalisten, die sich als Lobbyisten ausgaben, hatten versucht, Abgeordnete bei der EU-Gesetzgebung zu bestechen. Ein österreichischer und ein slowenischer Abgeordneter mussten wegen dieser Affäre zurücktreten. Ihr rumänischer Kollege blieb allerdings im Amt und wirkt nun als unabhängiger Abgeordneter in Straßburg. Das Video unten zeigt, wie Severin mit den Journalisten der Sunday Times über seine Gage für eine Gesetzesvorlage verhandelt.



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