Als ich heute wegen "Feindbeobachtung" meinen täglichen Spaziergang durch die Presselandschaft machte, ist mir wieder der Einheitsbrei in allen Medien aufgefallen. Was ist die Botschaft betreffend Flüchtlingswelle, die alle Mainshitmedien verbreiten? Die Schlepperbanden sind schuld. Diese "Schlepper des Todes" müssen jetzt bekämpft werden und deshalb muss ein Militäreinsatz gegen Schlepperbanden her. Die wirkliche Ursache für die Flut an Flüchtlingen wird mit keinem Wort erwähnt. Wie immer behandelt man nur das Symptom und nicht die Ursache. Es sind die zerstörerischen Kriege, welche Washington überall führt. Die Quittung dafür sind die Menschen, die nach Europa flüchten, weil ihre Existenzgrundlage durch amerikanische Bomben vernichtet wurde. Aktuelles Beispiel, der Krieg gegen die Bevölkerung in Jemen. Wieder wird ein Land in die Steinzeit gebombt und die Menschen werden aus den Ruinen flüchten müssen. Was die dummen Europäer einfach nicht kapieren, Europa bezahlt immer den Preis für die amerikanischen Interventionen und Aggressionen.

Europa bezahlt was Amerika an Schaden anrichtet, so läuft das. Die Flüchtlingsboote fahren ja nicht über den Atlantik und landen an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie fahren übers Mittelmeer und wollen ihre Fracht in der EU abladen. Sollen doch die nützlichen Idioten der EU die Menschen aufnehmen, ein Dach über den Kopf geben und versorgen. Washington macht das sicher nicht. Die US-Militärmaschinerie, zusammen mit ihren Lakaien, zerstören ein Land nach dem anderen im Nahen Osten und in Nordafrika. Überall wird verbrannte Erde hinterlassen, gescheiterte Staaten produziert, wo Terrorbanden herrschen. Wo kommen wir dahin, wenn die Presstituierten den wirklichen Schuldigen für die Flüchtlingskrise nennen? Nämlich Washington und die ständigen Kriege die es führt. Das wäre ja "Antiamerikanismus" und das darf man nicht sagen. Also sind die Schlepper die Bösewichte. Dabei spiegeln die Nationalitäten der Flüchtlinge genau die Liste der Länder wieder, welche die USA "befreit" und "demokratisiert" hat.

Die Flüchtlinge aus Nordafrika sind nur ein Menschenstrom. Viel mehr kommen über Land aus Afghanistan, Irak und Syrien nach Europa.

Die Kriegstreiber in Washington können nur eines, ihre Waffen einsetzen, Bomben abwerfen und Raketen abschiessen. Das ist gut für die amerikanische Rüstungsindustrie und schafft Arbeitsplätze. Den immensen Schaden der dadurch verursacht wird, dass es dabei zigtausende Opfer gibt, Hunderttausende Flüchtlinge, darum sollen sich die andere kümmern, also das naheliegende Europa. Die Diskussion die darüber in den Medien geführt wird, ist doch völlig falsch. Hallo, ohne Kriege gebe es keine Kriegsflüchtlinge. Was machen aber die EU-Staaten? Sie haben heute beschlossen, Kriegsschiffe ins Mittelmeer zu schicken und Migrationskommissar Avramopoulos sagte: Europa erklärt Schleppern "den Krieg".

Immer heisst es nur "Krieg". Zuerst führt man Kriege gegen die Länder die man mit "westlichen Werten beglücken will", um dann einen Krieg gegen die Flüchtlinge zu führen, die daraus resultieren. Auf das läuft es nämlich hinaus. Was wollen denn die Kriegsschiffe im Mittelmeer machen? Die überfüllten Schiffe mit Flüchtlingen versenken, damit sie nicht an die EU-Grenze gelangen? Oder will man die Schiffe mit Gewalt zur Umkehr zwingen? Das soll die Lösung für die Flut an Flüchtlingen sein? Diese Vollpfosten sollen lieber der amerikanischen Kriegspolitik den Mittelfinger zeigen, bzw. die zerstörten Staaten wieder aufbauen, damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben und keinen Grund haben zu flüchten.

Man kann auch die Flüchtlinge nach Amerika schicken. Soll doch das US-Regime sich um die Opfer ihrer verbrecherischen Aussenpolitik kümmern.

Auch den Schaden den Washington mit der Krise in der Ukraine verursacht hat, bezahlt Europa. Wer hat denn die Konfrontation mit Russland heraufbeschworen? Wen schaden denn die Sanktionen gegen Russland am meisten? Die Europäer haben sich erpressen lassen und sind eingeknickt, haben die antirussische Politik Washingtons übernommen. Es sind aber die europäischen Arbeiter, die Bauern und die Unternehmen, die mit Einkommensverluste den Preis für die antirussische Politik bezahlen, nicht die USA. Das US-Regime will unbedingt Europa in einen militärischen Konflikt mit Russland hineinziehen. Sie versuchen wieder Europa zum Schauplatz eines Weltkrieges zu verwandeln. Europa soll zum dritten Mal verwüstet werden und Millionen dabei sterben.

Es ist die volle Absicht der Amerikaner, Europa mit Flüchtlingen zu überfluten, denn damit wird Europa finanziell und kulturell geschwächt!

Wann wachen die Europäer endlich auf und erkennen, wer ihr wirklicher Feind ist? Wann befreien sie sich von der amerikanischen Besatzung und Kolonialisierung? Wann finden die europäischen Politiker ihr Rückgrat und hören auf den amerikanischen Stiefel zu lecken? Wann entwickelt Europa eine eigenständige und unabhängige Aussenpolitik? Wann erkennen die Europäer, wie sie von Amerika nur verarscht und ausgenutzt werden? Wer hat denn die Finanz- und Bankenkrise verursacht und nach Europa gebracht? Ja wer wohl? Die Finanzkriminellen jenseits des Atlantik. Egal welche Krisen oder Probleme wir haben, das US-Regime ist der Verursacher und der Übeltäter. Der Blick durch die rosarote Brille in Richtung Amerika muss endlich aufhören. Europa zahlt den Preis für die US-Aggression und der Preis ist zu hoch!

Die Transatlantlantiker sollen endlich ihre Fresse halten und aus der Politik verschwinden, mit einem Fusstritt aus ihren Ämtern gekickt werden. Diese Verräter an Europa haben lange genug Schaden angerichtet. Seit wann vertritt Merkel deutsche Interessen? Noch nie gewesen. Sie setzt jeden Wunsch ihrer amerikanischen Befehlsgeber um und der US-Botschafter in Berlin ist ihr Chef. So ist es in jedem europäischen Land. Nach Angaben der UN-Flüchtlingsbehörde haben im vergangenen Jahr 219'000 Flüchtlinge und Migranten das Mittelmeer passiert. Mindestens 3'500 davon starben. Das US-Regime und seine europäischen Helfershelfer sind daran schuld.