China ist Hauptexporteur für Knoblauch - ob frisch, geschält, gefroren oder getrocknet - und in China haben Investoren den Knoblauch für sich entdeckt, denn China belegt gute 70 Prozent der Weltproduktion. 25 Millionen Tonnen Knoblauch werden jedes Jahr in China produziert. Doch Vorsicht - chinesischer Knoblauch wird gebleicht. Während Südafrika den spanischen Knoblauch wählt, importiert Europa nicht nur aus China, sondern auch aus Indien. Der holländische Knoblauchimport ist größtenteils abhängig von China und Spanien beliefert Asien, Afrika und Südamerika. Verrückt, oder?

Damit die chinesischen Spekulanten auch weiterhin an steigenden Preisen verdienen, horten sie die Ware in Kühlkammern, und andere bekommen keinen Nachschub. Es werden nur kleine Mengen angeboten, wodurch die Preise künstlich hoch gehalten werden. Die Preise liegen zwischen 2200 und 2800 Dollar pro Tonne, abhängig vom Format und der Verpackung. Wer hätte gedacht, dass der Rohstoff Knoblauch mal so wertvoll werden würde?

Während China seit Jahren Ackerland und Unternehmen in der ganzen Welt aufkauft, um die Ernährung seiner Bevölkerung sicher zu stellen, produziert China für den Rest der Welt, aber mit weniger Lebensmittelsicherheit.

Schon heute ist China zum größten Obst- und Gemüseproduzenten aufgestiegen.

Tatsächlich: Weltweit leiden Verbraucher, Gastronomen und die Nahrungsmittelindustrie unter steigenden Knoblauchpreisen. Chinesische Investoren hingegen profitieren von dem Trend. Denn Knoblauch ist rein betriebswirtschaftlich gesehen nichts anderes als ein frei handelbarer Rohstoff, dessen Preise mal rauf- und mal runtergehen. Im Grunde sei Knoblauch vergleichbar mit Eisenerz, Kohle oder Erdöl, sagt Tong Xin in einem Bericht der ARD. Er ist Rohstoff-Experte bei der Shanghaier Investmentfirma Yifeng. „Der Knoblauch-Markt ist vergleichsweise klein. Deswegen lässt sich der Preis relativ einfach beeinflussen von einigen wenigen Großhändlern“, sagt er. Von denen hätten einige schon Anfang des Jahres bemerkt, dass die Nachfrage nach Knoblauch hoch sei. „Schon damals haben sie sich deswegen mit großen Mengen eingedeckt.“

Wir hatten bereits über den Knoblauch und auch Lebensmittel aus China berichtet, und welche Tricks angewendet werden. Siehe Sie sind von allen guten Geistern verlassen - Lebensmittel aus China, verdorben, gefährlich und hochbelastet auf Ihrem Teller! Diese 4 Früchte aus China sollten Sie unbedingt meiden!

In Chinas Landwirtschaft wird mit so vielen Pestiziden wie nirgendwo sonst gearbeitet. Viele der dort eingesetzten Pestizide sind in Deutschland und der EU verboten. Auch darüber haben wir bereits berichtet. Wenn man bedenkt, wie sehr die Äcker bereits verseucht sind. Siehe: Giftiges Wasser - China leidet unter bedrohlicher Wasserkrise


China nimmt eine zunehmend wichtigere Rolle als Lebensmittellieferant ein. Pilze, Gewürze, Honig, Erdbeeren, Knoblauch und vieles mehr aus China landet in deutschen Supermarktregalen. Häufig wissen Verbraucher nichts über die Herkunft der Produkte, denn: Es besteht keine Kennzeichnungspflicht für verarbeitete Lebensmittel.

Zu Tausenden knien in China die Landarbeiterinnen im April auf den Feldern und versenken das Pflanzgut für ein besonders einträgliches Gewächs der internationalen Lebensmittelbranche - Knoblauch. Weit mehr als 80 Prozent des weltweit gehandelten Knoblauchs kommen aus China und auch nach Deutschland, egal ob geschälter, geflockter, granulierter und pulverisierter Knoblauch. China wird auch zu einem wichtigen Nahrungslieferanten für Deutschland. Da das Image des Billiglohnlandes unter den Konsumenten nicht gerade gut ist, verschweigt die Lebensmittelbranche in der Regel die Herkunft der Waren. Siehe auch: Vorsicht: Noch mehr hochbelastete Lebensmittel aus China! und auch Giftiges Wasser - China leidet unter bedrohlicher Wasserkrise.

Immer häufiger beunruhigen Lebensmittelskandale die chinesischen Verbraucher. Um sich zu schützen, kaufen viele Chinesen daher ausländische Produkte und wir bekommen Lebensmittel aus China. Deutsche Marken werden von den Chinesen als besonders vertrauenswürdig empfunden.

Der Artikel des Universe of Nature bezieht sich zwar auf den Knoblauch-Import in die USA - dies lässt sich aber 1:1 auch auf Europa übertragen. Ein Grund, warum wir den Artikel für Sie übersetzt haben.

Den wenigsten ist bekannt, dass mehr als 80 Prozent des weltweit konsumierten Knoblauchs aus China stammt. Fakt ist, dass fast der Großteil des in den USA konsumierten Knoblauchs in China erzeugt wurde.

2014 wurden 138 Millionen Pfund in die USA importiert. Die meisten Konsumenten glauben zwar, dieser stamme aus der „Knoblauch-Hauptstadt der Welt“ - also aus Kalifornien - sie irren sich aber. Er kommt aus China. Selbst „biologischer“ Knoblauch wird häufig von dort importiert - und das bei Standards im Bio-Bereich, denen man nicht wirklich trauen kann.

Chinesischer Knoblauch wird gebleicht. Wie Henry Bell von der Australian Garlic Industry Association mitteilt, wird Knoblauch aus China mit Chemikalien behandelt, um das Keimen zu unterbinden, ihn zu „weißen“ und Insekten zu entfernen. Er berichtet ebenfalls, dass Knoblauch mit unbehandelten Abwässern bearbeitet wird. Auch stellt er einige der Anbaupraktiken in China in Frage: „Mir ist bekannt, dass einige Knoblauch-Produzenten unverarbeitete, menschliche Abwässer als Dünger nutzen, und ich glaube auch nicht, dass die australischen Quarantäne-Bestimmungen rigide genug sind, was Bakterien-Tests bei importierten Produkten angeht“, sagt er. „Ich habe auch meine Zweifel an der Effektivität der Methyl-Bromid-basierten Begasungsprozesse der Chinesen.“
Chinesischer Knoblauch wird intensiv mit Methyl-Bromid desinfiziert, um Insekten zu vertreiben. Bei Methyl-Bromid handelt es sich um eine sehr giftige Substanz. Ist man ihr in größeren Konzentrationen ausgesetzt, kann das zu Schädigungen der Atmungsorgane und des Zentralnervensystems führen - in Extremfällen sogar zum Tod. Laut der UN ist es 60 Mal gefährlicher als Chlor und bildet die Basis von CFCs (Chlorofluorocarbons (FCKW)).

Darüber hinaus ist chinesischer Knoblauch mit Blei, Sulfit und anderen unsicheren Substanzen verunreinigt.

So kann er mit Wachstumshemmern behandelt, sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt und zu lange gelagert worden sein. Die zu lange Lagerung ist besonders problematisch, da der Anteil an Salicin, der Bestandteil im Knoblauch, der die gesundheitsfördernde Wirkung hat, über die Zeit sinkt.
Der Unterschied zwischen importiertem und kalifornischem (oder europäischem) Knoblauch lässt sich glücklicherweise leicht erkennen.

Wie erkennt man eine kalifornische/einheimische Knolle:
  • Bei einheimischen Knollen findet man Wurzelreste auf der Unterseite.
  • Einheimische Sorten sind schwerer als die importierten Sorten.
  • Einheimische Sorten haben mehr Geschmack.

Original: Your Garlic is being Imported from China, Filled with Bleach and more. Here is How To Spot It