Das im vergangenen Oktober überraschend in unser Sonnensystem eingedrungene Objekt mit dem Namen "Oumuamua", das zunächst "als erster" interstellarer Asteroid identifiziert wurde, könnte laut dem Harvard-Astronom und wissenschaftlichen Leiter der SETI-Initiative "Breakthrough Listen", Seth Shostak, nun eine "außerirdische Sonde" sein. Die ungewöhnliche Form sowie die Umlaufbahn stellt für die Wissenschaftler weiterhin ein Rätsel dar. Gibt es jedoch eine näher liegende Erklärung für die "außergewöhnlichen" Merkmale dieses Objektes?
Oumuamua
© ESO/M. Kornmesser
Künstlerische Darstellung des Objekts `Oumuamua (Illu.).
Andreas Müller berichtet auf Grenzwissenschaften-Aktuell:
Zuvor hatte der bekannte SETI-Astronom Seth Shostak exklusiv gegenüber dem Herausgeber von Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) von ersten Beobachtungen seines "SETI Institutes" mit den Radioteleskopen der Allen-Telescope-Array (ATA) berichtet, bei der zunächst keine Signale von dem Objekt geortet werden konnten, in dem die meisten Astronomen einen - wenn auch ungewöhnlichen - Asteroiden von jenseits des Sonnensystems sehen (...GreWi berichtete).

"Je länger ich dieses Objekt untersuche, desto ungewöhnlicher erscheint es und lässt mich wundern, ob es vielleicht eine künstlich hergestellte Sonde sein könnte, die von einer außerirdischen Zivilisation geschickt wurde", zitiert der "The Atlantic" aktuell aus einer E-Mail von Avi Loeb an den Hauptgeldgeber der mit 100 Millionen US-Dollar gestützten "Breakthrough Initiative", den Multimilliardär Yuri Milner.
Und weiter:
In der Folge hat sich das SETI-Projekt der Initiative "Breakthrough Listen" nun 'Oumuamua als Ziel einer intensiven kosmischen Abhöraktion vorgenommen. Wie die Initiative gestern auch in einer Pressemitteilung bekannt gab, sei es grade die hunderte Meter lange Zigarrenform, die das Objekt "höchst ungewöhnlich" erscheinen lasse und wodurch es sich deutlich von den gewöhnlichen Strukturen von Asteroiden unterscheide. Stattdessen hätten jedoch "Forscher, die sich mit Konzepten für Weitstrecken Weltraummissionen beschäftigt haben, gerade diese Form einer Zigarre oder Nadel als die wahrscheinlichste Form eines interstellaren Raumschiffs beschrieben, da sie den Reibungswiderstand und Schäden durch interstellare Gase und Staub minimieren würde."

Zwar bemüht sich auch Breakthrough hervorzuheben, dass ein natürlicher Ursprung des Objekts "wahrscheinlicher" sei, unterstreicht zugleich aber auch, dass es "derzeit (unter Astronomen und Astrophysikern) keinen Konsens darüber gebe, wie dieser natürliche Ursprung aussehen könnte". Aus diesem Grund werde sich "Breakthrough Listen" in den kommenden Tagen der "Möglichkeit widmen, zu untersuchen, ob es sich bei 'Oumuamua um ein künstliches Objekt - ein Artefakt - handeln könnte".
Im Moment scheint also lediglich die Form, die ungewöhnliche Laufbahn dieses Objektes, sowie die Tatsache, dass es sich anscheinend um einen Asteroid handelt, der eine Laufbahn aufweist, die nicht in die Mainstream-Modelle passt, die Basis dieser Spekulationen über ein künstliches außerirdisches Artefakt zu sein.

Wir berichteten: Da die Astronomen zunächst davon ausgingen, dass es sich bei dem Objekt um einen Kometen handeln muss (unter anderem wegen seiner Umlaufbahn) gaben sie ihm den Namen "C/2017 U1". Später wurde das Objekt dann auf "1I/2017 U1" (bzw. "1I/`Oumuamua") umbenannt, da die eigentlichen Beobachtungen des Objektes nicht mit den Annahmen der Wissenschaftler übereinstimmten. Somit war das Objekt dann plötzlich "der erste" interstellare Asteroid.

In unserem neuen Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung erklärt Pierre Lescaudron einleuchtend, warum viele Beobachtungen in unserem Sonnensystem, einschließlich der sogenannten "Kometen" und "Asteroiden", für die Mainstream-Wissensschaft ein "Mysterium" darstellen.

In Kapitel 18 schreibt Lescaudron:
Kometen oder Asteroiden?

Wie die Mainstream-Wissenschaft routinemäßig behauptet, und wie in Abbildung 52 abgebildet ist, sind Kometen nur "Brocken aus Eis und Gestein", bzw. "dreckige Schneebälle". Dieser Glaube passt jedoch nicht zu den vorliegenden Daten. [...]

Kometen scheinen also doch keine dreckigen Schneebälle zu sein. Anhand der zuvor präsentierten Daten sind sie glühende Felsbrocken. Auf der anderen Seite scheinen auch Asteroiden nicht die "nicht glühenden Felsbrocken" zu sein, wie es die Mainstream-Wissenschaft postuliert [...]

Der fundamentale Unterschied zwischen Asteroiden und Kometen ist nicht ihre chemische Zusammensetzung. Das heißt, dass der Hauptunterschied zwischen einem "eisigen, dreckigen und lockeren Kometen" und einem "felsigen Asteroiden" etwas anderes ist. Vielmehr wurde von Plasma-Theoretikern schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen, dass der Unterschied zwischen "Kometen" und "Asteroiden" ihre elektrische Aktivität ist. [...]

Wenn Beobachtungen immer wieder Daten aufzeigen, die das Gegenteil von dem offenbaren, was das konventionelle Modell vorhersagt, sollte man meinen, dass es nur einen logischen Schluss gibt: Das Modell ist mangelhaft. Natürlich könnte es auch sein, dass hier die "wissenschaftliche" Agenda nicht das Suchen nach der Wahrheit ist, sondern ganz im Gegenteil, das Aufrechterhalten eines Dogmas. Wenn dem so ist, dann ist es vollkommen verständlich, dem beobachteten Phänomen die Schuld zuzuschieben (anstatt der offiziellen Erklärung), indem man es als "sonderbar", "seltsam", und "unvorhersehbar" beschreibt.
Kurz um, Asteroiden und Kometen sind höchstwahrscheinlich nicht voneinander zu unterscheiden, weil sie im Grunde dasselbe sind und sich lediglich ihre (von der Mainstream-Wissenschaft geleugneten) elektrischen Ladungen, Verhaltensweisen und Umlaufbahnen unterscheiden, was zu einem anderen Erscheinungsbild führt.

Vielleicht sollten sich einige der Wissenschaftler, die wieder einmal so überrascht von dem Verhalten eines beobachteten Objektes in unserem Sonnensystem sind, erstmal unser Buch und die darin zusammengefassten fundierten Ergebnisse der Plasma-Kosmologie betrachten, bevor sie wilde Spekulationen über die "Seltsamkeit" dieses Objektes anstellen.
Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung