Ein bizarrer Vorfall ereignete sich am 17. September London. Der 70-jährige John Nolan, ein unverheirateter pensionierter Bauarbeiter, der ursprünglich aus County Mayo in Irland stammte, war kurz nach 13 Uhr im Stadtteil Haringey unterwegs als er plötzlich in Flammen aufging und verbrannte.

John Nolan
Nun wurde die Bevölkerung um Hilfe bei der Aufklärung dieses mysteriösen Vorfalls gebeten. Zwar versuchten Passanten umgehend den Rentner zu retten und riefen die Polizei um Hilfe, jedoch waren die Verbrennungen, die der Rentner erlitt zu schwer und er erlag seinen Verletzungen.

Die Untersuchung, die anschließend durchgeführt wurde, konnte keine Erklärung finden, wie der Rentner in Flammen aufgehen konnte. Gegenüber dem Belfas Telegraph berichtete der Polizeibeamte Damien Ait-Amer:
"Wir haben mit einer Reihe von Zeugen gesprochen, die Mr. Nolan in Flammen aufgehen sahen, doch wir müssen noch klären, wie das Feuer ausbrach"
Weiter führte der Beamte aus:
Mr. Nolan war ein beliebtes Mitglied der Gesellschaft und bei unseren bisherigen Ermittlungen gab es keine Hinweise darauf, dass er in irgendwelche Streitigkeiten verwickelt war. Es gibt auch keinerlei Zeugenaussagen, die darauf hindeuten, dass er zum Zeitpunkt des Feuers mit einer anderen Person in Kontakt gestanden habe.
Der Vorfall wurde von den Ermittlern vorübergehend als "unerklärlich" eingestuft jedoch sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen und die Polizei hofft nun auf neue Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen könnten.

Mittlerweile wird in den sozialen Medien darüber spekuliert, ob hier vielleicht eine sogenannte "spontane menschliche Selbstentzündung" stattgefunden hat.

Wikipedia schreibt über diese Phänomene unter anderem:
Spontane menschliche Selbstentzündung (engl. Spontaneous human combustion, SHC) ist die Bezeichnung für einen modernen Mythos, nach dem menschliche Körper ohne erkennbaren Grund verbrennen können. Dieser Mythos basiert auf gefundenen Leichen, von denen Körperteile teils mitsamt Knochen verbrannt waren. Gegenstände in unmittelbarer Nähe blieben nahezu unversehrt.[1] In der Literatur und anderen Medien gibt es diverse Theorien, mit denen das Phänomen erklärt werden soll. Für ein "spontanes" Verbrennen oder eine "Selbstentzündung" existieren weder gesicherte Augenzeugenberichte, noch gibt es andere Beweise für die Existenz des Phänomens.

[...] Die Vorstellung einer Selbstentzündung und extrem schnellen, vollständigen Verbrennung eines Menschen widerspricht physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten.
Also handelt es sich für Wikipedia lediglich um ein modernes Märchen, da solch eine Verbrennung "physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten" widerspricht und "weder gesicherte Augenzeugenberichte, noch gibt es andere Beweise für die Existenz des Phänomens" existieren.

Dann ist sicherlich auch dieses neuerliche Ereignis, das mitten am Tag in London stattfand, von der Polizei als unerklärlich eingestuft wird und von einigen Augenzeugen beobachtet wurde nur ein Märchen? Wenn Wikipedia es sagt, dann können wir uns ja beruhigt zurücklehnen und der Sache nicht weiter nachgehen, oder etwa nicht?

Wenn wir dieses Phänomen jedoch nicht gleich als Märchen in eine vorgefertigte Schublade stecken, könnten wir vielleicht einige interessante Fragen stellen.

Blieben auch bei diesem Fall in London "Gegenstände in unmittelbarer Nähe nahezu unversehrt"? Was genau steht im gerichtsmedizinischen Bericht über den Zustand der Leiche? Wurden auch in diesem Fall Knochen und spezielle Organe verbrannt? Warum wurde gerade dieser Rentner zum Opfer dieses augenscheinlich mysteriösen Phänomens? Was genau ist der Mechanismus hinter dieser Entzündung?

Fragen über Fragen, die nur geklärt werden können, wenn Phänomene wie diese ernsthaft untersucht werden ohne sie gleich als Märchen abzutun. Nur weil ein Phänomen anscheinend nicht in gängige Dogmen passt, sollte es nicht unüberlegt einfach ignoriert und lächerlich gemacht werden.

Zwar behandeln wir in unserem neuen Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung im Kapitel "Die Rolle des Beobachters" nicht genau dieses Phänomen, sondern ein anderes mysteriöses Phänomen aber die Umstände in diesem Fall sind auch recht interessant und könnten vielleicht einige Parallelen und Verbindungen zu der spontanen Selbstentzündung aufweisen:
Während die oben zitierten PK-Experimente zeigen, dass Individuen tatsächlich einen Einfluss auf Makro-Ereignisse haben, legt das folgende Beispiel nahe, dass Individuen vielleicht sogar einen direkten Einfluss auf Ereignisse kosmischer Natur haben können, also auf den Kern der Mensch-Kosmos Verbindung:
Seit 1940 war Roy Sullivan (1912 - 1983) 36 Jahre lang ein Park Ranger im Shenandoah-Nationalpark in Virginia. Ranger Sullivan wurde zwischen 1942 und 1977 sieben Mal vom Blitz getroffen, davon sechs Mal als er im Park war. Er überlebte [diese Begegnungen] und berichtete darüber.

Sullivan verdiente seinen Eintrag ins Guinness-Buch der Weltrekorde auf die harte Tour. Zwei seiner Ranger-Texashüte, die beide vom Blitz beschädigt wurden, sind in den Ausstellungshallen von Guinness-Welt zu sehen. [...] Beim ersten Mal im Jahr 1942 könnte es sein, dass Roy nicht mehr im Feuer-Aussichtsturm war, als das Gewitter sich näherte. Er sagte mindestens einmal, dass er sich aus dem Turm (ein Blitz-Magnet) gerettet hatte, indem er den Turm schnurstracks verlassen hatte, um einen sichereren Ort zu finden, als der Blitz ihn traf. Er betrachtete sich als sehr glücklich noch am Leben zu sein und tatsächlich war das ein sehr glücklicher Umstand.

Beim zweiten Mal, im Jahr 1969, traf Roy der Blitz während er in seinem Lkw eine Bergstraße hinab fuhr. Jetzt sollten wir mal kurz innehalten. Zu sagen, dass so etwas eigentlich unmöglich sein sollte, ist eine Untertreibung gewaltigen Ausmaßes. Roy hätte wahrscheinlich tausend Jahre lang in diesem Truck sitzen können, während der Blitz den Truck Millionen Male getroffen hätte und er wäre [trotzdem] niemals verletzt worden, sofern er die Fensterscheiben oben gehabt hätte, die Arme im Auto gelassen hätte und die metallene Außenverkleidung nicht berührt hätte. So sicher ist es [normalerweise] während eines elektrischen Sturms in einem Fahrzeug zu sein. (Wenn ein Blitz ein Fahrzeug trifft, fließt die Ladung durch die Außenverkleidung und nicht durch den Innenraum und zerstört lediglich die Reifen). [...]
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Abbildung 225: Brandverletzungen auf dem Rücken von Roy Sullivan, nachdem er von einem Blitz getroffen wurde
Nun der Bericht über das was bei diesem zweiten Mal im Jahr 1969 passiert ist. Roy fuhr, mit seiner Fensterscheibe unten, eine Bergstraße hinunter (vermutlich den Skyline Drive im Shenandoah-Nationalpark), als ein Blitz in einen Baum neben der Straße einschlug und dann seitlich durch [das Innere] des Fahrerhauses seines Lkws huschte, während [der Blitz] seine Augenbrauen ansengte und wieder durch die andere Seite [des Trucks entkam, wo er dann] in einen zweiten Baum auf der gegenüberliegenden Seite der Straße einschlug. Die Wahrscheinlichkeit, dass einem Autofahrer so etwas widerfährt, ist fast unbeschreiblich klein, aber denken Sie daran, wir haben es hier mit Roy Sullivan zutun.

Blitzschlag Nummer drei (1970) schlug zu, als Roy über seinen Hof ging um die Post zu holen. [Liebe] Leute, Roys Grundstück ist [mit Sicherheit] kein vorteilhafter Ort während eines elektrischen Sturms. Roys Frau hätte das bestätigen können. Sie erlitt nicht-tödliche Verletzungen, als sie einmal die Wäsche im Hinterhof aufhing und ein Blitz sie traf. (Roy war zu diesem Zeitpunkt bei ihr.) [...] Bei einem anderen Vorfall wurde Roy von einem Blitz getroffen, der der einzige Blitz war, der von einer Wolke produziert wurde, die in niedriger Höhe über ihm hinweg zog. [...]867
Später in seinem Leben wurde Sullivan von den Menschen gemieden, weil sie Angst hatten vom Blitz getroffen zu werden. Das macht ihn tieftraurig. Am 28. September 1983 brachte Roy Sullivan sich selbst um, durch einen Schuss in den Magen. Sechs Jahre waren vergangen, seit er zuletzt vom Blitz getroffen wurde.868

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Abbildung 226: Roy Sullivan trägt einen der zwei Hüte, die durch einen Blitz durchgebrannt wurden
Die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz einmal in 40 Jahren getroffen zu werden, liegt bei ungefähr 1 zu 12,500.869 Also liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Roy Sullivan sieben Mal getroffen wurde, bei 1 zu 4.7×1028 oder 1 zu 47 Quadrilliarden.870 Natürlich verbrachte Sullivan wegen seiner Arbeit viel Zeit im Freien und war daher mehr Blitzen ausgesetzt. Nach seinem ersten Blitzschlag begann er jedoch überaus vorsichtig zu werden und versuchte Gewitter zu vermeiden. Daher sollte die Wahrscheinlichkeit für ihn, vom Blitz getroffen zu werden, geringer gewesen sein als im Durchschnitt. Nichtsdestotrotz wurde er sechs weitere Male getroffen.

Ein weiteres bemerkenswertes Element in Sullivans Geschichte ist der Umstand, dass er alle sieben Blitzeinschläge überlebt hat, während die Sterblichkeitsrate für Menschen, die durch Blitze getroffen wurden bei 30% liegt.871 Offensichtlich trafen die üblichen Wahrscheinlichkeiten und Sterberaten nicht auf Sullivan zu.

Während der Sullivan-Fall moderne Wissenschaftler verblüfft, wäre das früher vielleicht nicht der Fall gewesen. Mehrere Bücher über Blitze wurden zu Beginn des 18. Jahrhunderts veröffentlicht. Nach diesen Schriften 'können Menschen durch ihre Anwesenheit einen Blitz zu einem nahe gelegene Objekte anziehen'.872

Man ist verleitet zu fragen: Was war bei Roy Sullivan die ungewöhnliche Eigenschaft oder Veranlagung, die zu diesen völlig bizarren Erfahrungen geführt hat? Irgendetwas zutiefst Geheimnisvolles muss es bei einem Menschen geben, der Blitze anziehen kann und es überlebt. Für Roy Sullivan war es wahrscheinlich nur Zufall, Schicksal oder seine Genetik: Aber ist es möglich, dass ein solcher Zustand in Personen und Gesellschaften durch äußere Faktoren induziert werden kann? Wir werden diese Frage schon bald näher beleuchten.873
Der leider schon verstorbene Forscher John Keel hat für viele Jahrzehnte mysteriösen Gegebenheiten erforscht. Darunter zählen sowohl mysteriöse Todesfälle sowie mysteriöse Gebiete, Kreaturen, Vorfälle und UFOs und vieles mehr. Über viele Jahrzehnte hat er diese Informationen gesammelt und in seinen Büchern veröffentlicht. Wer sich für dieses Themengebiet interessiert, können wir seine Bücher nur wärmstens empfehlen.

Auch David Paulides, ein ehemaliger Polizist, hat in seinen Büchern Missing 411, tausende andersartig mysteriöse Vorfälle in Nationalparks auf der ganzen Welt aufgedeckt, in denen Menschen unter den mysteriösesten und seltsamsten Umständen spurlos verschwinden und manchmal Jahre später entweder lebend aber zu meist tot wieder entdeckt werden (wobei die meisten für immer verschwinden) an Orten, die schon genau durchsucht wurden und unter Umständen, die ernsthaft zum Nachdenken anregen. Darüber hinaus widmet er sich in seinen neuesten Büchern auch vielen ähnlichen Vorfällen in Stadtgebieten. Diese Vorfälle sind bei weitem nicht weniger mysteriös.

Paulides und Keel haben sich auch intensiv mit Bigfoot, Yeti und Co. auseinandergesetzt. Etwas in der Art (Bigfoot, Yeti etc.) scheint nach Paulides tatsächlich zu existieren. Von Paulides wurden sogar schon einige DNA-Analysen mit bemerkenswerten Ergebnissen durchgeführt. Diese Seite von Paulides ist Pflichtlektüre, wenn es um den Bigfoot geht. Des Weiteren sind diese zwei Bücher von David Paulides eine Pflichtlektüre für alle die, die sich für dieses Phänomen interessieren.

Beide Autoren sind äußerst kritische und scharfsinnige Forscher, die einen äußerst wichtigen Dienst in diesem Gebiet geleistet haben.

Mehr Informationen über mysteriöse Ereignisse, die bereits wissenschaftlich untersucht wurden und sowohl ein größeres Ganzes nahelegen als auch eine Verbindung der Menschen darin, finden sie auch in unserem zuvor erwähnten Buch:
Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung