Wie wir bereits vor ein paar Tagen berichteten, richtete der erste Schnee Chaos im Süden Deutschlands an. Mittlerweile kam es durch weitere starke Schneefälle zu tödlichen Unfällen und weiteren Flugausfällen.

Al Gore Eis Erderwärmung

AL Gore: Der selbsternannte Lügen-Prediger für die Globale Erwärmung
Die Lage ist bereits angespannt: Ab 14 Uhr soll da österreichische Skigebiet Hochkar evakuiert werden: "Wir müssen alle Leute vom Berg herunterbringen, sowohl Gäste als auch Bedienstete. Das hat es meines Wissens in der Geschichte des Hochkars noch nie gegeben", sagt Bürgermeister Friedrich Fahrnberger der Website "Nön.at".

Wegen der heftigen Schneefälle hat das Landratsamt im bayerischen Miesbach den Katastrophenfall ausgerufen. Dies sei nötig, um die unterschiedlichen Einsatzkräfte besser zu koordinieren, erklärte eine Sprecherin.

- Morgenpost
lawinengefahr
© Expa / dpa
Eine Straßensperre aufgrund der hohen Lawinengefahr am Sölkpass im Raum Sankt Nikolai im Sölktal.
Leider wurden einige Menschen unter Schneemassen begraben und es kam zu einigen Todesfällen. Dazu eine Zusammenfassung von der Berliner Morgenpost:
  • In den Chiemgauer Alpen starb am Wochenende eine junge Frau in den Schneemassen. Die 20-Jährige war am Samstag am Teisenberg mit einer Gruppe von insgesamt sechs Tourengehern unterwegs, als sich bei der Abfahrt ins Tal eine Lawine löste. Die junge Frau aus dem Berchtesgadener Land wurde komplett verschüttet. Ihre Begleiter dagegen wurden von dem Schneebrett nicht erfasst.
  • Im oberbayerischen Wackersberg bei Bad Tölz wurde ein 44 Jahre alter Skitourengänger von herabfallenden Ästen erschlagen. Der Mann sei von einer Baumkrone getroffen worden, die unter der Schneelast abgebrochen sei, hieß es in der Nacht zum Montag von der Polizei. Er war sofort tot.
  • In Schoppernau wagte sich ein 26-Jähriger aus dem bayerischen Landkreis Dachau in den Tiefschnee abseits der gesicherten Pisten und wurde von einer Lawine verschüttet. Seine 25-jährige Begleiterin konnte den Mann lokalisieren, weil seine Beine aus dem Schnee ragten. Mit Hilfe von Bergrettern grub sie ihn aus. Er konnte jedoch nicht mehr wiederbelebt werden. Der Skifahrer starb, obwohl er mit einem Lawinen-Airbag ausgestattet war.
  • Auch im Berchtesgadener Land am Teisenberg starb eine junge Frau in den Schneemassen.
  • In Lenggries hingegen konnte ein 31-Jähriger lebend gerettet werden. Er wurde nach Polizeiangaben am Sonntagmittag am Brauneck von einer Lawine mitgerissen.
  • Nach einer Nacht im Freien ist in Österreich in Zell am See ein deutscher Snowboarder unverletzt gerettet worden. Er habe in einer selbstgebauten Schneehöhle unter einem Baum übernachtet, berichtete der 23-Jährige aus Würzburg den Rettern. Zuvor habe er aufgrund schlechter Sichtverhältnisse unfreiwillig die Piste verfehlt und sei immer mehr in unwegsames Gelände gekommen.
- Morgenpost
1984, klimaerwärmung