Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verschätzt es sich auch weiterhin mit den Protestlern der "Gelbwestenbewegung", die mittlerweile in der 18. Woche in Folge auf die Straßen gehen. Da es erneut zu Gewalt bei den Protesten kam, diesmal auf der Prachtmeile Champs-Élysées, richtete er sich gegen die gesamte Bewegung, indem er sagte:
Reuters

Emmanuel Macron verurteilt Gewalt bei "Gelbwesten"-Protesten: Randalierer wollen Republik zerstören
"Das sind Menschen, die die Republik zerstören wollen, auf die Gefahr hin, zu töten. Jeder, der dort war, war daran beteiligt", erklärte der Präsident am späten Samstagabend.

"Ich möchte, dass so schnell wie möglich starke Entscheidungen getroffen werden, damit sich so etwas nicht wiederholt", forderte Emmanuel Macron weiter.

~ RT Deutsch
Interessanterweise waren die Gewalttäter bei dem Protest fast alle vermummt:

Insgesamt demonstrierten am Samstag im ganzen Land nach Angaben der Behörden 32.300 Menschen, rund 4.000 mehr als in der Woche zuvor. Am Samstag kam es in Paris erneut zu massiven Ausschreitungen bei den "Gelbwesten"-Protesten. Rund um die Champs-Élysées wurden Schaufenster eingeschlagen, Läden geplündert, Restaurants demoliert und Autos angezündet. Ein Wohnhaus ging in Flammen auf, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Präsident war am Samstag Berichten zufolge eigentlich im Skiurlaub in den Pyrenäen, kehrte aber am Samstagabend nach Paris zurück. Im Innenministerium gab es eine Krisensitzung.

~ RT Deutsch
Wie bei fast allen Massendemonstrationen, die zuerst friedlich beginnen und dann von Agent Provokateurs zu Gewalttaten aufgestachelt werden, stellt sich hier die Frage: Wer profitiert von diesen Gewalttaten bei den Demonstrationen? Wer könnte ein Motiv besitzen, mittels aufstachelnder Agenten in der Protestbewegung die gesamte Bewegung als "gewalttätig" und "gefährlich" abzustempeln?

Mit Sicherheit profitieren Macron und seine Regierung bzw. deren Hintermänner von diesem Verlauf der Geschehnisse. Die Gelbwesten sind hartnäckig und haben sich zumindest am Anfang klar gegen die derzeitige Politik der Macron-Regierung und die von dessen Hintermännern aus Übersee und in der Bankenwelt positioniert.