17 Monate ist es jetzt her, seitdem die britische Regierung Russland bzw. Putin für die "Vergiftung" der Skripals ohne jegliche Beweise die Schuld in die Schuhe geschoben hat. Im Einklang damit verbreitete die gesamte westliche "Wertegemeinschaft" dasselbe Lügenmärchen, welches mittlerweile zum allgemeinen "Wissensschatz" viel zu vieler ungebildeter Bürger mutiert ist. Auf Basis dieser Lüge wurde Russlands Regierung ein weiteres Mal erfolgreich und völlig zu Unrecht ins schlechte Licht gerückt und das Land mit Sanktionen bestraft.
Neil Basu

Der stellvertretende Kommissar der Metropolitan Police und Leiter der britischen Anti-Terror-Behörde Neil Basu bei einem Auftritt vor der Presse im Juli 2018
Die britische Polizei muss den ausbleibenden Erfolg auf der Suche nach Beweisen für Putins Verwicklung in die Skripal-Vergiftung eingestehen. Dessen ungeachtet verhängten die USA aus genau diesem Grund vor wenigen Tagen neue Sanktionen gegen Russland.

Nunmehr 17 Monate dauert die Suche der Londoner Metropolitan Police nach den Schuldigen an der sogenannten Skripal-Vergiftung. Bislang hat sie die beiden russischen Staatsbürger Ruslan Boschirow und Alexander Petrow der unmittelbaren Ausführung der Tat beschuldigt. Die Suche nach mutmaßlichen Hintermännern in den obersten Etagen der russischen Führung bleibt bislang allerdings ohne nennenswerte Ergebnisse.

~ RT Deutsch
Jetzt hat Scotland Yard, das die Hauptermittlungsarbeit im Fall Skripal übernommen hatte - wer hätte es gedacht? - festgestellt: es gibt in der Tat Null Beweise für Putins Rolle bei dem Attentat. Wäre es nicht von Anfang an so glasklar ersichtlich gewesen, dass rein gar nichts an dieser Geschichte Sinn ergibt, könnte man sich beinahe über den Wahnsinn des Ganzen amüsieren, wenn es nicht so traurig wäre.
So sagte dem Guardian zufolge der stellvertretende Kommissar der Metropolitan Police und Leiter der britischen Anti-Terror-Behörde, Neil Basu, dass die Untersuchung des Angriffs auf Skripal fortgesetzt werde. Er sagte auch, dass die Probleme, die mit der Erhebung von Anklagen wegen des Angriffs verbunden sind, komplex seien.
Man müsste beweisen, dass er (Putin) direkt beteiligt ist", sagte er.
Um einen Europäischen Haftbefehl zu bekommen, müssten die Ermittler einen Fall haben, der in Großbritannien zur Anklage gebracht werden kann. Einen solchen Fall gebe es aber nicht, so Basu. Er fügte hinzu:
Wir sind Polizisten, also müssen wir nach Beweisen suchen. Es gab eine Vielzahl von Spekulationen darüber, wer verantwortlich ist, wer die Befehle erteilt hat, basierend auf dem Fachwissen der Menschen über Russland. Wir aber brauchen Beweise.
~ RT Deutsch
Wie viel Zeit, Geld und Energie wurde über ein Jahr in Ermittlungen gesteckt, die bereits am ersten Tag dieser Vorwürfe in Sachen "Russlands Involvierung" vom Tisch gewesen sein sollten? Die Ermittler hätten sich dann von Anfang an einer richtigen Ermittlungsarbeit widmen können, die den Fokus auf diejenigen legt, die von dieser Propaganda profitiert haben: Insbesondere hätten hier britische, amerikanische und vor allem israelische Verbindungen unter die Lupe genommen werden sollen. Aber natürlich ist nichts dergleichen passiert.