Hier ist Sott.net's Version der Ultra Simple Diet, ein Buch geschrieben von Dr. Mark Hyman (siehe auch die Englische Forumsdiskussion hier im Cassiopaea Forum oder hier im Éiriú Eolas Forum). Wegen der zusätzlichen Forschung, zum Beispiel über Lektine, haben wir Weizen, Reis, Mais, Hülsenfrüchte, sowie Milchprodukte und ein paar andere Dinge aus der Dr. Mark Hyman-Version gestrichen.
Gesundheitliche Probleme können oft auf unsere Ernährung zurückgeführt werden, obwohl das oft fehldiagnostiziert wird. Falsche Ernährung führt zu unterschwelligen Entzündungserscheinungen, die sich in allen Arten von Symptomen ausdrücken können -- von Allergien und Schmerzen bis hin zu mentalen Schwierigkeiten. Gewichtszunahme ist oft kein Symptom von zu viel Fetten (die unser Körper unbedingt braucht), sondern von unterschwelligen Entzündungserscheinungen.

Um unserem Körper zu erlauben, sich von diesen Belastungen völlig zu erholen, empfiehlt Dr. Mark Hyman, für ein paar Wochen eine recht einfache, strikte, jedoch nicht mangelhafte Ernährungsweise anzunehmen (man kann es nicht wirklich als eine Diät bezeichnen). Nach dieser Zeitdauer werden Lebensmittel, die man zuvor genossen hat, einzeln und mit ein paar Tagen Abstand dazwischen in größeren Mengen wieder eingeführt und die Reaktionen des Körpers darauf genau beobachtet und protokolliert. Reaktionen können sein: Durchfall, Ausschläge, Übelkeit, Reizbarkeit, Launenhaftigkeit, etc. Dadurch zeigen sich viele Empfindlichkeiten auf Lebensmittel, die zuvor nicht erkannt werden konnten, und die uns zuvor keine echte Vitalität erlaubt haben.

Da die Physiologie von Menschen sehr unterschiedlich ist, kann keine populäre Diät für alle Menschen gesund sein oder optimal wirken. Nachdem alle möglichen Nahrungsmittel getestet wurden, hat man aber eine auf sich persönlich zugeschnittene Ernährungsweise erarbeitet.

Von allen Lebensmitteln sollte auf die folgenden, wegen den erwiesenen negativen Auswirkungen für immer verzichtet werden: Gluten in jeglicher Form, Alkohol, raffinierter Zucker und Milchprodukte. Sott.net archiviert viele wissenschaftliche Artikel und Publikationen, die diesen Punkt hervorheben und belegen.

Bei Fragen über diese Ernährungsweise melden Sie sich einfach beim Forum des Éiriú Eolas Verjüngungsprogramms oder beim Cassiopaea-Forum an. Ratschläge werden gerne erteilt. Unter den Diskussionsgruppen gibt es viele aktiv Praktizierende dieser Ernährungsweise als auch die Ärtzin Dr. Gabriela Segura, die diese Ernährungsweise aktiv mitgestaltet hat.

Lebensmittel, die Ihnen schmecken werden!
  • Gefiltertes oder destilliertes Wasser (6-8 Gläser pro Tag)
  • Fisch: Sardinen, Hering, Wildlachs, Kohlenfisch, Seezunge, Dorsch, kein Thunfisch (wegen Quecksilberbelastung)
  • Mageres weißes Fleisch wie Hühnerbrust und Truthahn, Lamm
  • Frische oder gefrorene Nichtzitrusfrüchte, idealerweise nur Beeren
  • Frisches Gemüse (eine Zeitlang keine Kreuzblütengewächse wie Weißkohl,
    Blumenkohl, Broccoli, Rosenkohl, da manche Menschen auf Sulfid-haltige Nahrung empfindlich reagieren.)
  • Frische Gemüsebrühe (3 bis 4 Tassen am Tag, 1 bis 2 Mal pro Woche). In einem großen Topf mit gefiltertem Wasser mehrere Karotten, Spinat, Zuccini oder Kürbis und Knollensellerie mehrere Stunden köcheln lassen. Auskühlen lassen und passieren. Nach Belieben salzen. In ein großes Glas füllen und warm oder kalt trinken. Später, wenn Kreuzblütengewächse getestet wurden, können sie zur Brühe beigegeben werden.
  • Quinoa, Buchweizen und Amaranth
  • Zerriebene Leinsamen
Wenn es nicht auf der Liste steht, dann fragen Sie nicht danach, es ist nicht Teil dieser Ernährung. Vorerst kein anderes Fleisch außer biologisches Huhn und Truthahnbrust und/oder Fisch. Fisch kann frisch sein. Sie können Sardinen, Lachs oder Makrelen haben und können mit ein wenig Olivenöl und ein paar darübergestreuten Gewürzen genossen werden. Zitronen bis zur Testung eher vermeiden, weil manche Menschen gegen Zitrusfrüchte sensibel sind, und Sie könnten einer von ihnen sein. Sie können es nicht wissen, bis Sie Ihrem Körper erlauben, zur Ruhe zu kommen, und ihn danach austesten.

Keine andere Gewürzsauce außer Zitronensaft und Olivenöl. Keine anderen Gewürze außer frisch geriebenen schwarzen Pfeffer, der in seiner Wirkung antioxidativ ist. Chili und andere Pfeffersorten wirken entzündungsfördernd.

Es ist sehr wichtig, alle Pflanzenöle außer Olivenöl vollkommen zu vermeiden. Nachdem Sie die die USD einige Zeit durchgeführt haben, können Sie auf andere gesunde Fette testen, wie z.B. Ghee oder Kokosnussöl.

Der Ultra-Simple Menüplan:

Frühstück:
  • Ultrashake und/oder heißen Quinoa oder Buchweizen mit Leinsamen und/oder Früchte (Apfel oder Banane, Pfirsich oder Beeren).
  • D-Ribose als Süßungsmittel.
  • Oder die Reste vom Vorabend, oder geschnittenen Apfel und Banane mit darübergestreuten, frisch geriebenen Leinsamen.
Vormittagssnack:
  • 1 Tasse Ultrabrühe
  • Ultrashake (falls hungrig)
  • Gedünstetes Gemüse
Mittagessen:
  • 100 bis 200 g Fisch oder Hühnerbrust oder Truthahnbrust, gekocht mit Olivenöl oder Traubenkernöl (Gewürze: Rosmarin, Koriander, Ingwer, Gelbwurz, schwarzer Pfeffer und hochwertiges Salz)
  • 2 oder mehr Tassen gedünstetes (oder kurz angebratenes) Gemüse. Rohes Gemüse für eine Zeit vermeiden.
  • 1/2 Tasse Quinoa oder Buchweizengrütze
  • 1/2 Tasse Spalterbsen, gekocht mit Karotten
  • Zum Nachtisch 1/2 Tasse Früchte oder Beeren (entweder jetzt oder zum Abendessen, nicht beides)
  • Ultrashake (auf Wunsch)
Nachmittagssnack:
  • Eine Tasse Ultrabrühe
  • Ultrashake (falls hungrig)
Abendessen:
  • 100 bis 200 g Fisch oder Hühnerbrust oder Truthahnbrust, gekocht mit Olivenöl oder Traubenkernöl (Gewürze: Rosmarin, Koriander, Ingwer, Gelbwurz, schwarzer Pfeffer und hochwertiges Salz)
  • 2 oder mehr Tassen gedünstetes (oder kurz angebratenes) Gemüse. Rohes Gemüse für eine Zeit vermeiden.
  • 1/2 Tasse Quinoa oder Buchweizengrütze
  • 1 Tasse Ultrabrühe
Das Ultrashake-Rezept:
  • 1 Esslöffel Bio-Leinsamenöl oder Borretsch-Öl
  • 2 Esslöffel zerriebene Leinsamen
  • Eis (aus gefiltertem Wasser) wenn gewünscht
  • 100 bis 200 ml gefiltertes Wasser, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten
  • 1/2 Tasse gefrorene oder frische Beeren oder Pfirsiche oder Birnen
  • Als Süßungsmittel Bananen, auch D-Ribose oder Xylitol ist möglich
  • Als Draufgaben: Spirulina, Ascorbinsäure, auf den eigenen Bedarf angepasste Nahrungsergänzungen
Anmerkung: Leinsamen maximal zu zwei Shakes am Tag hinzugeben, nicht öfter. Absolut keine glutenhaltigen oder Lektin-haltigen Lebensmittel, keine Milchprodukte, kein Alkohol, keine raffinierten Zucker. Wenn Sie auch nur einmal schwach werden und kosten, müssen Sie von vorne beginnen. Der Körper benötigt bis zu einem halben Jahr, um sich von den Abwehrreaktionen gegen diese Stoffe zu erholen. Lassen Sie sich auch Zeit mit Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Aubergine bzw. Melanzani.

In jedem Fall empfehlen wir das Buch von Dr. Mark Hyman, The Ultra Simple Diet.