Der genaue Hergang von Angela Merkels Langlauf-Unfall ist bisher unklar, nur eines ist bekannt: Die Langlaufskier der Kanzlerin waren bereits 20 Jahre alt. Laut Hersteller hätten die alten Modelle mal wieder eine Wartung nötig gehabt.
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CDU-Vorstandsklausur abgesagt: Merkel bricht sich beim Skilanglauf den Beckenring
Ihre Weihnachtsferien hat sich Angela Merkel sicher anders vorgestellt. Beim Langlaufen im Winterurlaub in St. Moritz stürzte sie so schwer, dass sie sich Prellungen und einen Beckenrandbruch zuzog. Einem Medienbericht zufolge könnten möglicherweise Merkels veraltete Skier Schuld gewesen sein am Sturz. Wie das Schweizer Nachrichtenportal blick.ch berichtet, sind die Latten, auf denen die Kanzlerin unterwegs war, bereits 20 Jahre alt. Es handle sich um Modelle der deutschen Marke „Germina“.

Der Geschäftsführer von „Germina“ Maik Notnagel sagte blick.ch: „Tatsächlich waren die Skier der Bundeskanzlerin so Jahrgang 1992 - 95. So alte Skier dürften mal einen Service nötig haben. Die rutschen halt nicht mehr so gut wie am Anfang.“

Ski-Hersteller wirbt mit Kanzlerin

Der Hersteller würde der Kanzlerin die Skier sogar kostenlos warten, allerdings habe sich diese bis jetzt noch nicht gemeldet. Zuvor hatte „Germina“ noch mit der prominenten Kundin geworben. Nach Informationen von blick.ch ließ die Firma auf ihrer Website verlauten: „Am 23.12.2013 wurde Angela Merkel in St.Moritz beim Langlaufen gesichtet. Stolz sind wir darauf, dass Sie GERMINA Ski läuft. Zwar sind es die Ski nicht mehr die neusten, aber es sind deutsche Ski! Daumen hoch!“

Vielen dürfte die Lust auf Langlaufen allerdings erstmal vergehen bei diesen Nachrichten: Die Kanzlerin müsse sich jetzt schonen. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert bekannt gab, müsse Merkel erstmal viel liegen. Termine außerhalb Berlins würden abgesagt.

So eine schwere Verletzung - dabei ist die Kanzlerin noch nicht einmal riskant gefahren. „Sie ist hingefallen. Beim Langlauf. Wir gehen von niedriger Geschwindigkeit aus", sagte Seibert.

juw