Dass sich die Erdatmosphäre in den letzten hundert Jahren erwärmt habe, davon ist überall die Rede. Ein in der britischen Tageszeitung "The Telegraph" veröffentlichter Artikel wirft nun jedoch viel Staub auf. Es geht um nichts Geringeres als den Vorwurf der systematischen Fälschung von Klimadaten um eine Erderwärmung zu propagieren, die in diesem Ausmaß gar nicht stattzufinden scheint.

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Kolumnen in großen Zeitungen, die nicht immer der Mainstream-Meinung entsprechen, stoßen oftmals kontroverse Debatten an. Nicht anders war es bei einem Artikel in der Kolumne von Christopher Booker, der darin auf Erkenntnisse hinwies, die der bekannte Blogger Paul Homewood publizierte. Dieser berichtete nämlich ausführlich davon, dass die NASA systematisch Daten aus Paraguay gefälscht habe.

Booker schrieb in seinem Artikel: "Wenn die zukünftigen Generationen auf ihre Angst vor der globalen Erwärmung in den letzten 30 Jahren zurückblicken, wird es sie am meisten schockieren, bis zu welchem Grad offizielle Wetterdaten systematisch gefälscht wurden. Und das alles nur um zu zeigen, dass sich die Erde stärker erwärmt als es die Daten hergeben."

Aufgrund ähnlicher Behauptungen in der Vergangenheit wurde Booker oftmals von Klimaschützern verspottet. Auch offizielle Behörden wie die US-Umweltschutzbehörde EPA stellen sich dagegen: "Die Durchschnittstemperatur der Erde ist im letzten Jahrhundert um 0,8 °C gestiegen und wird voraussichtlich weitere 1.1 °C bis 6,4 °C in den nächsten 100 Jahren steigen. Kleine Änderungen in der Durchschnittstemperatur der Erde können große Änderungen im Klima und beim Wetter verursachen", so de EPA.

Booker jedoch weist auf Homewoods Erkenntnisse hin: "Ich hatte über Paul Homewood geschrieben, der in seinem Notalotofpeopleknowthat-Blog die offiziell herausgegebenen Temperaturkurven mit denen Originalen verglich. Für jede der drei Wetterstationen wurden die originalen Daten die einen Abkühlungstrend innerhalb der letzten 60 Jahre zeigen, geändert, sodass sie im Gegenteil einen Trend zur Erwärmung zeigen."

Homewood konzentrierte sich dabei vor allem auf die ländlich gelegenen Wetterstationen in Paraguay. Laut GISS (Goddard Institute for Space Studies der NASA) sollen diese Stationen einen Anstieg der Durchschnittstemberatur um 1,5° Celsius angezeigt haben, was in etwa dem Doppelten jenes Wertes entspricht, welcher für das gesamte 20. Jahrhundert angenommen wird. Doch Homewood verglich die GISS-Daten mit den Originaldaten einer Station und erkannte, dass diese manipuliert wurden. Denn im Gegensatz zu den publizierten Daten der GISS zeigten die Originale sogar einen Temperaturabfall von einem Grad Celsius während der letzten 60 Jahre. Bei einer Überprüfung der anderen Stationen ergab sich das selbe Bild.

Immer wieder machen einzelne Forscher darauf aufmerksam, dass die offiziellen Daten mit den tatsächlichen Messungen nicht übereinstimmen. Paraguay ist nicht das einzige Land, aus welchem falsche Datensätze publiziert wurden - jedoch ein anschauliches Beispiel dafür, wie die Klimawandel-Hysterie einflussreicher Kreise dafür genutzt wird, um der Weltbevölkerung Angst zu machen und damit einen Haufen Geld zu verdienen.