bombe,2. weltkrieg
© Michael Arning
Taucher hatten am Montag die Bombe untersucht
Am Ende ging alles ganz schnell: Die Bombe wurde aus der Baugrube gehoben und vom Kampfmittelräumdienst unschädlich gemacht.

Hamburg. Der Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr hat den 500 lbs. (ca. 250 Kilo) schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, nahe dem Gelände der Grundschule Rotenhäuser Damm (Wilhelmsburg), entschärft Der erste Anlauf, die US-Minenbombe mit Heckaufschlagzünder unschädlich zu machen, war am vergangenen Montag abgebrochen worden.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr hatten zuvor im Laufe des Vormittags in Wilhelmsburg hunderte Wohnungen, Büros und Geschäfte geräumt. In einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle der Bombe, mussten erneut mehr als 7000 Menschen Häuser und Straßen verlassen. Der Blindgänger wird nun in ein Sicherheitsdepot transportiert.

Der erste Versuch, die US-Minenbombe zu entschärfen, war am Montag abgebrochen worden, weil immer wieder Schwemmsand um den Zünder des unter Wasser liegenden Sprengkörpers gespült war. Experten einer Spezialfirma senkten am Dienstag einen sogenannten Täufring um die Bombe in den Schlick. Später, so der Plan der Feuerwehr-Sprengmeister, soll die Bombe frei gespült und gehoben werden.