Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz - Neue Unwetter drohen ab Mittwoch
Keller unter Wasser
© Wiegand SturmTiefgaragen und Keller standen in Meerane unter Wasser.

Glauchau. Gewitter und Starkregen haben in der Nacht zum Montag in der Region zu zahlreichen Überflutungen geführt und Feuerwehren sowie Polizei in Atem gehalten. In Meerane wurden auf der Geuckestraße zwei Tiefgaragen überflutet, in Glauchau in der Straße Am Ende der Keller eines Wohnhauses. In Niederlungwitz standen die Lobsdorfer Straße und in Glauchau die Straße von Hölzel nach Rothenbach unter Wasser.

Auf der Hauptstraße, Talstraße und der Poststraße in Meerane drückte das ablaufende Wasser Gullydeckel aus der Verankerung. Die 42-jährige Fahrerin eines Renault krachte mit ihrem Wagen laut Polizei auf der Hauptstraße in Meerane gegen einen herausgehobenen Gullydeckel. Es entstand Sachschaden von etwa 1000 Euro. Auch ein Hyundai-Fahrer kollidierte auf der Frohnbachstraße in Limbach-Oberfrohna mit einem aus der Verankerung gerissenen Gullydeckel. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Auf der Chemnitzer Straße in Kändler blockierte ein umgestürzter Baum kurz vor Mitternacht die Fahrbahn. In Penig auf der Chemnitzer Straße drückten die Wassermassen mehrere Gullydeckel aus der Verankerung.

Im Vogtlandkreis wurden in den Ortslagen Auerbach, Rodewisch, Reichenbach und Wernesgrün sowie in den umliegenden Gemeinden aufgrund der Gewitterfront zahlreiche Straßen überflutet. Mehrere Ortsfeuerwehren und Polizei waren im Einsatz und setzten herausgedrückte Gullydeckel wieder ein oder beseitigten herabgefallene Äste von den Fahrbahnen. Zu Personen- oder größeren Sachschäden kam es nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nicht. Verantwortlich für die Unwetter war Tief Kurt.

Ab Mittwoch neue Unwetter

Die neue Woche startet laut dem Wetterdienst Wetter.net mit dem Hoch "Ila". Es bringt mit 22 bis 28 Grad wieder sommerliche Wärme und reichlich Sonnenschein. Im Tagesverlauf quellen zwar wieder rasch Wolken in die Höhe, aber außer einzelnen Gewittern, erwarten wir am Montag kaum Unwetter.

Auch der Dienstag soll mit Höchstwerten zwischen 22 und 32 Grad ein schöner Sommertag mit nur geringem Schauer- und Gewitterrisiko werden.

Ab Mittwoch jedoch drohen wieder neue Unwetter, die noch heftiger ausfallen könnten, als die vom vergangenen Wochenende. Ein neues Tief namens "Meikel" zieht heran, vor allem in den Gebieten südlich des Mains droht Gefahr. Für Bayern und Baden-Würtemberg besteht sogar Tornadogefahr. Im Osten sei vor allem mit starken Gewittern zu rechnen. Doch ein Lichtblick zum Schluss: Für das kommende Wochenende rechnen die Wetterexperten mit sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein.(fp)