In Wirklichkeit sind, auch wenn heute kleine Gruppen von Extremisten, die absolut keine Ahnung von den grundlegendsten Prinzipien des Islams haben mit der Flagge des Islams in der Hand grausame Verbrechen begehen und diese friedfertige Religion in den Schmutz ziehen, die Ursprünge des Terrorismus in Europa zu suchen. Keiner sollte sich, dadurch dass man im Westen beharrlich jegliche Terrorakte den Muslimen vorwirft, über die Ursachen und Urheber von Terror vor dem 11. September hinwegtäuschen lassen.
terroropfer weltweit, sott.net
© Sott.net
In den Jahren vor dem 11. September hat es statistisch gesehen viel mehr Fälle von Terror gegeben als danach. Zum Beispiel erfolgten von 1968 bis 1992 jedes Jahr durchschnittlich 317 Terroranschläge. Allein in Europa wurden 6151 Terroroperationen im Zeitraum 1950 bis 1991 unternommen.


Vor dem Kalten Krieg verursachte der ideologisch begründete Terrorismus von Links- und Rechtradikalen (aus dem Lager des Kommunismus und des Faschismus und Nazismus) den Tod von Tausenden von unschuldigen Menschen. Laut den westlichen Statistiken, haben die Nazis unter Adolf Hitler zwischen 1933 bis 1945 über 20 Millionen Menschen ihren extremistischen Ansichten geopfert. (Eine Millionen von diesen Todesopfern waren unter 18 Jahren und in der Mehrzahl noch sehr klein.)


Kommentar: Zu Zeiten des Kalten Krieges wurde vielen Kommunisten und linksgerichteten Personen der Terror angehängt, der eigentlich von Profis durchgeführt wurde. Sehen Sie dazu die oberen Links über Gladio.


Auch der von Benito Mussolini angeführte Faschismus schickte 300 Tausend Menschen in den Tod.

Stalin opferte als Anführer des Kommunismus 20 Millionen Menschen seinen inhumanen Wünschen. Und das US-angeführte kapitalistische Lager hat direkt über seine Geheimdienstagenten, wie die der CIA, Terroranschläge durchgeführt oder aber indirekt den Terrorismus unterstützt, indem es anti-revolutionäre Gruppen und anti-kommunistische Bewegungen ausbildete oder mit Waffen versorgte.

vervielfachung terror
© Unbekannt
Vervielfachung des Terrorismus
Während des Kalten Krieges wurden Terror und Terroroperationen auf der Welt weiter unterstützt: einerseits seitens der westlichen Mächte, an der Spitze die USA unter schönen Parolen von der Freiheit und zur Bekämpfung des Kommunismus und andererseits seitens des von der Ex-Sowjetunion angeführten Ostblocks angeblich zur Unterstützung des Proletariats. Ein Beispiel dafür liefert der Krieg der USA gegen Vietnam und der Krieg der Sowjetunion gegen Afghanistan. (Bei beiden Kriegen starben tausende Frauen und Kinder.)

Der Terrorismus und die Unterstützung für den Terrorismus beschränkt sich aber nicht nur auf den Kalten Krieg. Auch danach haben wir ethnisch-national begründeten Terrorismus in Europa erlebt, und zwar besonders während des Balkankrieges, bei dem 300 Tausend Zivilisten starben, (davon die meisten Kinder und Frauen,) und Tausende von Frauen Opfer von Vergewaltigung wurden. Am 11. Juli 1995 metzelten die Serben in Srebrenica 8000 Muslime, dies obwohl die UNO dieses Gebiet zu einem sicheren Gebiet unter Aufsicht internationaler Kräfte erklärt hatte.
trauernden Mütter von Srebrenica

Die trauernden Mütter von Srebrenica
Auch heute werden Millionen von Muslimen von Gewalt heimgesucht und niedergemetzelt und zwar im Rahmen eines neuen Projektes, dass sich "Kampf gegen den Terrorismus" nennt und unter schönen Sprüchen von der "Freiheit und den Menschenrechten" verfolgt wird.

Die Statistiken über die Terrorangriffe weltweit in den letzten circa 10 Jahre, zeugen davon, dass ungefähr 60 Prozent dieser Terrorakte in den Gebieten mit muslimischer Bevölkerung erfolgten und circa dreiviertel der Opfer Bewohner solcher Gebiete waren.

Terroranschlag in Pakistan

Terroranschlag in Pakistan
Das amerikanische National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism (START), welches von dem US-Ministerium für Nationale Sicherheit und dem Technologischen Zentrum der Maryland-Universität verwaltet wird, hat Angaben über die geografische Verteilung der Anschlagsorte und der Opfer der Anschläge der letzten Jahre gemacht. Laut diesen Angaben haben sich 2015 in 92 Ländern Terrorangriffe ereignet, aber 55 Prozent davon konzentrierten sich auf 5 Länder, nämlich: Irak, Afghanistan, Pakistan, Indien und Nigeria. Wiederum fünf Länder, nämlich Irak, Afghanistan, Nigeria, Syrien und Pakistan hatten 74 Prozent aller Todesopfer bei Terroranschlägen verzeichnen:

in Irak waren es 6932, in Afghanistan 5292, in Nigeria 4886, in Syrien 2748 und in Pakistan 1081. In Nigeria, wo die Muslime circa die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, wurden die meisten Terroroperationen in den nördlichen Gebieten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit von der Boko Haram durchgeführt.

Boko Haram

Boko Haram
Gemäß den Untersuchungen über die Verteilung der Terroranschläge ist zu sagen, dass sich 63 Prozent des Terrorismus auf der Welt in Ländern und Gebieten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit ereignet,nämlich Irak, Afghanistan, Pakistan, Nigeria, Ägypten,Bangladesch, Syrien und Libyen. Mehr als 78 Prozent der Terroropfer gehörten dabei den Bewohnern von hauptsächlich muslimischen Wohngebieten Iraks, Afghanistans, Pakistans, Nigerias, Ägypten, Bangladeschs , Syriens und Libyens an. Weniger als 22 Prozent der Opfer lebten an anderen Orten der Welt.

Was die Zahl der bei Terrorangriffen Verletzten betrifft, so sind mehr als 77 Prozent davon Einwohner von muslimischen Gebieten Iraks, Afghanistans, Pakistans, Nigerias, Ägyptens, Bangladeschs, Syriens und Libyens, und nur 23 Prozent leben anderswo auf der Welt .

Verbrechen der ISIS-Terrormiliz in Mossul

Verbrechen der ISIS-Terrormiliz in Mossul
Berichte zeigen, dass 60 Prozent der Terrorangriffe von 2014, die insgesamt in 95 Ländern erfolgten, in den fünf Ländern Irak, Pakistan, Afghanistan, Indien und Nigeria verzeichnet werden mussten. 78 Prozent aller Todesfälle in Folge von Terror betrafen Irak, Nigeria, Afghanistan, Pakistan und Syrien. In Irak starben 9929, in Nigeria 7512, in Afghanistan 4505, in Pakistan 1757 und in Syrien 1698 Menschen bei Terroranschlägen.


Kommentar: Im Vergleich dazu starben letztes Jahr bei den beiden Anschlägen in Paris ca. insgesamt 147 Personen. Was natürlich unwidersprechlich tragisch für die Angehörigen ist, doch im Vergleich zu den Opferzahlen in den anderen Ländern eine winzige Zahl.


2014 waren wie 2015 die Länder und Gebiete mit vornehmlich muslimischer Bevölkerung wieder am meisten betroffen. 57 Prozent aller Terrorangriffe auf der Welt ereigneten sich 2014 in Irak, Pakistan, Afghanistan, Nigeria und Syrien und weniger als 43 an anderen Orten. 77 Prozent der Terroropfer lebten in Muslimgebieten, nämlich Irak, Pakistan, Afghanistan, Syrien und in Nigeria und weniger als 23 Prozent machte die Zahl der Terroropfer an anderen Orten aus. Auch betrug der Anteil der Verletzten in den Muslimgebieten in Irak, Pakistan , Afghanistan, Nigeria und Syrien an der Gesamtzahl aller, die 2014 bei Terroranschlägen auf der Welt verletzt wurden, mehr als 75 Prozent (Die Zahl der Verletzten bei Anschlägen an anderen Orten lag unter 25 Prozent.)

Terrorismus gegen die  Islamische Welt

Terrorismus gegen die Islamische Welt
Doch sollte man auch das Jahr 2013 betrachten. 57 Prozent der Terrorangriffe, 66 Prozent der Terroropfer und 75 Prozent der Verletzten bei Terroranschläge betrafen in diesem Jahr die drei Länder Irak, Pakistan und Afghanistan. 2013 musste Irak 6375, Afghanistan 3111 und Pakistan 2315 Terroropfer beklagen.

Untersuchungen zeigen bezüglich der geografischen Verteilung von Terrorangriffen, dass mehr als 67 Prozent der Terroranschläge auf der ganzen Welt in den muslimischen Ländern und in den vornehmlich muslimischen Gebieten von Irak, Pakistan, Afghanistan,Nigeria, Jemen, Syrien und Somalia stattfanden und weniger als 33 Prozent auf andere Gebiete entfielen.

Terroristen begangenen Massakern

Gebiete mit den schlimmsten durch Terroristen begangenen Massakern
Über 86 Prozent der Opfer von Terrorismus lebten in den vornehmlich muslimischen Gebieten Irak, Pakistan, Afghanistan, in Nigeria, Jemen, Syrien und Somalia und nur circa 14 Prozent in anderen Teilen der Welt. Auch macht die Zahl der Menschen, die in diesen Gebieten bei Terroranschlägen verletzt wurden 82 Prozent aller weltweit bei Terror verletzten Personen aus. Die Zahl der an anderen Orten durch Terrorakte Verletzten liegt bei circa 17 Prozent.

Todesopfer von Terroranschlägen in den letzten 18 Monaten bis Juli 2016

Zahlenmäßige Verteilung der Todesopfer von Terroranschlägen in den letzten 18 Monaten bis Juli 2016
Der Bericht der amerikanischen Nationale Antiterror-Zentrale (NCTC) aus dem Jahre 2012 zeigt, dass im Zeitraum 2007 bis 2011 die Muslime 80 Prozent der Opfer von Terroranschlägen waren. Es heißt in diesem Bericht: "Wenn wir die religiöse Zugehörigkeit berücksichtigen, bilden beim Terrorismus in den letzten 5 Jahren die Muslime zwischen 82 bis 97 Prozent der Opfer von Terroranschlägen."

Außerdem heißt es im Bericht des gleichen Zentrums, (dessen Sitz die Militärakademie Westpoint ist,) dass die Zahl der Muslime die Al Kaida-Angriffen zum Opfer fielen mehr als das 7fache der nicht-muslimischen Opfer dieser Terrorgruppe beträgt. Laut einem Bericht der UNO sind die Muslime im Jahre 2014 die größten Opfer der IS-Terrormiliz im Irak gewesen sind.
Infogramm über die Zahl der Todesopfer bei Terroranschlägen in den letzten 18 Monaten (bis Juli 2016)

Infogramm über die Zahl der Todesopfer bei Terroranschlägen in den letzten 18 Monaten (bis Juli 2016)
Gemäß einem Bericht der START von der Maryland-Universität von 2013 haben sich im Zeitraum 2004 bis 2013 ungefähr die Hälfte aller Terrorangriffe in den drei Ländern Irak, Afghanistan und Pakistan ereignet und dort 60 Prozent aller Terroropfer gefordert. Bekanntlich leben in diesen Ländern vornehmlich Muslime.

Seit über einem Jahrzehnt bringen die westlichen Medien immer wenn von Terrorismus die Rede ist, diesen mit dem Begriff "Muslim" in Verbindung, so als ob die Verbrechen selber nicht so wichtig seien, wie die vermeintliche Religionszugehörigkeit der Täter. Dabei ist jedoch im Auge zu behalten, dass gerade die Muslime am meisten Opfer des Terrorismus werden.