Ein schwerer Taifun ist mit heftigem Wirbelwind und extremen Regenfällen über die Philippinen hereingebrochen.
Immer wieder werden die Philippinen von schweren Taifuns heimgesucht.
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Immer wieder werden die Philippinen von schweren Taifuns heimgesucht.
Taifun Haima erreichte die Nordostküste am Mittwoch in der Dunkelheit, deswegen war das Ausmaß der Schäden zunächst unklar. In der Provinz Cagayan fiel in weiten Teilen der Strom aus, mancherorts seien Häuser abgedeckt worden, berichtete der Katastrophenschutz.

Zehntausende Menschen hatten sich dank früher Warnungen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, in Cagayan allein 23 000. In der Stadt Tuguegarao riss der Sturm aber die Dächer einiger Schulen fort, die als Notaufnahmelager eingerichtet waren, wie Bürgermeister Jefferson Soriano berichtete. „Die Straßen sind unpassierbar, umgeknickte Strommasten versperren den Weg“, berichtete er einem Radiosender in Manila.

Typhoon Haima Philippinen Luzon
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Infrarot Satellitenbild: Taifun "Haima" erreicht am 19. Oktober die Küste von Luzon
Haima ist der stärkste Taifun seit dem verheerenden Haiyan, der weiter südlich vor drei Jahren mehr als 7000 Menschenleben forderte. Haima wirbelte nach Angaben der Wetterbehörde mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 315 Kilometern in der Stunde. Trotzdem bewegte er sich nur langsam Richtung Westen und sollte noch bis Donnerstagabend über die Insel Luzon im Norden ziehen.

apa/dpa