© Reuters/Social Media Website
Mindestens 70 Menschen sind am Samstag Berichten zufolge bei einem Anschlag auf einen Buskonvoi schiitischer Flüchtlinge im syrischen Aleppo getötet worden. Mehr als 130 weitere Menschen wurden verletzt.

„Es gibt mindestens 70 Todesopfer“, bestätigte ein informierter Sprecher vor Ort im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Überall lägen verkohlte Leichen.

Unter den Opfern gäbe es viele Frauen und Kinder, die aus den schiitischen Siedlungen Kefraja und Foua evakuiert worden seien, so der Sprecher. Nach seinen Angaben handelt es sich um einen Selbstmordanschlag. Der Attentäter habe sich mit einem Fahrzeug auf einem Parkplatz in die Luft gesprengt, als der Buskonvoi dort Rast machte.

Die Siedlungen Kefraja und Foua werden seit drei Jahren von Militanten belagert. Laut Medienberichten befinden sich in den beiden Ortschaften rund 20.000 Zivilisten.