Gibt es nun Außerirdische oder nicht? Und wenn ja, haben sie uns vielleicht schon häufiger auf der Erde besucht? Eine der bekanntesten UFO-Sichtungen hat sich in Roswell (New Mexico) zugetragen. Davon habt ihr alle mit Sicherheit schon gehört. Es gibt aber noch einen Meilenstein in der Ufologie: den „Rendlesham-Forest-Zwischenfall“, über den wir in den nächsten Wochen wahrscheinlich einiges hören werden.


Der Grund: Unter Umständen werden demnächst bislang zurückgehaltene UFO-Dokumente veröffentlicht. Die Rede ist von einer Sammlung von insgesamt 18 Dokumenten mit dem Titel „UFO-Policy“, die zwischen 1971 und 1976 sowie 1996 und 2000 vom britischen Verteidigungsministerium angelegt wurden.

Das Ministry of Defence hatte diese Akten im Jahr 2013 bereits freigegeben. Die Veröffentlichung der Akten wurde jedoch bislang noch zurückgehalten - ohne Nennung von Gründen. Aber so wie es aussieht, werden die bisher geheimen Dokumente wohl im Juni dieses Jahres veröffentlicht - nach den britischen Parlamentswahlen.


In einem Brief des Ministry of Defence heißt es: „Wegen der bevorstehenden Wahl hier im Vereinigten Königreich und der Regeln für die Regierungsabteilungen während der Vorwahlperiode werden die Akten erst nach der Wahl freigegeben. Wir arbeiten daran, dass die Dateien so bald wie möglich nach der Freigabe bereit sind: hoffentlich gegen Mitte Juni.“

Was in den UFO-Dokumenten steht, ist bisher nicht bekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sie auch Einzelheiten zum erwähnten „Rendlesham-Forest-Zwischenfall“ enthalten. Dieser Vorfall, der sich im Rendlesham Forest in Großbritannien zutrug, umfasst zwei Ereignisse vom 26. und 28. Dezember 1980.

Der erste Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 26. Dezember 1980. Vom Luftwaffenstützpunkt Bentwaters-Woodbridge aus wurden Lichter gesehen, die im nahen Rendlesham Forest niedergegangen sein sollen. Der leitende Sicherheitsoffizier James Penniston begab sich darauf mit den Airmen Edward Cabansag und John Burroughs auf die Suche nach der Absturzstelle. Die Zeugen berichteten über ein helles Licht, das von einem intakten Objekt am Waldboden ausging.

© wikipedia.org / Bluewave
Im Rendlesham Forest wurden am 26. und 28. Dezember 1980 ungewöhnliche Lichter im Wald und am Himmel gesehen.
Je näher James Penniston und seine Kollegen dem unbekannten Objekt kamen, desto schlechter soll die Qualität des Funkkontakts mit der Basis geworden sein. Airman Cabansag blieb daher zurück, um den Funkkontakt mit der Basis halten zu können. Penniston und und sein Kollege Burroughs näherten sich nach eigener Aussage weiter dem Objekt und beschrieben es in ihren Berichten als dreieckig, etwa 2,5 m lang und 2 m hoch. Blaue und gelbe Lichter seien über die Oberfläche des Objekts gewandert.

Sie beobachteten das Objekt circa zehn Minuten lang. Dann beschloss Penniston, es näher zu untersuchen. Er trat an das Ding heran, umrundete es, berührte es und notierte sich Symbole, die er vorgeblich auf der Oberfläche des Objektes sah.

Keine Sorge, es kommt noch besser: Laut der Aussage von Penniston war das Objekt warm und glatt. Nach 25 Minuten intensivierte sich das Licht auf einmal, es hob geräuschlos ab und flog mit hoher Geschwindigkeit davon. Bei einer späteren Untersuchung des Ortes wurden drei Vertiefungen festgestellt, welche als Landespuren gedeutet wurden. Auch Radioaktivität wurde am Absturzort gemessen

© wikipedia.org / Bluewave
Memorandum von Lieutenant Colonel Charles Halt an das britische Verteidigungsministerium bezüglich des Zwischenfalls in Rendlesham Forest mit dem Titel „Unexplained Lights“.
Der zweite Vorfall trug sich in der Nacht des 28. Dezember 1980 zu. Es wurden erneut Lichter über dem Rendlesham Forest gesehen. Damals brach Charles Halt, der stellvertretende Kommandant der Basis mit vier weiteren Soldaten auf, um den Ursprung der Lichter auszumachen. Später wurde ausgesagt, dass sie ein pulsierendes, rot-oranges Licht im Wald ausmachen konnten, das im Zickzack zwischen den Bäumen manövrierte.

Die Männer verfolgten das Licht zu einem Feld am Waldrand, wo es angeblich explodierte. Es wurden jedoch keine Überreste oder Hinweise gefunden, die auf eine Explosion hindeuteten. Laut Halt erschienen während der Suche mehrere entfernte Objekte am Himmel mit roten, blauen und grünen Lichtern.

Eines kam angeblich schnell näher und stoppte direkt über den Zeugen. Später wurde es als diskusförmig mit Lichtern an den Rändern beschrieben. Ein roter Lichtstrahl - ähnlich einem Laser - wurde von dem vermeintlichen UFO abgegeben und traf wenige Meter von den Zeugen entfernt auf die Erde. Dann entfernte sich das Objekt schnell und verschwand mit den anderen. Auch von der Militärbasis aus sollen die Lichter noch für über zwei Stunden zu sehen gewesen sein.

Im Juni erfahren wir vielleicht, mehr Details über diesen Zwischenfall, der eher an einen Science-Fiction-Film erinnert, als ein reales Ereignis. Falls die Veröffentlichung der Akten nicht erneut zurückgehalten halten wird.

Allein in Deutschland werden jährlich hunderte von unbekannten Flugobjekten gesichtet. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine Einrichtung, in der Forscher versuchen, diesen mysteriösen Sichtungen auf den Grund zu gehen. Alles, was ihr darüber wissen müsst, erfahrt ihr hier:


Kommentar: Das Video kann nicht ganz ernst genommen werden, da doch sehr viele Klischees bedient werden. Dennoch scheinen die Leute vom GEP eine sehr gute Arbeit zu leisten.