Der ehemalige US-Luftwaffenoffizier Captain David D. Schindele hat jetzt ein Buch veröffentlicht, in dem er detailliert darüber berichtet, wie er Zeuge wurde, als im Jahre 1966 fremdartige, unidentifizierbare Flugobjekte alle auf dem Stützpunkt stationierten Raketen mit Atomsprengköpfen deaktivierten.

Capt. Schindele war zwischen Juli 1965 und Mai 1968 Leutnant und stellvertretender Kommandant des 724ten Geschwaders auf der Minot Air Force Base in North Dakota und hatte viele Jahre darüber geschwiegen, was sich im Dezember 1966 auf der Luftwaffenbasis ereignete.

In seinem Buch mit dem Titel It Never Happened, Volume 1 (deutsch: Es geschah nie, Band 1) beschreibt der ehemalige Offizier, wie er im Dezember 1966 darüber unterrichtet wurde, dass das Kontrollzentrum des Atomraketenstützpunktes »November Flight«, nach »ungewöhnlichen Vorfällen« die Kontrolle über ihre Raketen verloren hatten. »November Flight« befand sich direkt neben dem Atomraketenstützpunkt »Mike Flight«, wo er stationiert war. Als Capt. Schindele zusammen mit seinem Vorgesetzter beim Kontrollzentrum ankam, schilderte ihnen der diensthabende Offizier von einem großen, hellen Flugobjekt mit blinkende Lichtern, das in der Nacht auf der Westseite der Anlage völlig geräuschlos schwebte. Dann wären alle mit Atomsprengköpfen bestückten Interkontinentalraketen in der unterirdischen Abschussvorrichtung auf unerklärliche Weise deaktiviert worden.


Capt. Schindele erhielt vom kommandierenden Offizier den strikten Befehl, niemals über diesen Vorfall zu sprechen. Daran hielt er sich auch, bis er sich 2010 entschied, doch noch sein Schweigen zu brechen. Ausschlaggebend war die Aussage von Capt. Robert Salas, der über einen identischen Vorfall berichtete, der sich auf der Malmstrom Air Force Base in Montana zugetragen hatte - und zwar während des gleichen zeitlichen Rahmens. Das ermutigte Schindele dazu, seine eigenen Erlebnisse zu veröffentlichen, denn auf der Minot Air Force Base sollen sich so einige zusätzliche ungewöhnliche Dinge zugetragen haben.

Während der 6,5 Jahre, die Capt. Schindele an seinem Buch schrieb, merkte er, dass die Geschehnisse damals und die damit verbundenen Folgen zu umfangreich waren, um sie alle in einem Band unterzubringen und deshalb gab er seinem Buchtitel dem Zusatz »Band 1«, weil eine Fortsetzung wohl notwendig sei.

Wer jetzt glaubt, dass der ehemalige US-Luftwaffenoffizier das Buch lediglich wegen der Aufmerksamkeit und Geld geschrieben hat, dem sei gesagt, dass der gesamte Erlös an die Seattle Chapter of the Air Force Association geht. Capt. Schindele ergeht es wie vielen ehemaligen Geheimnisträgern beim US-Militär, die mit UFOs und Außerirdischen zu tun hatten. Sie wollen im hohen Alter endlich ihre schwere psychische Last abwerfen und noch vor ihrem Tod der Menschheit die Wahrheit sagen, die lautet: Wir müssen gar nicht auf anderen Planeten nach Außerirdischen suchen, sie sind längst hier!