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Der Inlandsgeheimdienst Russlands FSB und die Russische Post haben Pakete aus Deutschland abgefangen, in denen sich statt Kinder-Puzzles insgesamt mehr als 30 Kilogramm Drogen befanden, meldet das Postunternehmen am Mittwoch auf seiner offiziellen Seite.

In den Paketen aus Deutschland sollen sich laut den Begleitdokumenten Kinder-Puzzles mit je 18.000 Sammelteilen befunden haben. Stattdessen haben Sicherheitsleute des russischen Postunternehmens zusammen mit FSB-Mitarbeitern dort aber mehr als 30 Kilogramm Drogensubstanzen entdeckt, hieß es.

Es habe sich um starkwirkende synthetische Präparate gehandelt, die als Klub-Drogen bekannt seien. Diese werden den Angaben von Ermittlern nach meistens unter Jugendlichen verkauft. Der Wert der beschlagnahmten Pakete soll auf dem Schwarzmarkt zig Millionen Rubel (umgerechnet mehrere Hunderttausende Euro) betragen.

Der Meldung zufolge ist damit eine große Lieferkette blockiert worden. In diese sollen ein 26-jähriger Ukrainer und eine 22-jährige Einwohnerin des Gebietes Astrachan (Südrussland) verwickelt sein. Sie hatten mit einigen Postmitarbeitern in einer Moskauer Poststelle vereinbart, dass sie bestimmte Pakete unkontrolliert erhalten dürfen. Nun wurden sie bei dem Versuch, dies zu tun, an Ort und Stelle festgenommen.

Gegen die beiden verdächtigen Drogenhändler wurde ein Strafverfahren eingeleitet.