Bei einem Messerangriff im ägyptischen Ferienort Hurghada sind Sicherheitskreisen zufolge zwei Ukrainer getötet worden.
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Hurghada - Vier weitere Touristen seien verletzt worden, hieß es im ägyptischen Innenministerium und von Sicherheitskreisen am Freitag. Die Motive für die Tat waren zunächst unklar.

Dem Ministerium zufolge schwamm der Attentäter offenbar von einem nahe gelegenen öffentlichen Strand zu der Ferienanlage. Ob Österreicher betroffen sind, blieb zunächst auch unklar.

Im April 2006 waren bei einem Dreifach-Anschlag im ägyptischen Urlaubsort Dahab 20 Menschen getötet worden, darunter ein Kind aus Deutschland. Im Juli 2005 starben bei einer Anschlagsserie im Badeort Sharm el-Sheikh 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Vier verschiedene Gruppen bekannten sich zu den Anschlägen.

Im Oktober 2015 kamen 224 Menschen ums Leben, als ihre im Badeort Sharm el-Sheikh gestartete Maschine über der Sinai-Halbinsel abstürzte. Die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich dazu, auf das Flugzeug einen Bombenanschlag verübt zu haben. Bei den Opfern handelte es sich überwiegend um russische Touristen.