80 Jahre nachdem der dritte und letzte Typus Schokolade kreiert wurde, kommt nun die vierte Art auf dem Markt: Eine rosafarbene Schokolade, die aus der Kakaobohnensorte namens »Ruby« hergestellt wird. Und wer hat's erfunden? Der Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut.

Callebaut gilt als der größte Schokoladenhersteller der Welt und seine neue Schokoladensorte, die ebenfalls Ruby getauft wurde, erweitert das bisherige Sortiment von dunkler, weißer und heller Milchschokolade. Seit die weiße Schokolade in den 1930er-Jahren erfunden wurde, gab es keine neuen Kreationen der beliebten Leckerei und so erwartet Callebaut, dass seine Ruby die Verbraucher nicht allein durch ihre verlockende Farbe begeistert, sondern auch durch ihren einzigartigen Geschmack. Denn Ruby hat einen fruchtigen Beerengeschmack und der kommt ganz allein von der Ruby-Kakaobohne, der Schokolade wurden weder zusätzlich Beeren, noch Beerenaroma oder Farbstoffe hinzugefügt. Die Süßigkeit ist also vollkommen natürlich und ihren Geschmack sowie Farbe erhält sie lediglich durch ein spezielles Verfahren.

"Die Ruby-Schokolade unterscheidet sich sehr und ist ein pfiffiges Zeug. Es ist erfrischend und hat eine leichte, cremige Textur. Es schmeckt so leicht und fruchtig, dass man nicht wirklich merkt, dass man eine Schokolade nach der anderen verschlingt. Das bedeutet also, dass die Verbraucher mehr davon essen können als andere, konventionelle Schokolade. Ob das jedoch eine gute oder schlechte Sache ist, ist Ansichtssache", sagte Branchenexperte Angus Kennedy dem The Independent.

Wann Ruby allerdings auch bei uns in den Verkaufsregalen stehen wird, ist noch unklar, bislang wurde die Schokolade nur in Shanghai der Öffentlichkeit präsentiert.