© Bundesarchiv
Adolf Hitler
Freigegebene CIA-Dokumente offenbaren, dass Hitler am 30. April 1945 vermutlich keinen Selbstmord in seinem Führerbunker begangen hat und das Ende des 2. Weltkriegs überlebt hat.

Im Jahre 1955 erreichte den CIA-Chef für Geheimoperationen in der »Western Hemisphere Division« (WHD) ein geheimes Memo von dem amtierenden Stationschef in Venezuela. Darin schreibt er, dass er von einem seiner Informanten namens CIMELODY-3 den Hinweis erhalten habe, dass Hitler den 2. Weltkrieg völlig unbeschadet überlebt und sich in Argentinien eine neue Existenz aufgebaut habe. CIMELODY-3 habe den Tipp von einem Freund erhalten, der kein geringerer als der ehemalige SS-Soldat Phillip Citroen war. Und Citroen behauptete, in regelmäßigem Kontakt mit Hitler zu stehen, der nun unter dem Namen Adolph Schuttlemayer in Argentinien lebe.

Das Dokument schloss mit der Feststellung, dass keiner der Beteiligten in der Lage sei, die Angelegenheit einer geheimdienstlichen Auswertung zu unterziehen und dass sie als von »möglichem Interesse« weitergeleitet wurde. Doch der WHD-Chef hatte bei seinen Recherchen einen weiteren ähnlichen Bericht entdeckt, indem auch schon in 1954 zuvor Zeugen behauptet hatten, dass nicht nur Hitler, sondern eine ganze Gruppe von Nazis nach Südamerika geflohen wären und dort unerkannt leben würden.

"Phillip Citroen erzählte einem ehemaligen Mitglied dieser Basis, dass er, während er für eine Eisenbahngesellschaft in Kolumbien arbeitete, eine Person traf, die ihm stark ähnelte und auch behauptete, Hitler zu sein", heißt es in dem Memo. "Citroen behauptete, das Individuum in einem Ort namens »Residencias Coloniales« in Tunja, Kolumbien, kennengelernt zu haben, der gemäß der Quelle überwiegend von ehemaligen Nazis bewohnt wird." Hitler soll im Januar 1955 Kolumbien verlassen und nach Argentinien gezogen sein. Angeblich wurde der Fall nicht mehr weiter verfolgt - zumindest drang nichts mehr an die Öffentlichkeit.

Das freigegebene Memo sowie ein angebliches Foto von Hitler aus dem Jahre 1954, kann hier eingesehen werden.

DNA-Analyse von Hitlers Schädel ergab: Es war nicht Hitler

Unabhängig von diesem geheimen CIA-Memo gab es immer wieder Zeugen, die felsenfest behaupteten, Hitler in Kolumbien bzw. Argentinien getroffen zu haben und sein Selbstmord inszeniert war. Bestätigung findet diese Aussage in einer DNA-Analyse, die der amerikanische Anthropologe Nick Bellantoni im Jahr 2009 von Hitlers vermeintlichen Schädel machte, der im Moskauer Staatsarchiv aufbewahrt wird. Das Ergebnis seiner Analyse: Hitlers angeblicher Schädel ist der Schädel einer Frau.