In Köln wurde ende Juli nach Angaben der dort arbeitenden Archäologen die älteste römische Bibliothek Deutschlands entdeckt.
Schriftrollen
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(Symbolbild)
Das Gebäude wurde in der Kölner Innenstadt bei Bauarbeiten im letzten Jahr für ein neues evangelisches Gemeindezentrum gefunden.
Der mutmaßliche frühere Zweck des Gebäudes blieb zunächst aber unklar.

Wie die Zeitung unter Berufung auf die Experten der städtischen Bodendenkmalpflege mitteilte, galt es von Anfang an als öffentliches Gebäude, weil es am Forum der ehemaligen Siedlung lag. "Zuerst dachten wir, es handele sich um die Überreste eines öffentlichen Versammlungsraumes", sagte Marcus Trier, Leiter der Kölner Bodendenkmalpflege.

Erst durch Vergleichsfunde u.a. aus Ephesos sind die Archäologen zu dem Entschluss gekommen, dass es sich hier um eine Bibliothek handeln muss. Die Nischen in den Wänden dienten dabei zur Aufbewahrung von Schriftrollen. Der Bau datiert zwischen 150 und 200 nach Christus.



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