Russland hat eine neu entwickelte Luft-Luft-Abwehrrakete für das Waffenarsenal des neusten russischen Mehrzweck-Kampfflugzeugs der fünften Generation mit dem Namen Su-57 entwickelt, die eine Reichweite von 300 Kilometern erreichen kann.
R-37
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Ein Raketenmodell der R-37 (K-37/RVV-BD), das auf der Luftfahrtschau MAKS-2013 in Russland gezeigt wurde. Bildquelle: Vitaly
Der Rakete hat die NATO bisher nichts entgegenzusetzen.

Die Su-57 ist Russlands erstes Kampfflugzeug der fünften Generation. Dieses Flugzeug, das als Pendant zum US-amerikanischen F-35-Jet gehandelt wird, könne durchaus eine direkte und damit ernsthafte Herausforderung für die Vormachtstellung der US-Luftwaffe darstellen.

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Die Reichweite der R-37M übertrifft "alles, was die US-Luftwaffe im vergleichbaren Sektor zur Verfügung hat."
Normalerweise trägt ein Jet der fünften Generation seine Bewaffnung in inneren Waffenschächten, um den Radarquerschnitt zu verringern und somit seine Tarneigenschaften nicht zu beeinträchtigen. Aber größere Raketen können bei Bedarf extern an ausgewählten Punkten getragen werden. Eine davon wird die R-37M sein, eine Rakete mit einer größeren Reichweite als alles, was die US-Luftwaffe im vergleichbaren Sektor zur Verfügung hat.

Die R-37M ist eine verbesserte Version einer Rakete, die 1985 in Dienst gestellt wurde. Die ältere Variante gehört zur Sparte der größeren Luft-Luft-Raketen mit einer Länge von 4,2 Metern und einer Masse von 600 Kilogramm. Sie ist daher nur für größere Flugzeuge wie den Abfangjäger MiG-31BM geeignet.

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Experten gehen sogar davon aus, dass die Rakete eine Reichweite von 400 Kilometern erreichen kann.
Das Hauptmerkmal der verbesserten neuen Rakete ist ihre Reichweite, die mit 300 Kilometern angegeben wird. Einige Waffenexperten vermuten, dass sie je nach Flugprofil eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern erreichen kann. Die Rakete soll ebenso wichtige Luft-Ziele wie AWACS-Flugzeuge zerstören. Dank der Fähigkeit, Geschwindigkeiten von 6 Mach zu erreichen, und aufgrund eines funknavigatorischen Zielanflugverfahrens ist die Rakete auch in der Lage, sogar agilere Ziele wie Kampfjets ins Visier zu nehmen.

Die R-37M-Variante, die sich angeblich in der Endphase der Entwicklung befindet, erhielt ein neues Leitsystem und wurde in Masse und Länge etwas reduziert, um auf kleinere Plattformen zu passen. Boris Obnosov, Direktor der Tactical Missiles Corporation (KTRV), bestätigte der Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch, dass die Su-57 zu den Flugzeugen gehören wird, die die neue Rakete tragen und abfeuern können. KRTV ist die Muttergesellschaft von NPO Wympel, dem Entwickler der R-37-Rakete.

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