Panzer
© AFP Aaref Watad
Jungen in der syrischen Stadt Dana beobachten die Verlegung von türkischem Kriegsgerät in die Provinz Idlib am 2. Februar.
Nach der Tötung mehrerer türkischer Soldaten in Syrien hat die Türkei einen Vergeltungsangriff gestartet. Von russischer Seite wurde betont, dass die Türkei es versäumt hat, über ihre vorrückenden Truppen zu informieren und die Soldaten daher getötet wurden.

Indes bereitet sich die Türkei auf Kämpfe gegen syrische Truppen vor:
Nach den Drohungen lässt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nun Taten folgen. Allein am Sonntag hat die Türkei drei Konvois mit über 200 gepanzerten Fahrzeugen und Tiefladern mit Kampfpanzern über die Grenze nach Syrien in Richtung Idlib verschickt.

~ RT Deutsch
Die Offensive der syrischen Armee in der Provinz Idlib (also im eigenen Land) ist gegen die Terrororganisation Hai'at Tahrir asch-Scham (HTS) gerichtet, gefährdet aber anscheinend auch die Pläne der Türkei.
Deshalb drohte Präsident Erdoğan vergangene Woche mit "extremsten Optionen", sollte die von Russland unterstützte Offensive nicht unverzüglich gestoppt werden.

Um den Drohungen Nachdruck zu verleihen, schickte die Türkei am Sonntag drei Konvois mit schwerem Kriegsgerät über die Grenze in Richtung Idlib und Aleppo. Zuvor hatte das türkische Militärkommando das Gebiet rund um die strategisch wichtige Autobahn zwischen Aleppo und Latakia zur Kampfzone erklärt. Das könnte darauf hindeuten, dass die Türkei offensichtlich bereit ist, aktiv gegen die syrische Offensive einzugreifen und die Dschihadisten der HTS zu verteidigen.

~ RT Deutsch
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