Schweden ist eines der wenigen Länder auf diesem Planeten, das der Bevölkerung praktisch keine Zwangsmaßnahmen während der künstlich kreierten Corona-Pandemie Hysterie aufgezwungen hat, und auch keine Lockdown-Maßnahmen. Mittlerweile zeigt sich, dass diese Vorgehensweise bei der Verhinderung der "Verbreitung" des Virus besser funktioniert hat als in den Ländern, wo das gesamte Leben inklusive der Wirtschaft lahmgelegt wurde. Trotz dieser schon früh zu beobachtenden Trends in Schweden entschieden sich die meisten Regierungen der Welt, nicht dem Vorbild Schwedens zu folgen und stattdessen gesamte Volkswirtschaften und somit die Weltwirtschaft mutwillig in eine äußerst gefährliche Lage zu manövrieren.
Malmö
© AFP Johan Nilsson / TT NEWS AGENCY
Menschen in Malmö genießen einen schönen Sonnentag und halten sich kaum an die von der Regierung empfohlenen Abstandsregeln (Bild vom 25. Juni).
Auf gut Deutsch war also von Anfang an klar, dass jegliche Maßnahmen dieser Art keinen positiven Effekt haben werden und in vielen Fällen eine gegenteilige Wirkung erzielen. Trotzdem entschieden sich die Regierungen der Welt für diese irrsinnigen Maßnahmen, angefeuert von einer hysterischen Gesellschaft, die geradezu auf Knien diese drastischen Einschränkungen der Menschenrechte von den Politikern erflehte und einforderte.
Weil Schweden einen anderen Weg gegangen ist als die meisten anderen vom Coronavirus betroffenen Länder, wird das Land wie ein gesundheitspolitischer Pariastaat behandelt. Nachdem die WHO nun Schweden als besonderes Risikogebiet eingestuft hat, holte der Chefepidemiologe zum Gegenschlag aus.

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Während die meisten Länder ihre Grenzen dicht machten, die Wirtschaft herunterfuhren und die Bevölkerung wochenlang in die eigenen vier Wände verbannte, ging Schweden einen ganz anderen Weg. Statt sozialer Isolierung gab es Abstandsregelungen, Restaurants, Bars und Läden blieben die ganze Zeit über geöffnet, kleinere Kinder konnten zur Schule gehen. Lediglich weiterführende Schulen und Universitäten wurden geschlossen und Versammlungen ab 50 Personen verboten.

Mit Erstaunen blickten die restlichen Länder auf diese im Vergleich gemäßigten Maßnahmen der Regierung. Die Kritik aus dem Ausland wuchs im Gleichschritt mit den steigenden Todeszahlen; schnell wurde der Vorwurf laut, dass der "Sonderweg" unverantwortlich sei.

Obwohl die Mehrheit der Menschen hinter ihrer Regierung stand, nahm der Druck aus dem Ausland auf Stockholm zu. Das führte schließlich dazu, dass sich Außenministerin Ann Linde Ende Mai verpflichtet fühlte, die Entscheidungen ihrer Regierung zu rechtfertigen.

~ RT Deutsch
Jetzt meldete sich Schwedens Top-Epidemiologe Dr. Anders Tegnell zu Wort und stellte zu Recht fest, dass Regierungen wegen des Virus offensichtlich durchgedreht sind:
Dr. Anders Tegnell ist seit 2013 Staatsepidemiologe der schwedischen Gesundheitsbehörde. Die Regierung in Stockholm richtete sich unter anderem nach seinen Empfehlungen, wie sie mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie umgehen soll und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um die Auswirkungen auf Bevölkerung und Wirtschaft abzufedern.

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO nun Schweden zum Risikogebiet erklärt hat, kritisierte Anders Tegnell in einem Interview mit dem Fernsehsender SVT diesen Schritt scharf. "Das ist leider eine totale Fehldeutung der Daten", sagte er.

Die WHO-Einschätzung erfolgte aufgrund der gestiegenen Übertragungsrate der letzten zwei Wochen. Dabei sei in Schweden zusammen mit zehn weiteren Ländern der höchste Zuwachs an Neu-Infizierten zu verzeichnen gewesen, berichtet die WHO.

Tegnell aber sagte, dass diese Zahlen nur wenig Aussagekraft besitzen, weil in Schweden einfach deutlich mehr getestet wurde. Personen, die vorher aufgrund ihrer fehlenden oder milden Symptomverläufe gar nicht erst registriert wurden und somit in keiner Corona-Statistik auftauchten, wurden nun eben aufgrund der Massentests statistisch erfasst. Aber das bedeute nicht, dass es deswegen tatsächlich mehr Corona-Fälle in Schweden gebe, beschwerte sich der Chefepidemiologe.
"Wir sehen überhaupt keine Beweise, dass unsere Epidemie in Schweden schlimmer wird, ganz im Gegenteil."
Er verwies darauf, dass die Zahlen aus den Krankenhäusern und Intensivpflegeabteilungen fallen, ebenso wie die Todesfälle in seinem Land. Deshalb könne keine Rede davon sein, dass Schweden ein Corona-Risikogebiet sei.

Stattdessen holte er gegen andere Regierungen aus, die nach dem Virusausbruch in Panik geraten und "durchgedreht" seien. Der verhängte Lockdown werde weit schlimmere Folgen für die Menschen und Wirtschaft haben, als der vermeintliche Nutzen aufgrund dieser Maßnahmen.

~ RT Deutsch
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