Israel und die Palästinenser haben sich bereiterklärt, in den kommenden Monaten neue Vorschläge für eine Friedenslösung im Nahen Osten vorzulegen. Dies teilte das sogenannte Nahost-Quartett nach getrennten Gesprächen mit den Konflikt-Parteien in Jerusalem mit. Allerdings beharrten beide Seiten auf ihren Positionen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, direkte Friedensgespräche könne es nur ohne Vorbedingungen geben. Die Palästinenser erklärten, ein Baustopp für israelische Siedlungen im Westjordanland sei Voraussetzung für die Aufnahme von Verhandlungen. - Dem Nahost-Quartett gehören die USA, die Europäische Union, die Vereinten Nationen und Russland an. Das Quartett hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Friedensvereinbarung bis Ende 2012 zu erreichen.